missverstanden und gefragt:
"sollen wir dann Griechenland verkaufen... (?)..."
Jedoch
... ein wenig weiter gedacht habe ich schon... grins...
meine Zieladresse bezieht sich weniger auf die Staaten, vielmehr sind es die Banken in diesen Staaten die ich meine...
Denn bei den Banken liegt des Pudels Kern und nicht bei den Staaten wie Griechenland, Portugal, Spanien etc...
Ich würde die momentane Finanzkrise eh eher als Bankenkrise als eine europäische Staatenkrise bezeichnen.
(hier wird m.E. sehr oft etwas miteinander verwechselt... das griechische Omaken hat bestimmt keine Milliarden Schulden angehäuft, die Steuer wird und wurde auch nicht unbedingt durch den Rentner oder d. Beamten, sondern durch die Betuchten wie Banker und Vermögende aus Industrie und Handel hinterzogen bzw. außer Landes gebracht)...
Wie wir also wissen brauchen viele Banken dringend "öffentliche" Hilfe.
Immer wenn es dem Privatwirtschaftler schlecht geht ruft er "gewöhnlich" die Politik um Hilfe...
die sollen es denn machen...
Allerdings,
wenn die Politiker dann den Karren mit Finanzen und Reformen (Krisenmanagement) aus dem Dreck gezogen haben wird den Helfern (uns der Gesellschaft) die Türe gewiesen...
So war es immer schon.
Dennoch, eine Zusicherung an die Banken von rasch zu transferierenden Finanzen durch die europäische Staatengemeinschaft dürfte die Märkte in der momentanen Situation zusätzlich beruhigen.
Und hier setze ich an...
wenn "Private Banken" sich dermaßen verzockt haben,
so dass die Gesellschaft löhnen muss,
dann hat diese Bank auch entsprechend ihrer benötigten Finanzhilfe
Anteile resp. Stimmrechte an die öffentliche Gesellschaft zu übertragen...
Eigentlich sollte dies ein ganz normaler wirtschaftlicher Vorgang sein...
warum nur soll eine Teilhabe hier in Europa überwiegend nur für die Privaten gelten?
Ich bin überzeugt dass der Staat bzw. die Staatengemeinschaft meistens eh die viel größere Kompetenz besitzt... Schließlich überträt man ihm immer wieder kaputt gewirtschaftete Betriebe, die Schulden werden also sozialisiert. Wenn das Unternehmen dann wieder amortisiert wirtschaftet denn wird es privatisiert. Kein Wunder dass der öffentliche Haushalt immer weiter Schulden macht...
Wenn die Banken von der Gesellschaft (von uns also Kleinen also) Finanzhilfen oder zumindest Sicherheiten übertragen/sehen wollen dann müssen sie etwas dafür hergeben...
""Banken-Anteile halt...""
Ein durch die Gesellschaft mitbestimmtes Krisenmanagment erarbeitet einen konkreten Rettungsplan und sorgt sodenn für die Umsetzung der notwendigen Reformen.
Die jeweilige Bank also erst mal zu stabilisieren, dann umzubauen und wieder zu wirtschaftlichen Erfolgen zu führen dürfte die vornehmlichste Aufgabe dabei sein...
Nach Vollbringung werden die vermutlich erheblich gestiegenen
""Bankenanteile am Markt platziert...""
Das dabei ein deutlicher Gewinn für die Steuerzahler abfällt, ist ein großartiger Zusatzeffekt...
anbei nochmals der zugehörige Link:
http://www.ariva.de/news/...g-Staat-haelt-nur-noch-22-Prozent-4253762 Gruß
ixurt