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Roche - Lizenzfreigabe für Tamiflu scheint möglich

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neuester Beitrag: 28.06.15 14:17
eröffnet am: 18.10.05 17:17 von: daxbunny Anzahl Beiträge: 23
neuester Beitrag: 28.06.15 14:17 von: Wachmann Leser gesamt: 8862
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18.10.05 17:17
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13451 Postings, 6958 Tage daxbunnyRoche - Lizenzfreigabe für Tamiflu scheint möglich

Roche - Lizenzfreigabe für Tamiflu scheint möglich
Schweizer Pharmariese baut eigene Produktionskapazitäten aus

 


Basel (pte/18.10.2005/16:30) - Angesichts der Bedrohung durch die Vogelgrippe scheint der Pharmariese Roche http://www.roche.com aus der Schweiz bereit zu sein, über die Vergabe von Lizenzen für sein Grippemittel Tamiflu an Dritte zu verhandeln. Bislang verfügt Roche über die Exklusivlizenz für Tamiflu. Die eigenen Produktionskapazitäten werden ausgebaut.

"Wir sind bereit, über Volllizenzen zu diskutieren", so Martin Hangarter, Österreich-Chef von Roche gegenüber pressetext. "Was wir aber nicht wollen ist eine Freigabe des Patentschutzes, das kommt nicht in Frage". Dieser sei der Innovationsmotor der westlichen Welt und an ihm dürfe nicht gerüttelt werden. "Roche hat die Produktion schon vervierfacht, wir werden sie aber bis Ende 2006 verachtfachen" so Hangarter. Der politische Druck oder der der Öffentlichkeit sei nicht entscheidend gewesen, "wir arbeiten eng mit der UNO und der WHO zusammen und wollen die globale Versorgung sicherstellen", sagte Hangarter in Pressetext-Interview.

Man sei mit sieben Firmen an zwölf Standorten im Gespräch und wolle so Engpäße überbrücken, so Hangarter. Gedacht wird offensichtlich auch an die Vergabe von Sublizenzen für alle Regierungen oder private Unternehmen, die Tamiflu selber herstellen wollen. Bislang hatte der Konzern dies verweigert und dazu auf den komplizierten Herstellungsprozess und die hohe Qualitätsanforderungen verwiesen. Oberste Priorität des Unternehmens sei es, die Produktionskapazitäten möglichst schnell zu erhöhen.

Das eigentlich zur Vorbeuge und Behandlung der normalen Grippe (Influenza) entwickelte Tamiflu von Roche gilt als eines der vermutlich wirksamsten Mittel, um eine befürchtete Ansteckung von Menschen mit dem gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 zu verhindern. Der Tamiflu-Wirkstoff Oseltamivir zählt zu den so genannten Neuraminidase-Hemmern, die ein Einnisten und Ausbreiten von Grippeviren verhindern sollen. Allein deutsche Bundesländer haben nach Firmenangaben 6,8 Millionen Medikamenten-Dosen Tamiflu bestellt. Insgesamt liegen Bestellungen aus 40 Ländern rund um den Globus vor.

Heute, Dienstag, wurde auch in Griechenland ein Fall des Vogelprippe-Virus bekannt, Griechenland hat in einer ersten Reaktion freiwillig ein Handelsverbot für die betroffenen Inseln erlassen. Auch in der Nähe von Moskau ist der erste Verdachtsfall im europäischen Teil Russlands aufgetreten. Im Gebiet Tula 150 Kilometer südlich der russischen Hauptstadt seien in den vergangenen Tagen 247 Stück Geflügel verendet, ließen örtliche Behörden verlauten.
 

18.10.05 17:34

3186 Postings, 5716 Tage lancerevo7roche verdammt interessant

aktie heute +2.2%

novartis brachte heute zahlen +4%

roche bringt morgen zahlen, die laut experten noch vielviel besser als diese von novartis sind, obwohl diese schon einsame spitze sind

 

18.10.05 19:31

58178 Postings, 7291 Tage KickyTamiflu wirkt nicht bei H5N1wer macht Relenza?

Saturday, October 15, 2005 at 07:12 JST
TOKYO ? A team of Japanese and Vietnamese researchers has found a strain of bird flu virus that has demonstrated resistance to the antiviral drug Tamiflu in a Vietnamese patient, sources familiar with the matter said Friday.

