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Ab 250.000 Euro ist man reich !

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neuester Beitrag: 11.08.06 09:57
eröffnet am: 02.05.06 11:02 von: PANGÄA Anzahl Beiträge: 48
neuester Beitrag: 11.08.06 09:57 von: PANGÄA Leser gesamt: 15340
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02.05.06 11:02
16

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAAb 250.000 Euro ist man reich !

Koalition erzielt Einigung

Die Koalitionsparteien wollen heute über das Ergebnis des Koalitionsausschusses beraten. Die Generalsekretäre von CDU, SPD und CSU wollen am Vormittag die Vereinbarungen zum Elterngeld und der so genannten Reichensteuer erläutern.

Zur Reichensteuer:

Union und SPD wollen an der im Koalitionsvertrag vereinbarten Reichensteuer festhalten. Um verfassungsrechtlichen Bedenken zu begegnen, will das Bundeskabinett aber schon im Juli die Eckpunkte für die Unternehmensteuerreform beschließen, die am 1. Januar 2008 in Kraft treten soll. Sollte gegen die Reichensteuer geklagt werden, hätten die Gerichte damit schon eine breitere Grundlage zur Beurteilung der Verfassungsmäßigkeit, hieß es. Der Aufschlag auf die Einkommensteuer für Topverdiener soll für Einkommen über 250.000 Euro (Singles) und 500.000 Euro (Ehepaare) gelten.

Die beiden sind schon reich: ariva.de

 
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22 Postings ausgeblendet.

03.05.06 09:23

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAIch zahle ungerne die Reichensteuer

Ich verdiehne aber auch nur 249999 ?  

03.05.06 09:41

1895 Postings, 6584 Tage JudasDas ist die Rache der Genossen an Schröder o. T.

03.05.06 09:49

2681 Postings, 5373 Tage slimmysprichwort!

ein reicher türmt selten allein!  

03.05.06 09:49

12175 Postings, 6746 Tage Karlchen_IISchröder?

Schon mal darüber nachgedacht, warum die Gesellschaft, deren Aufsichtsratsvorsitzender er ist, ihren Sitz in der Schweiz hat?  

03.05.06 09:54

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAMit Wohnsitz im Kanton Zug HEHEHE

03.05.06 10:08
3

128 Postings, 5222 Tage hörnchenReiche in Deutschland...

stand heute in der "WELT". Find´s ganz aufschlußreich:

Reiche in Deutschland

Der Wunsch, den Reichen möglichst viel abzunehmen, ist nicht neu. Allerdings hat es die Armen nie reich gemacht, wenn man die Reichen arm machte. Friedrich August von Hayek (1899-1992), liberaler Freiheitsdenker und Nobelpreisträger, konstatierte trocken: "Die Forderung nach Gleichheit läuft darauf hinaus, den Reichen möglichst viel wegzunehmen. Wenn dann der Raub verteilt ist, stellt man fest, daß es nicht mehr Gleichheit gibt, sondern insgesamt weniger Wohlstand gibt." Und John F. Kennedy, 35. Präsident der USA, beschrieb den Zusammenhang zwischen Wachstum, das am oberen Ende der Gesellschaft Reichtum generiert, und Massenwohlstand mit dem Zitat: "Wenn die Flut steigt, steigen mit ihr alle Boote auf dem Wasser." Anders definiert: Ein Sozialhilfeempfänger genießt heute einen deutlich höheren Lebensstandard als ein gutverdienender Facharbeiter in den fünfziger Jahren. Daß das so ist, daran haben die Reichen einen großen Anteil: Die obersten fünf Prozent in der Einkommenspyramide in Deutschland (mit Jahreseinkommen über 85 400 Euro) zahlen mehr als 40 Prozent der Einkommensteuer, die gesamte untere Hälfte der Einkommensbezieher trägt mit gerade einmal 8,3 Prozent zum Einkommensteueraufkommen bei (siehe Grafik). Die Zahl der Reichen in Deutschland wiederum stagniert: Während weltweit immer mehr Menschen mit einem Vermögen von mindestens einer Million Dollar gezählt werden (2004: 8,3 Millionen, ein Zuwachs von gut sieben Prozent zum Vorjahr, Gesamtvermögen 30,8 Billionen Dollar), nahm ihre Zahl in Deutschland nur um 0,6 Prozent auf rund 760 300 zu. DW

Artikel erschienen am Wed, 3. May 2006
 

03.05.06 10:24
1

129861 Postings, 5817 Tage kiiwiiIch weiß eigentlich nicht, warum immer über

andere Länder fabuliert wird, wenn es darum geht, möglichst keine Steuern zu zahlen trotz hohen Einkommens. Das beste Land ist dafür doch Deutschland.

