KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

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neuester Beitrag: 11.06.21 13:24
eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 7595
neuester Beitrag: 11.06.21 13:24 von: Obelisk Leser gesamt: 1519980
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28.09.06 09:38
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402 Postings, 5606 Tage TriadeKGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 ? 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 ?2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 
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7569 Postings ausgeblendet.

08.06.21 00:07
1

355 Postings, 1221 Tage Mänk@Börsenmonster

Poste doch bitte einmal einen Link bei dem das Gerücht beim Namen genannt wird. Habe selbst - ansatzweise - noch keine Hinweise für diese Behauptung entdeckt.

Ein eigenständiges elektronisches Handelssystem aufzubauen unterliegt bestimmt auch gewissen Restriktionen und kann nicht so einfach bewerkstelligt werden...
Zumal TR auch vertraglich an L&S gebunden ist und es über den Vorsitz/Aufsichtsrat Verflechtungen gibt!

Den Peers ala Tradegate scheint es ja nicht besser zu gehen und diese sind bestimmt nicht von dem Trade Republik Gerücht betroffen.  

08.06.21 07:47

1544 Postings, 7518 Tage Börsenmonstersiehe aus Diskussion bei WO vor einigen Tagen

Im aktuellen Aktionärsbrief Nr.22.21 von Volker Schulz wird die Position weiter reduziert. Die Begründung lautet, dass Insider berichten, dass eine eigene Abwicklung (bzw. der Aufbau) der Wertpapiergeschäfte 50 Millionen Euro kosten würde. Sie gehen davon aus, dass dieser Schritt "demnächst" angeht.  

08.06.21 09:00
1

98 Postings, 1428 Tage VerlustExperteAbwicklung

WP Abwicklung <> WP Handel

wenn TR das z. Zt. an die HSBC ausgelagerte Depotgeschäft selbst in die Hand nimmt, können sie von eigenen Skalen-Effekten profitieren und ihre FremdKOSTEN reduzieren

den Orderflow an LUS zu verkaufen, führt hingegen zu ERLÖSEN - warum sollten sie dort die Axt anlegen?

wenn TR sich bei der Abwicklung von HSBC lossagt, dann möglicherweise auch von der exklusiven Partnerschaft im Handel mit Derivaten, so dass hier ggf LUS zum Zuge kommt, mit der Folge, dass dieser ganze Move unter dem Strich zu mehr Geschäft/Ertragspotenzial bei LUS führen könnte
 

08.06.21 09:13
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10 Postings, 1804 Tage rulez09Handel

@ BÖRSENMONSTER:

wenn das so einfach wäre mit dem eigenen Handelssystem hätten es ja finanzstarke etablierte Broker wie z.B. FlatexDegiro schon längst gemacht, offenbar ist es das nicht, auch spielt die Regulierung hier eine Rolle, wenn du das glaubst bist du nun nicht mehr hier investiert? Der Börsenanbrief hat angeblich auch nur eine Teilposition verkauft, was nach dem Kursanstieg ja legitim ist
 

08.06.21 09:22
1

2233 Postings, 4491 Tage niovsEin Handelssystem ist ein auesserst komplexes

Thema, dass einfach mal so aufzubauen, da wuensche ich viel spass bei, da wird man sich nen haufen Kunden vergraulen und mit Sicherheit auch aerger mit Behoerden bekommen.

Alleine funktionierende Real Time Systeme aufzusetzen erledigt man nicht einfach mal so, geschweige denn mit der Qualitaet, dass sie auch zum Handeln zugelassen werden.

Ich meine klar, 50 Mio sind kein Pappenstil, aber hier geht es um mehrere Komponenten wie Regulierung, Erfahrung, Know-How, Qualitaet, Strukturen etc.  

