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Meyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

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neuester Beitrag: 11.09.19 15:00
eröffnet am: 19.01.10 11:52 von: Palaimon Anzahl Beiträge: 1894
neuester Beitrag: 11.09.19 15:00 von: mbt_aktionär Leser gesamt: 598817
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19.01.10 11:52
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5925 Postings, 4223 Tage PalaimonMeyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

Da am 18. Januar 2010 die Fusion mit der 3S Industries und der damit einhergehende Aktiensplit 1:10 vollzogen und außerdem eine neue WKN zugeteilt wurde (WKN: A0YJZX ISIN: CH0108503795), muss ein neuer Thread her.

Nach 4 Jahren Anteilseigner der 3S, die gerade in der letzten Zeit große Freude bereitet hat, hoffe ich auf einen weiterhin so positiven Verlauf meiner neuen Aktie.

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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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1868 Postings ausgeblendet.

20.08.19 13:11

109 Postings, 228 Tage maladez@setb

Es gibt viele Player im PV-Bereich, für die ein Deal analog zu dem möglichen mit REC sehr interessant sein könnte. Kann mir vorstellen,  dass hier jemand mit Unterstützung von Sentis aus dem Busch kommt. Für MBT und die Aktionäre nur positiv.  

20.08.19 16:39

266 Postings, 204 Tage setb2609ehrlich gesagt

wird es aus meiner sicht da eher eng, wenn es jemand sein soll, der hier über die abanhme von ein bis zwei dutzend helias pro jahr eine hinreichende baseload liefern sollte, um bei einem capex von 0.06-0.1chf/w installierter leistung (je nach upgrade und stückzahl - 150MW pro helia - was 3000 wph mit 6.5w/zelle entspricht und 24 helias würden bspw. bei 10mio chh/linie - also 50% off zum "listenpreis" - 0.06usd/w ermöglichen bei 10 linien und 120MW - 2400wph mit 6.1W/Zelle - sind es bei 12.5mio chf eher 0.1 chf/w  ) dann hinreichende ergebnisse erzielen kann ...

letztlich müsste das ziel sein, den zubau auch 3-5 jahre min durchzuhalten - sprich ein invest in zellproduktion von 120-250mio zu stemmen und dann ggf. nochmal 50-150mio on top für modulproduktion und ggf. teile der (ingot)wafer-prozessierung.

... und wenn man das mitbringt - dann muss man auch den sales haben - bzw. die partner, die dann 5-10+GW(20GW) in der zeit des rampup abnehmen können ...

... genau an letzterem punkt arbeitet rec gerade - wenn die bspw. hier eine MENA-Fration an den TIsch birngen können, mit ein paar Adressen aus den USA (die dann weniger Probleme als mit einer CHina oder Malaysia-Produktion haben) und einigen aus Europa - sowie noch etwas aus AUstralien oder ggf. etwas wie 10GW für Singapur (es gibt da ja gerade einen "phantastischen" Projektansatz aus Australien mit 2800km HGÜ und 10GW für SIngapur - warum man das nicht gleich um die Ecke / 50km vor der Tür in Malaysia (nörldich KLuang) auf den Acker setzt weiss ich gerade nicht) - dann wäre das so ein set up ...

MENA könnte ggf. in REC investieren (dann brauchen die es nicht selber versuchen auf die Beine zu stellen)

Jede der Parteien wäre für min 2-3 GW gut - MENA sooner than later ...

Bei den einschlägigen tier1 sehe ich im Moment nicht viel - Longi scheint sich nicht zu bewegen - Jinko hat eigene Pläne (HOT) (und wenig Kohle) - JA Solar (wenig Kohle so wie ich das sehe), Hanwha wurde zwar implizit im Call erwähnt - aber im Moment führen sie ja einen Prozess um PERC - ob da genug Power wäre nach dem going private um hier aktiv zu werden ...
first solar, spwr scheiden aus ...
tesla ist mit panasonic verbandelt - und zumindest - selbst nach dem gssolar sellof von panasonic wird das weiter betrieben - ja - die könnten einen generischeren ANsatz vielleicht brauchen - aber sie ob sie nochmal - nachdem sie schon mal einen harten switch gemacht haben - hier einen prozessanbieterwechsel vollziehen ...

also : wo sind die deep pockets - die zügig (innerhalb von 6-18 monaten) entsprechend hart rampen können und das produkt dann auch ins feld bringen - names - black on white please - ich bin gespannt ...