The patient contracted the H5N1 bird flu virus responsible for an outbreak of avian influenza in Asia, according to the team.
HONG KONG, Sept. 30-Scientists here are reporting that a strain of the H5N1 avian flu virus is showing resistance to Tamiflu (oseltamivir), the antiviral many health organizations and governments are stockpiling to protect against a potential pandemic.

Tamiflu is proving less effective against the H5N1 strain that surfaced in northern Vietnam earlier this year, Hong Kong scientists reported. The greatest number of human deaths from avian flu have occurred in Vietnam since the start of the outbreak in 2003.

They also reported that general resistance to the drug is growing in Japan, where Tamiflu is prescribed routinely for common human influenzas. Thus far, H5N1 has been detected only in poultry in Japan.

In light of this bad news, public health experts are now calling on pharmaceutical manufacturers to rev up production of an alternative antiviral Relenza (zanamivir).

"There are now resistant H5N1 strains appearing, and we can't totally rely on one drug (Tamiflu)," William Chui, Ph.D., an honorary associate professor with the department of pharmacology at Queen Mary Hospital here, told Reuters.

Unlike Tamiflu, which is taken orally, Relenza is inhaled. Chui suggested that drug companies make an intravenous form of Relenza since injected medications can be absorbed more readily in patients with gastrointestinal and acidity problems.

An intravenous form of Relenza could also be given in high doses if necessary and would also kick in faster, a benefit, scientists said, for patients who are very ill and need quick protection.

Glaxo Smith Kline macht Relenza
http://www.arznei-telegramm.de/zeit/0002c.php3  Nebenwirkungen!  

18.10.05 19:38

58178 Postings, 7291 Tage KickyImpfstoff von Baxter International

Roche hat mit Tamiflu seit längerem ein Medikament gegen Grippe im Sortiment. Ein Hinweis der Weltgesundheitsorganisation, wonach Tamiflu ein taugliches Mittel zum Schutz gegen die Vogelgrippe sei, genügte, um einen Verkaufsboom auszulösen. Allein im ersten Halbjahr 2005 kletterte der Tamiflu-Umsatz um sagenhafte 363 Prozent auf 580 Mill. Franken (374 Mill. Euro). Roche will die Produktion von Tamiflu bis Ende 2005 verdoppeln und eine weitere Verdoppelung der Produktionskapazitäten ist bis Mitte 2006 geplant. Der wichtige medizinische Hinweis, dass Tamiflu nicht vor einer Ansteckung mit dem Virus schützt, sondern nur seine Ausbreitung im Körper bremst, interessiert kaum noch. Hans Leitner, Senior Fondsmanager bei der Erste Sparinvest, spricht auch von Panikmache und warnt Anleger davor, sich auf solch kurzfristige Spekulationen einzulassen. Leitner: "Was ist, wenn das Mittel dann doch nicht funktioniert? Sind die Anleger bereit, auch die Verluste zu tragen?"
Die Börse freilich lebt von solchen Spekulationen:. Das deutsche Biotechunternehmen Analytic Jena kündigte vorige Woche an, einen Schnelltest zur Feststellung des Vogelgrippe-Virus H5N1 entwickelt zu haben. Der Aktienkurs schoss daraufhin regelrecht in die Höhe - von 4,6 auf derzeit 5,8 Euro.
Und der nächste Kandidat für schnelle Kursgewinne aus der Vogelgrippe-Angst ist der US-Pharmakonzern Baxter International (Wertpapierkennnummer: 853815). Die Österreich-Tochter von Baxter kündigte gestern an, in kurzer Zeit einen Impfstoff gegen das Vogelgrippe-Virus H5N1 auf den Markt zu bringen (Details auf Seite 3).
Impfstoff gegen H5N1-Virus

