KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

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neuester Beitrag: 25.06.21 00:32
eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 7638
neuester Beitrag: 25.06.21 00:32 von: fbo|2293258. Leser gesamt: 1543141
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28.09.06 09:38
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402 Postings, 5617 Tage TriadeKGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 ? 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 ?2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 
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7612 Postings ausgeblendet.

19.06.21 08:17
1

131 Postings, 1703 Tage klopsseitzmann

Der Bankenfonds ist Teil des Eigenkapitals. Das vergleichbar mit einer Rücklage, welche zur Vorbeugung EVENTUELLER Verluste in die Bilanz einstellt. Google mal den Unterschied zwischen Rücklage und Rückstellung, das dürfte das Grundprinzip ganz gut erklären  

20.06.21 18:08

34 Postings, 1621 Tage MetalmanAbhängigkeit von Trade Republic ?

https://www.youtube.com/watch?v=SDuyhHDlFNE  

In dem Video taucht wieder das Gerücht (?) auf, das Trade Republic nach der letzten Finanzierungsrunde eine eigene Handelsabwickulung aufbauen könnte.

Welche Folgen hätte das denn überhaupt auf L+S, bzw. kann jemand einschätzen, um wieviel Umsatz und Gewinn im worst case zurückgehen würden ?

Oder anders gefragt: Wieviel % vom Umsatz von L+S kommt über Trade Republic rein ?

Abgesehen davon denke ich, das eine eigene Handelsabwicklung nicht mal so einfach und "ruck zuck" aufzubauen ist (rechtliche Hürden etc.) und daher auch nicht
wirklich ein zeitnahes Risiko darstellt (?).
 

 

20.06.21 20:14
1

53 Postings, 202 Tage pascal49Was dagegen spricht

1. Trade Republic hat Geld eingesammelt um in der EU zu expandieren. Das ist eine Mega-Aufgabe, auf die man sich und den Geldeinsatz konzentrieren wird. Nicht zuletzt hört man immer wieder, dass es Robinhood auch in Europa probieren könnte. So schnell wie möglich in den relevanten Ländern (wie Frankreich, Italien, Spanien, Polen)  zum Platzhirsch zu werden, ist für TR essentiell.
2. TR kassiert von LUS Provisionen für die Vermittlung von (Ver)käufen. Wenn man das Geschäft von LUS selbst machen wollte, würde man diese verlieren. Natürlich würde man am Spread selbst verdienen, so wie jetzt LUS, allerdings ob das in den Augen der BAFIN und der EU-Behörden einen schlanken Fuss macht, wage ich zu bezweifeln.
3. Selbst so große Broker wie Robinhood (13 Mio. Nutzer, im Vgl zu 1 Mio bei TR) nutzen Handelspartner; wäre es so einfach, wäre Robinhood längst seine eigene Aktienhandelsgesellschaft.
4. LUS und TR sind zur Zeit ein Dreamteam, beide stehen gut da. LUS verdient gutes Geld, TR ist - wie die letzte Finanzierungsrunde zeigte bei seinen Geldgebern hoch angesehen, expandiert gewaltig und wird noch viel Geld mit seinem Geschäftsmodell verdienen. Wieso sollte man dieses Team abschaffen.

Natürlich werden sich beide Firmen auch gegenseitig beobachten, möglicherweise wird bei den nächsten Verhandlungen das Thema Provisionshöhe angezogen, oder LUS verliert seinen Exklusivstatus bei TR (das könnte dann aber auch Auswirkungen auf die Höhe der Provisionen haben)
Außerdem ist LUS inzwischen ein Fin-Tech-Konzern mit vielen Standbeinen, LS-X ist nur eines davon, der Vorstand wird nicht müde, zu betonen, dass alle Bereichen gut laufen.  

20.06.21 20:43
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3968 Postings, 4188 Tage JulietteUnd dabei darf man nicht vergessen,

dass man mit Andreas Willius einerseits ein Aufsichstsratmitglied bei Lang & Schwarz hat, der gleichzeitig Mitglied der Geschäftsführung von Trade Republic ist.

https://www.ls-d.de/unternehmen/organe
https://de.wikipedia.org/wiki/Trade_Republic  

20.06.21 21:55
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102 Postings, 1439 Tage VerlustExperte@Metalman

dieser ganze Gedankengang ist mMn Zeitverschwendung

LUS ist NICHT der Abwickler für Wertpapiergeschäfte, sondern der Liquidity Provider

Abwickler ist die HSBC

https://www.hsbc-transactionservices.de/unternehmen/wirueberuns

https://www.hsbc-transactionservices.de/unternehmen/mandanten

interessant ist in dem Zusammenhang die Personalie Götz Roehr, bislang GF bei HSBC Transaction Services

https://finanz-szene.de/news/...parkassen-pilotprojekt-deutsche-bank/

wenn TR anfängt, Herrn Bütow oder Herrn Klanten abzuwerben, komme ich auf Deine Frage noch einmal zurück  :)
 

21.06.21 16:15

23 Postings, 101 Tage fbo|229325832profitabel ohne Ende!

 Hatte das Glück, heute Morgen einige Stücke für 120,20 zu ergattern.

