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Der USA Bären-Thread

Seite 5843 von 5923
neuester Beitrag: 15.07.20 10:07
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 148051
neuester Beitrag: 15.07.20 10:07 von: Murmeltierch. Leser gesamt: 16972592
davon Heute: 1421
bewertet mit 457 Sternen

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29.05.20 07:50

2087 Postings, 249 Tage Aktiensammler12Guter Bericht,

im dritten Quartal wollen die einen starken Rebound schaffen? Was, wenn dann eine zweite Welle heranschwabbt? Oder will Trump etwa durchseuchen?  

29.05.20 09:59
1

12741 Postings, 4738 Tage wawiduWelch ein "(End?)Kampf"!

 
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29.05.20 10:29
2

12741 Postings, 4738 Tage wawiduPasst ins Bild (Bankenindex)

29.05.20 10:59

12741 Postings, 4738 Tage wawiduEin "Überschwang-Index" wird wohl wieder

auf den Boden der Realität geführt.  
Angehängte Grafik:
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29.05.20 15:12
3

472 Postings, 3857 Tage Fishihier braucht es keine zweite Welle

die Arbeitslosenzahl in den USA ist heute auf 41 Millionen gestiegen. In den schlimmsten Schätzungen wurden vor ein paar Wochen die Zahl von 25 Millionen genannt.
Die AL - Quote liegt bei 15 Prozent. Das US Verbrauchervertrauen ist auf einen noch nie dagewesenen absolutem Negativ-Level angekommen.
Die wichtigste Konsumgesellschaft der Welt fällt nun komplett aus. Und wer noch Geld hat fängt an zu sparen und Rücklagen zu bilden - und das in den USA! Und wenn die Rücklagen weg sind werden halt Aktien verkauft, die eigentlich zur Altersvorsorge angedacht waren.
Wir stehen derzeit in etwa dort, wo die Menschen 1929 gestanden haben müssen - nur halt in etwas moderneren Zeiten(damals konnten die Arbeitslosen noch nicht auf einem smartphone herumdrücken und waren darum halt den ganzen Tag mit ihrer Situation konfrontiert) .
Die Menschen in Europa werden bald erfahren was es heißt, wenn Amerika nicht konsumiert. Darauf ist aller Wohlstand der Welt aufgebaut.

 

29.05.20 15:29
1

5253 Postings, 2643 Tage gnomonKrieg&Terror sind wohl derzeit die einzigen

in den vergangenen 100 jahren gab es nur drei geopolitische ereignisse, welche die internationalen börsen signifikant, d.h. um mehr als 10% bewegten, nämlich der beginn des wkI, der einmarsch hitlers in frankreich und der  jom kippur krieg.

diese historischen erfahrungen in die zeit der aktuellen  pandemie zu übertragen um daraus allfällige analysen für unmittelbar bevorstehender reaktionen der börsen zu konstruieren bzw diese zu erklären, entbehrt gelinde gesagt jeglicher vernunft und seriosität.

ps:
"Die Hausse aktuell können wir als Angsthausse interpretieren"   wer ist wir??

"Sie wissen aber auch, dass Gelddrucken Inflation bedeutet." wer sind sie??
seit jahrzehnten wird gerduckt wie nie zuvor, und wo ist die inflation?
 

29.05.20 16:04

136 Postings, 751 Tage Bamzillower ist wir?

Shlomo hat einen Frosch in der Tasche  

29.05.20 16:17
2

472 Postings, 3857 Tage Fishidie aktuelle "Hausse"

ist keine "Angsthausse" sondern eine "Deppenhausse"

Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.
Deppen, weil die sich bald wünschen werden, sie wären mit ihren paar Pimperlingen lieber auf dem Sparbuch geblieben oder hätten den Kredit lieber in ein paar neue Klamotten gesteckt.
 

29.05.20 16:17
3

12741 Postings, 4738 Tage wawiduMicrosoft und Apple

die beiden stärksten Zugpferde im NDX und SPX scheinen an Doppeltops zu basteln. ???  
Angehängte Grafik:
msft_6m.png (verkleinert auf 60%) vergrößern
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29.05.20 16:24
2

139 Postings, 96 Tage TonySWenn wir diesen Triple-Boden bis 18.00 Uhr

Durchbrechen, würde ich auch mit einem Bruch der 3000 nach unten, noch heute rechnen....

Lauter Konjunktive... aber der PMI war echt nicht gut...  
Angehängte Grafik:
smartselect_20200529-162210_tradingview.jpg (verkleinert auf 65%) vergrößern
smartselect_20200529-162210_tradingview.jpg

29.05.20 16:25

2087 Postings, 249 Tage Aktiensammler12Gnomon,

Wenn Geld in ein System gepumpt wird und gleichzeitig die Wirtschaftsleistung schrumpft, ist eine Inflation unausweichlich...
Vielleicht auch einer der Gründe, wieso ein Haus bei uns vor gut 20 Jahren noch 250000 Mark kostete und nun 450000 Euro. Was fast einer Vervierfachung entspricht....genug Inflation?

