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NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

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neuester Beitrag: 27.03.20 22:07
eröffnet am: 01.05.19 10:58 von: na_sowas Anzahl Beiträge: 16437
neuester Beitrag: 27.03.20 22:07 von: sonnenschein. Leser gesamt: 2798302
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bewertet mit 47 Sternen

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15.02.20 09:45

4322 Postings, 767 Tage na_sowasTobias und renegade

NEL hat schon mehrere Stationen nach Kalifornien geliefert und und die Kapazitäten Erweiterung auf 360MW wird im Frühjahr abgeschlossen sein.
Wann die Erweiterung auf 1GW kommt bleibt abzuwarten.  

15.02.20 11:45
5

2006 Postings, 4706 Tage borntoflyEines ist klar...


...wenn die europäische Autoindustrie nach dem Verschlafen der BEV Produkte nun auch noch die FCEV in den Sand setzt, dann wird es wirklich eng... auch in Deutschland. Die Amerikaner und die Asiaten haben uns derartig abgeht, dass es schlimmer nicht mehr geht.
Jetzt muss Deutschland schon den Standort des amerikanischer Tesla fördern um wenigstens die Arbeitsplätze zu sichern. Ein Alamrzeichen der Extraklasse. Nikola iVm IVECO hat sich nunmehr auch bei den Nutzfahrzeugen einen enormen Vorsprung geholt....zwischenzeitlich nicht nur bei den Schwerlastern.  

Wenn die deutsche Politik nicht bald aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen, wird es ganz ganz  bitter.  Fünf Tage Amerika und ein paar mehr Gespräche mit amerikanischen Unternehmern lässt einem den kalten Schauer über den Rücken laufen.
Europa redet vom Klimaschutz und fördert Dieselhybrid,  die Amerikaner sind schon lange von der Lippe zum Tun gegangen und machen gerade daraus eine Wirtschaftsdomäne und unglaublich viel "grüne Kohle".
Es wird der Tag kommen und zwar dann wenn die amerikanische Industrie ausreichend vorbereitet ist, dann werden allen Voran die Klimaziele einfordern.... und uns einmal mehr hinten anstellen lassen. Trump muss man in der Tat nicht mögen, aber was der gerade dabei ist aus der amerikanischen
Wirtschaft zu machen ist absolut genial. (ich akzeptiere schon jetzt die schwarzen Sterne die ich möglicherweise für diese Aussage einheimsen werde) ;-)

Dass Nel bei den Amerikanern im Boot ist, kann nicht hoch genug bewertet werden. Ich hoffe, dass Nels Verträge sein Know how und Rechte ausreichend schützen. Ja und es ist kein Zufall, dass sie auf dem eigenen Kontinent ausserhalb Norwegens  im Verhältnis wenig Engagement an den Tag legen. Hierzulande wird man in 10 Jahren noch überlegen ob man den Diesel nicht doch noch als CO2-neutral fabulieren kann....wenn man nur ausreichend Lobbyisten auf die politischen Entscheidungsträger loslässt..
Ich hoffe für unser gemeinsames Europa und unsere Wirtschaft, dass sich die Politik besinnt und dem Wahnsinn ein Ende setzt.

Wer Diesel tankt -  denkt alt.

https://www.derbrutkasten.com/...lin-9-stellige-forderungen-bekommen/  

15.02.20 12:17
4

2721 Postings, 1634 Tage Petrus-99borntofly

Was Trump und die amerikanische Wirtschaft betrifft gebe ich Dir absolut Recht. Den Rest kann man ihm absolut in die Tonne hauen. Ein Elefant im Porzellan- Laden.
Die Hauptschuld sehe ich DE bei den Verantwortlichen Managern der Autoindustrie. Die wollen immer noch nicht begreifen, dass die 130 jährige Geschichte des Automobils dem Tode geweiht ist. Das ist mir unbegreiflich. Niemand hatte vor 20 Jahren bessere Möglichkeiten neue Trends zu setzen als die deutsche Autoindustrie. Es ging immer nur um den Gewinn des laufenden und des nächsten Jahres. Absolute Versager, wenn man vom Management langfristiges Agieren einfordert.
Die Politik tut dann noch ihr Übriges dazu. Deutschland ist zu träge für innovatives Denken und Handeln.  