Du brauchst Dein Leben nur so zu organisiseren, daß Du eine ausreichende Zahl von Tagen nicht im Land bist, und die Steuerpflicht entfällt. Und jeder normale Spitzenmanager dürfte in der Lage sein, dies hinzukriegen.

(Btw.: Der Sitz der Pipelinegesellschaft ist in Zug, damit man die Einnahmen aus den Durchleitungsgebühren in der Schweiz 'niedrig' versteuern kann, nicht wegen Schröder. Dennoch kann man auf diese Weise die AR-Sitzungen elegant im Steuerausland (aus "Guz" Schröders Sicht) abhalten; auch der Ringier-Job ist dafür sehr günstig. Sicher mit ner Zweitwohnung in Zürich verbunden. Und wenn er dann noch ner Drittwohnung in Omsk, Tomsk oder Bratsk oder Nischnij Nowgorod oder an der Moskwa hat, isser ja fast überhaupt nicht mehr anwesend - steuerlich, mein ich.)


MfG
kiiwii  

03.05.06 11:05

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAOb Schröder auch schon ein Wohnsitz in ZUG hat ?

03.05.06 11:16

10041 Postings, 6334 Tage BeMiAbgabenordnung

In den mit ersten Paragraphen steht das mit dem
Wohnsitz

http://www.datenschutz-berlin.de/recht/de/rv/fin/ao/#%208
§
und dem gewöhnlichen Aufenthalt

http://www.datenschutz-berlin.de/recht/de/rv/fin/ao/#%209
§
Lesen! Sich Weiterbilden !!!
 

03.05.06 11:27

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAKöhler überprüft Verfassungsbedenken

Erst vorgestern ist sie von den Spitzen der Großen Koalition beschlossen worden. Doch die Reichensteuer bleibt umstritten: CSU-Landesgruppenchef Ramsauer will sie bei einer Koalition mit der FDP neu verhandeln. Bundespräsident Köhler will sie verfassungsrechtlich überprüfen.

Passau - "Im Falle eines Regierungswechsels wird nochmals über die Reichensteuer diskutiert", sagte Peter Ramsauer der "Passauer Neuen Presse". Er halte die Reichensteuer nach wie vor für eine "ökonomisch unsinnige Neidsteuer". "Wir haben sie aber nun mal in den Koalitionsverhandlungen vereinbart", betonte der CSU-Politiker. Das sei ein Zugeständnis an die SPD und ein Teil des Preises, "den wir für die Große Koalition zahlen mussten". In einer Großen Koalition müsse man viele Kompromisse eingehen. "Da unser Wunsch-Koalitionspartner für die Zukunft die FDP bleibt, ist es klar, dass im Falle eines Regierungswechsels nochmals über die Reichensteuer diskutiert wird", sagte der Landesgruppenchef.

Zunächst will jetzt will der Bundespräsident die Einführung der Steuer bei gleichzeitiger Ausklammerung gewerblicher Einkünfte überprüfen lassen. "Die Verfassungsmäßigkeit eines Gesetzentwurfes wird geprüft, sobald er dem Bundespräsident zur Unterschrift vorgelegt wird", zitierte die "Welt" einen Sprecher Köhlers. Der Bundespräsident kann bei erheblichen Bedenken einem Gesetz die Unterschrift und damit das Inkrafttreten verweigern.  

