Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 28.01.21 15:51
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 39854
neuester Beitrag: 28.01.21 15:51 von: s1893 Leser gesamt: 5932170
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11.03.09 10:23
70

19 Postings, 4379 Tage ogilsePotential ohne ENDE?

Kann mir mal jemand erklären warum dese Aktie in Deutschland so weinig gehandelt wird?
Wenn ich das richrig raus gelesen habe ist der Laden doch nen halbstaatlicher Immobilienfinanzierer, das heißt doch er kann defakto nicht Pleite gehen. Und bauen werden die Leute in den USA wenn der Spuck vorbei ist auch wieder. Also müsste der Laden doch in eins zwei Jahren wieder richtig abgehen! Oder was meint Ihr?  
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39828 Postings ausgeblendet.

27.01.21 15:52

66496 Postings, 6111 Tage Anti LemmingLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 28.01.21 09:25
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27.01.21 16:20
2

66496 Postings, 6111 Tage Anti Lemming# 827

Deinen Absatz...

Biden und Yellen müssen dann evtl. viel zurückzahlen und am selben Tag werden sie Calabria rauswerfen und die Kapitalanforderungen runterschrauben. F&F hat dann eh schon Eigenkapital. Alles was MC und SM erreichen wollten ??

...verstehe ich nicht so recht. Im folgenden liefere ich Argumente, warum "Kapitalanforderungen runterschrauben" für die Demokraten keine "Strafe", sondern sogar ein strategischer Vorteil ist.

Mnuchin ist bereits weg vom Fenstern (wird durch Yellen ersetzt), nur Calabria bleibt (vorerst noch). Dass SCOTUS im Sinne von Collins entscheiden dürfte, war Mnuchin und Calabria bereits klar, als sie im Letter of Agreement vom 14. Jan. festlegten, dass die NWS-Gelder künftig bei F&F bleiben und so das Eigenkapital sukzessive aufstocken sollten. Damit endete der halbseidene Raub der NWS-Gelder, den Mnuchin den Demokraten offenbar nicht mehr gönnen wollte.

Mnuchin und Calabria hatten mit diesem "Letter" bereits ein negatives SCOTUS-Urteil bzgl. NWS vorauseilend teilumgesetzt. Unklar bleibt weiterhin, ob NWS überhaupt rechtens war, und das wird SCOTUS demnächst endgültig entscheiden.

--------------

Wer hat denn ein Interesse daran, dass das EK, ab dem F&F als abgesichert gilt, möglichst niedrig angesetzt wird? Sicherlich nicht Mnuchin und Calibria, die entgegen anderslautenden Bekundungen die Zwangsverwaltung weiterlaufen lassen wollten. Calabria hatte deshalb absurd hohe 280 Mrd. EK gemäß Basel 3 gefordert.

Ein wirkliches Interesse an niedrigen EK-Vorgaben haben vor allem die Demokraten. Wenn die GSE wieder ungebremst funktionieren und Zugang zu freiem Marktkapital haben, werden Hypozinsen (noch) billiger - und das ist ein Vorteil für Otto Normal-Ami, den typischen Dem-Wähler.

Falls die Demokraten, wie manche erwarten, ein EK von ca. 150 Mrd. als realistisch ausreichend deklarieren, kann die Zwangsherrschaft wegen Erreichen dieser Quote (nach KEs) bereits jetzt enden. Dann können F&F ab sofort privat rekapitalisiert werden, was einen weiteren Schutzpuffer für kommende Hypo-Krisen bringt. Dazu ist es zwingend erforderlich, dass F&F wieder regulär an der Börse notieren.

Die Reps hingegen wollten die Freiheit von F&F nicht wirklich. Zinsgünstige GSE schaden den von ihnen bevorzugten Privatbanken.
 

27.01.21 16:47

3220 Postings, 2082 Tage s1893Anti Lemming

"...verstehe ich nicht so recht. Im folgenden liefere ich Argumente, warum "Kapitalanforderungen runterschrauben" für die Demokraten keine "Strafe", sondern sogar ein strategischer Vorteil ist."

Schreibe kurz gross das wir sehen was ich und du geschrieben hast. :-)


SO WAR ES GEMEINT. EIN VORTEIL UND ZIEL DER DEMOKRATEN. NUR BEKOMMT DANN SM AUCH MAXIMALEN GEWINN. DENN DANN GIBTS WENIG VERWÄSSERUNG.  