In der Diskussion über Vogelgrippe-Medikamente spricht man vorrangig vom Neuraminidasehemmer Tamiflu (Roche). Gleichzeitig wird aber auch fieberhaft an einem Impfstoff gegen das jetzt in Europa aufgetretene gefährliche H5N1-Virus gearbeitet. Die Baxter AG, die in Österreich den größten Standort des Weltkonzerns in Europa hat, entwickelte eine neue Technologie, mit der man innerhalb von rund zehn Wochen nach Auftreten eines Virus mit der Produktion eines geeigneten Impfstoffes beginnen kann. Mit herkömmlichen Verfahren benötigt man knapp ein halbes Jahr. Was H5N1 betrifft, ist man bereits mit den Studien in der klinischen Phase. Das heißt, der Impfstoff wird schon an Menschen getestet und sollte in einigen Wochen verfügbar sein. Damit könnte man dann die Risikogruppen wirksam gegen das jetzt grassierende Vogelgrippevirus schützen. Das Hauptproblem wird nur sein, wie man innerhalb kurzer Zeit die enorme Nachfrage nach diesem Impfstoff wird befriedigen können.  

18.10.05 20:06

58178 Postings, 7291 Tage KickyBaxter BAX hat noch keine News rausgegeben

nur dass ein Mittel garde von FDA akzeptiert wurde,und dümpelt noch vor sich hin...
das obige stammt von den Salzburger Nachrichten!  
http://www.salzburg.com/sn/05/10/18/artikel/1781374.html
aber Cipla in Indien will Tamiflu herstellen:
Cipla, the third largest drug maker in India, says it plans to start making a generic version of the anti-influenza drug Tamiflu to be ready for a possible avian flu pandemic.
However, Cipla could face a court challenge from Swiss pharmaceutical giant Roche, which holds the patent for Tamiflu, The New York Times reported.
Generic drug makers can't legally sell patented drugs in the West. However, all national patent laws allow nations to cancel drug patents during emergencies and either buy generic drugs or compel drug patent holders to license their drug formulas to other companies.
"Right or wrong, we're going to commercialize and make oseltamivir (the generic name for Tamiflu)," Dr. Yusuf K. Hamied, chairman of Cipla, told the Times.
He said the generic drug would be sold only in developing nations.  

18.10.05 20:07

2935 Postings, 5754 Tage MeikoHabe mir heute welche zu

123,5 ins Depot gelegt.
Cahrttechnisch sehr gute Lage, heute letzte Woche das Allzeithoch bei 122 Euro von unten getestet und korrigiert, heute die Hürde genommen auf Intradaybasis geteste und bis 124,9 gelaufen.
Bei meinem Einstieg liegt das Risiko bei 2-4%.  

18.10.05 20:17

58178 Postings, 7291 Tage KickyLizenzfreigabe wohl eine Ente?

Weiter wurde laut einem Zeitungsbericht bekannt, dass ein indischer Hersteller in Kürze eine Nachahmerversion von "Tamiflu" herstellen will. Sie könne im Januar oder Februar mit der Produktion eines Generikums beginnen, zitiert das "Wall Street Journal" (WSJ) die indische Cipla Ltd. Die Gesellschaft wolle ihr auf dem Wirkstoff Oseltamivir basierendes Produkt aber nicht kommerziell vertreiben. Vielmehr solle es nur in Ländern verkauft werden, die es dringend benötigten, nicht aber in Europa oder Nordamerika.

Von Roche hieß es in einer Stellungnahme zu dem Bericht, sie sei weder von Cipla noch von einem anderen Unternehmen auf die Rechte für die Produktion von "Tamiflu" angesprochen worden. Da ihr keine Hinweise auf irgendwelche Patentrechtsverletzungen vorlägen, ziehe sie auch keine rechtlichen Schritte gegen Cipla in Erwägung, beantwortete Roche eine ent
sprechende Frage.
http://www.finanznachrichten.de/...ichten-2005-10/artikel-5476009.asp  

19.10.05 08:20

15120 Postings, 5303 Tage quantasRoche in den ersten neun Monaten 16% mehr Umsatz

Roche steigert den Umsatz nach neun Monaten um 16 Prozent

Der Basler Pharmakonzern Roche hat die hohe Wachstumsrate halten können. Der Umsatz nahm in den ersten neun Monaten 2005 um 16 Prozent auf 25,4 Mrd. Fr. zu. In Lokalwährungen betrug das Wachstum 17 Prozent.
[sda] - Analysten hatten im Schnitt nur Verkäufe von rund 25,2 Mrd. Fr. erwartet. Die Pharmadivision von Roche erzielte eine Verkaufssteigerung von 20 Prozent auf 19,4 Mrd. Franken. Das entspreche mehr als dem Dreifachen des Marktwachstums, teilte Roche in einem Communiqué mit.