03.05.06 13:39

68205 Postings, 5830 Tage BarCodeKritiker, ich warte immer noch auf die Rechnung!

Ich meine die von posting 17 mit den 2 Mio. arbeitslosen Türken. Ich komme auf eine "gefühlte" Arbeitslosen-Quote von 150-200% (je nachdem wie hoch von den 2,5 Mio der Anteil im erwerbsfähigen Alter ist).
Ist das inklusive des sogenannten "Chillfaktors"?

 

Gruß BarCode

 

03.05.06 14:00

35795 Postings, 5878 Tage TaliskerFrach doch nich so blöd

Steht doch ganz ausdrücklich in #17: Der Junge träumt.
Fragst du in deinen Träumen immer nach Logik, nach Fakten?
Siehste.
Gruß
Talisker  

03.05.06 14:33

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄA@BarCode + Kritiker 1,2 Mill ? kommen zurück

Die Bundesregierung erhofft sich von verstärkten Kontrollen bei Beziehern von Arbeitslosengeld II Einsparungen in Milliardenhöhe. Das Kabinett billigte am Mittwoch einen Gesetzentwurf des Arbeitsministeriums zur Fortentwicklung der Hartz-IV-Reform.

Die mehr als 50 Änderungen sollen vor allem durch die Bekämpfung des Leistungsmissbrauchs dem Bund Einsparungen von jährlich  Milliarden und den Gemeinden von 300 Millionen Euro bringen. Neuzugänge zum Arbeitslosengeld II sollen ein Sofortangebot für eine Stelle oder Qualifizierung erhalten, um ihre Arbeitsbereitschaft zu testen. Ein neuer Außen- und Prüfdienst der Job-Center und ein erweiterter Datenabgleich mit anderen Behörden sollen in größerem Umfang als bisher Betrug aufdecken.

In Kraft treten sollen die Neuregelungen nach dem Willen des Ministeriums am 1. August. Union und SPD wollen den Entwurf nächste Woche in den Bundestag einbringen. Der Bundesrat soll spätestens im Juli zustimmen. Noch dieses Jahr sollen die Neuregelungen dem Bund 400 Millionen und den Kommunen 100 Millionen Euro an Einsparungen bringen.

Das Arbeitsministerium erklärte, das Gesetz sei erforderlich, damit die vorhandenen Mittel so effektiv und zielgenau wie möglich eingesetzt werden könnten. Schließlich würden die Maßnahmen aus Steuergeldern finanziert. Ende April gab es rund 5,2 Millionen Bezieher von Arbeitslosengeld II.

Von den Neuerungen erhofft sich die Regierung auch eine Eindämmung des Ausgabenanstiegs. Bis Ende März hatte der Bund allein für die Auszahlung des Arbeitslosengeldes II mit knapp sieben Milliarden Euro deutlich mehr ausgegeben als im Vorjahr. Haushälter der Koalition befürchten, dass die Gesamtausgaben 2006 die eingeplanten 24,4 Milliarden Euro um drei bis vier Milliarden überschreiten könnten.

Eben gesehen auf n-tv
 

03.05.06 19:44

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄA@Bar.. ich fühle auch eine 200% Arbeitslosenquote o. T.

09.05.06 13:50

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAAktuelle Umfrage auf n-tv

Auf die Frage
Laut Koalitionsvertrag soll vom 1. Januar 2007 an bei Beziehern von Jahreseinkommen von mehr als 250.000 Euro (Verheiratete 500.000) ein dreiprozentiger Steuerzuschlag anfallen. Sind Sie für die Einführung einer Reichensteuer für Spitzenverdiener?
 
haben die n-tv.de Nutzer folgendermaßen geantwortet:A:Ja.

60%B:Nein.

40%Abgegebene Stimmen:4681

 

09.05.06 14:24

5173 Postings, 5333 Tage Klaus_DieterWer pro Jahr 500,000 Euro bekommt ist reich

da gibt es aber nichts zu rütteln!
Also Verheirateter, als zu "versteuerndes Einkommen", die wahren Einnahmen liegen höher, der ist nun wirklich reich.
Auch wenn eine DM-MIllionär vielleicht schon lange nicht mehr als reich einzuschätzen war, so ist es aber ganz Gewiss einer der jedes Jahr über 1 Million- umgerechnet in DM- verdient!  