27.01.21 17:01

66496 Postings, 6111 Tage Anti Lemming# 832

Du hängst anscheinend immer noch der Illusion nach, dass Mnuchin ein Freund der Altaktionäre sei. Ihm sind die Altaktionäre aber höchstwahrscheinlich egal, ebenso wie vermutlich Yellen.

Folglich interessiert Mnuchin auch "möglichst wenig Verwässerung" nicht die Bohne.

Der Kampf zwischen Yellen und Mnuchin ist vielmehr ein politischer.

- Yellen will funktionierende, privat rekapitalisierte GSE, die den Markt mit zinsgünstigen Hypotheken versorgen.

- Mnuchin hingegen wollte/will wie Calbria (Zitat Calabria): "den Umfang der Aktivitäten der GSEs deutlich... reduzieren". Layton schreibt in # 789/790 weiter: "Insbesondere das letztgenannte Ziel spiegelt [Calabrias] marktwirtschaftlichen politischen Hintergrund wider, der die GSEs als unangemessene Eingriffe des Staates in die Finanzierung von Eigenheimhypotheken sieht."

Damit Yellen ihre politischen Ziele bezüglich F&F verwirklichen kann, muss sie die GSE aus der Zwangsverwaltung herausholen, wegen ihres Wunsches nach privater Rekapitalisierung. Dass davon zufällig auch die Altaktionäre profitieren, ist ein Nebeneffekt, den Yellen billigend bis schulterzuckend in Kauf nimmt. Das Schicksal der Altaktionäre ist aber sicherlich nicht das, war sie treibt oder primär interessiert.  

27.01.21 18:53

66496 Postings, 6111 Tage Anti LemmingFNMA auf 2,10 $ - ein Plus von über 8 %

27.01.21 19:17
1

66496 Postings, 6111 Tage Anti LemmingChart

(Volumen steigt mit Kurs)  
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kjgljk.png

27.01.21 19:42
1

3220 Postings, 2082 Tage s1893Oldwatcher

Oldwatcher, Helmut.....

:-) läuft.....in Florida hat wohl jemand den Staubsauger angeworfen.  

27.01.21 19:54
1

69 Postings, 581 Tage burnertsist bei Reddit

nun auch FANNIE im Programm?  

27.01.21 19:58

3220 Postings, 2082 Tage s1893FNMAS

Leute Fannie Commons dunkel grün und abartiges Volumen.

FNMAS sind rot!

Was sagt uns das?  

27.01.21 20:30

14 Postings, 748 Tage StoverLeute - ich wünsche euch viel Erfolg

27.01.21 20:59

66496 Postings, 6111 Tage Anti Lemming# 838

FNMAS sind inzwischen auch grün.  
Angehängte Grafik:
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27.01.21 21:21
1

66496 Postings, 6111 Tage Anti Lemming...bei fast gar keinem Volumen

Das "sagt uns", dass es bei den normalen Aktien FNMA - wie übrigens auch bei FMCC - einen riesigen Shortsqueeze gibt. Der kann wiederum darauf zurückzuführen sein, dass Hedgefonds die Muffe kriegen, weil Retail-Trader die Aktien ohne Rücksicht auf Verluste hochtreiben.

Hintergrund:

Bei Reddit hat sich eine Horde von Retail-Tradern verabredet, um Hedgefonds gezielt zu squeezen. Heute trieben sie die Gamestop-Aktie bis über 344 Dollar hoch. Im Dez. notierte GME noch unter 10 Dollar.

https://www.institutionalinvestor.com/article/...vin-Capital-s-Crisis

Das führte dazu, dass der Hedgefonds Melvin Capital mit mehreren Milliarden Dollar ausgebailt werden musste:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...-kurse/26855726.html

Solche Erfahrungen machen Schule. Einen ähnlichen Shortsqueeze gibt es auch bei GSX (50 % Plus in wenigen Wochen).

Mancher Hedgefonds-Manager, der stark geshortete Aktien wie die GSE hält, deckt sich da lieber vorauseilend ein, sobald etwas in Bewegung kommt, ehe sich die Reddit-Meute vollends auf ihr nächstes Opfer stürzt.

