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Medigene - Sachliche und fachliche Beiträge

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neuester Beitrag: 09.07.20 16:17
eröffnet am: 19.06.10 22:38 von: starwarrior03 Anzahl Beiträge: 18740
neuester Beitrag: 09.07.20 16:17 von: RichyBerlin Leser gesamt: 3044200
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28.05.20 14:55
3

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlinHier eine schöne Übersicht

29.05.20 14:39

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlinPhio mit News (ASCO)

http://investors.phiopharma.com/news-releases/...atumoral-use-intasyl
PHIO ANNOUNCES POSITIVE IN VIVO DATA ON THE INTRATUMORAL USE OF INTASYL COMPOUNDS SHOWING STRONG ANTITUMOR ACTIVITY
May 29, 2020
The new data was presented at the ASCO 2020 Virtual Scientific Program...

--

(Neben der Kooperation aus 12/2017 gibt es die neue Zusammenarbeit mit Phio/Helmholtz aus 03/2020);
https://www.medigene.de/investoren-medien/...ung-mit-medigene-bekannt
 

29.05.20 14:41

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlinPhio

News von der ASCO .. Hier die kurzkurz-Fassung... Ariva hat die ersten Posting-Versuche nicht genehmigt. Hier also nur der Link
http://investors.phiopharma.com/news-releases/...atumoral-use-intasyl
 

22.06.20 17:39
2

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlinPD1-41BB-News von der AACR

https://www.medigene.de/investoren-medien/...llen-gegen-solide-tumore
"MEDIGENES PD1-41BB SWITCH-REZEPTOR VERBESSERT AKTIVITÄT VON TCR-T-ZELLEN GEGEN SOLIDE TUMORE 22.06.2020 15:00:00...."

===> Hier das Poster https://www.medigene.de/fileadmin/download/...ter_AACR_NaS_MSa_V1.pdf
"Summary: The PD1-41BB switch receptor represents a promising tool for the use in cellular immunotherapies to prevent inhibitory signaling in T cells through the PD1/PD-L1 axis. Reversing this inhibitory checkpoint while providing additional costimulation increases T cell effector functions under immunosuppressive conditions and chronic stimulation, characteristic for the tumor milieu of solid tumors. These preclinical studies support our approach to enhance the clinical efficacy of TCR T-cell therapies in PD-L1-positive malignancies using the co-stimulatory PD1-41BB switch receptor"
 

27.06.20 23:16
2

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlinMal ein Blick

rüber zu CAR-T gegen Blutkrebs.
https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/...artis-zu-hohen-preis-vor
Das DKFZ meint, man könnte bei dezentraler Herstellung die CAR-T-Zellen bis zu 10x günstiger durchführen, und schneller.
320.000,-?, bzw.der extreme Preis für diese Therapien ist ja schon immer Gesprächsthema und wohl auch Bremsklotz der Immuno-Entwicklungen. Zehnfach günstiger klingt auf den ersten Blick wirtschaftlich uninteressant, würde aber vielleicht den Immuno-Markt insgesamt deutlich ankurbeln !?

Jemand eine Idee wie die Größenordnung (?) für eine TCR-Therapie bei Blutkrebs aussehen könnte ? Wurde da mal etwas kommuniziert?
--