08.06.21 09:25
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3935 Postings, 4177 Tage JulietteMan darf bei der ganzen TradeRepublic-Diskussion

nicht vergessen, dass Trade Republic zwar ein ordenlicher Booster seit geraumer Zeit bei L&S ist, aber L&S auch ohne TR wie blöde wächst. Einerseits durch die anderen Neobroker (Smartbroker, JustTrade, etc.) und andererseits durch den allgemeinen (erst angefangenen) Aktienhandelsboom. Dazu gewinnt Lang & Schwarz stetig Marktanteile, vor allem durch die noch recht neue Handelsplattform LSExchange.  

08.06.21 09:42

10 Postings, 1804 Tage rulez09Broker

Smartbroker ist kein Neobroker, eher vergleichbar mit Consors, Comdirect, FlatexDegiro
LS EX dürfte TR ja der Hauptkunde sein  

08.06.21 09:53
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98 Postings, 1428 Tage VerlustExperte@Juliette

dieses ?blabla? ist man als langjähriger Aktionär gewohnt

ca alle 18 Monate wird einmal das Lied auf den Untergang der Erträge oder LUS im Ganzen angestimmt

?> Ende der MM Tätigkeit auf Quotrix
?> Ende der Partnerschaft mit DAB
?> Änderung des KöSt          8§
?> angeblich zu hohe Kickbacks an TR
?> Ende der Knock Outs wg Verlustabzugsbeschränkung bei Privatanlegern

und jetzt neu: Ende der TR Partnerschaft

die Antwort des Unternehmens auf diese Sorgen wird regelmäßig mit den Worten ?Neues Rekord?.? eingeleitet  :)  

08.06.21 09:59
2

3935 Postings, 4177 Tage JulietteNatürlich ist Smartbroker ein Neobroker.

Dort kann man über gettex für 0 Euro und über die beiden L&S-Handelsplattformen für einen Euro traden. Ich habe dort selbst ein Depot und handle dort fast ausschließlich über die drei oben genannten Plattformen.

Neobrokervergleich:
https://www.justetf.com/de/academy/...staerken-wo-die-schwaechen.html
 

08.06.21 11:45

5459 Postings, 5096 Tage ObeliskFür mich ist

smartbroker so ein Zwischending. Allerdings ganz gut gelungen. Man kann Gebühren sparen und hat trotzdem alle Handelsplätze bei Bedarf.  

08.06.21 12:52

10 Postings, 1804 Tage rulez09Zwischending

ja das könnte es treffen, Smartbroker hat halt keine Trading App und verlangt für die meisten Börsenplätze 4 Euro Provision, was ja (mal abgesehen zu Gettex und L&S deutlich höher ist als die übrigen Neobroker)  

08.06.21 15:30
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3935 Postings, 4177 Tage JulietteÜbrigens wurden die Kennzahlen für 2020 hier bei

ariva und auch bei w:o jetzt geändert auf 12 Euro EPS und dem dazu entsprechenden niedrigen KGV.
Macht irgendwie auch mehr Sinn  

09.06.21 09:21
1

5459 Postings, 5096 Tage ObeliskTrailing eps

nimmt man das trailing eps, also die zurückliegenden bekannten eps Zahlen der letzten 12 Monate, so kommt man bereits auf ein eps von ? 19. Damit dürfte klar sein, dass das eps für 21 höher ausfallen wird.
Geht man von minimum eps 25 aus, so haben wir aktuell ein KGV von 5
Das relativiert den Kursanstieg der letzten Zeit gewaltig.  

09.06.21 10:22
1

10 Postings, 555 Tage klape001Windeln und Co

Windeln und Co spülen richtig Geld in die Kasse wie es aussieht.

Gestern knapp 200.000 Trades auf LS-X und heute sieht es auch schon nach einem sehr guten Start aus.

Der Kurs scheint in meinen Augen einen Rückgang des Handelsvolumen einzupreisen, aber solange diese These Monat für Monat nicht wirklich eintritt, muss auch der Kurs seine Einpreisungen revidieren.

Das Schöne ist ja, dass es egal ist was der Kurs macht, solange L&S einfach weiter Geld verdient, kann man Jahr für Jahr eine gewaltige Dividende ausschütten.
Dann hat man seinen Einstiegskurs in überschaubarer Zeit ausbezahlt bekommen. Nur hört es da ja nicht auf...  