 

20.08.19 16:41

266 Postings, 204 Tage setb2609stimme dir zu

auf jeden fall positiv - wenn da  noch jemand aus dem busch kommt - aber warum über sentis ? im moment sehe ich mit sentis keine company verbunden, die irgendeinen track record hat ...  

20.08.19 19:59

266 Postings, 204 Tage setb2609fangen wir mal so an

welche firmen haben ende 2017 / (anfang) 2018 eine ähnliche evaluierung der hjt technologie auf basis der helia gestartet wie rec solar (sprich mit design-in in ein produkt) ?

 

20.08.19 21:27

36 Postings, 72 Tage LongOnly01@setb2609 -was besser ist als 1 cent /wp bei 10GW?

ich glaube nicht unbedingt, dass Sentis was zu Fall bringen will. Die wollen einfach ein sehr gutes Verhandlungsergebnis für die Aktionäre erreichen, denn sie verstehen den business case sehr gut.

Was besser ist als 1 cent / wp bei 10 GW? zB 4 oder 5 cent / wp bei 10 GW!

die mittelfristige Monopolrente bei der MBT HJT Maschine liegt bei Exklusivität etwa bei 7 cent / WP. Das sagt übrigens MBT Management selbst. Am Anfang kann diese Monopolrente noch viel höher liegen, zB bei 15 cent oder mehr, wenn man sich die Verkaufspreise von Konkurrenzmodulen ansieht, die aber selbst bei diesen Preisen aufgrund ihrer exorbitanten Produktionskosten kein Geld verdienen (Sunpower etc.)

Da REC bereits am Boden lag und Meyer Burger REC wieder auf die Beine geholfen hat, also MBT Aktionäre das volle Risiko getragen haben, sollten MBT Aktionäre auch einen ordentlichen Teil der Monopolrente erhalten.  Oder wo glaubst Du ist das ganze Cash hingegangen, das jetzt sukzessive wieder zurückkommen wird?

Ansonsten ist nämlich die Frage tatsächlich berechtigt, weshalb man es nicht ganz selbst macht? REC kann ohne die MBT Maschine auf ihrem alten Pfad sitzen bleiben und nicht viel machen.

Die Exklusivität der Monopolrente erreichen sie nur mit Hilfe von Meyer Burger und deren Maschine und Research & Development Vorleistung, welche von den Meyer Burger Aktionären mit Unsummen finanziert wurde.

Der Verwaltungsrat wird doch hier diesen extremen ökonomischen Vorteil, den der Meyer Burger Aktionär hier an den Tisch bringt, nicht für peanuts verkaufen?  

20.08.19 22:10

266 Postings, 204 Tage setb2609monopolrente

kannst du mir mal deine monopolrente - wenn sentis und du das so gut verstehen - mal auf wafer-/zelle-/modulebene kurz runter brechen - inklusive der fragestellung von abschreibungen, opex, personalkosten...

nur damit ich kurz verstehe was es mit dem begriff monopolrente auf sich hat ...

 

21.08.19 08:21

266 Postings, 204 Tage setb2609@long

wenn es wirklich so wäre, dass 0.07cent/wp auf eb(i)t-ebene der zellproduktion erzielbar wäre - bei externem sorcing von wafern - dann wäre ja folgendes vorstellbar :

0.07cent/wp *150MW (=3000wph @6.1W/Zelle = 360-380W auf modul mit 95% verfügbarkeit) =10.5mio

-> verkaufe für 10.5mio eine 3000wph zelllinie (was ja durchaus vorstellbar ist) - decke damit opex, personalkosten + matkosten ab - ggf. noch 1-2 mio für syct on top

-> rec braucht im endeffekt dann nur eine zwischenifnanzierung für die gestellte leistung innerhalb des ersten produktionsjahres - sofern MBT die zwischenfinanzierung für den zeiraum bis zum ramp-up übernimmt - sprich 10.5mio * #der linien pro jahr
sprich : bei 24 linien pro jahr mit einer zwischenfinanzierung von 300mio bei rec- mbt müsste ein umlaufkapital von ca. 150-200mio abbilden

danach könnte man dann wirklich sehr brüderlich teilen ...

der vorteil wäre hier : der ansatz wäre sehr kapitalschonend (bei rec vor allem) und würde damit das volumina an linien das   pro jahr gestellt wird nur durch die  arktakzeptanz / die anzahl der langfristigen kunden begrenzen ...

auf mbt-seite wäre es begrenzt - ohne anzahlung - durch das verfügbare umlaufkapital - 150-200mio wäre aber wohl mit allen möglichen massnahmen darstellbar - durch den cashflow der folgejahre wäre mehr denkbar - oder es gibt eben eine revolvierende anzahlung von rec in entsprechender höher ...