"Folgen für das Immunsystem
Da CAR-T-Zell-Therapien zum Teil mit erheblichen Nebenwirkungen einhergehen, können sie laut Zulassung nur angewandt werden, wenn mindestens zwei andere Krebstherapien (wie Bestrahlung oder Chemotherapie) nicht angeschlagen haben. Zu den Nebenwirkungen zählt insbesondere der Zytokinsturm (Cytokin Release Syndrom: CRS), der durch eine starke Ausschüttung von Immunbotenstoffen durch die CAR-T-Zellen ausgelöst wird und schwere Grippe-Symptome wie hohes Fieber und Schüttelfrost bewirkt. Für diese Fälle müssen vor Beginn der CAR-T-Zell-Therapie und während der Rekonvaleszenz ein bestimmtes immunmodulatorisches Medikament und eine Notfallausrüstung bereitliegen. Auch neurologische Symptome ? insbesondere Enzephalopathie, Verwirrtheitszustände oder Delirium ? sind möglich. Außerdem zerstören Tisagen lecleucel und Axicabtagen ciloleucel neben den zu Krebszellen entarteten B-Zellen auch die normalen B-Zellen des Patienten mit der Folge, dass das Immunsystem dann nicht mehr hinreichend intakt ist, um auf Krankheitserreger reagieren zu können. Die B-Zellen produzieren nämlich Antikörper, die eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen spielen. Der mit dem B-Zell-Mangel einhergehenden Immunschwäche kann mit einer Immunglobulin-Ersatztherapie begegnet werden..."
https://www.vfa-bio.de/vb-de/aktuelle-themen/...er-krebstherapie.html
--

"..Anstelle eines chimären Rezeptors kann den patienteneigenen T-Zellen auch ein natürlich vorkommender Rezeptor eingesetzt werden. Dieser bindet dann ebenfalls spezifisch Antigene auf Tumorzellen und bewirkt das Auslösen des programmierten Todes der Tumorzelle. Da hier kein CAR-Protein in die Zellen eingeschleust wird, spricht man nicht mehr von CAR-T-Zell-Therapien, sondern von T-Zell-Rezeptor modifizierten T-Zellen (TCR-T-Therapie).
T-Zellen sind jedoch nicht die einzigen Immunzellen, die sich im Rahmen der Immunonkologie therapeutisch nutzen lassen. Auch die dendritischen Zellen eines Patienten kommen dafür in Betracht; ihre Aufgabe ist es, sowohl Anomalien im Körper als auch Antigene aufzuspüren. Bei diesen muss aber nicht ein Rezeptor ergänzt werden, vielmehr gilt es, sie mit einem Tumorantigen auszustatten. Dieses präsentieren die dendritischen Zellen dann T-Zellen, was sie für den Kampf gegen den Tumor aktiviert..."

 

27.06.20 23:25
2

7454 Postings, 2808 Tage iTechDachsDirekte Zahlen habe ich nicht zur Hand aber

es ist von der gleichen Grössenorung wie bei CAR-T Verfahren auszugehen. Prinzipiell könnte CAR-T sogar günstiger sein, da keine Rücksicht auf den HLA Typ genommen werden muss. Dies hohen Kosten sind im Wesentlichen eine Folge der individuellen Herstellung aus dem eigenen Blut. Dies  wird erst durch allogene Verfahren und insbesondere der Erzeugung aus Stammzellen wie Adaptimmune und FATE sie vorantreiben wesentlich günstiger sein könnten.
 

28.06.20 13:14
2

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlinNoch so ein Bericht

..."Die kommerziellen Therapien kann sich unser Gesundheitssystem auf Dauer nicht leisten", sagt zum Beispiel Thomas Cerny, Präsident der Krebsforschung Schweiz, zumal wenn sich die CAR-T-Zelltherapien bei vielen häufigen Tumorarten bewähren. "Bei uns entsteht maximal ein Drittel der Kosten, wenn wir die Zelltherapien selbst herstellen, und sie sind auf dem jeweils neuesten Wissensstand", sagt Cerny...."
https://www.sueddeutsche.de/wissen/...herapie-selbstgemacht-1.4949290

Schon interessant.. wie umgehen die dann eigentlich die Patente ?

Um das nochmal deutlich zu machen, es handelt sich hierbei um CAR-T, nicht um unsere TCR.
TCR kann durch größere Reichweite und geringere Nebenwirkungen (!) vielleicht bald bessere Ergebnisse liefern als CAR-T.  Allerdings ist mir nicht klar, wie dann der wirtschaftliche Erfolg aussehen soll, wenn Staaten, Kliniken, Unis die Produktion dann "einfach" selber, günstiger durchführen ? Ist das wirklich möglich ?  