15.02.20 12:25
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56 Postings, 381 Tage REMBREMERDENG@borntofly

100% Zustimmung zu dem was du schreibst.
Während deutsche Politik über Toiletten für das 3te Geschlecht debattiert machen andere Wirtschaftspolitik. Ich war in 2019 privat einige Wochen in den USA, und die Jahre vorher sehr häufig beruflich dort einschl einem 3-jährigen Daueraufenthalt in Atlanta.
Ich kann nur berichten, dass das US-bashing in den deutschen Medien die Realität sehr häufig verkennt, oder nicht wahrhaben will/darf. Die Aktivitäten in Sachen Umweltschutz in den USA sollte man nicht unterschätzen. Zugegebenermaßen ist Energieverschwendung noch ein Thema, aber auch das wird sich noch ändern. In den USA herrscht noch immer ein rationales denken vor, bei dem die Kosten von Maßnahmen zum Umweltschutz dem wirklichen nutzen gegenübergestellt werden (biggest bang for the buck). In D wird häufig blinder Aktionismus betrieben. In einem Artikel im Focus zu dem Thema Coronavirus stand dazu folgendes "
 

15.02.20 12:32
3

56 Postings, 381 Tage REMBREMERDENGFortsetzung

"Ökonomie der Angst? nennen das die Wissenschaftler. Es ist ein Phänomen, das noch viel zu wenig erforscht ist. Dabei können durch das irrationale Verhalten von Menschen Milliardenkosten entstehen. Etwa dadurch, dass Regierungen aus reiner Symbolpolitik heraus ineffiziente Maßnahmen beschließen. Oder etwa dadurch, dass Verbraucher für sie nachteilige Entscheidungen treffen"
Der angesprochene Artikel bespricht zwar das Thema Coronavirus, ist jedoch 1:1 auch auf das Thema Klimawandel anwendbar, und wie deutsche Politik handelt.
In letzter Zeit höre ich häufig von deutschen Ministern,  dass D die Nr1 werden muss (Batteriefertigung/Wasserstoffwirtschaft/Fahradnutzung). Mir würde es schon Vertrauen geben wenn sich innerhalb vernünftiger Zeiträume überhaupt etwas bewegen würde. Es herrscht zuviel Stillstand im Land,  weil sich die Politik auf Nebenschauplätzen austobt.
 

15.02.20 14:22
2

39915 Postings, 2133 Tage Lucky79#13180 ich hab auch einige Bekannte von

früher noch drüben...
aber die sagen, dass mit Trump es der Wirtschaft nun besser geht.

Dt. Presse verlor auch kein Wort dazu, dass die Arbeitsmarktdaten sich in
USA in unerwarteter Weise sehr stark verbesserten.
So viele Jobs wie die letzten 3 Monate wurden noch nie geschaffen.
Der Mittelstand kann wieder durchatmen...

Unter Obama wurde USA runtergewirtschaftet...
er richtete sein Augenmerk auf die Welt... und vergaß dabei seine Heimat.
 

15.02.20 14:25
1

39915 Postings, 2133 Tage Lucky79#13174 mich erinnert das auch zusehends an die DDR

was die da in unseren Oberen Etagen da so von sich geben...

Sie brauchen immer einen Plan... dazu benötigen sie Vorgaben irgendwo her...
selbstständig auf basis des gesunden Menschenverstandes....
können unsere Politiks nichts mehr entscheiden.

Berater hier... Berater dort... und ja nix falsches sagen...
weil einem die Presse wieder eine drauf haut.

Trump ist die Presse egal.
Er hat seine Twitternachrichten...  ;-)  

15.02.20 15:05
1

187 Postings, 137 Tage Neo_onehmm

Trump und Umweltschutz - Ich glaub da lacht euch Trump gerade aus ;)
Trump hat soviele Umweltschutzmassnahmen gestrichen (Waldrodung, Tierschutz, Kohleförderung, Wasserschutz, etc.)
Trump würgt den Bundesstaaten die für Umweltschutz sind immer wieder eins rein. (bestest Beispiel waren die Waldbrände in Kalinfornien)
Die meisten Staaten die für Umweltschutz sind, sind tatsächlich von Demokraten geführt.
Trump behalndelt die USA wie ein Unternehmen. PUMP  & DUMP im großen Stil. Die reichen Republikaner haben das eiskalt ausgenutz und die Taschen voll gemacht.
Die Öl-/Gasfördrung ist in Amerika so hoch, dass man quasi nichts dafür bezahlt und dagegagen kommt man kaum mit Umweltmassnahmen an.
Sehr viele Amerikaner arbeiten in prequere Verhältnissen. Sobald eine kleine Rezession sich anbahnt, springen die Arbeitlosenzahlen extrem rauf.