und ja - wenn so innerhalb von 3-4 jahren mit 24 linien @150MW pro jahr 10GW gestellt und im 4. jahr voll geramped werden - dann fliessen hier nach brüderlicher teilung alleine an beteiligungsrückflüssen (ohne weiteren verkauf von linien) 350mio - da bleibt dann was übrig auch wenn man ein personal-/opex-seite von um die 100mio fährt ...

aber nur wenn du in der höhe wirklich auf zellebene recht hast (rec also auf modulebene ex swct also auf eine lean-capital lösung mit hinreicheneder marge hat- hinreichend kapital sollte modul mit 0.01-0.02 chf (ex swct) pro linie (wenn wie bei jinko - also <200mio für 10GW aber ja kein problem sein - insbesondere wenn man hier ggf. auch tier2/... - hersteller nutzen könnte ...

am ende muss man das auf den boden bringen und zwar nicht irgendwann - sondern in dem skizzierten timeframe - denn ewig ist im solarmarkt gar nichts ..  

21.08.19 08:26

266 Postings, 204 Tage setb2609und eines noch

mbt tut immer so als ob sie nicht verstehen würden, warum die jungs aus china so capex und nicht cost of ownership getrieben sind ...

... ein blick in die bilanzen und die finanzierungsformen bei jinko und co würde allerdings an der stelle schnell abholfe schaffen und erklären, warum die einfach nicht anders können - wenn sie relevant bleiben wollen - und relevanz in china heisst schlichtweg : grösse ...

longi würde ich da vielleicht etwas ausnhemen - aber es ist wie es ist ...

auch rec kann sich da nicht ausnhemen - insebesondere wenn man sieht wie die in den letzten jahren cash verbrannt haben (siehe norwegischen artikel)
deshalb macht der ansatz soviel sinn die anlagen zu stellen mit möglichst geringem capex (sprich abdeckung von mat-kosten + personal-/opex muss gewährleistet sein - aber das dann max. konsolidiert) - gewinne ggf. später aus laufender produktion aquirieren ...

 

21.08.19 17:41

6588 Postings, 3543 Tage paioneerlütolf pro brändle...

war ja anzunehmen...

 

21.08.19 22:17

36 Postings, 72 Tage LongOnly01@paioneer

Danke für dieses Video mit Dr. Lütolf. Musste beim Betrachten etwas schmunzeln. Gut gelaufen ist es ja nicht und in den letzten 12 Monaten ist die Performance der Meyer Burger nur mehr katastrophal

Mir gingen folgende Fragen durch den Kopf:
1) haben die nichts besseres zu tun als eine teure PR Agentur auf Aktionärskosten zu engagieren um "einen einzigen" Aktionärsvertreter im Gremium schlechtzureden?
2) weshalb tut man soetwas?
3) Hat man Angst vor einem Aktionärsvertreter, der den Herren dann über die Schultern guckt?
4) wenn man Angst hat, wovor bitte? Kein Aktionär, der viel Geld investiert hat, wird gegen gute Deals und gutes Business sein

Mir nicht ganz verständlich die ganze Aktion....  

21.08.19 23:47

74 Postings, 1960 Tage driftyUnglaublich

Wie kann man nur den Leuten vorgaukeln Marktführerschaft zu besitzen und dabei katastrophale Verkaufsresultate vorlegen. (Immer gebetsartig diese gleiche Leier !)
Dann einen Grossaktionär(Sentis)  diffamieren, weil er die Fehlleistungen des früheren Verwaltungsrates aufzeigte. ( und eigentlich schon einmal MB rettete).
So wird das niemals nix !!!!  

22.08.19 17:18

629 Postings, 1425 Tage Sir ParetoMeyer Burger setzt auf Ruhe der Aktionäre

Aus www.pv-magazine.com

Der neue Vorsitzende von Meyer Burger hat eingeräumt, dass die Aussichten für Europas grössten Solarausrüster weiterhin angespannt sind, aber er drängt die Aktionäre, den Plan des Unternehmens zu unterstützen, sich neu zu positionieren und sich auf ertragsstarke Technologien und Märkte ausserhalb Chinas zu konzentrieren.

22. AUGUST 2019 BENEDIKT O'DONNELL

Der neue Vorsitzende von Meyer Burger hat eingeräumt, dass der Weg für Europas grössten Solarausrüster steinig ist, aber er bittet die Aktionäre, ihren Plan zu unterstützen, sich auf ertragreiche Technologien und Märkte ausserhalb Chinas zu konzentrieren.