09.06.21 10:26
1

29 Postings, 610 Tage Garlicbread UnitedSmartbroker

Ich weiss gar nicht was man am Smartbroker so gut finden kann. Die Userexpericene und das Interface hat den Charme von Windows 95. Außer den Ordergebühren ist da nix gut.  

09.06.21 14:31

3935 Postings, 4177 Tage JulietteGamestop, AMC, windeln.de...

Mit der Geo Group wird die nächste Reddit-Sau durchs Dorf getrieben. Das kann meinetwegen die nächsten Jahre so weitergehen:-)  

09.06.21 17:15
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494 Postings, 4298 Tage urlauber26Offenlegungsbericht online

LuS hat als "Lang & Schwarz Finanzholdinggruppe" seinen Offenlegungsbericht veröffentlicht.
https://www.ls-d.de/media/finanzberichte/...fenlegungsbericht2020.pdf

Aufsichtsrechtlich ist die AG als Finanzunternehmen eine Finanzholding und die LuS Tradecenter KG das sog. übergeordnete Unternehmen. Das Aufsichtsrecht folgt daher dem Zivilrecht und nicht dem Steuerrecht. Naja, egal.
Aus der Unternehmensaufstellung ist jedenfalls ersichtlich, dass die Broker GmbH ihre § 32 KWG-Lizenz (Wertpapierhandelsbank) im Dezember 2020 zurückgegeben hat. Die "Broker" ist jetzt nur noch EDV-Dienstleister.  

Bzgl. der Eigenmittel hätte ich jetzt erwartet, dass wenn bei der Eigemittelstruktur (Punkt 7) schon eine Überleitung zwischen Meldung und Abschluss dargestellt wird (7.1), dass dann bei der Offenlegung der Eigenmittel zum 31.12.2020 (7.4.) der Abschluss und nicht die Meldung zugrunde gelegt wird. 2019 haben die das aber auch schon so gemacht, wird daher wohl kein Versehen sein. Jedenfalls wird dadurch nicht die richtige Eigenmittelquote dargestellt. Denn in der Meldung ist der Fonds für allg. Bankrisiken noch mit TEUR 0 angegeben, während sich aus dem Abschluss dort ein Betrag (siehe 7.1.) von TEUR 27.027 ergibt.

Richtig ist daher, dass die aufsichtlichen Eigenmittel jetzt mehr nicht TEUR 26.503 betragen, sondern TEUR 64.351 !!!
Und das wiederum führt nicht zu einer für die BaFin wichtigen Gesamtkapitalquote von (dort genannt) 12,47%, sondern von krassen 30,28% (und alles ist sogar hartes Kernkapital!!!). Damit dürfte LuS vermutlich zu den derzeit am besten kapitalisierten Instituten D´lands gehören.
Die Quote hängt natürlich von den RWA ab, die Ende 2020 ggü. Ende 2019 von 123,1 Mio. auf 212,5 Mio., also um ca. 89,5 Mio., gestiegen sind. Daran zeigt sich eindeutig das Mehr-Geschäft.

Und das Gute ist:
Selbst wenn in 2021 sich die RWA noch mal auf 425 Mio. verdoppeln würde, würde man mit den bereits JETZT bestehenden Eigenmitteln immer noch eine ordentliche EK-Quote von 15% haben. Ich würde daher mal spekulieren, dass LuS zu Ende 2021 keinen "freiwilligen" Betrag mehr in den Bankenfonds steckt, sondern ggf. nur den gesetzlich erforderlichen Betrag (oder die widmen ggf. den freiwilligen um? aber keine Ahnung ob das geht).
Jedenfalls dürfte uns deshalb in 2021 kein außerordentlich großer Ergebnisbetrag "geklaut" werden. Spätestens Mai 2022 sollte das dann auch der letzte kapiert haben, was wir hier für eine Gesellschaft haben...            