Die Division Diagnostics hat ihre führende Marktstellung mit einem Umsatzwachstum von 4 Prozent auf 6 Mrd. Franken behauptet. Im dritten Quartal habe sich das Wachstum hier um 2 Prozentpunkte auf 6 Prozent beschleunigt.

Beim Medikament der Stunde, dem wegen der Vogelgrippe stark nachgefragten Grippemedikament Tamiflu, nahmen die Verkäufe um 263 Prozent auf 859 Mio. Fr. zu. Grund seien insbesondere vermehrte Bestellungen für Lagerbestände zur Bewältigung einer möglichen Grippe-Pandemie. Roche wolle die Produktionskapazitäten auch mit Partnern erhöhen, bestätigen die Basler.

Die weltweiten Verkäufe von Avastin, mit dem ein Durchbruch in der Krebstherapie erzielt worden sei, beliefen sich auf 1,1 Mrd. Franken. Die Übernahme von GlycArt sei im Juli abgeschlossen worden. Damit habe Roche ihr Know-how in der Erforschung von therapeutischen Antikörpern ausgebaut und ihre Forschung und Entwicklung um neue Produkte und Technologien erweitert.

 

19.10.05 16:00

2935 Postings, 5754 Tage MeikoTamiflu-Umsatz von 1,1 bis 1,2 Milliarden Franken

ROUNDUP 2: Roche peilt Tamiflu-Umsatz von 1,1 bis 1,2 Milliarden Franken an



FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund der starken Nachfrage für das Grippemittel Tamiflu peilt der Schweizer Pharmakonzern Roche  mit dem Medikament 2005 einen Umsatz von 1,1 bis 1,2 Milliarden Schweizer Franken an. In den ersten neun Monaten war der Tamiflu-Umsatz auch wegen der Angst vor der Vogelgrippe um fast 300 Prozent auf 859 Millionen Franken gestiegen. Roche will die Tamiflu-Produktion bis Mitte 2006 verzehnfachen, sagte Unternehmenschef Franz Humer am Mittwoch in Frankfurt. Die Schweizer bieten bei der Pandemievorsorge mit Tamiflu einen Preisabschlag von um die 50 Prozent.

HUMER: BISHER KEINE ANFRAGE VON GENERIKA-HERSTELLERN

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'Roche hat bisher keine Anfrage von einem Generika-Hersteller für die Produktion des Grippemittels erhalten', sagte Humer der dpa-AFX bei Vorlage der Neunmonatszahlen. Patente würden bei der Produktion des Medikaments für die Menschen nicht im Wege stehen. Der indische Generika-Hersteller Cipla will nach eigenen Angaben ein Nachahmermedikament des Anti-Vogelgrippe-Mittels anbieten. Entsprechende Labortest hätten begonnen. Das Unternehmen will monatlich 750 Kilogramm des Mittels produzieren.

Roche will Unterlizenzen an Unternehmen und Regierungen vergeben, um im Falle einer Pandemie eine Unterversorgung zu verhindern. Mit Taiwan sei bisher eine asiatische Regierung auf Roche zugekommen, sagte Humer. Tamiflu gilt nach einer Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert-Koch-Instituts als Medikament zum Schutz vor der Vogelgrippe.

HUMER: KEINE GESPRÄCHE MIT ALTANA ÜBER VERKAUF DER PHARMASPARTE

Keine Gespräche führt Roche mit dem Bad Homburger Pharma- und Spezialchemiekonzern ALTANA  über den Verkauf der ALTANA-Pharmasparte. 'Ich kenne auch nur die Spekulationen, die derzeit über ALTANA in der Presse zu lesen sind. Wir führen keine Gespräche mit ALTANA,' sagte Roche-Konzernchef Humer. ALTANA prüft nach Informationen aus Kreisen einen Komplettverkauf seiner Pharmasparte. Dies erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX aus unternehmensnahen Kreisen. 'ALTANA prüft derzeit alle Optionen für die Pharmasparte und dabei ist auch ein Komplettverkauf nicht ausgeschlossen', hieß es aus den Kreisen.