"Wir haben uns entschieden, unsere Unternehmensstrategie von Grund auf zu überdenken", sagte der Vorsitzende Remo Lütolf in einem Video, das kürzlich auf der Website des Schweizer Anlagenherstellers veröffentlicht wurde. Zu diesem Zweck hat er eine Gruppe von widerspenstigen Aktionären gebeten, Meyer Burger die Umstrukturierung "in Frieden, ohne sich um Störungen kümmern zu müssen" zu ermöglichen.

In den letzten drei Monaten hat Lütolf eine besonders turbulente Phase für den Verwaltungsrat von Meyer Burger begleitet. Er fordert nun Ruhe, da ein von Sentis Capital geführtes Aktionärskonsortium seine Forderungen nach wesentlichen Veränderungen im Management und mehr Mitsprache bei zukünftigen Entscheidungen des Unternehmens verstärkt.

Am 12. August hat das Aktionärskonsortium die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung beantragt. Sie hat ihre Forderungen auch online veröffentlicht.

"Ich finde die konstruktive Kritik unserer Aktionäre wichtig für die Entwicklung des Unternehmens", sagte Lütolf. "Andererseits, wenn diese Kritik zum ersten Mal von den Medien verbreitet wird, kann sie Probleme verursachen.... und den Ruf von Meyer Burger beeinträchtigen."

Lütolf sieht einen dringenden Bedarf, das Managementteam von Meyer Burger bei der Vorbereitung der Restrukturierung zu unterstützen. In den letzten 12 Monaten hat das Unternehmen in China erhebliche Marktanteile verloren, und auch die Margen sind dort gesunken. Sentis Capital hat kürzlich behauptet, dass der Marktanteil von Meyer Burger und der Umsatz im Land um jeweils 50% gesunken sind.

Dennoch unterstützt Lütolf Meyer Burger CEO Hans Brändle und sein Managementteam. Er hat darauf bestanden, dass sie nicht für die schwierigen Marktbedingungen, in denen das Unternehmen tätig ist, verantwortlich sind.

"Wir sehen einen zunehmenden Wettbewerb in der sogenannten Standard-Photovoltaikindustrie", sagte Lütolf. "Die PERC-Technologie stößt an die Grenzen ihrer Entwicklung und die chinesischen Hersteller bieten gut genug Lösungen zu sehr niedrigen Preisen."

Vor diesem Hintergrund setzt Meyer Burger auf den technologischen Vorsprung bei hocheffizienten PV-Zellen, da sie sich auf Märkte konzentrieren will, die ihren europäischen Wurzeln näher liegen.

"Durch unsere Zusammenarbeit mit Oxford PV beschäftigen wir uns bereits mit der zukünftigen Photovoltaik-Technologie: heterojunktionsbasierte Perowskit-basierte Zellen", sagt Lütolf.

Meyer Burger hat kürzlich ihre Pläne für den Umzug nach China zurückgezogen und ist eine strategische Partnerschaft mit REC Solar eingegangen. Der Schweizer Konzern plant, den norwegischen Hersteller mit der notwendigen Ausrüstung zu beliefern, um PV-Module im Gigawattbereich zu produzieren.

"Die Massenproduktion der ersten Heteroübergangslinie von REC Solar wird ein Projekt sein, das weltweit Aufmerksamkeit erregen wird", sagte Lütolf. "Dieses Interesse wird Aufträge auslösen."

BENEDICT O'DONNELL

Übersetzt mit deepl.com

https://www.pv-magazine.com/2019/08/22/...moves-to-calm-shareholders/

 

22.08.19 20:44

36 Postings, 72 Tage LongOnly01@ Sir Pareto

danke für den Artikel. Schön dass sie erstmals zugeben, Marktanteile verloren zu haben. In einem stark wachsenden PV Markt Marktanteile zu verlieren spricht nicht unbedingt für bestes Management. Die Ausrede der Markt ist schuld, ist daher ein Widerspruch.

Schön auch dass Dr. Lütolf endlich zugibt, dass man an Chinesen nicht mehr verkaufen will. Wer die MBT Signale im letzten Jahr beobachtet hat, konnte das schon etwas erahnen. Aber man hat den Aktionären keinen reinen Wein eingeschenkt. Hoffentlich geht es gut.