Unterstützt wurde diese Shortsqueeze-Aktion bei GameStop übrigens von keinem Geringeren als Elon Musk, der dank Shortsqueeze in Tesla (kurzfristig) zum reichsten Mann der Welt geworden ist:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...ei-Gamestop-an-article22320592.html

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Bei Fannie und Freddie werden die Junior Preferred Shares (JPS)
fast nur von "Profis" (Hedgefonds) gehalten, kaum von Retail-investoren. Hier droht daher kein so starker Shortsqueeze.

Diese "Profis" sind wohl noch nicht ganz fertig mit dem Abladen von FNMAS und Co. aufgrund ihrer Fehleinschätzung, dass unter Biden die Rücknahme der Zwangsverwaltungen nicht nur nicht tot, sondern sogar wahrscheinlicher geworden ist (Begründung in # 833) ;-)


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Shortsqueeze bei GameStop. 140 % des Free Float sind geshortet.
Das weckt Erinnerungen an 2008, als die VW-Aktie einige Tage auf über 1000 Euro gestiegen war.



 
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asdffe.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
asdffe.png

27.01.21 21:35

2118 Postings, 3501 Tage oldwatcherHätte man bei Gamestop...

...bessere Chancen gehabt?
Höchstens zufällig oder als insider.
Morgen kann es wegen gleicher Zocker bei FuF schon wieder anders aussehen.  

27.01.21 23:04

867 Postings, 1547 Tage bjkrugLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 28.01.21 12:24
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28.01.21 07:37

3220 Postings, 2082 Tage s1893Löschung


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Zeitpunkt: 28.01.21 12:27
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Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

28.01.21 07:38
2

3220 Postings, 2082 Tage s1893After hours buys

Gestern wurden after hours bei Fannie noch 20 Mio. Volumen gekauft. Bei Freddie wurden noch 11 Mio after hours gekauft.

Somit hatte Fannie gestern ein Volumen von 38 Mio.
und Freddie glaub fast 18 Mio.  

28.01.21 08:19

2118 Postings, 3501 Tage oldwatcherStimmt s1893

Gesamtvolumen fannie: 38,5 mio
Kann mich an kein größeres Volumen erinnern, in den letzten Jahren...
Frage: geht das heute so weiter oder kommt der "übliche" Reflex?  

28.01.21 09:30
1

894 Postings, 6117 Tage lustaghallo oldwatcher

21.05.20  52 mio / 15.12.20  33 mio  

28.01.21 10:46
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14 Postings, 68 Tage MoneybunnyS1893, Dividendenpearl, Anti Lemming u. a.

möchte euch mal mein Kompliment und Dankeschön für eure Beiträge zum Ausdruck bringen. Ihr macht das super und helft, die "fullylose" Zeit zu überbrücken. Ich hoffe, dass es Fully gut geht und denke, wir alle wünschen uns sehnlich, dass er bald mit seinen fundierten Bewertungen zurückkommt.

Glaube auch, dass die Regierung Biden/Yellen mit allen Mitteln versuchen werden, noch das bestmögliche für das Finanzministerium herauszuholen und Lösungen/Vergleiche vor SCOTUS anstreben
Hierzu kann es praktisch täglich zu neuen Nachrichten kommen.
Aus diesem Grund versuche ich auch nicht, durch daytrading Zwischengewinne oder eine Verbilligung meiner Einstiegskurse zu generieren. Ich hab zu viel Angst, einen möglichen rasanten Kursanstieg zu verpassen und den Kursen hinterher laufen zu müssen.
Maßgeblich für mich ist, dass seit  4. Amendment die Gewinne einbehalten werden können und ich mir sicher bin, dass über kurz oder lang die Freilassung erfolgen wird. Selbst bei Verwässerung, KE, beibehalten der hohen Calacria-Kapitalanforderungen, Querschlägen der Hure Politik etc. dürften wir gute Chancen auf höhere Kurse haben.
Aus diesen Gründen halte ich einfach meine Aktien ohne jegliche Zwischenaktionen.

Wünsche euch allen viel Erfolg (mir natürlich auch:-)

   

28.01.21 11:09
1

3220 Postings, 2082 Tage s1893Oldwatcher

Kann auch an der NASDAQ OTC liegen.
Aber ohne News ist das schon krass oder Insider sind am Werk. Vielleicht sitzt einer in Florida.

Insider wäre krass und die Reddit Vermutungen das da short squezze Jäger unterwegs sind wie bei Gamestop - herzlich willkommen :-)  

28.01.21 11:10

3220 Postings, 2082 Tage s1893@lustag

Stimmt, aber damals gab es Ereignisse? Und gestern?  