FINANZZIELE BESTÄTIGT

Roche hat nach etwas über den Analystenerwartungen liegenden Umsatzzahlen für die ersten neun Monate seine Ziele für das Gesamtjahr bekräftigt. Demnach wollen die Schweizer im Bereich Pharma die Margen gegenüber den Vorjahreswerten verbessern. Humer zeigte sich zuversichtlich, bis ins Jahr 2006 eine operative Marge (vor Sonderpositionen) von rund 23 Prozent zu erreichen. Das Umsatzwachstum soll in lokalen Währungen im zweistelligen Prozentbereich zulegen. 2004 hatte Roche einen Umsatz von 31,27 Milliarden Franken ausgewiesen.

Angetrieben von den Arzneimittelverkäufen in der Pharmasparte hat Roche in den ersten neun Monaten eine deutliche Umsatzsteigerung verbucht. In lokalen Währungen stiegen die Erlöse in der Gruppe um 17 Prozent auf 25,442 Milliarden Schweizer Franken. Der Pharmaumsatz habe sich in lokalen Währungen um 22 Prozent auf 19,434 Milliarden Franken verbessert. Humer peilt für die kommenden Jahre in der Pharmasparte ein Umsatzwachstum an, das deutlich über dem Branchendurchschnitt von derzeit rund sieben Prozent liegt.

Für das Krebsmittel Tarceva, das seit Mitte September 2005 zur Behandlung von kleinzelligem Lungenkrebs auf dem Markt ist, rechnet der Konzern mit einem Spitzenumsatz von einer Milliarde Franken. 'Die ersten Verkäufe laufen überdurchschnittlich gut', sagte Humer. Einen Erlös von 4 Milliarden Franken oder mehr peilen die Schweizer mit ihrem Krebsmedikament MabThera für das laufende Geschäftsjahr an./ep/hi

Quelle: dpa-AFX
 

19.11.05 13:28

58178 Postings, 7291 Tage KickyTamiflu schuld am Tod von jungen Japanern?

ROCKVILLE/LONDON/BASEL (AWP/dpa-AFX) - Die Arzneibehörden der EU und der USA
beobachten die Sicherheit des Grippemittels Tamiflu. Hintergrund sind Berichte
über mehrere Todesfälle kurz nach Einnahme des Medikaments. Der für
Kinderheilkunde zuständige Beraterausschuss der US-Arzneibehörde FDA in
Rockville (US-Staat Maryland) erklärte das Medikament nach einer Anhörung am
Freitag (Ortszeit) für unbedenklich. Die FDA will aber mögliche
Tamiflu-Nebenwirkungen beobachten und in etwa einem Jahr eine neue Bewertung
abgeben.Unter den Todesfällen in Japan sind nach Angaben der EU-Arzneibehörde EMEA zwei
14 und 17 Jahre alte Jungen, di e sich das Leben genommen haben. Bislang sei
aber kein direkter Zusammenhang zwischen dem Grippemittel und psychiatrischen
Symptomen bekannt, betonte die EMEA in London. Psychiatrische Störungen seien
bei Grippepatienten mit hohem Fieber nicht ungewöhnlich, das gelte besonders
für Kinder und Jugendliche. Die EMEA verlangte dennoch von Roche eine
gesammelte Sicherheitsbewertung aller Berichte über Todesfälle, bei denen es
einen zeitlichen Zusammenhang mit dem Grippemittel gebe. Auf dieser Grundlage
will die EMEA sich äußern.  

19.11.05 13:29

58178 Postings, 7291 Tage Kicky12 Todesfälle in Japan

Der US-Arzneibehörde FDA liegen nach eigenen Angaben insgesamt zwölf Berichte
über Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen im zeitlichen Zusammenhang mit
einer Tamiflu-Behandlung vor. Dazu kämen Berichte über andere, nicht tödliche
Probleme wie Halluzinationen, Krämpfe und Hirnentzündungen. Fast alle Berichte
stammten aus Japan. Ein Grund dafür könne sein, dass in Japan die
Aufmerksamkeit für Grippekomplikationen schon vor der Zulassung von Tamiflu
erhöht gewesen sei. Zudem werde derzeit die Mehrheit der Weltproduktion von
Tamiflu in Japan verbraucht.  