Wenn man dann von einem EPS von 30,- Euro  für 2021 ausgeht (KGV 4), sind das Gelegenheiten, die sich keiner entgehen lassen sollte.

Je mehr es auf die HV im August mit dem Split und der Dividende ( 4,- Euro) zugeht, um so mehr wird die Aktie steigen. Seit heute Morgen bereits um 3,40. Und wenn dann noch die Berichterstattung einsetzt (z.B Börse Online oder andere) gibt es nach oben kein Halten .Iich schätze mal vorsichtig 180,- Euro bis 16.08.21. Das wären dann zwischen 45 und 50% in 9 Wochen.

Preiswerter wird die nicht mehr!

Natürlich alles meine persönliche Einschätzung, aber zur Nachahmung empfohlen.

 

 

21.06.21 16:54
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39 Postings, 175 Tage davidarmstrong1985Eigenentwicklung von TR - Total unrealistisch

Als ITler muss ich sagen, dass solche komischen Gerüchte nur von irgendwelchen Bussinessleuten kommen können. TR ist ein FinTech und ich denke, dass sie da auch halbwegs moderne agile Produktentwicklungsansätze nutzen. Heißt:

1. MVP (Minimal Viable Product) entwickeln => heißt die App in Deutschland auf den Markt bringen, Nutzer einsammeln und Feedback einholen. Dabei liegt der Fokus auf den essenziellen Features. Alles andere sollte man dann eher durch externe Bibliotheken/Services integrieren (in dem Stadium bringt etwas existierendes nachzubauen für den Endkunden keinen Mehrwert).

2. Skalierung => heißt die App mit dem eingearbeiteten Feedback auf weitere Nutzer/Märkte ausrollen. Warum? Der Vorteil von Software ist, dass man nach der Entwicklung mehr oder weniger beliebig Nutzer damit bedienen kann, da man nicht wie bei Hardware o.ä. eine zusätzliche Fabrik errichten muss, was Zeit und Geld kostet.
(Natürlich muss man ggf. kleinere Anpassungen vornehmen Aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Rahmenbedingungen und benötigt mehr Server)

3. Kann auch parallel zu 2. passieren Featureumfang erweitern (z.B. Kryptos etc.)

4. Jetzt könnte man überlegen die eingekauften/externen Services intern nachzubauen. D.h. frühestens in ein paar Jahren macht das möglicherweise Sinn. Aber auch nur möglicherweise. Denn durch Corona hat Digitalisierung einen ziemlichen Schub bekommen, wodurch Entwickler noch begehrter sind als schon vor Corona.
D.h. bis man das nötige Personal hat um LuS quasi nachzubauen, dürfte es Monate dauern, bis man überhaupt mit der Entwicklung anfangen könnte (und viele Start Ups sind an zu schnellem Personalwachstum gescheitert). Dann dürfte die Entwicklung Jahre dauern. Dann hat man laufende Kosten für den Betrieb und auch Risiken (man kann z.B. nicht die Schuld auf LuS schieben, wenn was schief geht). Und solche unnötigen Risiken holt man sich erst rein, wenn es sich finanziell lohnt. Im Januar als LuS mal kurz Probleme hatte, hätte dass das Ende für TR bedeuten können, wenn sie für alles verantwortlich gewesen wären und die Lösung mehrere Tage gedauert hätte, da TR noch so neu ist.

Ich vermute eher, dass man in Zukunft weitere wie Tradegate etc. anbinden wird. Das hat Vorteile für den Kunden, da größere Auswahl an handelbaren Produkten und für TR hat es den Vorteil besser die Provisionen verhandeln zu können und sie gehen weniger Risiken ein, weil TR nicht lahmgelegt ist wenn z.B. LuS mal nicht funktioniert.
Das ist aber ein Szenario was noch Jahre dauern könnte und durch das generell wachsende Geschäft von TR kompensiert werden dürfte. ALso für mich alles sehr entspannt und unnötige Panikmache.  

