2011-11-21 | Zwischen SLK und SLS passt in die Mitte immer noch ein SL. Noch in diesem Jahr soll die sechste Generation seit dem 300 SL von 1954 als ,,Mittelstürmer" der Stuttgarter Roadster-Championsleague antreten und natürlich die Rolle als Spielmacher unter den Edelsportlern übernehmen. Austrainiert sei er heute bereits, sagen seine Trainer. Gegenüber seinem Vorgänger habe er 140 Kilogramm abgenommen und könne auch sonst auf viele Stärken verweisen.
Übergewicht kann sich heute im Automobilbau niemand mehr leisten. Deswegen hört man jetzt überall das Stichwort vom Leichtbau, wobei die Entwickler des SL sich einer besonderen Verpflichtung gegenübersehen; denn ,,SL" steht für ,,Super Leicht" beim ursprünglichen Uhlenhaut-Sportcoupé von 1952 mit den berühmten Flügeltüren, die heute dem SLS vorbehalten sind. Die Rohkarosse besteht zu 90 Prozent aus Aluminium und wiegt mehr als 100 Kilogramm weniger als eine vergleichbare Stahlkarosserie.
Für einen künftigen SL 350 addieren sich die Leichtbaumaßnahmen auf insgesamt 140 Kilogramm, für einen SL 500 auf 125 Kilogramm, was bei ihm zu einem Leergewicht von 1710 Kilogramm führt. Wo wir schon bei den konkreten Daten sind: Der Neue wächst in der Länge um 50 Millimeter, beim Radstand um 25 Millimeter. Die Spur vorn legt um 10 Millimeter zu, die Spur hinten um sogar 70 Millimeter. 17- bis 20-Zoll-Räder sind möglich. |