21.11.05 09:42

956 Postings, 6256 Tage tigerlillyVogelgrippe in China

Vogelgrippe in China
?Wir werden systematisch angelogen?
Von Joachim Müller-Jung

21. November 2005 Zunächst wußte keiner im Saal, was die Zahlen bedeuten sollten. Eine schlichte Schautafel, gespickt mit Ziffernblocks, die am linken und oberen Rand von chinesischen Schriftzeichen eingeklammert waren. Fragende Blicke. Dann öffnete Virusforscher Masato Tashiro seinen Kollegen die Augen. ?Was Sie hier sehen, ist ein inoffizieller, unveröffentlichter Bericht aus China zur Situation der H5N1-Infektionen beim Menschen.? Eine systematische Aufstellung, die ihm von verläßlicher Quelle zugespielt worden sei, als er vor wenigen Tagen nach China einreiste.

Tashiro war im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Provinz Hunan unterwegs. Sein Labor am Nationalinstitut für Infektionsforschung in Tokio war als eine der asiatischen Schaltstellen von den Vereinten Nationen mit Nachforschungen zur Vogelgrippe in Asien und zuletzt besonders in China betraut worden. Nun also stand er da am Wochenende im Hörsaal III des Marburger Universitätsklinikums vor einigen der angesehensten Virologen der Welt und konnte offenbar nicht anders: Statt den deutschen Nestor der Influenzaforschung, Hans Dieter Klenk, mit ein paar warmen Worten in den Ruhestand zu verabschieden, schockierte er die Versammlung mit seinem unautorisierten Datensouvenir aus dem Reich der Mitte.

Geheimnisvoller Informant

Wenn freilich stimmt, was sein geheimnisvoller chinesischer Informant in dem Dokument vermerkt hatte, stellt die Vogelgrippeepidemie in China alle bisher gesammelten Statistiken in den Schatten. Offiziell führt das WHO-Register weltweit 71 Todesopfer, etwa doppelt soviel sollen sich bislang durch allzu engen Kontakt mit Geflügel angesteckt haben, China gibt ganze drei Infizierte an. Und bisher war überhaupt nur ein - als zweifelhaft geltender - Fall in Asien bekanntgeworden, in dem das Virus von einem Menschen auf einen anderen übertragen worden sein soll - ein wackeliges Anfangsszenario für die gefürchtete Pandemie.

Der chinesische Medizinerreport nun dokumentiert gleich mehrere Dutzend H5N1-Ausbrüche in der Bevölkerung. Insgesamt kam Tashiro ?auf mindestens dreihundert nachgewiesene Todesfälle in China?, mehr als dreitausend Menschen seien auf Isolierstationen gelandet, und in sieben Fällen setzte man hinter die Zahlenkolonne der Infizierten den Vermerk ?Mensch-zu-Mensch-Übertragung wahrscheinlich?. Der japanische Virologe glaubt fest an die Verläßlichkeit der Quelle und seiner Daten.

Besorgniserregender als die Sars-Epidemie

Und zugleich ist er sicher, daß die Welt über die wahre Situation in China konsequent im unklaren gelassen wird. ?Wir werden systematisch belogen.? Tatsächlich seien die Geheimhaltung und die Repressionspolitik der Pekinger Regierung noch besorgniserregender als zu Beginn der Sars-Epidemie, klagte Tashiro. China spiele mit dem Feuer. Mindestens fünf medizinische Mitarbeiter, die über die Lage in den Provinzen berichten sollten, seien verhaftet worden, publikationswillige Forscher würden mit Strafen bedroht.

Vor knapp acht Jahren forderte H5N1 zum ersten Mal einige tausend Opfer unter Geflügel und einige wenige unter Menschen - in Hongkong. Warum sollte der Erreger dann die ganzen Jahre, da die zweite, die dritte und mittlerweile schon die vierte Welle über Asien hinweggezogen sind, ausgerechnet um das restliche China mit seiner allseits bekannten Affinität zum Federvieh einen Bogen machen? Das ist keine Frage an die Virologen, wie in Marburg klargestellt wurde, sondern die Frage der Virologen an die Politik.