 

29.05.20 16:37
1

2087 Postings, 249 Tage Aktiensammler12Gnomon,

Zu DM Zeiten hat bei uns ein Bier noch 2,30 DM gekostet, jetzt sind wir bei 3,50 Euro. 250% Steigerung auf 20 Jahre...
Aber ich weiß schon, die Statistiken sagen was anderes.
Welches Produkt ist nur um 100% gestiegen?? Bei Produkten zwischen 100 und 200% tut man sich schon leichter und Sachen über 200% Wertsteigerungen findet man reihenweise...  

29.05.20 17:05

136 Postings, 751 Tage BamzilloDu kannst nicht

DM und ? 1:2 umrechnen. Wenn ich das mit meinem Gehalt mache kommt ein sehr absurder Betrag raus.
 

29.05.20 17:05

5253 Postings, 2643 Tage gnomonAktiensammler

solange das geld nicht in der realwirtschaft (kreditnachfrage) ankommt wird es keine nennenswerte inflation und somit auch keinen zinsanstieg geben.  

wenn dein haus heute mehr wert ist als damals, bedeutet das nicht unbedingt geldentwertung, sondern blos den wertzuwachs einer immobilie. gleich verhält es sich mit anderen anlagewerten, wie zb kunst. wenn sich ein gemälde im wert vervielfacht entspricht das keiner geldentwertung. dementsprechend bin ich auch mit dem begriff inflationär im zusammenhang mit aktien, gold etc wegen der entsprechenden preis-volatilität nicht einverstanden.  wenn treibstoff oder diverse konsumartikel heute billiger sind als gestern, kann man auch nicht gleich von deflationärer entwicklung sprechen. inflation besteht (roughly), wenn die summe aus produkt und arbeit im durchschnitt nachhaltig teurer wird.  

29.05.20 17:33

5253 Postings, 2643 Tage gnomonAktiensammler

zu dm zeiten gab es auch andere preise für flugreisen, das gesamte touristikangebot ist mit heute nicht vergleichbar. im grunde bekommt man mehr für weniger geld. bei den jährlichen lohnabschlüssen in gewerbe und industrie ist es z.b. wieder anders, das unternehmen bekommt weniger arbeitsleistung für mehr geld (im vergleich zur dm zeit). der preis für dein  bier beinhaltet vergleichsweise wesentlich mehr aufwand für verpackung,  logistik, umwelt,  gesundheit etc. als zur dm zeit.  

29.05.20 17:35

5253 Postings, 2643 Tage gnomoninflation

ist in ihrer statistischen werterfassung mmn blos ein indikativer wert.  

29.05.20 17:39

5253 Postings, 2643 Tage gnomonFishi

wie recht du doch hast. allerdings sind es nicht diese deppen, die für crash oder rally verantwortlich sind.  

29.05.20 17:49

2087 Postings, 249 Tage Aktiensammler12Gnomon,

wie ich schon erwähnt habe, sind nur sehr wenige Produkte oder Dienstleistungen günstiger geworden. Touristik und Elektronische Artikel vielleicht, dann wird's aber langsam eng... Ein Haus kostet auch deshalb so viel, weil eben Baumaterialien preislich bei gleicher Qualität in die Höhe geschossen sind. Die wenigsten Ottonormalbürger sind hier mitgekommen.
Auch bin ich am zweifeln ob die vielen Billionen wirklich alle in der oberen Etage hängen geblieben sind oder dies auch in Zukunft tun werden. Wenn dies so wäre, könnten wir drucken ohne Ende und alle Staaten und Banken wären Ihre Sorgen los...  

29.05.20 18:10

378 Postings, 6029 Tage sue.vigeopolitische ereignisse, welche die internationa

len Boersen bewegen ...

Ende Mai 1942 hat der Dow gedreht . Die Hausse ging bis 1966-67 .

 

29.05.20 18:17

5253 Postings, 2643 Tage gnomonBaumaterialien

von gleicher qualität würde ich nicht sprechen, wenn man sich die entwicklung bei ziegel, isolierung, elektrik, installation,  fenster/türen,  sicherheit  und die heutigen qualitätsstandards bei den handwerkern ansieht.  man bekommt heute je qm einfach wesentlich mehr an produkt- und sevice qualität als damals. das haus ist teurer aber auch besser, und bedenke daß in der wertsteigerung deiner immobilie ja auch das nun teurere (weil nicht vermehrbar) grundstück enthalten ist. und letztendlich spielt auch die entwicklung der lage eine wesentliche rolle, manche sind  gesucht, andere weniger.

und last but not least, den tatsächlichen wert deines hauses kannst du erst wissen, wenn du es bestmöglich verkauft hast. alles davor ist kaffehaustratsch.  