Trump hat die US Wirtschaft über Steuererlasse subventiniert. Die Schulden im amerikanischen Haushalt gehen steil durch die Decke.
Unternehmen wissen nicht wohin mit dem Geld und kaufen Aktien wieder zurück (siehe zB Apple) Für mich ein Warnsingnal wenn man nicht mehr weis wohin mit dem Geld.


Was Deutschland betrifft, kann man froh sein, dass sich endlich was bewegt. Vor einem Jahr war noch nicht mal ein Ansatz zu erkennen. Die Mühlen der Bürokratie in Deutschland sind halt langsam, dass darf man nicht vergessen. Außerdem sollten wir mehr auf Europa schauen und nicht immer nur auf Deutschland.  

15.02.20 15:08
1

9 Postings, 76 Tage xxmx6977Trumps tolle Wirtschaft

Soso, hauptsache ihr feiert genauso wenn Trumps Frackinggas nach Europa kommt, so wie die Eu gerade die 4. Pci-Liste durchgewunken hat bei der es um massive Subventionierung von Gasinfrastrucktur geht.
Hier werden noch  Milliarden für fossile Vergangenheit ausgegeben, statt die Infrastruktur zu stärken, die wir dringend brauchen, einmal wegen Klimawandel und natürlich auch für unsere Investments. Wir wollen doch schliesslich alle den Ausbau der Erneuerbaren, damit powertogas endlich richtig losgehen kann.
Und das Teumps wirtschaftliche Erfolge durchaus auf Massnahmen aus der Vorgängerregierung zurückzuführen sind und auf Pump die Probleme in die Zukunft verlegt werden wisst ihr doch auch.  

15.02.20 15:13
3

187 Postings, 137 Tage Neo_oneObama

Vergesst mal nicht wann Obama Präsident wurde. (2008/2009) In der größten Wirtschaftskrise der Neuzeit. (zu verdanken hatte man das auch seinem Vorgänger)


"Sieben Millionen neue Jobs"

Die Zahl kommt tatsächlich ungefähr hin. Nach Angaben der US-Seite factcheck.org sind in den USA seit Trumps Amtsantritt ungefährt 6,7 Millionen neue Arbeitsplätze entstanden. Allerdings setzt sich während seiner Präsidentschaft nur eine Entwicklung fort, die bereits vor fast zehn Jahren begann. Seit Oktober 2010 hat die Zahl der Arbeitsplätze in den USA in jedem Monat zugenommen.

Seinem Anspruch, der größte Jobbeschaffer zu sein, den Gott je geschaffen hat, ist Trump noch nicht gerecht geworden. Und was für ihn noch schlimmer sein dürfte: Er liegt hinter Barack Obama, den er auch in Davos nicht müde wurde zu attackieren. Sein Vorgänger als US-Präsident brachte es in seiner letzten Amtszeit auf ein monatliches Wachstum von durchschnittlich 217.000 Arbeitsplätzen. Donald Trump kommt bisher auf 191.000 im Schnitt.


Außerdem weitere Fakten:
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/...-mit-eigenlob.html

Diese Auflistung gabs auch auf Handelsblatt, habs aber so schnell nicht gefunden.


Trump lügt und betrügt, nur um mehr Geld zu machen. Redet den mal nicht so sauber.  

15.02.20 16:26
1

26 Postings, 120 Tage HYDROMANReden wir hier über H2 oder Trump?

gerne auch andere H2 Werte und Grüne Inventments aber der Rest???  

15.02.20 16:32

110 Postings, 1912 Tage fynalysEinnahmen H2Station

Ich habe noch einmal eine Frage zu den möglichen Einnahmen für die Tankstellen. In der Präsentation
Q1 2019
https://nelhydrogen.com/investor-relations/#press
steht u.a.:
PO for six H2Station® hydrogen fueling stations in Korea, EUR ~8 million (PO=Purchase Order)

Ich bin jetzt nicht der große Mathematiker, aber d.h. das eine Station ca.  1,3 Mio. EUR bringt.  Selbst 100 Stationen sind dann "nur" 103 Mio. Eur.  Wir haben jetzt eine MK von ca. 1,5 Mrd. EUR. Das passt doch irgendwie nicht zusammen.

Habe ich einen Denkfehler?