Text: F.A.Z., 21.11.2005, Nr. 0 / Seite 1
 

13.11.09 20:17

3230 Postings, 4871 Tage Limitlessgrippeimpfstoff

hallo omega,
schön noch soooo   einen "alten  thread" zu finden,
damals ging es um die vogelgrippe -heute  um die  schweinegrippe ...
ich lass mich davon nicht  verrückt machen !!!
- aktien - vom gesundheitswesen - sind und waren noch nie mein ding ...

dir  ein  schönes   we   limi  

27.04.10 16:07

611 Postings, 3498 Tage Alexfra1holla

was ist den hier passiert??

rebound kandidat?
wer ist tiefer in der materie?

freu mich auf austausch...

alexfra die 1.  

29.04.10 21:41

145 Postings, 6967 Tage Wachmanndie wirtschaftskrise kommt in der pharmabranche an

mit etwas verspätung spürt man den kaufkraftverlust der patienten, die durch die globale wirtschaftskrise ausgelöst wurde. weitere angst besteht darin, dass die us-gesundheitsreform (13 mio. werden "zwangsversichert") im wesentlichen von den us-pharmafirmen sowie durch steuererhöhungen finanziert werden müssen. (ewig die dollarpresse anwerfen wird auch nicht möglich sein, siehe aktuelle situation von griechenland und portugal.) desweiteren befinden sich die plasmaprodukte in einem ähnlichen schweinezyklus wie aus der chipindustrie bekannt - und momentan sind hier die preise eben am boden. das letzte quartal war noch immer recht erfolgreich, nur eben nicht so stark wie letztes jahr den analysten vorab schon verheissen. man is halt nun weg von den double digits und im mittleren einstelligen bereich bei umsatzsteigerugen gelandet. bedingt durch margenverluste bei plasma lag das gewinnwachstum nur noch bei 2%. die aktie daraufhin um 20% abzustrafen, halte ich persönlich für überzogen. auch in hinblick auf die euroschwäche ist es vielleicht ganz geschickt ein paar euros in dollar umzuwandeln und hier zudem die chance einer kurserholung bei baxter mit zu kalkulieren. selten war baxter günstiger wie heute. mit einem kgv von 12 und einer dividendenrendite von ca. 2,5% sehe ich nicht mehr viel luft nach unten. die chancen sollten die risiken überwiegen.

cu
wachmann  

06.05.10 21:31

145 Postings, 6967 Tage WachmannDow kurzfristig mehr als 10% im minus

und der kurs von baxter bleibt die ganze zeit im plus - hier scheinen wir den boden gesehen haben. der rückruf der collegue pumpe hat diese woche noch einmal auf den kurs gedrückt, aber die 45 usd scheinen zu halten...

cu
wachmann  

28.05.10 20:03

145 Postings, 6967 Tage Wachmann1 tag nach meinem posting - die zeitbombe tickt !!

http://www.reuters.com/article/idUSN0714824220100508

NEW YORK, May 7 (Reuters) - Teva Pharmaceutical Industries (TEVA.O) and Baxter Healthcare Services (BAX.N) on Friday were ordered to pay a combined $500 million in punitive damages to a Nevada man who contracted Hepatitis C during an outbreak two years ago. The Clark County District Court jury in Nevada ordered Teva to pay $356 million and Baxter to pay $144 million in the largest jury award in Nevada history, attorney Robert Eglet said. In a statement, Teva said it "plans to contest the verdict vigorously." A spokesman for Baxter did not immediately return messages seeking comment. Eglet said Henry Chanin and more than 100 others contracted the liver disease Hepatitis C after the anesthetic propofol were reused for colonoscopy or endoscopy procedures. Teva made the drug and Baxter distributed it, Eglet said. Teva said it continues to believe that the evidence shows the company acted responsibly. The label for its propofol product clearly states that it is for single patient use only and that aseptic procedures should be used at all times. Chanin's trial marked the first of what could be many, said Eglet, who is representing more than 40 Hepatitis C patients.

das kann richtig teuer werden!! bei knapp über 40 usd hat sich die aktie aber momentan wohl eingependelt.