28.01.21 11:22

2118 Postings, 3501 Tage oldwatcherlustag

...kann mich erinnern, im Mai letzten Jahres saß ich im Kino und konnte mich gar nicht mehr auf den Film konzentrieren....  

28.01.21 14:16
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66496 Postings, 6111 Tage Anti LemmingErwartete "Abfindung" - und Kurs nach SCOTUS

Ich hab mir in den letzten Tagen die Postings der letzten zwei Monate angesehen. Einige Leute haben die Meinung geäußert, es gäbe so etwa wie 120 Mrd. "Abfindung für die Aktionäre".

Das ist mMn illusorisch. Im folgenden meine alternative und vermutlich realistische Erwartung:

Dass es bei den Senior Preferred Shares (SPA) eine Überzahlung gegeben hat, steht wohl außer Frage: 300 Mrd. hat die Regierung seit dem 3. Amendment erhalten über die 10 % Sonderdividende, sie hat aber im Gefolge der 2008-Krise nur ca. 190 Mrd. an Kapital zur Verfügung gestellt.

Das Subprime-Court wird das SPA aller Voraussicht nach als rechtwidrig kippen. Dann müssen die 110 (oder 120) Mrd. an Überzahlug an FnF zurückgezahlt werden.

Die große Frage ist allerdings WIE? Einige Leute glauben offenbar, die 120 Mrd. würden direkt an die Altaktionäre ausgezahlt. Es gibt bei Fannie (FNMA) ca. 1,16 Mrd. Aktien und bei Freddie (FMCC) ca. 650 Mio. Stücke. Macht zusammen etwa 1,8 Mrd. Aktien. (Die JPS lass ich mal weg).

Die Milchmädchenrechnung lautet nun, dass die 120 Mrd. Rückerstattung in Form einer "Ausschüttung" auf die 1,8 Mrd. FnF-Alt-Aktien verteilt würden, so dass pro Aktie ca. 66 Dollar anfielen, z. B. in Gestalt einer "Sonderdividende". Andere glauben vielleicht auch, dass der Kurs dann in ähnlicher Größenordnung steigt.

Viel wahrscheinlicher ist jedoch mMn, dass die 120 Mrd. einfach nur dem Eigenkapital von FnF zugeschlagen werden. Das liegt zurzeit bei ca. 35 Mrd. $ und stiege damit auf 155 Mrd. Ausgezahlt würde dann vermutlich  gar nichts.

Sollte Scotus - was wahrscheinlich ist - das SPA kippen (es würde dazu nur die Vorgabe liefern, entscheiden müsste später ein niederrangiges Gericht in Texas), würden die SPA als "abgezahlt" ausgebucht und somit das SPA und NWS verschwinden.

Für die Kursentwicklung wäre dies dennoch sehr positiv, weil SPA und Zwangsverwaltung verhinderten, dass FnF Kapital am freien Geldmarkt aufnehmen können. Gemeint ist damit eine Kapitalerhöhung (KE), mit der das erforderliche - zurzeit zu geringe - Eigenkapital reingeholt wird.

Das zweite Hindernis sind die "Warrants" der Regierung, die vor einer Entlassung aus der Zwangsverwaltung höchstwahrscheinlich ausgeübt würden, sofern SCOTUS sie nicht ebenfalls als "abgezahlt" deklariert. Denn die Warrants waren ja nur eine zusätzliche Sicherheitsleistung für den Fall, dass FnF die geliehenen 190 Mrd. nicht aus eigner Kraft zurückbezahlen können. Eine Ausübung dieser Warrants würde den Kurs verwässern. Die Befreiung aus der Zwangsverwaltung, die danach möglich wäre, würde den Kurs aber zugleich überproportional heben.

Womit wir zu einer weiteren offenen und mMn ungeklärten Frage kommen: Was eigentlich genau ist unter "Verwässerung" zu verstehen? Der Begriff wabert hier durch's Forum, aber was damit genau gemeint ist, blieb bislang weitgehend offen.

Das Ende der Zwangsverwaltung wird mMn so aussehen, dass Fannie und Freddie jeweils neue Aktien rausgeben, die regulär gelistet sind und auch wieder Dividende abwerfen. Die Altaktien auf den Pink Sheets werden dann zu einem bestimmten Schlüssel (z. B. 4 zu 1) in die neuen Aktien umgewandelt.