Und noch eine Frage. Wenn im Q1 2019 eine KE mit

Completed a successful private placement of 84 906 560
new shares, raising NOK 462.7 million in gross proceeds

durchgeführt wurde, und nun wieder eine (21.02.2020)

The Company announces today that it has raised approximately NOK 846 million in gross proceeds through a private placement (the "Private Placement") of 89,000,000 new shares (the "New Shares"), at a price per share of NOK 9.50.

das NEL jährlich eine KE macht? Wenn das so weitergeht, haben wir eine recht große Menge an Aktien, wenn NEL mal in die Gewinnzone kommt...

 

15.02.20 16:43

75 Postings, 114 Tage enrique80KE

21.02 wieder eine ? link bitte  

15.02.20 17:01
1

187 Postings, 137 Tage Neo_onehmm

Nochmal kurz zu Trump und H2

Wir sollten schon genau darauf achten was Trump macht. Er ist ein Befürworter von Öl und Gas und leugnet den Klimawandel. Das ist schon ein Risikofaktor den wir für Nel berücksichtigen sollten. Die Diskussion über Trump finde ich schon angebracht.

Außerdem kann ich mir gut vorstellen, wie er sagt: "Wir brauchen kein Wasserstoff, wir haben Öl und Gas (Fracking) und das ist viel günstiger. Außerdem lassen wir uns nicht unsere Kohlewirtschaft (Minen) zerstören."  (Wahlkampfslogen 2020 "Keep America Great")

Ich würde genau darauf achten, welche Bundesstaaten für unser Investment sind.


@ fynalys
Nicht sicher aber ich glaube damit ist eine Elektrolyse Station gemeint. Für die Tankstellen in Amerika sind ca 8 Tonnen Wasserstoff angedacht und da braucht man schon ein paar mehr.
Eine Elektrolyse-Station pro Tankstelle wäre etwas wenig für eine LKW Flotte
Die KE waren alle über dei HV genehmigt worden und damit auch schon quasi vorher mit den Aktionären vereinbart.
Die Aktienanzahl, sagt aber nichts über den Wert eines Unternehmens aus. (zB Apple hat über 4 Mrd Aktien und dennoch ist jede Aktie bei knapp 300 Euro)  

15.02.20 17:04

110 Postings, 1912 Tage fynalyssorry

-> durchgeführt wurde, und nun wieder eine (21.*01*.2020) <-

Das war ein Tippfehler.  Ich bezog mich auf die durchgeführte KE im Januar diesen Jahres.

Tut mir leid.  

15.02.20 17:09

110 Postings, 1912 Tage fynalys@ neo

Danke.

Hinsichtlich der Aktienanzahl meinte ich nur, dass ein möglicher Gewinn des Unternehmens ja dann durch zahlreiche Aktien geteilt wird, d.h. der Gewinn pro Aktie wird kleiner. Dass alleine die Aktienanzahl nichts aussagt, ist mir klar, dennoch spielt diese doch eine Rolle bei der Unternehmensbewertung im Zusammenhang mit dem Gewinn z.B., oder nicht?  

15.02.20 17:37

187 Postings, 137 Tage Neo_onehmm

@ fynalys
Nicht so leicht zu beantworten, weil man nicht sehen kann wir das Unternehmen sich in Zukunft entwickeln wird.
Klar je mehr Aktien, desto geringer der Gewinn pro Aktie.
Allerdings jetzt sind die Aktien noch günstig --> du kannst dir viele leisten.

Einfach nur fiktiv (wenn sich das Unternehmen egal wie, gleich entwickelt)
50 Aktie  Gewinn je Aktie 100
500 Aktie  Gewinn je Aktie 10 (10mal höhere Aktienanzahl)
--> unterm Strich kommt das gleich Ergebniss raus.
Es ist eine sehr einfache Darstellung

Und man könnte viele andere Faktoren noch einbeziehen. Unternehmensentwicklung, Zukunftsaussichten etc.
So pauschal ist das leider nicht zu beantworten.
Die KE ist bei wachsenden Unternehmen nur gerechfertigt. Sobald Nel groß genug ist, können die sich mit einer besseren Bonitt auch anders Geld besorgen.
Wenn Nel jetzt wirklich auf 1 GW ausbauen möchte, braucht Nel Geld  (weiß einer gerade was die 360 MW gekostet haben?)
Bis jetzt ist Nel flüssig und bräuchte keine KE.
Die nächsten 3-4 Quartale würde ich mal abwarten, wie die Aufträge sich entwickeln. Erst dann kann man eher einschätzen ob eine KE notwendig ist.
 

