cidar hat zwar richtig vorgerechnet, dass man nicht nur den Verkaufspreis der Aktien zurande ziehen kann, um den Erfolg des Investments zu messen, denn mit dem Cashflow hat Permira durchaus ein gutes Geschäft gemacht. Aber insgesamt gehts doch darum, dass man erstens Probleme im gesamten Konzern hat und daher Teile ihrer Investments verkaufen muss, und zweitens hat man sich operativ vielleicht mehr von Freenet bisher erwartet. Das man jetzt verkauft, hat interne Gründe, wie gerade erwähnt. Ich hab schon Fonds zu Tiefskursen verkaufen sehen, weil sie verkaufen mussten. Das werden wir Außenstehenden nie verstehen, aber es kommt tausendfach vor. Irgendwer muss ja für die ganzen Tiefskurse sorgen, und das sind ganz gewiss nicht immer die angeblich so dummen Privatanleger. Nein, Fondsgesellschaften haben meist ihre ganz eigenen Gründe umschichten zu müssen, und da kommt es weniger drauf an, ob man nun 2 € mehr oder weniger pro Aktie erzielt, sondern wie man möglichst schnell, möglichst viele Aktien loswerden kann. Das ist hier heute bei FRN anscheinend reibungslos verlaufen.
Für die Umsätze auf Xetra können alle möglichen Käufer und Veräufer in Frage kommen. Permira genauso wie UI, Drillisch oder sonstwer. Reine Spekulation. Vielleicht hat sogar derjenige, der mittags in London zu 9,25 € abgegriffen hat, im Xetra zu 3,39 wieder verkauft. Höchst unwahrscheinlich, aber eben wie alles reine Spekulation. Ich mach mir da keine großen Gedanken. Aktionäre kommen und gehen. Mir ist es scheißegal, wer bei meinen Depotwerten meine Mitaktionäre sind, solange sie nicht kriminelle Absichten haben. Und wie gesagt, institutionelle Anleger sind nicht klüger oder dümmer als Privatanleger. Sie haben es nur schwerer, weil sie viel größere Stückzahlen handeln, die man nicht so einfach los wird. Mal davon abgesehen, dass sich jeder User in irgendwelchen komischen Börsenforen fragt, wieso man gerade verkauft. :) ----------- "Das Mitbringen von Dosen, ...Tieren, Nazis, ...pyrotechnischen Erzeugnissen ist untersagt." |