Ab 1.1, wenn die 5,5% verliehenen Wertpapiere von Blackrock fehlen. 5,5% klingt ja erstmal lächerlich wenig, man muss aber bedenken nicht hundert Prozent der Aktien können verliehen werden. Zunächst mal wird keine der Aktien von deutschen Brokern verliehen, also über Onvista und Co gekaufte Aktien stehen nicht zum Verleih. Und das sind ein richtig ordentlicher Batzen. Des weiteren stehen die 5,5% von Blackrock nicht mehr zur Verfügung, die 7% von MB noch nie, die 6% DWS von auch nie, die 4,5% Artisan und die 5% von Citigroup auch noch nie(=28%) + 21,5% sind bereits verliehen. Sind in Summe ca. 50% nicht mehr verleihbarer Aktien. Wenn jetzt 40% noch bei deutschen Kleinanlegern und ihren deutschen Brokern lägen gäbe es gerade noch 10% verleihbare Aktien. Aber sind es 30%, 40% oder gar 50% Aktien bei deutschen Kleinanlegern? weiß halt keiner...
Was man aber dank 3S Partner weiß: Der minimale Anstieg der Nachfrage an leerverkauften Aktien von 21,31% auf 21,46% hat zu einem Anstieg von 1,5% auf 1,88% Leihgebühr geführt (siehe Ihors Daten), da ist scheinbar nicht mehr viel auf der Angebotsseite. Was bedeutet nun im Umkehrschluss die Reduktion von 5,5% auf der Angebotsseite? Da kann ich mir schnell mal hohe einstellige Gebühren vorstellen, wird denke ich nicht passieren weil die LVs nach dem Freitag anfangen zu Covern. Nur so eine Vermutung, ihre PUTs haben sie dann ja versilbert. Dann gilt es einen Exit zu schaffen VOR dem KPMG Zwischenbericht Ende Januar und dem Blackrock-Aus Ende Dezember. |