21.06.21 19:41
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681 Postings, 5221 Tage hobbytrader79@David

Hallo David,
Tradegate ist schon angebunden, aber nur als Notfall Backup und das hat einen guten Grund aus Sicht von TR.
In den letzten Wochen ist vermutlich auch einiges durcheinander gewürfelt worden, bei den Begrifflichkeiten und ich vermute es geht TR nicht darum L&S zu ersetzen, sondern die Kontoführung.
Schönen Abend allerseits.
Grüße vom Melmac
Alf  

22.06.21 12:47

1452 Postings, 1325 Tage Teebeutel_Damit wird TR tatsächlich langsam attraktiv

Da Smartbroker sich ewig Zeit lässt mein Konto zu eröffnen, komme ich langsam in die Versuchung zu TR zu wechseln. Leider fehlen noch ein paar Aktien die es auf TG jedoch nicht auf LS gibt. Wie sieht es denn eigentlich mit den Spreads aus? Gibt es dazu Auswertungen? Verdient TR an den Spreads oder sind die die gleichen Spreads wie bei Smartbroker etc?  

22.06.21 17:17

102 Postings, 1439 Tage VerlustExperteWelche

Aktien vermisst Du an der LS-X?
Was bekümmert Dich bei einem Spread?
Angenommen, Du willst für 10 kaufen - der
Markt ist 8 zu 10 oder 9 zu 10 - was ändert das an Deinem Wunsch zu 10 zu kaufen?  

22.06.21 17:30
1

317 Postings, 5822 Tage Bolko@VE

Wenn der Spread bei 8 zu 10 liegt dann ist die Alternative eben nicht 9 zu 10 oder gar 9,9 zu 10, sondern meinetwegen 8,8 zu 9,2. Und das macht dann eben schon einen Unterschied.

Du argumentierts wie der, der immer für 20 ? tankt und dem die Benzinpreise deshalb egal sind.  

22.06.21 20:20

102 Postings, 1439 Tage VerlustExperteBolko

Du hast das falsch verstanden. Ich meinte, wenn ich nach eingehender Analyse zu dem Schluss komme, Aktie XYZ sei zu 10 EUR ein gutes Investment, dann kaufe ich die auch. Frag mal Aktionäre der Wirecard, wieviel es ihnen gebracht hat, dass der Spread bei ihrem Kauf zu 13 nur 1 Cent war (12,99 zu 13)

und gerade weil der Vorredner TR für eine gute Alternative hält, weil sie nun mehrere Emittenten anbinden, deren Produkte nach Erwerb regelmäßig nur einen Exit ermöglichen, nämlich den Verkauf an den Emittenten zu dessen Spreads, kann ich die Kritik an Spreads verschiedener Aktienhandelsplattformen nur sehr eingeschränkt nachvollziehen

 

22.06.21 21:53

317 Postings, 5822 Tage BolkoVE

Lass uns mal ein Gedankenexperiment wagen.

Du hast eine eingehende Analyse durchgeführt und kommst zu dem Schluss, dass LuS für 150 ? günstig bewertet ist. Angeboten wird die Aktie mit einer Taxe von 100 ? zu 150 ?. Kaufst Du dann zu 150 ?? Oder gehst Du zu einem Handelsplatz bei dem die Taxe 124 zu 125 ? beträgt?

Warum mehr zahlen als nötig? Der Spread verursacht beim Käufer/Verkäufer Kosten. Das Beispiel ist stark übertrieben, aber Übertreibung macht anschaulich.  

22.06.21 23:12

11 Postings, 566 Tage klape001Spread

Die Argumentation, dass der Spread egal ist, ist ja schon etwas schwachsinnig.

Das sind ja auch Gebühren, nur etwas versteckt. Wenn ich (Smartbroker) 100x Aktie X kaufe mit 100? Geld und 101? Briefkurs, dann kann ich bei Tradegate die Aktie mit Limit beim Mittelding von 100,5? abfischen und zahle 4? Gebühren. Bei L&S muss ich 101? hinlegen und zahle daher 1? + 0,5?×100 Stück, also 51? Gebühren.