Die Unruhe bringt schon das Unternehmen selbst. Eine Pipeline von 1 Mrd noch an der Generalversammlung zu verkünden und dann den Aktienkurs von Mitte 60 bis auf 32 Rappen etwas mehr als 2 Monaten zu fahren, das hat viel Unruhe verursacht, korrekt. Nämlich bei den Aktionären, die schlaflose Nächte haben müssen, und das in den Sommerferien.

Deshalb sollte ein Aktionärsvertreter in dem Gremium auf jeden Fall Einsitz halten. 1 von 5 sollte den Herren doch keine Angst machen. Schliesslich wollen alle Aktionäre, auch die Grossen wie Sentis und deren Gruppenmitglieder nur eines: Dieses Technologieportfolio zum maximalen Nutzen zu verwerten und endlich viel Geld damit verdienen.

 

22.08.19 20:50
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36 Postings, 72 Tage LongOnly01@Sir Pareto

ausserdem bittet Lütolf um Unterstützung ihres Planes. Welchen Plan meint er? Das ist zum Verzweifeln mit den Herren. SIe glauben mit ein paar Worthülsen können sie die Aktionäre schon um den Finger wickeln.

Nein, diese Herren müssen endlich mal einen glaubwürdigen Geschäftsplan uns, den Aktionären, vorlegen. Mit Zahlen, Daten, Fakten, dass es für alle Aktionäre auf Glaubwürdigkeit überprüft werden kann.

Meyer Burger ist eine public Company. Das scheint in Thun noch nicht angekommen sein. Erfolgreiche Repositionierungen und Umstrukturierungen zeichnen sich durch klare Kommunikation, klare Strategie und klare Business Pläne aus, die den Aktionären bzw. dem Kapitalmarkt mitgeteilt werden.

Bis jetzt Fehlanzeige.  

23.08.19 10:45
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109 Postings, 228 Tage maladez@longonly

Inzwischen dürfte auch Dr. Lütolf verstanden haben, dass er Verwaltungsratspräsident einer börsennotierten Gesellschaft ist und klar und transparent mit seinen Aktionären kommunizieren muss.
Meyer Burger hat angekündigt, sobald der Antrag auf Abhaltung einer ausserordentlichen Generalversammlung eingegangen ist, man diese auch einberufen wird.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung werden sicherlich so schlau sein, bis dahin auch einen klaren Plan zur Strategieanpassung vorzulegen. Auch gehe ich davon aus, dass man die Kandidatur von Herrn Kerekes final unterstützen wird.
Was kann dem VR besseres passieren, als die grösste Aktionärsgruppe in die Verantwortung zu holen und einzubinden?

Die Anpassung der Geschäftsstrategie finde ich sehr gut. Glaube auch nicht, dass diese zum Streit mit den grössten Aktionären führen wird, da diese genau so eine Strategie schon länger gefordert haben.
Es geht jetzt nur darum, das beste Ergebnis zu verhandeln. Erwarte, dass MBT ihre Schlüsseltechnologie am Ende einigen Key-Playern (nicht nur REC) zur Verfügung stellen wird und damit diesmal nachhaltig in die Profitabilität zurückkehren wird.

All das ist in der Aktie null eingepreist. Der Markt geht davon aus, dass MBT seine Technologie verscherbeln wird. Aber selbst dann sollte ein höherer Wert zu erzielen sein, als die heutige Marktkapitalisierung. Analysten gehen davon aus, dass alle non-core-Aktivitäten mindestens noch mal 50 Mio. CHF in die Kasse spülen sollten. Zusätzlich können 10-20 Mio. CHF stille Reserven gehoben werden.

Nach Abbau Working Capital, Rückzahlung Convertible bliebe immer noch eine Nettoliquidität von über 100 Mio. CHF. Für Oxford wurde knapp 40 Mio. CHF bezahlt, plus man hat eine Option bekommen. Das heisst die Kerntechnologie in die über 10 Jahre Entwicklungsarbeit geflossen ist, wäre nur gut 100 Mio. CHF wert. Das ist ein kompletter Witz...

 

23.08.19 10:47

109 Postings, 228 Tage maladezErgänzung

10-20 Mio CHF stille Reserven beim Verkauf der Immobilie. Immobilie ist auf dem Wert Hypothek bewertet.  

