Kommentarlos, wie immer ... ---------------------------- • Marktberichte und Ausblick (Stand: 08:22 Uhr) DEUTSCHLAND Pluszeichen zur Eröffnung erwartet Beflügelt von sehr guten Vorgaben der Wall Street und mit weiteren Unternehmenszahlen im Blick werden die deutschen Aktienindizes am Dienstag etwas fester erwartet. Einige Unternehmen aus MDAX und TecDAX rückten mit ihren Zahlen im Fokus, betonten Händler. Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA hat nach teilweise über den Erwartungen liegenden Zahlen zum dritten Quartal und einer Steigerung der operativen Marge im wichtigen Geschäft mit den Flüssigkristallen seinen Ausblick präzisiert. Händler werteten die Zahlen und den Ausblick auf den ersten Blick positiv. METRO-Aktien stehen ebenfalls im Blick. Der Handelskonzern erwägt einem Pressebericht zufolge, seine Baumarkttochter Praktiker am 18. November an die Börse zu bringen. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung für einen Börsengang getroffen worden, berichtete die "Financial Times Deutschland" in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise. Es werde erst "in letzter Sekunde entschieden", hieß es. Aktien der HypoVereinsbank (HVB) und der Postbank stehen laut Händlern im Fokus. Die HVB verhandelt der "Financial Times Deutschland" zufolge mit der Postbank über die Auslagerung ihres Zahlungsverkehrs. Die beiden Institute sprächen bereits seit einigen Monaten hierüber, erfuhr die Zeitung aus verhandlungsnahen Kreisen. Händler bewerteten die Nachricht als"leicht positiv" für die Postbank. USA Fest Gestützt von überraschend guten Quartalszahlen einiger Marktschwergewichte und dem Ende der Unsicherheit über die Nachfolge von Alan Greenspan im Amt des US.Notenbankpräsidenten hat die Wall Street am Montag fester geschlossen. Dow Jones und S&P 500 verzeichneten den größten Tagesgewinn seit sechs Monaten. Der Dow Jones stieg um 1,7 Prozent, an der Nasdaq ging es um 1,6 Prozent nach oben. Bester Wert im Dow Jones waren American Express mit einem Aufschlag von 5,1 Prozent. Der Kreditkartenanbieter hatte im dritten Quartal mit 69 Cent je Aktie mehr verdient als von Experten erwartet. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 68 Cent gerechnet. Schering-Plough und Merck & Co. reagierten unterschiedlich auf unerwartet gute Quartalszahlen. Während Schering-Plough-Papiere lediglich 0,1 Prozent zulegten, gewannen Merck-Titel 3,1 Prozent. Reebok gaben nach enttäuschenden Umsatzzahlen 0,4 Prozent ab. Analystenäußerungen sorgten bei einigen Titeln für Bewegung. SBC Communications legten 2,6 Prozent zu. Prudential hatte die Einstufung von "Underweight" auf "Neutral" angehoben. Caterpillar gewannen 2,8 Prozent. CSFB hatte die Einstufung "Outperform" bekräftigt und das Kursziel von 65 auf 75 Dollar erhöht. Der Kursabschlag am Freitag sei übertrieben gewesen, hieß es. Pfizer waren mit einem Abschlag von 0,8 Prozent schlechtester Dow-Wert. Citigroup hatte das Kursziel für die Aktien von 29 auf 24 Dollar gesenkt. Neben Pfizer endeten nur noch Intel im Minus. Die Papiere verloren 0,2 Prozent. JAPAN Steigende Kurse Nachdem es im kommenden Jahr einen Wechsel an der US-Notenbank gibt - Ben Bernanke gilt als Hardliner - gibt es einen weiteren Kursanstieg des US-Dollars gegenüber anderen Währungen. Diese Entwicklung sorgt für Pluszeichen bei den japanischen Exportwerten. Toyota, die 68 Prozent ihres Umsatzes im Ausland machen, steigen um 2,2 Prozent. Honda fahren um 2,2 Prozent vorneweg und Toshiba verteuern sich um 2,5 Prozent. Insgesamt kann sich der Nikkei um 1,2 Prozent verbessern und geht mit 13.265 Punkten aus dem Handel. Damit ist der Kursverfall der letzten Tage zunächst erst einmal gestoppt. Deutschland: ifo-Geschäftsklima USA: Verbrauchervertrauen AT&S Austria AG: Quartalszahlen Amazon.com: Quartalszahlen Lexmark: Quartalszahlen Kalender Indexportrait Zum Depot Indexportrait Indexportrait Zum Depot Zum Depot DOW JONES TECDAX DAX NASDAQ www.sbroker.de aktuell • Unternehmensnachrichten und Berichte AMERICAN EXPRESS Der Kreditkarten-Anbieter American Express hat seinen Gewinn und Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Bei einem Umsatz von 6,07 Milliarden