Allianz

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neuester Beitrag: 05.08.21 17:33
eröffnet am: 24.12.05 11:58 von: nuessa Anzahl Beiträge: 2940
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24.12.05 11:58
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6858 Postings, 5983 Tage nuessaAllianz

WKN: 840400   ISIN: DE0008404005

Aktie & Unternehmen
Geschäft Versicherungsunternehmen
Homepage www.allianz.com
Aktienanzahl 395,9 Mio
Marktkap. 50.929,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Eurostoxx 50, Prime Standard, HDAX, CDAX, Stoxx 50  
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03.08.21 18:16

682 Postings, 511 Tage LoonijaIch hab mein Verrechnungskonto gefüllt

und gucke und hoffe, dass es noch eine Etage tiefer geht. Bin gespannt auf Freitag dann wissen wir alle mehr. Schon bisschen Druck drin.  

03.08.21 18:55

245 Postings, 5620 Tage sodaclubein bisschen erstaunt

bin ich schon, dass angesichts der gestrigen herben Verluste heute nicht einmal ansatzweise eine - wenn auch kleine - Gegenreaktion beim Kursverlauf erfolgt ist.

Ich bleibe trotzdem ersteinmal investiert, Freitag bleibt, wie hier auch schon gesagt, abzuwarten.  

03.08.21 19:09
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2052 Postings, 1471 Tage LupinNachkauf

Ich werde nicht warten bis Allianz für 100 Euro zu haben ist, ich glaube so alt werde ich nicht mehr.  Daher hab ich mal einen Nachkauf ausgeführt angesichts der evtl. überzogenen Reaktion, auch weil ich das sowieso vor hatte und weil Zahlen anstehen.

Wird schon werden. Das ist die Allianz und nicht Wirecard.  

03.08.21 19:32

639 Postings, 1594 Tage GamrigBin investiert

und wünsche mir natürlich keine größeren Tiefen,auch wenn der eine noch abwartet,was ja ok ist?Aber 190? waren schon ein fetter Abschlag?.Börsenwert ist so abgesackt, aber das Tagesgeschäft läuft ja weiter?.Aktienrückkauf können wir erstmal vergessen und zur Dividende kann man nichts sagen?.Sollten die Fondsmanager wirklich ganz falsch und außerhalb des Angesagten ein Risiko zuviel eingegangen sein , dann kann man doch als Profi nicht 97%  Nasse verballern?Aber wer wird dann für das gerade stehen müssen? Allianz? Fondsmanager? Wie bei VW der Vorstand?  

04.08.21 06:49
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940 Postings, 563 Tage poet83Vergleich oder durchhalten

Man könnte entweder einen zeitnahen Vergleich anstreben zu 50 Prozent oder so und hätte ab sofort Ruhe. Müsste natürlich wasserdicht sein.

Oder man sieht sich im Recht und wird 5 Jahre Prozesse vor sich haben, die von 'Sieg' bis zur Niederlage und vermutlich irgendwo dazwischen reichen können und am Ende dann zu 30 Prozent der im Raum stehenden Summe an Anwaltskosten und reichen.

Die Aussagen des Vorstands waren so schwammig, dass man offenbar nicht von einem Sieg ausgeht. Also kann man gleich Szenario 1 anstreben und Vergleich mit 50 Prozent anstreben.

Es kann nicht sein, dass man jetzt 10 Prozent Aktienkurs einbüßt und jahrelang Ungewissheit hat.  

04.08.21 07:16

2052 Postings, 1471 Tage LupinImmer positiv denken

Wenigstens ist der monetäre Rahmen der Schäden für die Allianz in Verantwortung genommen werden soll klar definierbar. Bei Bayer sieht das vielleicht schon anders aus.

Rein vom börsenwert welcher verloren ist, ist der schlimmste Fall doch eingepreist, oder? Imho ein guter Grund dass es jetzt ruhiger werden könnte.