24.08.19 12:04
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266 Postings, 204 Tage setb2609vor allem geht es wohl nicht um das beste ergebnis

sondern um die besten produktionskosten für die helia (varianten)

denn das wird enftscheidend sein, wieviele man verkauft - und darüber wird letztlich bemessen werden, an wieviel produktion man sich beteiligen kann - bzw. in welche märkte die hersteller gehen können ...

ich frage mal - 6.2mio chf /gw wird für eine perc linie mit ordereingang in 2019 angegeben  - dann mit wohl 4 fabia - falls mbt hier immer noch 50% rohmarge macht dann reden wir von deutlich weniger als 1miochf (ca. 750k chf) an mat-kosten pro fabia ?

kann man das 1mio mat-kosten pro maschine für helia pecvd und/bzw. oder helia pvd auch erreichen ?
(warum eigentlich nicht - wenn man mal den technischen aufwand und content betrachtet)

man braucht dann allerding (6-)8 helia-kombis für 1GW - also bei 1-2miochf mat-kosten pro linie 8-16mio chf ...

aber hier wird es dann ja wirklich interessant - denn so wäre das capex für 5/10GW - rein auf matkostenbasis ja wrklich interessant - mit dann nur 40-160mio chf - das kann ja fast mbt aus der liqui abdecken ;)

klar personalkosten/opex spielt eine rolle - aber je schneller man sowas durchbringt um so effizienter ...

was mich positiv stimmt - mbt hat es in der vergangengeit geschafft nach meiner lesart um die 50+ maschinen pro jahr auszuliefern - warum hier - mit entsprechendem souring ansatz - nicht auch - also 5+GW - sprich in 2 jahren könne man 10GW stellen (voll ampen hoffentlich dann in 3 jahren) - wrde bedeuten, dass man vielleicht nochmal 2*100mio chf für opex/personalkosten on top setzen müsste - für einen kunden - sprich am Ende des Liedes : um 500mio chf für 10GW produktion (inklusive swct) könnte ein angebot sein ...

... und wenn man wirklich so günstig bei den mat-kosten unterwegs ist - warum nicht im 3., 4., ... jahr mit den einnahmen aus der produktionsbeteiligung einfach weiter machen - nur dann inhouse -  bei einer beteiligung ...

also mich flashed jedenfalls die kostenbasis bei der fabia - und ich frage mich, was die unterschiede bei der helia sind, die hier nicht ähnliche kostenstrukturen erlauben ...

p.s.: die 6.2.mio chf/gw capex stammen im übrigen aus der letzten präsentation von mbt ...

 

26.08.19 15:54

266 Postings, 204 Tage setb2609frage zu rec / singapur

wie sieht das eigentlich aus ?

strafzölle in den usa gibt es auf module, ... aus china, malaysia, ...
wie sieht es bei singapur aus ?

best. zelltypen (siehe sunpower, first solar) sind ausgenommen - ausserdem derzeit bifacialemodue, right ?
mbt wäre mit hjt sehr nahe an der ausnahme für sunpower (wenn auch kein ibc) - ausserdem bifacial.

gibt es also einen oder zwei (?) gründe weshalb rec solar ggf. die hjt module in die usa strafzollfrei liefern kann ?

der strafzoll in die usa ist seit dem letzten "update" auch um 5% angehiben worden ? - liegt also bei 30% ?

 

31.08.19 11:18
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266 Postings, 204 Tage setb2609der artikel ist ja relativ klar

waferbonding ist semi-spannend - da substrate für alles was 3-5-HL ist eher hochpreisig sind - daher der ansatz mit der abscheidung ... hier hat man dann den ganzen spass mit nicht angepassten gitterabständen, ....

was den wirkkungsgrad angeht zeigt wohl die waferbonding lösung wohin es perspektivisch mit der abscheidung gehen sollte ...

wenn ich aber nun sehen dass mit hjt 24+% erreicht sind - 25% in greifbarer nähe in produktivem (!) umfeld (und nicht bei fraunhofer in der manufaktur sind) und 26% wohl auf der roadmap sind - dann ist sind die drekt abgeschiedenen strukturen nicht so spannend.

anosnsten scheint mir (auch evaportiert) Perovskit eine recht günstige Lösung zu sein - wenn man mit der 32% +-/2% in endlicher Zeit (roadmap von oxford pv geht bis 2025 bei tandem) erreichen sollte - dann stellt sich mir die frage wie man da mit 3-5 HL (mocvd ?) mithalten will - das betrift sowohl die kosten der materialien (indium bspw.) als auch der maschinen (mocvd von aixtron ?)

die frage wäre also bei welcher effizienz wäre kostenparität erreichbar mit einer tandem-zelle hjt+perovskit - wenn das 5+%-punkte mehr sind, ist man ja schon fast am limit ...  