Nur weil ich eine Aktie toll finde, zahle ich ja nicht 47? mehr Gebühren als nötig. Also auch wenn ich mich als Aktionär über jeden freue, der an L&S mehr zahlt als nötig, bitte verschenkt euer Geld nicht ;)  

23.06.21 08:53
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1276 Postings, 2640 Tage OGfoxihr müsst ja multimillionäre sein

oder sehr schwachsinnige titel handeln.

sogar bei meinen markt engeren titeln liegt der spreadunterschied zwischen den handelsplätzen aktuell (vorbörslich) bei 0,00 bis knapp 1 %. nehmen wir mal den Mittelwert und sagen abweichungen/aufschlag zu anderen Börsen bei 0,5 %. Dann würde ich bei einem Aktienkauf von 1.000 € 5 € mehr bezahlen, als wenn ich einen anderen Börsenplatz wählen könnte.

Wenn diese 5 € wirklich Einfluss auf die Kaufentscheidung haben, dann sollte man das unternehmen nicht kaufen. Auch bei hohen Anlagesummen bleibt die Gebühr im Vergleich zur Summe minimal. Aber zugegeben bei 100.000 € Invest würde ich evtl kurz überlegen ob ich die 0,5% sparen kann. Wobei ich so eine Ordervolumen nicht über LuS in den Markt geben würde.


übrigens gibt es sogar börsen wo LuS günstiger ist als andere börsen (TG).

 

23.06.21 10:26

1452 Postings, 1325 Tage Teebeutel_Naja

Wenn man mal 10k reinhaut macht der Spread halt schon was aus, gerade bei ausländischen Werten, der ist bei Lynx bzw. Degiro an den US Börsen oft nur 0,01$, an den deutschen Börsen oft 0,1?. Hab mir jetzt mehrere Titel angesehen, LS war im Spread mit TG oft gleichauf und war billiger als Frankfurt.  

24.06.21 10:35

844 Postings, 2148 Tage CDee...

Wird es nächste Woche zum 01.07. wieder eine Meldung geben zu einem weiteren sehr erfolgreichen Quartal? Bin gespannt, aber ich gehe davon aus ...  

24.06.21 12:03

102 Postings, 1439 Tage VerlustExperte@CDee

ich gehe nicht davon aus, dass es eine Zwischenmeldung gibt

die Anleger sind aufgerufen, sich selbst anhand der Umsatzzahlen ein Bild zu machen vom aktuellen Geschäftsverlauf  

24.06.21 12:17

1508 Postings, 2542 Tage MitschZwischenmeldung

Ich rechne mit keiner Zwischenmeldung am 01. Juli. Q2 wird zwar deutlich über Vorjahr liegen aber kein neues Rekordquartal. Daher glaube ich nicht, dass es nächste Woche eine Meldung gibt. Schauen wir einfach mal.  

24.06.21 13:00

4206 Postings, 4323 Tage Versucher1nicht all zu viel, aber ein bißchen 'was hab ich

doch gelernt zum Thema 'Börsen' aus dem Link/Artikel, auch über mein Invest L+S, zB etwas über den Begriff  'Market Maker' ;

 

24.06.21 19:10

11 Postings, 72 Tage fbo|22933053620 % besser als letztes Jahr

 

Das Quartal wird rund 20% besser sein als das letzte Jahr.ud 50% schlechter als Q1.

 

24.06.21 19:24

48 Postings, 188 Tage Ronny_Koenig@fbo229330536

Das ergibt so gar keinen Sinn was du schreibst.

50% schlechter als letztes Quartal (Q1 2021- EPS 9?) sind 4,50?
20% mehr als Vorjahrsquartal (Q2 2020 - EPS 2,56?) sind 3,07?

Was darf es denn nun sein?
 

24.06.21 19:39

11 Postings, 72 Tage fbo|229330536Handelsvolumen

ich beziehe das auf Handelsvolumen was ja öffentlich einsehbar ist. Wieviel EPS am Ende herauskommt steht ja auf einem anderen Blatt und hängt von mehreren Faktoren, die nicht alle jederzeit einsehbar sind.

 

25.06.21 00:32

23 Postings, 101 Tage fbo|229325832Umsatz

 ,,,,,,,,,,,, dann hat man ja mit dem 2. Quartal schon das EPS vom Vorjahr geknackt!!!!!!!!!!!!!

Bleiben dann noch einmal 6 Monate für die Ernte und ein Topergebnis.

Im letzten Quartal (mit doppelten Weihnachtsgehältern) kommt dann wieder soviel Umsatz wie im 1.

Also läuft nach meiner Einschätzung alles auf ein EPS von 30 raus.

Das sind Aussichten! Ein Unternehmen das richtig profitabel ist und die meisten haben es noch nicht bemerkt.

 

 

 

 

 

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