09.05.06 14:56

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAKritik von SPD-Linken

Die von der Bundesregierung geplante Reichensteuer bleibt ein innenpolitischer Zankapfel.
Die SPD-Linke hat mit scharfer Kritik auf die von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vorgesehenen weit reichenden Ausnahmen reagiert.
Steinbrück will alle Gewinneinkünfte aus der Reichensteuer ausnehmen, weil er fürchtet, dass das Gesetz sonst verfassungswidrig wäre.
Bisher sollten nur gewerbliche Einkünfte verschont bleiben.  

10.05.06 22:02

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAEin paar rechenbeispiele im Steueränderungsgesetz

Für alle die nicht Reich sind:
Am Ende bleibt weniger


Auf die Bürger kommen mit dem vom Kabinett beschlossenen Steueränderungsgesetz weitere Belastungen zu. Geplant sind Einschnitte bei der Pendlerpauschale und beim Sparerfreibetrag - es kann beim Fiskus weniger abgesetzt werden. Von der Beschränkung bei der Pendlerpauschale sind laut Ministerium viele Arbeitnehmer nicht betroffen. Denn mit dem Arbeitnehmerpauschbetrag von 920 Euro sei jede Entfernung zur Arbeit bis 13,9 Kilometer weiter abgedeckt. Nachfolgend Beispielrechnungen vom Steuerzahlerbund:

Ein lediger Arbeitnehmer mit*:
- einem Jahresbruttolohn von 32.000 Euro
- Zinserträgen von 1000 Euro
- Werbungskosten von 990 Euro (Entfernung Wohnung-Arbeitsstätte 15
Kilometer an 220 Arbeitstagen/Jahr -2007: 0 Euro) -weiteren Werbungskosten von 500 Euro (Gewerkschaftsbeitrag, Fachliteratur, Arbeitsmittel) und der
- steuerlichen Absetzbarkeit eines häuslichen Arbeitszimmers.

Dieser muss sich 2007 laut Steuerzahlerbund gegenüber dem Jahr 2006 auf eine Einkommensteuer-Mehrbelastung von 594 Euro einstellen.

Ein verheirateter Alleinverdiener mit einem Kind (26 Jahre Student) und**:
- einem Jahresbruttolohn von 48.000 Euro
- Zinserträgen von 2000 Euro
- Werbungskosten von 2640 Euro (Entfernung Wohnung-Arbeitsstätte
40 Kilometer an 220 Arbeitstagen/Jahr -2007: 1320 Euro) - weiteren Werbungskosten von 400 Euro und der -steuerlichen Absetzbarkeit eines häuslichen Arbeitszimmers.

Dieser muss sich laut Steuerzahlerbund auf eine Einkommensteuer-Mehrbelastung von 760 Euro einstellen. Die Streichung des Kindergeldes würde mit weiteren 1848 Euro zu Buche schlagen.

Ein Alleinerziehender (verwitwet) mit einem Kind (26 Jahre Student) und**:
- einem Jahresbruttolohn von 40.000 Euro
- Zinserträgen von 1000 Euro
- Werbungskosten von 1980 Euro (Entfernung Wohnung-Arbeitsstätte
30 Kilometer an 220 Arbeitstagen/Jahr -2007: 660 Euro) -weiteren Werbungskosten von 500 Euro und der -steuerlichen Absetzbarkeit eines häuslichen Arbeitszimmers. Dieser muss sich laut Steuerzahlerbund auf eine Einkommensteuer-Mehrbelastung von 1315 Euro einstellen. Die Streichung des Kindergeldes würde mit weiteren 1848 Euro zu Buche schlagen.

* 2006: Arbeitnehmerpauschbetrag 920 Euro, Entfernungspauschale 30 Cent je Kilometer; Sparerfreibetrag inkl. Werbungskosten-Pauschbetrag 1421/2842 Euro (Ledig/Verheiratet); Arbeitszimmer mit Höchstbetrag 1250 Euro;
Pläne für 2007: Arbeitnehmerpauschbetrag 920 Euro; Entfernungspauschale 30 Cent ab 21. Kilometer; Sparerfreibetrag inkl. Werbungskosten-Pauschbetrag 801/1602 Euro (Ledig/Verheiratet); Arbeitszimmer 0 Euro.
** wie oben plus Kindergeld 154 Euro je Monat bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.  