Ein Jahr ohne Dividende wäre schmerzhaft, aber so lange wie es operativ läuft würde der Markt darauf verständnisvoll und mit bedacht reagieren ;-)  

04.08.21 07:50

682 Postings, 511 Tage LoonijaLupin

Ob deine Meinung die des Marktes darstellt bleibt abzuwarten.
Aber selbst wenn die Milliarden aus eigener Tasche bezahlt werden müssen + Strafzahlung sollte das locker aufgefangen werden.
 

04.08.21 08:35

82 Postings, 3838 Tage Elenthirzu "Vorwürfe"

Das Mitarbeiter Ihre eigenen Richtlinien nicht einhalten, oder diese "laxer" nehmen kann immer passieren/kommt vor ;). Aber auch da gibt es Sicherungsmechanismen: Die Regulatorik sieht entsprechende Prozesse vor, diese werden auch jährlich vom Auditor angesehen und geprüft, unterjährig schaut die Interne Revision drauf, dass da auch entsprechend der Prozesse gehandelt wird und drittens ist das Einhalten der Prozessschritte zu dokumentieren. Sollten Mitarbeiter tatsächlich gegen die vorgebenenen Prozesse agiert haben (oder nicht im Einklang mit diesen), dann wird der Schaden wieder mal auf mehrere Schultern geladen. Die AGI müsste dann diese Mitarbeiter in Regress nehmen, und da diese sicherlich durch eine D&O abgesichert sind, darf wieder mal eine Versicherung zahlen (und die E&O und D&O Versicherungen schnellen weiter in die Höhe, nach VW Dieselsk. sind die schon in Sphären gegangen..., naja , egal). So die Interne Revision durch ein externes Unternehmen gestellt wird, sind die auch gleich mit Ihrer Haftpflicht mit im Boot, und der Auditor kommt auch nicht ungeschoren davon...(hoffentlich nicht E&Y...)  

04.08.21 08:54

82 Postings, 3838 Tage Elenthirwas kommt noch an Klagen?

Was ich nicht einschätzen kann und mich etwas vorsichtiger sein lässt: hat die AIG tatsächlich verkauft und mussten die Anleger den Verlust verbuchen. Wenn ja, wieviel wurde insgesamt verkauft, denn das wäre dann für mich die wirkliche Schadenshöhe um die gestritten wird (im Zweifel hängen sich noch mehr Geschädigte an die Klagen dran). Hat die AIG noch weitere ähnliche Fonds vetrieben, die ähnlich gehandelt und Verluste (realisierte) verbucht haben? Wenn ja, ist da auch noch Klagepotential.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die AIG knallhart verurteilt wird, denn dann würde eine ganze Fondsindustrie ins Zittern kommen, auch die heimische. Denn solche hoch Risiko Fonds vertreibt ja nicht nur AIG.....  

04.08.21 09:07
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200 Postings, 1304 Tage JohnnyutahBäte

Harte Kritik im "Spiegel" an Bäte.
Hatte bei der Allianz-Aktie mit schneller kurzfristiger Erholung gerechnet.  

04.08.21 11:15
1

682 Postings, 511 Tage LoonijaHab jetzt erstmal zugelegt

Sollte es am Freitag noch tiefer rutschen lege ich noch mal nach. Bei guten Zahlen und Ausblick erwarte ich aber eine Erholung des Kurses.  

04.08.21 12:52

49 Postings, 441 Tage Johannes325@Elenthir

10 Milliarden war in den SAF angelegt zwischen 40 und 97% war der Verlust. Von ca. 6 Mrd wissen wir schon. Die Verteilung zwischen den Fonds und damit den Gesamtverlust stand nirgends. Die Verluste übersteigen die 6 Milliarden also sicher. Aber diejenigen, die bei den 40% dabei waren, sind vielleicht drin geblieben und haben von der Erholung entsprechend profitiert. Also kann es gut sein, dass nichts oder nur unwesentlich etwas dazu kommt.  

04.08.21 14:18

82 Postings, 3838 Tage ElenthirDanke

Danke sehr für die Info!  