03.09.19 16:31

109 Postings, 228 Tage maladezausserordentliche Generalversammlung 30.10.2019

Endlich gibt es den Termin für die ausserordentliche Generalversammlung. Ihr solltet unbedingt Eure Aktien schnellstmöglich für die GV eintragen lassen, damit Ihr abstimmen könnt.  Vielleicht gibt es neben der Wahl von Herrn Kerekes noch weitere Traktanden.

https://www.cash.ch/news/top-news/...liche-generalversammlung-1392179  

09.09.19 10:47
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266 Postings, 204 Tage setb2609Manufacturer starts work on 2.5 GW cell and module

https://www.pv-magazine.com/2019/08/20/...gw-cell-and-module-factory/

https://www.pv-magazine-australia.com/...hina-commences-construction/

... was nehme ich mit :

1. 13 production lines für 2.5GW -> 200MW/y
-> bei 2400wph machen die von mbt derzeit wohl 100-12x MW/y - also sollte hier vielleicht (zeitnah !) etwas passieren - oder eine adäquate antwort vorhanden sein - wie man sich das vorstellt.
eine erhöhung des durchsatzes auf 3600wph (+50%) und eine sehr geringfügige anhebung des wirkungsgrads der zellfläche (derzeit 6.0-6.3w/cell - auf 6.3-6.5w/cell) würde ausreichen

2. 467mio investieren die "nur" in die komplette 2.5GW zell-/modul-produktion - wow ... (wenn das wahr ist)
mal abgesehen von den 137000 qm hallen (falls die den jungs gehört und nicht "gestellt" wird - so ist die 10 mal so gross wie die 150x75 halle von oxford pv in brandenburg
milchmädchen rechnung : 50mio für die modulfertigung (0.02usd/wp kapa) plus ein bisschen für die hallen/infrastrukturanpassungen - dann gehen die linien für 30-35 mio usd  an risen
im verhältnis zu den 20mio die mbt bei oxford pv (die zahlen ja den vollen preis) aufruft - macht das (annähernd) sinn - wobei die linie dort (wegen der aufrüstung von oxford pv ?) nur 100MW machen soll - also immer noch ein kleiner capexnachteil (in capex/gw) - bezogen auf die ca. 10-13mio usd/100MW bei rec solar geht die sache dann pro mbt aus - vor allem wenn von den 137000 sqm nur 25000 für mpdul gebraucht werden und ggf. einige 10000sqm für lager/sonstiges - dann ist da eine menge platz für zellproduktion notwendig ...
ich bin gespannt - ob oxford pv am ende nicht ein bis zwei dutzend zelllinien bspw. in brandenburg unterstellen könnte und damit ggf. ebenfalls 2-5GW an zellproduktion erreicht - ein klarer vorteil für standorte ausserhalbt südostasiens/indiens zumindest ...

am ende : rec solar (und wer noch mitspielen will) muss wohl auf die tube drücken - denn die party im heterojunction bereich startet im GW bereich und unter 2-5GW muss man dann da wohl nicht mehr mitspielen - "positiv" überascht - im sinne fianzierbarkeit bin ich jedenfalls was capex angeht - da sollten rec und ggf. auch oxford pv bei einem entsprechenden deal mit mbt mitspielen können ...

was aber auch bleibt - mbt muss eine antwort darauf finden, wie sie mit 200(hjt)-300+MW(perc) linien umgehen und sehen, dass sie ein/ihr low-capex modell schnell und zügig in den markt bringen - denn das finanzierbarkeit ein problem ist, sieht man nicht nur an risen (sondern casah strapped sind auch andere - imho bis hin zu jinko ...)  

10.09.19 14:25

266 Postings, 204 Tage setb2609sieht für mich so aus

als ob da jemand raus will - gestern hochkaufen - heute abverkaufen ...

norge will ja sein portfolio von europa in richtung us verschieben :

https://www.institutional-money.com/news/maerkte/...htung-usa-155703/

dann wären die jungs bei den volumina heute aber wohl in 1 woche durch ...

oder hat sich irgendwas anderes getan ?

wie steht es um die immobilie in thun - gibt's da news ?  