29.05.20 18:21
1

5253 Postings, 2643 Tage gnomonDie Hausse bis 1966-67

ja, wobei ich zwischen langfristigem anstieg und hausse unbedingt unterscheiden würde, zumal für mich die hausse eher ein zustand als eine kontinuierliche entwicklung ist.  

29.05.20 18:25

5253 Postings, 2643 Tage gnomonkönnten wir drucken ohne Ende

solange wir keine inflation über 2-3% haben, theoretisch ja.  

29.05.20 18:41
3

63137 Postings, 5914 Tage Anti LemmingGDPnow -51 %

Gemäß "Echtzeit"-Berechung der Fed Atlanta fällt das US-BIP um 51 %.

 
Angehängte Grafik:
gdpnow-forecast-evolution_(28).gif (verkleinert auf 57%) vergrößern
gdpnow-forecast-evolution_(28).gif

29.05.20 18:52
3

63137 Postings, 5914 Tage Anti LemmingHälfte der kleinen US-Firmen dürfte dicht machen

- und zwar für immer.

https://www.newsweek.com/...rs-say-theyll-have-shut-down-good-1505542

As small businesses across the United States struggle to stay afloat amid the new coronavirus pandemic, a new survey found close to half of owners believe they will eventually be forced to close their establishments for good.

There have been multiple reports of small businesses already closing their doors as a result of mandated closures and social distancing orders implemented as a means to slow the virus' spread.

Results of the survey, conducted by financial services company Azlo, compiled responses from small business owners regarding the pandemic's economic impacts. Of those surveyed, 47 percent said they anticipate shutting down, and 41 percent said they are looking for full-time work elsewhere. Respondents also shared their experiences with the Paycheck Protection Program (PPP), a federal loan initiative meant to alleviate fiscal burdens to small businesses during the outbreak.  

29.05.20 19:28
4

679 Postings, 756 Tage birkensaft@gnomon:

"könnten wir drucken ohne Ende solange wir keine inflation über 2-3% haben, theoretisch ja."

Zu Risiken und Nebenwirkungen... Wie weit geht die Vermögensschere noch einmal auseinander?
Du hast schon recht: Inflation gibt es nicht, solange das ganze Geld nicht konsumwirksam angelegt wird (d.h. für Goods und Services ausgegeben wird und damit die Fließgeschwindigkeit im System erhöht). Wenn man immer nur in die Tasche derer Geld druckt, die eh schon viel haben, (= Schuldner rausboxt, Finanzmärkte stützt, Aktionäre rettet) muss man also keine Inflation fürchten, da die ja schon konsumieren so viel sie können, einzig und allein die Luxusgüter und Anlagegüter könnten im Preis steigen. Das führt zu einer Winner-Takes-It-All-Dynamik (wie bei Monopoly die Spätphase). Außerdem führt es zu Deflationstendenzen, 1. da stetig mehr Schulden bedient werden müssen (da die Schulden in der Regel ja in Zentralbankbilanzen stehen bleiben und einfach über eine sehr lange Zeit gestreckt werden), 2. die Insolvenzen von Konkurrenten in der Wirtschaft verhindert wird, so dass die Überproduktion zu Preisrückgängen führt, 3. die Umverteilungseffekte dazu führen das immer weniger Leute viel konsumieren können und damit also die Nachfrage stetig verringert wird. Das wird zusätzlich noch durch demografische Effekte verstärkt und ist im Prinzip das, was in Japan passiert ist. Europa ist gerade auf dem besten Weg in die Richtung, könnte jedoch vorher Probleme mit dem Euro bekommen.

Anders wird es allerdings im Bezug auf die Inflation, wenn sich das Angebot für Alltagsgüter verknappt (passiert gerade zum Teil) oder das Geld in die Rohstoffmärkte fließt (z.B. aus Anlagenotstandsgründen bzw. Zockertum). Dann gibt es echte Inflation, schlimmstenfalls mit trotzdem stagnierender Wirtschaft. Auch gab es in den letzten Jahren zunehmend Kontaktpunkte zwischen der Realwirtschaft und der (ich nenne es jetzt mal) Investitionswirtschaft, z.B. bei den Immobilienmärkten. Da Miete ein entscheidender Kostenpunkt für viele Menschen ist, bleibt am Ende weniger Geld für Konsum und die Wirtschaft schwächelt und wird von immer weniger Konsumenten getragen. Viele Einmal-Anschaffungen sind dafür stetig günstiger geworden (z.B. Fernseher), so dass diese Effekte zumindest zum Teil aufgefangen wurden.  

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