Hohe Volumina und vor allem dicke Pakete wie am heutigen Tag lassen wohl kaum auf Kleinanleger schließen, welche mit gierig-kurzsichtigem Blick auf die hohe Dividende ins Papier einsteigen. Es sind vielmehr größere und z.T. auch institutionelle Investoren, die u.a, mit Renditepapieren ihre Bilanz aufhübschen. Viele Fonds sind dazu gezwungen, da sie unter dem Anlagedurchschnitt liegen. Wer bei 2,80 EUR reingeht, erhält knapp 5,4% und selbst bei 3,00 EUR sind es 5%. Das mag für einen Hedgefonds wenig sein (obwohl der Durchschnitt auch nicht besser abschneidet), für 95% aller in Aktien investierten institutionellen Anleger bedeutet es indes ein Hochzinsdeal. Und einige von ihnen meinen offenbar, dass bis Jahresende wenigstens die 3 EUR vor dem Komma steht. Bei 100 MW im Bau und weiteren gut 150 MW genehmigten Projekten keine wirklich risikoreiche Wette.
Interessant bleiben die ständigen Deckelungsversuche um einen starken Ausbruch nach oben zu ersticken. Es gibt kaum ein Papier, bei dem der Druck zu stagnierenden oder fallenden Kursen ähnlich hoch ist. Oxford Asset Management ist seit 2010 mit Abwärtswetten dabei und hält ausweislich der letzten Meldung noch ca. 320.000 PNE-Aktien, was in etwa dem heutien Xetra-Volumen entspricht. Damit läßt sich besonders bei durchschnittlichen Tagesvolumina von 120.000 Aktien einiges ausrichten.
Nach Rekordgewinn 2013, viel leerem Getöse um die EEG-Reform und der für die Erneuerbaren wohl kaum abträglichen Ukraine-Krise (Rußland ist unberechnebarer Energielieferant) dürfen wir gespannt sein auf das nächste Erscheinen des PNE-Hiob. Vielleicht aber bleibt er diesmal aus. |