10.09.19 22:01

266 Postings, 204 Tage setb2609schweiz

eines wundert mich immer noch - die schweiz produziert 37twh mit wasserkraft - hat aber einen stromverbrauch von ca.60 twh - bei einem stomim/export von 80 twh - also in balanz  - aber extrem hoch - wegen der speicherkraftwerke ...

die schweiz hat kaum windkraft resourcen und ein problem windstrom zu imüportieren - biogas ist auch keine wirtschaftliche alternative ...

aber solar für 20 cent/wp wäre es definitiv - man könnte einfach 20-40GW ans netz bringen und damit über sogar einen teil der peakleistung die die speicherkraftwerke abdecken exportieren - bzw. die elektromobilität abdecken ...

benötigt würde eine fläche von 10x10km^2 (bei hjt ggf bifacial)  verteilt über die schweiz bei 20GW - bei 40GW eben das doppelte - bei 41k km^2 sollten sich die 100km^2 wohl ausgehen - insbesondere wenn man sie in entsprechende hochalpine regionenen oder hanglagen bringt ...

kostenmässig wären das für die module 4-8mrd ? - sollte wohl kein ding sein ...

im endeffekt könnte die schweiz mit mbt dem modell von dänemark im bereich wind folgen - wenn sie wollten - einen kleinen - aber für den einzigen schweizer hersteller mbt - entscheidenen kernmarkt schaffen - die könnten das mit 2GW produktion (20 maschinen - die dann langsam richtung 200MW/maschine gebracht werden - und damit 4GW) über 10 jahre kontinuierlich abarbeiten - würde auch gut mit dem phase out der schweizer akw zusammenpassen ...

aber irgendwie scheinen die dänen plietscher als die schweizer - vestas ist mittlerweile in den märkten ausserhalb dänemarks wohl 100 mal so gross wie im heimatmarkt - aber der impetus des heimatmarktes (auf dem übrigens kein deutscher hersteller je fuss fassen konnte) war der ausgangspunkt ...

so sollte es auch die schweiz imho mit mbt machen um 2-4GW kernproduktion aufzubauen - der rest ist dann organisches wachstum und eine frage der technologischen führung und der salesforce ...
ggf. könnte man das ja mit oxford pv zusammen betreiben - in der kleinen schweiz wären hocheffiziente (aber dennoch kostengünstige) module von vorteil, um etwas mehr leistung auf etwas weniger fläche - die ja eigentlich wie gesehen gar nicht so gross ist - zu kommen ...

und schon wäre das thema atomausstieg und zukünftige versorgung gelöst ...

und wer weiss - vielleicht wäre das auch die krücke um alpiq auf die sprünge zu helfen, wenn man denen wie in spanien berdrola/gamesa ein entsprechendes ivestitionsumfeld für 10-20 jahre schafft ...

forschungsförderung alleine macht's nicht - man muss auch die produktion rampen können ...

 

11.09.19 15:00

15 Postings, 158 Tage mbt_aktionärCash Insider

Grosse Aktienmarktakteure suchen vermehrt wieder das Risiko - auch das eine Folge der anstehenden geldpolitischen Entscheide. Eigentlich müsste das auch den Aktien von Meyer Burger Auftrieb verleihen. Am Montag kam es denn auch zu einem kurzen Aufbäumen - Deckungskäufen sowie einem angeblich abgeschlossenen grösseren Verkaufsauftrag sei Dank. Letzteres geht übrigens mit Spekulationen einher, wonach einer der zehn grössten Aktionäre kürzlich das Handtuch geworfen habe.

Doch die Freude darüber hielt nur kurz. Schon am gestrigen Dienstag krankten die Papiere des Solarzulieferers aus dem bernischen Gwatt wieder an einer zermürbenden Kursschwäche. Und das erst noch bei stark anschwellenden Handelsaktivitäten.

In den letzten Tagen gerieten die Aktien von Meyer Burger immer wieder unter Verkaufsdruck (Quelle: www.cash.ch)

Es wäre nicht die erste Kursschwäche, die bei Meyer Burger negative Neuigkeiten ankündigen würde. Im Zentrum könnte diesmal gar die Mitte August unterzeichnete Vereinbarung über eine strategische Zusammenarbeit mit dem Grosskunden REC stehen. Noch sind die finanziellen Eckpunkte dieser Zusammenarbeit nämlich nicht öffentlich bekannt - und weder die Frage nach der Höhe der zukünftigen Gewinnbeteiligung beantwortet, noch jene, ob sich auch der Solarzulieferer aus Gwatt an den Vorabinvestitionen beteiligen muss. Dieses Informationsvakuum sorgt verständlicherweise für Verunsicherung - und bietet ausländischen Leerverkäufer den Nährboden, den sie für ihre Baissespekulationen benötigen.

Ich kann deshalb nur allzugut nachvollziehen, wenn die Aktionärsgruppe um die Beteiligungsgesellschaft Sentis Capital des russischstämmigen Peter Kondrashev unter anderem eine bessere Corporate Governance fordert.

Link: https://www.cash.ch/insider/...voellig-die-kontrolle-verloren-1396531  

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