Eine Verwässerung droht mMn, wenn die Regierung diesen Umtauschschlüssel in für die Altaktionäre ungünstiger Höhe festsetzt.

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Die MK von Fannie liegt aktuell bei 2,2 Mrd., die von Freddie bei 1,2 Mrd. - das macht zuammen 3,4 Mrd.

Zum Vergleich: Apple, Amazon, Google und Co. haben eine MK von über 1000 Mrd.

Die aktuelle MK ist lächerlich niedrig gemessen daran, dass FnF zusammen über Assets in Höhe 5 Billionen (5000 Mrd.) verfügen, mit ebenso hohen Verbindichkeiten auf der Soll-Seite.

Realistisch wäre für die neuen Aktien von FnF wäre eine kombinierte MK von mindestens 100 Mrd.

Es könnten daher z. B. 4 Milliarden neue Aktien zu je 25 Dollar rausgegeben werden, was dann 100 Mrd. MK ergäbe.

Die Altaktionäre werden von den neuen Aktien aber wohl nur einen (kleinen?) Teil erhalten.

Es könnte z. B. für 1000 heutige FNMA (aktueller Wert: 2100 Dollar) dann vielleicht 250 neue Aktien im Wert von 25 Dollar (Wert: 6250 Dollar), was einer Wertsteigerung um etwa 200 % bzw. einer Verdreifachung entspräche. Das ist sehr schön, aber weit entfernt von den Träumen mancher, die mit einer Verhunderfachung rechnen.

Die übrigen, nicht an die Altaktionäre verteilten neuen Aktien werden im Zuge der Neuemission am freien Markt angeboten. Deren Erlös dürfte dazu dienen, das Eigenkapital auf den Sollwert zu bringen. Calabria fordert 4 % bzw. 280 Mrd. (was Kritikern überhöht erscheint).

Wenn das erforderliche EK niedriger angesetzt wird (z. B. 150 Mrd.), könnte der Verteilschlüssel zu Gunsten der Altaktionäre verändert werden, so dass sie z. B. 350 neue Aktien für 1000 Altaktien erhalten (Wert dann 350 x 25 = 8750 Dollar - entsprechend einer Vervierfachung).

Genau dieser Schlüssel bestimmt (neben der möglichen Warrants-Ausübung) die ominöse Verwässerung. Er ist ein Politikum. Zu erwarten ist eine Lösung, die die Altaktionäre als gerade noch akzeptabel durchgehen lassen. Dies gilt auch für den Fall, dass noch vor dem Scotus-Urteil ein Vergleich mit den Collins-Klägern ausgehandelt wird.  

28.01.21 14:32

66496 Postings, 6111 Tage Anti LemmingKorrektur

Supreme-Court

(statt meiner Freud'schen Fehlleistung: Subprime-Court ;-))  

28.01.21 15:51

3220 Postings, 2082 Tage s1893Anti Lemming

Danke für deinen Post. Was zu berechnen ist immer mutig. Deswegen lasse ich es so stehen. Was am Ende stimmt sehen wir wenn es soweit ist.

Bei den Szenarien wo wir die 124 Mrd zurück bekommen oder/und SPS gelöscht wird und NWS beendet wird, waren in den USA Hochrechnungen oder denke auch von Fully alle eher bei 12-17 $ pro Common. Und selbst das ist aus meiner Sicht dann zu wenig.

Ich tu mal so als ob es 2008 nicht gegeben hätte.
Wenn wir mal betrachten das fnma zwischen 2000-2008 auch schon bei über 70 $ stand und auch vgl. zum Dow Jones sich alles verdoppelt hat seit dem setze ich den Preis beim doppelten an. Ich behaupte ohne 2008 wären die Commons jetzt bei 150 $.

Wieso, die Niedrigzinspolitik hat Dividenden Aktien extrem steigen lassen im Kurs, der Markt ist überhitzt und hat Kurse guter Aktien explodieren lassen. Fannie Mae ist zudem hoch profitabel.

Du berechnest 4 Mrd neue Commons und dividierst unsere dann nochmal durch 4. In Summe wären das dann 4,3 Mrd. (4 Mrd plus 1,2 Mrd/4)
Wieso unsere Anteile nochmal durch 4 geteilt werden? Ich glaube das ist nichtmal rechtlich einfach so möglich.

Das Verhältnis passt irgendwie nicht.  

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