US-Dollar (VJ: 5,48 Mrd) sei der Gewinn auf 82 (69) Cent je Aktie (EPS) gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft vor Bilanzierungsänderungen belief sich auf 69 Cent je Aktie. Damit übertrifft nur der Gewinn die Schätzungen der von Thomson First Call befragten Analysten, die mit einem EPS von 68 Cent und einem Umsatz von 7,48 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Der Kreditkartenumsatz sei im dritten Quartal um 18 Prozent gestiegen. Grund sei ein zweistelliger Anstieg des durchschnittlichen Inhaberumsatzes im dritten Quartal und die Ausgabe von 5,7 Millionen neuen Karten innerhalb des letzten Jahres. Die Aktie konnte bereits im gestrigen Handel deutlich zulegen. BANCO SANTANDER Die spanische Großbank Banco Santander (SCH) kauft sich für 2,4 Milliarden US-Dollar bei der Sovereign Bancorp ein und wird damit größter Anteilseigner. Die Spanier halten künftig 19,8 Prozent an der US-Bank aus Philadelphia, wie die beiden Institute mitteilten. Gleichzeitig sicherte sich Santander die Option, den Anteil auf 24,9 Prozent aufzustocken - sei es durch den Kauf weiterer Aktien bei Sovereign oder über den Markt. Sovereign will die auf diese Weise zufließenden Mittel für den Kauf von 100 Prozent an der Independence Community Bank mit Sitz in Brooklyn nutzen, für die das Institut 3,6 Milliarden Dollar oder 42 Dollar je Aktie zahlt. Der Preis entspreche dem 1,58-Fachen des Buchwertes, hieß es. Auch Santander zahlte für den Einstieg bei Sovereign einen deutlichen Aufschlag: Mit 27 Dollar pro Aktie liege der Übernahmepreis 23,8 Prozent über dem Durchschnitts-Kurs der Sovereign-Aktie der vergangenen 20 Tage. Santander wird künftig zwei Mitglieder im Aufsichtsgremium von Sovereign stellen. Zudem wollen die beiden Konzerne zwei Jahre nach dem Einstieg eventuell über eine vollständige Übernahme durch Santander reden. Beide Werte werden in den nächsten Tagen das Interesse auf sich ziehen. AT&S AG Der führende europäische Leiterplatten-Hersteller AT&S hat seine Geschäftsjahres-Prognosen nach der Vorlage von Quartalszahlen erneut angehoben. Nun erwartet die Gesellschaft 2005/06 ein Umsatzwachstum von 13 Prozent, wie die im TecDAX notierte AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (AT&S) am Dienstag mitteilte. "Die Kundenprognosen für das Weihnachtsgeschäft, vor allem aber auch darüber hinaus sind weiterhin sehr positiv, was für AT&S auch weiterhin zu einer Vollauslastung führen sollte", hieß es. Im Juli hatte AT&S die Prognose für das Ende März 2006 auslaufende Geschäftsjahr auf mindestens 10 Prozent aufgestockt. Das Jahresergebnis je Aktie dürfte 1,25 Euro betragen statt der bisher angepeilten 1,20 Euro je Aktie. Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal wuchs der Umsatz um 12 Prozent auf 96,6 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2005/06 stieg er damit um 14 Prozent auf 186,4 Millionen Euro. Dies sei der höchste Umsatz in einem ersten Halbjahr seit Bestehen der AT&S, teilte der österreichische Leiterplatten-Hersteller mit. Der Quartalsüberschuss stieg von 8,1 auf 8,9 Millionen Euro. Im Halbjahr sank er dagegen von 15,6 auf 15,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stagnierte im zweiten Quartal bei 8,7 Millionen Euro. Die EBIT-Marge verschlechterte sich im Jahresvergleich von 10,1 auf 9,0 Prozent. Im ersten Halbjahr legte das EBIT um 16 Prozent auf 17,5 Millionen Euro zu. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 9,2 auf 9,4 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im zweiten Geschäftsquartal auf 18,6 (Vorjahr: 16,2) Millionen Euro und im ersten Halbjahr auf 37,9 (37,2) Millionen Euro.Die Nettoverschuldung der AT&S sank zum Ende des ersten Geschäftshalbjahres (Ende September) auf 12,6 Millionen Euro gegenüber 50,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Verschuldungsgrad habe sich auf 5,3% (24% vor einem Jahr) verbessert. Die Aktie dürfte fester in den Handelstag starten. BANCO SANTANDER AT&S AG AMERICAN EXPRESS Zum Depot Zum Depot Zum Depot Weitere Nachrichten Weitere Nachrichten Weitere Nachrichten ------------------------------------------

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