09.06.21 18:43
1

138 Postings, 1017 Tage Pizzabaecker66@urlauber

Die in der Offenlegung dargestellte Überleitung ist genau richtig. Die Überleitungstabelle dient ja genau dazu, diese Differenzen aufzuzeigen. Für die mit Eigenmitteln zu hinterlegenden RWAs gilt eine Stichtagsbetrachtung (Snapshot-Sicht zum 31.12.). Ein nachträgliches Buchen in bereits abgeschlossene Perioden gibt es nur im Accounting. Richtig ist, dass mit der Feststellung des Jahresabschlusses 2020 im Mai 2021 nun deutlich mehr aufsichtsrechtliche Eigenmittel zur Verfügung stehen.

In anderen Offenlegungsberichten ist das ähnlich. Siehe z.B. Fußnote 1 auf Seite 22 im 2020er-Offenlegungsbericht der APOBank:
"...die Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken zum Jahresende 2020 ist aufsichtsrechtlich erst mit der Feststellung des Jahreabschlusses 2020 durch die Vertreterversammlung 2021 und nach Gewinnverwendungsbeschluss anrechenbar."
https://www.apobank.de/ueber-die-apobank/...ions/offenlegungsberichte

 

09.06.21 19:04

494 Postings, 4298 Tage urlauber26Ok, verstanden

Danke, ja, so macht die Überleitung dann Sinn.  

Dann wird die BaFin die bessere Quote zum Meldetermin 30.06. "sehen".


 

09.06.21 20:27

494 Postings, 4298 Tage urlauber26Korrektur

Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt durch die Geselllschafterversammlung, d.h. erst im August, die gute EK-Quote wird also nicht schon zum 30.06., sondern dann erst zum 30.09. gemeldet.  

09.06.21 22:04
6

294 Postings, 794 Tage MoneyboxerInterview TR CEO + Sino + Flatex

Im w:o Forum hat ein User ein HAndelsblatt Interview mit dem TR CEO geteilt:
https://app.handelsblatt.com/audio/today/...-qA4GDalORfjAqdq25Tfn-ap1

Spannend ist, dass 80 % aller TR Kunden einen Sparplan haben, d.h. für L&S hohe wiederkehrende Umsätze.
In der Regel geht das mit höheren Bewertungsmultiples einher.
Mal früher, dieses mal später anscheinend.

Sehr hörenswert.
Auch interessant die Podcasts von Finanz-Szence, dort waren in den letzten drei Folgen einmal in Sino Vertreter und einmal ein FlatexDegiro zu gast
https://finanz-szene.de/fintech/...hat-erklaert-den-43-mrd-euro-deal/  

10.06.21 09:58
2

133 Postings, 222 Tage Nicolas95Zu Oben genannten Artikel

?In fünf Jahren soll Trade Republic in ganz Europa vertreten sein und die erste Anlaufstelle sein, wenn es darum geht, einen Teil des Gehalts jeden Monat zu sparen und am Kapitalmarkt zu investieren?, sagt Hecker."

 

10.06.21 13:06

5459 Postings, 5096 Tage ObeliskFinde es etwas ärgerlich,

dass man L&S nicht bei wikifolio handeln kann. Die compliance Gründe kann ich nicht nachvollziehen.
Als wiki Trader hat mich das bisher schon eine Menge Performance gekostet. Ist doch L&S privat meine größte Position und ich halte sie weiterhin für sehr aussichtsreich.
So muss ich also Baader, MWB und Tradegate halten, die für mich hier aber nicht erste Wahl wären.  

11.06.21 09:54

408 Postings, 2638 Tage wusch31@ Obelisk

Der Post von dir "Finde es etwas ärgerlich" könnte von mir stammen. Bei mir ist es genauso, habe Privat auch meine größte Position bei L&S und finde es auch sehr Schade diese nicht im Wiki handeln zu können und die drei von dir genannten Aktien habe ich auch in meinem Wiki.
https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf000wusch?tab=portfolio

find ich lustig

wo finde ich dein Wiki, bzw. wie heißt dein Wiki  

11.06.21 13:24

5459 Postings, 5096 Tage Obelisk@7594

"trends and more".  

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