cu
wachmann  

28.05.10 20:09

145 Postings, 6967 Tage Wachmannquartalsergebnis deftig nach unten korrigiert

statt den zuerst veröffentlichten 525 mio. an plus wird nun ein verlust in Q1/2010 von 63 mio. usd ausgewiesen. damit dürfte kaum mehr als 2,50 usd pro aktie für dieses jahr rausschaun. der ceo muss wohl nochmals die prognose kräftig eindampfen. natürlich können die klagen wegen hepatitis c noch ne gute stang mehr kosten als baxter überhaupt verdienen kann...

cu
wachmann  

28.05.10 20:15

145 Postings, 6967 Tage Wachmannnoch ne klage gegen baxter

http://diepresse.com/home/leben/mensch/568971/index.do

Dennis Quaid verklagt Baxter: Zwillinge fast gestorben
26.05.2010 | 10:07 |   (DiePresse.com)
Seine Zwillinge wären fast an einer Überdosis eines Blutverdünners gestorben, jetzt stellt sich der Schauspieler Dennis Quaid gegen den Pharmariesen Baxter. Es wurde Klage eingereicht.
US-Schauspieler Dennis Quaid (56) hat den Hersteller des Blutverdünners Heparin auf Schadensersatz verklagt. Wie der kalifornische Sender KTLA am Dienstag berichtete, reichte der Hollywoodstar die Klage gegen das Unternehmen Baxter Healthcare Corporation in Deerfield (Illinois) bereits am Freitag vor Gericht in Los Angeles ein. Quaids neugeborene Zwillinge waren im November 2007 an einer Überdosis des Mittels beinahe gestorben.Quaid wirft dem Konzern vor, dass unterschiedliche Heparin-Konzentrationen nicht deutlich genug auf der Verpackung der Ampullen angegeben worden sei. Das habe im Krankenhaus zu einer Verwechslung mit einer gefährlichen Überdosis geführt.Die damals knapp zwei Wochen alten Zwillinge Thomas Boone und Zoe Grace waren wegen einer Infektion in Behandlung. Im Cedars-Sinai Krankenhaus in Los Angeles wurden ihnen versehentlich 10.000 Einheiten des Blutverdünners Heparin verabreicht, statt der für Babys vorgeschriebenen zehn Einheiten. Die Kinder mussten im kritischen Zustand auf der Intensivstation betreut werden.Quaid und seine Frau Kimberly einigten sich vor einem Jahr mit dem Krankenhaus auf Schadenersatz für jedes Baby in Höhe von 250.000 Dollar. Die Eltern hatten zuvor bereits eine Entschädigung in Höhe von 750.000 Dollar erhalten.Die Quaid-Zwillinge wurden von einer Leihmutter ausgetragen. Der Schauspieler hat zudem einen 18-jährigen Sohn, Jack Henry, aus seiner Ehe mit der Schauspielerin Meg Ryan.

wenn man schon keine rollen mehr kriegt, dann kann man sich die familienkasse aufbessern. baxter wird bestimmt mit nem netten sümmchen nen vergleich anstrebeben um aus der presse zu kommen.

cu
wachmann  

13.12.11 20:03

5876 Postings, 3461 Tage lamaroes geht noch weiter

hier in Deutschland haben Sie ein neuen Grippeimpfstoff auf den Markt gebracht ..Preflucel--dieser mußte nach Auslieferung wieder zurückgezogen werden, da die Patienten Imfreaktionen zeigten...und angeblich auch Glaskörper im Impfstoff waren....na super

 

07.07.12 00:40

18 Postings, 2747 Tage Sizzlnach oben

 glücklich kann der sein, der bei bax eingestiegen ist!! es wird eine rosige zukunft auf uns zukommen! bax ist mit abstand der am besten Aufgestelle und bewertete pharmakonzern den es im moment gibt. was die in der produktpipeline haben ist äußerst vielverspeächend. nicht einmal mit apple vergleichbar!!

 

 

BAXTER ist rine INVESTITION für doe ZUKUNFT

 

11.06.15 19:02

3331 Postings, 2055 Tage warkla2geht los

bin mir sicher das  80$-90$ dieses Jahr noch kommen.  

28.06.15 14:17

145 Postings, 6967 Tage Wachmannda die aktie am 01.07. gesplittet wird

dürften 80 bis 90 USD nicht zu sehen sein. Q3 dürfte eine gewisse ernüchterung für die aktionäre bringen, wenn die umsätze baxalta rausgerechent werden...

cu
wachmann  

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