10.05.06 22:41

7114 Postings, 6652 Tage Kritikerpos 17 & BarCode.

Meine Antwort konnte nicht erfolgen, da mich die Stasi-Zensur (reab) gesperrt hat.
Die 2 Mill sind natl. geschätzt - nicht aus den Arbeitslosen - sondern aus den Familien; denn auch deren Frauen & Kinder erhalten aus den Steuern Sozialhilfe. - (angbl 70%)

Meine Idee war, wenn jede Steuer (Mineralöl-, Öko- für Rente, Energie-, MWSt- für ArbLose) zugeordnet wird, welche wird dann "deswegen" erhoben. Oder arbeiten wir jetzt dafür 3 Stunden länger?

Wußte nat. nicht, daß solche Fragen verboten sind.

Vielleicht weil Dld immer noch US-Besatzungsgebiet ist?
Wir wissen Vieles nicht! - nicht mehr!!
Kritiker.  

11.05.06 10:10

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAKannst Du dich mal konkreter Ausdrücken.

11.05.06 16:43

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAMehr Geld für den Staat, Steuerquellen sprudeln


Die anziehende Konjunktur und die geplanten Steuererhöhungen spülen bis Ende 2009 rund 70,2 Milliarden Euro mehr in die Staatskasse.

Alleine für das laufende Jahr ermittelten die Steuerschätzer im Vergleich zu ihren bisherigen Annahmen ein Plus von rund 8,1 Milliarden Euro.

Wesentlicher Grund ist die geplante Erhöhung der Mehrwert- und Versicherungssteuer auf 19 Prozent.

 

15.05.06 09:21

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAStruck will Machtwort von Merkel

Struck will Machtwort

Nach der Kritik mehrerer Unions-Ministerpräsidenten an der geplanten Reichensteuer hat SPD-Fraktionschef Peter Struck ein Machtwort von Kanzlerin Angela Merkel gefordert. "Mich ärgert, dass einige CDU-Ministerpräsidenten ständig die Autorität von Kanzlerin Merkel in Frage stellen. Wenn wir etwas im Koalitionsausschuss vereinbaren, muss das auch gelten", sagte Struck. Es müsse klar sein, "wer die Richtlinienkompetenz hat: Die Kanzlerin und nicht die CDU- Ministerpräsidenten". Natürlich müsse die Reichensteuer verfassungskonform gestaltet werden. Dann aber gebe es "für die Länder keinen Grund, nicht zuzustimmen".  

26.05.06 14:06

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAVolkswagen gibt bis zu 250.000 Euro Abfindung

Einige Volkswagenmitarbeiter sind jetzt REICH



Volkswagen will im Zuge des Personalabbaus in den deutschen Werken Beschäftigten das freiwillige Ausscheiden mit höheren Abfindungen schmackhaft machen als bisher.

"Wir werden den Mitarbeitern ein weiteres Abfindungsangebot machen", sagte ein VW-Sprecher am Freitag. "Details und Zahlen dazu geben wir nicht öffentlich bekannt, sondern die werden wir erst einmal den Mitarbeitern nennen", fügte er hinzu. Bislang haben offenbar nur wenige hundert Beschäftigte das Angebot von VW angenommen, wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ) am Freitag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete. Das höhere Angebot sehe nun im Extremfall eine Summe von 250.000 Euro vor, wenn jemand schnell unterschreibe. VW wollte dies nicht kommentieren.

Experten rechnen damit, dass der Wolfsburger Autobauer sich auf das Niveau des Konkurrenten Mercedes zubewegt, der ebenfalls mehrere tausend Beschäftigte mit hohen Abfindungen zum vorzeitigen Ausscheiden gedrängt hat. Für rund 8.500 Beschäftigte, die bis zum Herbst das Unternehmen verlassen haben sollen, hat der Mutterkonzern DaimlerChrysler rund 950 Mio. Euro zur Verfügung. Im Schnitt bedeutet das eine Abfindung von gut 110.000 Euro. Im Einzelfall sind bis zu 275.000 Euro drin.

