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Der Unterschied zwischen Klein und Großaktionär.

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neuester Beitrag: 26.11.07 17:09
eröffnet am: 10.05.05 09:51 von: Depothalbiere. Anzahl Beiträge: 13
neuester Beitrag: 26.11.07 17:09 von: Depothalbiere. Leser gesamt: 9450
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10.05.05 09:51

25551 Postings, 6615 Tage DepothalbiererDer Unterschied zwischen Klein und Großaktionär.

Die Deutsche Börse ist ein schönes Beispiel.

Großaktionäre haben verhindert, das zu einem überzogenen Preis die LSE gekauft wurde.

Warum? Weil sie gern ihren zaster vermehren und nicht vernichten wollten.

Wären die Aktien der Dt. Börse hauptsächlich in den Händen von Klein und Mittelgroßen Aktionären gewesen, wäre die Übernahme wohl durchgezogen worden.

Dann hätten sich mal wieder eine Menge Vorstände die Taschen mit irgendwelchen Bonus- und Sonderzahlungen vollgemacht und danach wäre der Kurs schön abgeschmiert und die Kleinen hätten mal wieder verloren.  

10.05.05 09:56
1

8298 Postings, 6560 Tage MaxGreenkurz und knapp analysiert - grüner Punkt

10.05.05 10:08

10203 Postings, 5967 Tage Reinerzufall@depothalbierer

was jetzt nicht heisst , dass die ...be happy and smile

 

 

in zukunft weiter steigt , weil es nicht zur übernahme kam!

 

10.05.05 12:16

67837 Postings, 5713 Tage BarCodeEher zu erwarten dass es jetzt abwärts geht.

Wenn ich die heutige Presse lese, wird jetzt erwartet, dass nachdem Ausschüttung/Aktienrückkauf gelaufen sind, Teile verkauft werden (z.B. Clearstream). Oder dass die Fonds Teile der Gewinne realisieren - kurz große Unsicherheit. Kein gutes Omen für den Kurs.

Im Übrigen bin ich mir nicht ganz so sicher, wie Depothalbierer, dass das Engagement der beteiligten Fonds langfristig für den Kleinanleger etwas bringt. Kurzfristig hat es natürlich einen super Kursverlauf gegeben. Aber ich würde jetzt raus. Immerhin: Der überteuerte Kauf der Londoner wäre jedenfalls auch Mist gewesen. Insofern muss man dem Gespann Breuer/Seifert kaum hinterher weinen.

Gruß BarCode  

10.05.05 12:34

7336 Postings, 6015 Tage 54reabeuronext macht sinn

AKTIONÄRSREVOLTE

Hedgefonds will Deutsche Börse verkaufen

Nachdem ausländische Aktionäre das Management der Deutschen Börse gestürzt haben, zeichnet sich eine mögliche Zerschlagung des Unternehmens ab. Der einflussreiche britische Fonds TCI plädiert dafür, den Frankfurter Wertpapierhandel mit der Konkurrenzbörse Euronext zu fusionieren.

 
Deutsche Börse: Die Mehrheit der Aktionäre hegt keinerlei sentimentale Gefühle für den Finanzplatz Frankfurt
GroßbildansichtDDPDeutsche Börse: Die Mehrheit der Aktionäre hegt keinerlei sentimentale Gefühle für den Finanzplatz Frankfurt

Düsseldorf - "Ich bin wirklich der Ansicht, dass es Sinn machen würde, diese beiden Börsen zu fusionieren", zitiert die "WirtschaftsWoche" in ihrer neuen Ausgabe Patrick Degorce, einen Partner von The Childrens Investment Fund (TCI). Der Londoner Hedgefonds und sein Chef Christoph Hohn gelten als treibende Kraft hinter dem gestrigen Rauswurf von Deutsche-Börse-Chef Werner Seifert und seinem Förderer, dem Aufsichtsratschef Rolf Breuer. TCI hatte bereits im Frühjahr eine von Seifert betriebene Fusion Frankfurts mit der Londoner Börse torpediert. Ein Zusammenschluss mit Euronext mache laut Degorce "mehr Sinn, als die Übernahme der London Stock Exchange gemacht hätte".