28.06.20 19:52
1

7454 Postings, 2808 Tage iTechDachsEine dezentrale Herstellung war ja von Anfang an

Dr. Schendels Vorstellung - analog zu den Dialysezentren. Es könnte einiges an Logistik eingespart werden und die BioTechfirmen liefern den genetischen Kode als Lenti- oder andere Vektoren und verdienen dadurch und eventuell an Patenten zu den Herstellungsverfahren. Die Zentren verdienen an der Herstellung und der direkten Behandlung der Patienten, kennen die möglichen Komplikationen wie CRS und haben direkt die Gegenmittel verfügbar. Weniger Geld geht in die Logistik.
Dies würde sich auch für allogene Produkte eignen, wo lediglich die Gabe der therapeutischen TCR oder CAR Immunzellen unter standardisierten Bedingungen und die Patientenbeobachtung/-betreuung in den dezentralen Einrichtungen erfolgt (vielleicht gesichert durch eine Art regelmässigen TÜV / ISO Standard / Schulungsnachweis durch die Hersteller).
 

28.06.20 21:00
1

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlinok,

ich hatte das mit "selber herstellen in den Kliniken" anders verstanden. Hörte sich für mich nicht nach Auftragsarbeiten an, sondern nach "Eigenleistung" der Kliniken/Unis.
--
Bei MDG läuft ja die -Dezentrale Herstellung- bereits für MDG1011 bei der EUFETS/BioNTech und für MDG1021 durch die Uni Leiden (nehme ich mal an)


--
Sachen gibts..Hier was kurioses für ganz alte Hasen. Das war so ziemlich das Erste, was ich über Immuntherapien wahrgenommen hatte.. ; Der Urknall für Immuntherapien war (für mich) gewissermaßen eine gescheiterte P1-Studie die in 2006 durch ein deutsches Biotech in GB durchgeführt wurde und alle 6 Probanden durch Überreaktion des Immunsystems übelste Nebenwirkungen davontrugen. Die Firma (TeGenero) ging dann pleite.
https://en.wikipedia.org/wiki/Theralizumab
Jetzt, 14 Jahre später, versucht sich Regeneron an diesem Projekt. (Auch Blutkrebs)
https://endpts.com/...notherapy-can-a-regeneron-bispecific-revive-it/
 

29.06.20 23:34
2

7454 Postings, 2808 Tage iTechDachsNeue deutsche TCR Konkurrenz an der US-Börse

Arya Sciences Acquisition Corp. (NASDAQ: ARYA or ?Arya?), a special purpose acquisition company sponsored by Perceptive Advisors, and Immatics Biotech
in den nächsten Tagen sollte es soweit sein und die Immatics aus Tübingen unter dem Ticker IMTX an der NASDAQ gelistet sein. Dies wird das Ergebnis einer Verschmelzung mit einer reinen Kapitalfirma mit der Immatics GmbH sein. Es dürfte spannend sein, ob man ähnliche Kapriolen wie bei einer direkten IPO sehen wird. Aktuell liegt der Kurs mit $16 für die Aktien der kapitalgesellschaft rund 60% über dem Merger angesetzten Wert von $10.

Keine Handelsempfehlung.  

30.06.20 08:54
1

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlinUnd einen weiteren

Börsengang sollten wir genau verfolgen.
Hopps CureVac, wie Arya aus Tübingen, geht wohl im Juli ebenfalls an die Nasdaq. Mal sehen wie das läuft https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...-wissen-1029326088  

30.06.20 08:56

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlin..

nicht "wie Arya aus Tübingen", sondern wie Immatics aus Tübingen..
 

09.07.20 16:17
1

8054 Postings, 4476 Tage RichyBerlinMDG1021

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