04.08.21 15:18

1644 Postings, 2713 Tage Mister86noch keine Entwarnung

Kurs dürfte noch weiter nachgeben. Momentan 190 Euro, mal schauen was die Amis nachher machen. Wirkliche Kaufargumente sehe ich momentan noch keine.  

04.08.21 16:34

36 Postings, 1662 Tage MetalmanWarum keine Rückstellungen ?

Ich frage mich, warum in der Meldung vom WE einerseits von "relevanten Risiken" bezgl. der Fondsverluste / Klagen gesprochen wird und man
andererseits aber dennoch keine Rückstellungen für die daraus folgenden Risiken bildet (die max. Höhe ist doch entgegen der Meldung in etwa absehbar ?).

Vielleicht ist es ja so, das der Vorstand hier nur sehr vorsichtig / diplomatisch formuliert, seit nun auch die Politik / das US Justizministerium "mitspielt".

Möglicherweise bleibt man aber intern doch bei der Einschätzung, wahrscheinlich keinen Schadenersatz leisten zu müssen und bildet daher auch keine Rückstellungen ?

Ich finde, Irgendwie passen hier Reden und Handeln nicht 100%ig zusammen.....
 

04.08.21 17:59

22408 Postings, 2803 Tage Galearisgut, dass ich gewartet habe

so schnell schiessen die Preissn ned. Warte erst mal Stabilisierung ab.  

04.08.21 18:42
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80 Postings, 1583 Tage HopfenstopferRückstellungen

Wenn ich mir mal folgenden Gesetzestext anschaue:

Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten: Voraussetzungen
Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten setzen nach § 249 HGB u. a.

- das Bestehen der betrieblichen Schuld voraus und
- dass der Steuerpflichtige ernsthaft mit der Inanspruchnahme rechnen muss.

Eine Wahrscheinlichkeit ist dann gegeben, wenn mehr Gründe für als gegen das Bestehen der Verbindlichkeiten sprechen.

???

Ohne großartige Ahnung von der Materie zu haben: Eine Rückstellung tendiert etwas Richtung Schuldeingeständnis. Es wurde intern und vermutlich auch von extern bewertet. Somit scheint das Pendel eher in Richtung Allianz zu zeigen, was die Unschuldsvermutung angeht.
Doch wenn das DoJ sich einschaltet, gibt man ungern ein Ergebnis vor. Deswegen die diplomatische Aussage wie ?wir kennen die Höhe nicht?...

Sollte sich herausstellen, dass sich ein Vergleich, der viel Kosten und Mühen abwendet, abzeichnet, und sogleich Ruhe in die Aktie bringt, wird schon eine Rückstellung gebildet. Passiert das schon vorher, weiß jeder Kläger, was zu holen ist.

So meine Gedanken zu dem Thema. Lasse mich aber gern eines besseren belehren.  

04.08.21 19:20

2236 Postings, 2439 Tage EtelsenPredatorHopfenstopfer

Interessante Überlegung.  

04.08.21 19:42

940 Postings, 563 Tage poet83Gute Ideen!

Danke für die Ausführungen. Das kann sein.

Hätte anstelle der Allianz auch härte gezeigt und das durchgeboxt.  Man kann selten was wegen angeblicher Falschberatung rausholen.

Ein Vergleich wäre auch ein Schuldeingeständnis. Leider ist die Rechtslage bzw sind Klägervertretungen in den USA so unberechenbar. Da kommt am Ende mehr raus als gedacht.

Aber nun sollte hier der Boden sein. DAX knabbert am Alltimehigh und Allianz war bis vor paar Wochen auf dem weg zu einem der höchsten Gewinne allerzeiten trotz corona und Umweltkatastrophen. Nun sind 15 Prozent Kurs runter. Das sollte also so langsam bei 190e ein Boden sein, also Boden für das aktuell bekannte/erwartbare.  