Dem "Handelsblatt" sagte der Hedgefonds-Manager mit Blick auf eine mögliche Fusion: "Das wäre phantastisch. Vom Geschäftsmodell her würden beide zusammenpassen. Ein Modell für eine mögliche Kooperation zu erarbeiten, sei Aufgabe des neuen Vorstandsvorsitzenden, sagte Degorce der Zeitung weiter.

Als Nachfolger für den scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Rolf Breuer brachte TCI erneut den CDU-Politiker Friedrich Merz ins Gespräch: "Er könnte ein guter Vorsitzender sein. Als Vorstand muss man gute Verbindungen nach Brüssel haben. Jemand mit politischer Erfahrung kann da nicht schlecht sein", erklärte Degorce.

Der "WirtschaftsWoche" sagte der Investor, die Details eines möglichen Zusammenschlusses mit der Euronext seien noch nicht klar. So etwas müsse natürlich unter den richtigen Konditionen geschehen. "Wir unterstützen alles, was den Wert der Deutschen Börse als Unternehmen verbessert", so Degorce. So könne man für die Nutzer die Kosten des so genannten Clearing reduzieren, also der buchhalterischen Abrechnung und Buchung von Börsentransaktionen. Das wäre laut Degorce gut für die europäischen Finanzmärkte und zudem sinnvoll, weil so ein Primärmarkt in einer einzigen Währung - dem Euro - entstehe.

Regierung will unabhängige Börse

Der Plan ist nicht chancenlos. Rund die Hälfte der Aktionäre der Deutschen Börse seien zugleich Anteilseigner an Euronext , erläuterte der Fondsmanager in der "WirtschaftsWoche". Allerdings könne sich der TCI-Partner auch eine Kooperation der Deutschen Börse mit US-Börsen vorstellen.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Joachim Poß hat aus dem Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Börse, Werner Seifert, und des Aufsichtsratschefs Rolf Breuer eine Bestätigung für die jüngste Kapitalismuskritik abgeleitet. "Ich finde das bedauerlich, weil sich beide um die Deutsche Börse verdient gemacht haben", sagte Poß gestern Abend in Berlin. "Dass dann ein Hedgefonds solche Macht entfaltet, passt in die gegenwärtige Diskussion" sagte Poß. "Das bestätigt die Befürchtung, dass sich solche Kräfte unkontrolliert verbreiten."

Die Bundesregierung hatte das Ausscheiden Seiferts und Breuer offiziell nicht bewerten wollen. Ein Regierungsvertreter sagte lediglich, man habe "ein großes Interesse daran, dass die Deutsche Börse in ihrer Gesamtheit für den Finanzplatz tätig bleiben wird", und damit eine entschlossene Berliner Haltung gegen eine mögliche Zerschlagung des Unternehmens erkennen lassen.


eine große börse für den euroraum - absolut richtig!

Salute 54reab - baer45: <a href=www.baer45.de.vu" title="" rel="nofollow" src="https://forum-media.finanzen.net/anonymize/http://people.freenet.de/baer45/dax//bilder/salute.jpg" style="max-width:560px" border=0>

 

10.05.05 12:51

7336 Postings, 6015 Tage 54reabZeitenwende in Frankfurt

Kommentar

Zeitenwende in Frankfurt


Von Karl-Heinz Büschemann

Deutschland muss sich wandeln, verlangen Politiker und Wirtschaftsvertreter. Doch wenn sich dann wirklich konkret etwas ändert, ist die Verblüffung groß.

So spielen sich gerade erstaunliche Dinge bei der Deutschen Börse ab. In dem Dax-Unternehmen haben die Aktionäre den Vorstandsvorsitzenden Werner Seifert und im Endeffekt auch Aufsichtsratschef Rolf Breuer zu Fall gebracht.

So etwas gab es in Deutschland praktisch noch nie. Vordergründig geht es um die Unternehmensstrategie: Seifert wollte die Londoner Börse übernehmen.

Deutsche Mauschelei hat ausgedient

Große Aktionäre, darunter der britische Investment-Fonds TCI, zogen es vor, die Reserven des Unternehmens zu heben; sie liefen gegen Breuer und Seifert Sturm. Der Aufsichtsrat habe den Börsen-Vorstand nicht genug kontrolliert, klagten sie. Auf der Hauptversammlung am 25. Mai wollten die Fonds Breuer zu Fall bringen.

Dahinter steht aber noch mehr. Die Deutsche Börse befindet sich größtenteils in der Hand britischer und amerikanischer Fonds-Gesellschaften.