15.02.20 19:53
1

10 Postings, 42 Tage Allineta17Löschung


Moderation
Moderator: ARIVA.DE
Zeitpunkt: 15.02.20 20:20
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Verdacht auf Spam-Nutzer

 

 

15.02.20 20:07
1

44 Postings, 372 Tage AurorahiLöschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 18.02.20 12:54
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 14 Tage
Kommentar: Spam

 

 

15.02.20 23:06
4

4322 Postings, 767 Tage na_sowasWunderbare Bericht eben im heute-journal zu H2

15.02.20 23:11

2285 Postings, 1215 Tage Renegade 71super Beitrag

15.02.20 23:17

4322 Postings, 767 Tage na_sowasH2 Mobility mit der Vision von 1000 Stationen

bis 2030!

?H2 Mobility? initiative has set up a specific action plan for the construction of a nationwide #hydrogen refueling network for #fuelcell-powered vehicles. Deployment of 1.8M FCEVs & 1,000 #hydrogen stations in Germany by 2030-#hydrogennow #decarbonise @fuelcellsworks #fuelcells https://t.co/zWgcudfoLi

https://twitter.com/fuelcellsworks/status/1228777703882526720?s=19  
Angehängte Grafik:
screenshot_20200215-....png (verkleinert auf 70%) vergrößern
screenshot_20200215-....png

15.02.20 23:25

4322 Postings, 767 Tage na_sowasITM Geschäftsführer Cooley mit klaren Worten

Hoffe das NEL nun auch schnell Projekt 1GW startet.

*******

Der Geschäftsführer des führenden Elektrolyseurherstellers ITM Power erklärt Recharge, warum der Gedanke, H2 aus fossilen Brennstoffen mit Kohlenstoffabscheidung herzustellen, "völliger Müll" ist.

Befürworter von blauem Wasserstoff - hergestellt aus fossilen Brennstoffen mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) - sprechen laut dem Chef eines der weltweit größten Elektrolyseurhersteller von ?völligem Müll? und ziehen die Wolle über die Augen der politischen Entscheidungsträger.

?Ich mache mir Sorgen , dass die Regierungen einen Welpen mit blauen Wasserstoff und CCS verkauft wurden? , sagt Graham Cooley, Geschäftsführer der britischen ITM Power , einen britischen Ausdruck mit der Bedeutung ?in werden ausgetrickst immer etwas nicht so gut wie versprochen? .

?Es ist nicht nur [mittelfristig] teurer als grüner Wasserstoff, es hilft Ihnen auch nicht bei der Energiespeicherung oder der Aufnahme von mehr erneuerbaren Energien in das Netz und ist keine Netto-Null-Emissionstechnologie?, sagt er gegenüber Recharge . unter Hinweis darauf, dass es nicht möglich ist, alle CO 2 -Emissionen zu erfassen, wenn H 2 aus Methan oder Kohle erzeugt wird. Ein Netto-Null-Energiesystem - wie es die britische Regierung bis 2050 versprochen hat - wird daher mit blauem Wasserstoff einfach nicht möglich sein.

?Blauer Wasserstoff erfordert immer eine Methanleitung, die immer leckt?, fügt er hinzu. Laut dem Zwischenstaatlichen Gremium der Vereinten Nationen für Klimawandel ist Methan über 20 Jahre ein 84-mal stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid .

Im Gegensatz dazu ist grüner Wasserstoff, der durch die Nutzung erneuerbarer Energien zur Aufspaltung von Wassermolekülen in Wasserstoff und Sauerstoff in einem Elektrolyseur erzeugt wird, ein völlig emissionsfreies Gas, sagt Cooley.

ITM Power baut derzeit in Nordengland eine Elektrolysefabrik mit einem Gewicht von 1 GW pro Jahr, wodurch das britische Unternehmen zum größten Hersteller der Welt wird. Die Anlage wird die Kosten der Ausrüstung durch Skaleneffekte und damit den Preis für grünen Wasserstoff senken, sagt Cooley.

Der Generaldirektor argumentiert, dass es eine gefährliche und letztendlich teure Angelegenheit sein wird, sich auf Methan zu verlassen, um den Wasserstoff der Welt zu liefern.

?Das Problem mit blauem Wasserstoff ist, dass Sie nicht nur eine Wasserstoffpipeline benötigen, sondern auch eine Methanpipeline und dann eine CO 2 -Pipeline?, sagt Cooley. ?Und die einzige kommerzielle Anwendung [zur Verwendung von eingefangenem CO 2 ] ist die Verbesserung der Effizienz von Ölquellen, wodurch mehr CO 2 entsteht . Es ist also völliger Müll.