Ich denke auch nicht, dass die Dividende gekürzt wird, also geringer ausfällt wird als dies Jahr unter corona. Da sollten 9e bleiben, vielleicht nicht 9,90 oder 10 Euro. Man muss Stärke zeigen und wird das dann irgendwo intern ausgleichen oder umbuchen und irgendwo anders die Prämien um 5 Prozent erhöhen.

Also alles gut!    

04.08.21 19:50

60 Postings, 1861 Tage jentzschiVolumen

Habe auch paar nachgelegt jetzt. Interessant ist, was doch gerade noch für Volumen fließen via Tradegate.  

04.08.21 22:34
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357 Postings, 2917 Tage braun76Löschung


Moderation
Zeitpunkt: 05.08.21 17:46
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - unbelegte Aussage

 

 

05.08.21 13:20

22408 Postings, 2803 Tage Galearisna dann ist doch gut, dass ich gewartet hab

05.08.21 13:31
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682 Postings, 511 Tage Loonijabraun

Wie kommst du auf solche Zahlen?  

05.08.21 14:11

1644 Postings, 2713 Tage Mister86@Hopfenstopfer

Ohne großartige Ahnung von der Materie zu haben: Eine Rückstellung tendiert etwas Richtung Schuldeingeständnis.


Jein. §249 HGB fragt nicht nach Schuld oder Unschuld, sondern schlicht und einfach danach, wie wahrscheinlich das Unternehmen diese finanzielle Verpflichtung treffen wird. Ist die Wahrscheinlichkeit beträchtlich, gibt es also eine Bilanzierungspflicht, und kein Bilanzierungswahlrecht. Egal ob das Unternehmen findet, dass an den Vorwürfen etwas dran ist. Grundsätzlich bedarf es hier nicht erst eines Gerichtsurteils, sondern es reicht, dass die Chancen für die Gegenseite gut stehen, dass sie den Anspruch (gerichtlich) durchsetzen kann. Dem gegenüber kann so eine Rückstellung später auch wieder erfolgswirksam aufgelöst werden, wenn wider Erwarten doch nicht bezahlt werden muss, etwa weil ein Anspruch vor Gericht am Ende doch abgewehrt wurde.

Rückstellungen als Bilanzposten werden zudem meist am Ende des Geschäftsjahres gebucht in welchem der Grund für sie entstanden ist, und nicht während des laufenden Jahres. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass sie zwar nach dem Vorsichtsprinzip der Grundsätze Ordnungsgemäßer Buchführung (GOB) und nach dem Prinzip der periodengerechten Gewinnermittlung als Aufwand innerhalb des betrachteten Geschäftsjahres anzusehen sind (drohende Verbindlichkeit ist im Jahr X entstanden, also schmälert sie auch im Jahr X den Unternehmensgewinn), aber eben noch nicht zu Auszahlungen geführt haben.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wann die Vorwürfe seitens der Anleger das erste Mal geäußert wurden, aber da die Allianz dafür wohl in 2020 keine Rückstellungen mehr gebildet hat, dürften sie erst im laufenden Geschäftsjahr dergestalt erhoben worden sein, dass eine Schadenersatzpflicht wahrscheinlich wurde.

Summa summarum: sobald die Allianz objektiv annehmen muss, dass hier wahrscheinlich eine Zahlungsverpflichtung auf sie zukommt, müssen Rückstellungen gebildet werden - sofern die daraus am Ende resultierenden Auszahlungen nicht im gleichen Geschäftsjahr anfallen werden.

 

05.08.21 17:33

245 Postings, 5620 Tage sodaclubbraun76

das der Kurs äußerst volatil,  haben wir alle die letzten Tage gesehen. Und das die Zahlen morgen, sollten diese nicht in  allen Belangen für gut bewertet werden, ebenfalls für einen Kursrutsch sorgen werden, sehen wir bei den anderen Unternehmen, welche diese Woche Zahlen vorgelegt haben.

Aber wie bitte schön werden Deine Aussagen "170 denke ich bis Ende August fast sicher, 150 - 160 wahrscheinlich" von Dir begründet?  

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