Volkswagen verfolgt bei seiner Kernmarke VW ebenfalls einen Sanierungskurs und hat in seinen sechs westdeutschen Werken bis zu 20.000 Arbeitsplätze in Frage gestellt, ein Fünftel der Belegschaft. Allein bis zu 14.000 davon dürften in den nächsten Jahren in vorgezogenen Ruhestand gehen. Damit müssten sich noch bis zu 6000 Mitarbeiter bereit erklären, freiwillig gegen eine Abfindung auszuscheiden. Kündigungen sind durch den im November 2004 geschlossenen Tarifvertrag bis 2011 ausgeschlossen. Über die Sanierungsschritte laufen Verhandlungen mit der Arbeitnehmervertretung.

Dem VW-Sprecher zufolge soll das neue Angebot 85.000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen Werken nächste Woche zugestellt werden. Dem Zeitungsbericht zufolge ist das neue Abfindungsangebot vor allem für jüngere Mitarbeiter attraktiver geworden, die erst kurz im Betrieb arbeiten.

 

02.06.06 22:27

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAAuf Sardinien gibt bereits eine solche Steuer

(Die Presse) 03.06.2006

In Deutschland sorgt die neue Reichensteuer für viel Aufsehen. Weniger bekannt ist, dass es auf Sardinien eine solche Steuer bereits gibt.

In Deutschland sorgt die neue Reichensteuer für viel Aufsehen. Weniger bekannt ist, dass es auf Sardinien eine solche Steuer bereits gibt. Diese fällt an, wenn eine Privatjacht in sardischen Gewässern vor Anker geht und kann bis zu 15.000 Euro pro Jahr betragen. Auch wenn nur einmal geankert wird, ist zu zahlen. Während sich Deutschland fürchtet, dass Wohlhabende wegen der Reichensteuer das Land verlassen, ist das in Sardinien schon passiert. Microsoft-Chef Bill Gates lässt wissen, mit seiner Jacht "Octopus" nicht wie geplant nach Sardinien zu fahren. Manche werden dies dem 40-Mrd.-Dollar-Mann als Geiz auslegen. Andererseits wissen wir freilich auch: "Wer den Groschen nicht ehrt, ist den Schilling nicht wert." jaz


 

11.08.06 09:57

3092 Postings, 5009 Tage PANGÄAReichensteuer wird kaum noch hinterfragt

Reichensteuer wird kaum noch hinterfragt

Reichensteuer wird kaum noch hinterfragt

Es kommt auch nicht von ungefähr, daß die Kirchen in ökonomischen Streitfragen oft an der Seite der Gewerkschaften und der Sozialpolitiker stehen. Wer möchte schon Anwalt der Privilegierten sein, als welche die ?Besserverdienenden? und ?Vermögenden? wie selbstverständlich bezeichnet werden? Einen Minderheitenschutz können sie für sich nicht reklamieren, auch wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Denn als gerecht gilt in unserer Gesellschaft meist das, was sozial ist. Und sozial ist es im Zweifel, wenn man den Reichen nimmt und den Armen gibt, und nicht etwa umgekehrt.

Derartige, tief verwurzelte Grundeinstellungen einer Gesellschaft haben durchaus konkrete ökonomische Folgen. Kaum noch hinterfragt wird etwa die progressive Einkommensteuer, die gerade erst durch die - in dankenswerter Klarheit so bezeichnete - Reichensteuer verschärft wurde. Dabei ist es eigentlich alles andere als selbstverständlich, daß man bei doppelt so hohem Einkommen weit mehr als das Doppelte an Steuern zahlen soll. Immerhin wird auf diese Weise mehr als die Hälfte des Aufkommens an Einkommensteuer von nur zehn Prozent der Steuerpflichtigen aufgebracht (siehe Grafik).

Wer reich ist, hat es schwer mit der Anerkennung in unserer Gesellschaft.

Gruss

Euer Pangäaariva.de

 

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