Die gelten in diesem Land seit der Anti-Kapitalismus-Rede des SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering als Heuschrecken, die über Unternehmen herfallen, diese kahl fressen und dann zum nächsten Opfer weiterziehen. Die Fonds stellen sich gegen Breuer, der im Hauptberuf Aufsichtsratschef der Deutschen Bank ist und damit eine Symbolfigur für die alte Deutschland AG.

Die Zeiten, in denen Top-Manager zusammen mit den Vertretern von Kapital und Gewerkschaften in den Aufsichtsräten ihre Strategie weitgehend ungestört von den Aktionären durchziehen konnten, dürften nach den jüngsten Ereignissen endgültig vorbei sein.

Diese Praxis hatte in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass viele deutsche Unternehmen mangelhaft geführt waren und zu Übernahmekandidaten für cleverere Fonds wurden.

Breuer steht im Übrigen auch noch für einen anderen Aspekt deutscher Führungskultur. Als Ex-Chef der Bank wurde er zum Aufsichtsratschef. Das ist nicht verboten, verstößt aber gegen den Kodex der deutschen Corporate-Governance-Kommission und die Empfehlungen der EU.

Vorstands- und Aufsichtsratschef eines großen Unternehmens von ausländischen Aktionären zum Rücktritt gezwungen ? das bedeutet eine Zeitenwende für die Deutschland AG.

Es muss nicht alles richtig sein, was die auf hohe Rendite wartenden ausländischen Investoren von den Unternehmen verlangen. Oft haben solche Gesellschaften als Eigentümer eine unrühmliche Rolle gespielt. Doch so oder so ? die deutsche Mauschelei alter Tage hat ausgedient.

(SZ vom 10.05.2005)





 baer45: DAX

 

10.05.05 15:50

164 Postings, 5161 Tage hgfesollte man weiter investiert bleiben? pro, kontra

pro:

-neuer vorstand bzw. aufsichtsrat (Merz, ist das wirklich gut?)
-kurzfristig mehr dividende
-aktienrückkaufprogramme


kontra:

-erfolgreiche manager abgesägt
-kurzfristig keine klare strategie --> unsicherheiten
-machtgerangel im mangement
-zu großer einfluß von hegefonds und aktionären
-zu hohe bewertung bzw  gut bewertet (kgv 18-19)
-viel spekulation
-in letzter zeit gut gelaufen (fast 100% seit sept/04), gewinnmitnahmen könnten  bevorstehen

was also soll man machen?
auf jeden fall gut nach unten absichern, denn vielleicht stehen wir gerade auf dem zenit.

was denkt ihr?

gruß
 

10.05.05 18:35

7336 Postings, 6015 Tage 54reabgewinne soll man laufen lassen.

in der jetzigen situation muss mann allerdings genau hinschauen was läuft und laufen könnte.


 baer45: DAX

 

10.05.05 20:11

164 Postings, 5161 Tage hgfe#8 schon klar aber

wenn ich die momentane übertreibung in der aktie sehe (siehe chart und kgv) ist mir nicht mehr sehr wohl zu mute.
vielleicht sollte man die jetzigen hohen kurse nutzen um gewinne mitzunehmen.
ehrlich gesagt sehe ich momentan höhres Risiko als Chancen.
 
 

10.05.05 20:21

7336 Postings, 6015 Tage 54reabkeine ahnung was morgen sein wird.

momentan steigt sie noch. sie ist immer noch besser als der markt. was der chart in einer derartigen spekulativen situation für hinweise geben soll, ist mir schleierhaft. es geht hier um eine fusion- und zerschlagungsspekulation. wenn klar ist was genau kommt, wird es wahrscheinlich abwärts gehen.  

30.09.05 09:49

25551 Postings, 6615 Tage Depothalbiererdas hat doch sauber funktioniert.

der laden steigt und steigt, nachdem se den bestochenen fettsack pfeifert aus dem amt gejagt haben.  

22.11.07 12:55

25551 Postings, 6615 Tage Depothalbiererso langsam kann man wohl mit fallenden kursen

geld verdienen.

daß der laden so weit nach oben abgeht, hätte ich nicht gedacht, aber was hoch steigt, kann tief fallen.

meinungen?  

26.11.07 17:09

25551 Postings, 6615 Tage Depothalbierernichts?

IST OFT EIN GUTES ZEICHEN  

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