?Und das andere an CCS ist, dass niemand jemals ein großes Projekt gebaut hat. Die Leute sagen, niemand weiß wirklich, wie hoch die Kosten für Elektrolyse in Kombination mit Windkraft sind. Nun, ich kann Ihnen sagen, dass die Kosten klarer dargelegt sind als für CCS. Was kostet eine CO 2 -Pipeline? Was kostet der Bohrlochkopf?

?Und wer wird die Versicherung für das gebundene CO 2 bezahlen ? Die Regierung wird es am Ende tun und der Steuerzahler wird dafür bezahlen. ?

Ein weiteres Problem ist, dass blauer Wasserstoff beispielsweise bedeuten würde, dass Europa auch in den kommenden Jahrzehnten auf die Erdgasversorgung aus potenziell feindlichen Ländern wie Russland angewiesen sein wird.

"Was ich nicht verstehe, ist, wie die Öl- und Gasindustrie die Regierungen [über den Wert von blauem Wasserstoff] überzeugen konnte", sagt Cooley. ?Ich meine, sie haben eine gute Sache getan, sie haben gezeigt, dass der einzige Weg, erneuerbare Wärme zu erhalten, darin besteht, ein Gasnetz zu haben, das mit Wasserstoff gefüllt ist. Sie sind auch davongekommen, die Regierungen davon zu überzeugen, dass der Weg, dies in großen Mengen zu tun, bei CCS liegt. Während Sie tatsächlich einen Überschuss an erneuerbaren Energien benötigen. ?

Der europäische Gassektor hat zugesagt, bis 2050 durch Umstellung auf Biogas und / oder sauberen Wasserstoff zu dekarbonisieren , argumentiert jedoch, dass der erforderliche Maßstab bedeutet, dass blauer Wasserstoff eine weitaus bessere Option als grüner ist. Es verweist auf einen Bericht der Internationalen Energieagentur , der im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde und besagt, dass das Ersetzen der derzeitigen Wasserstoffproduktion fossiler Brennstoffe von 70 Millionen Tonnen pro Jahr durch grünen Wasserstoff 3.600 TWh erneuerbare Energie erfordern würde - mehr als die gesamte jährliche Stromerzeugung Kapazität der EU.

Aber Cooley ist davon nicht beeindruckt und weist darauf hin, dass ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Hydrogen Council gezeigt hat, dass die Produktion von grünem Wasserstoff mit grauem H 2 kostengünstig wäre- und damit billiger als blau - bis zum Ende dieses Jahrzehnts und wird dann billiger. Elektrolyseure werden auch benötigt, um den Stromsektor zu dekarbonisieren, da sie es ermöglichen werden, immer mehr Wind- und Solarenergie aus Projekten in das Netz einzuspeisen, die ansonsten unrentabel wären. Dies liegt daran, dass durch die Aufnahme weiterer Wind- und Solarprojekte in das Netz die Zeit, in der das Angebot an erneuerbaren Energien (an windigen und / oder sonnigen Tagen) die Nachfrage übersteigt, die Großhandelspreise für Strom auf Null oder darunter steigen und dies zur Folge hat immer häufiger Kürzungen. Wenn die überschüssige erneuerbare Energie jedoch an Produzenten von grünem Wasserstoff verkauft werden könnte, würde dies das Einkommen für Wind- und Solarprojektbesitzer erhöhen.

"Sie müssen diese beiden Dinge [dh das Hinzufügen von Projekten für erneuerbare Energien und Elektrolyseuren] in Harmonie tun", sagt Cooley.

Die Lösung sowohl für die Dekarbonisierung des Stromsektors als auch des Gasnetzes besteht darin, dem System einfach immer mehr erneuerbare Energien - und Elektrolyseure - hinzuzufügen, erklärt er.

"Für mich", sagt Cooley zu Recharge , "ist grüner Wasserstoff eine Netto-Null-Lösung und blauer Wasserstoff nicht."


https://www.rechargenews.com/transition/...n-from-methane-/2-1-756185  

16.02.20 03:31

10 Postings, 41 Tage Alniola17Löschung


Moderation
Moderator: ARIVA.DE
Zeitpunkt: 16.02.20 06:00
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Verdacht auf Spam-Nutzer

 

 

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