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Steinhoff International Holdings N.V.

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neuester Beitrag: 19.07.19 18:26
eröffnet am: 09.01.18 15:22 von: wetterfrosch. Anzahl Beiträge: 193730
neuester Beitrag: 19.07.19 18:26 von: BobbyTH Leser gesamt: 21112672
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bewertet mit 219 Sternen

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02.12.15 10:11
219

Clubmitglied, 26494 Postings, 5251 Tage BackhandSmashSteinhoff International Holdings N.V.

Rechtsform Naamloze vennootschap
ISIN NL0011375019
Gründung 1. Juli 1964[1]
Sitz Amsterdam, Niederlande
Leitung Markus Jooste[2]
Mitarbeiter 91.000 (2014/15)[3]
Umsatz 134,868 Mrd. Rand (2014/15)[3]
Branche Einzelhandel/Möbelindustrie
Website steinhoffinternational.com

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinhoff_International_Holdings

Möbelhersteller und Möbelhändler bei uns gelistet,...

hm mal sehen was das wieder ist, kennt das jemand ?  
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193704 Postings ausgeblendet.

19.07.19 18:03
3

7 Postings, 556 Tage BIG_SWInteressanter Schritt

Die nun angekündigte nominelle Kapitalherabsetzung ist erst einmal rein bilanzkosmetischer Natur (Vermeidung/Beseitigung bilanzieller Überschuldung).


Allerdings dürfen wir nicht (komplett) außer Acht lassen, dass diese Vorgehensweise auch vorbereitende Maßnahme einer Kapitalerhöhung sein kann. Ein potentieller Investor (oder wandlungswilliger Gläubiger) ist bei geringerem Grundkapital eher gewillt, zu investieren, da er mit weniger Kapital eine höhere Beteiligungsquote erreichen kann. Das wäre dann die gefürchtete "Verwässerung".


Ausgehend von den Zahlen für das 1. HJ 2019 scheint Steinhoff allerdings in der Lage zu sein, auch ohne frisches EK den Geschäftsbetrieb fortführen zu können. Als Investierter bin ich somit nur mäßig beunruhigt.


Nur meine Meinung, keine Handlungsempfehlung/Anlageberatung. Schönes Wochenende. 

 

19.07.19 18:04

2074 Postings, 412 Tage BobbyTH@kleinerinvestor

nun stell dir bitte mal vor was mit dem Kurs bei Ausgabe neuer Aktien passieren würde.

So etwas zu diesem Zeitpunkt zu machen, dann könnten die gleich den Laden zu machen.

Hierbei geht's nicht um Amateurspielchen. Denk bitte betriebswirtschaftlich.  

19.07.19 18:05
1

133 Postings, 234 Tage Mofo@ dirty

in deinem Interview mit Damage wurde das "abstempeln" ja schon bereits vorausgesagt.

https://www.ariva.de/forum/...ings-n-v-531686?page=7386#jumppos184659

Ich selbst steige nicht wirklich dahinter ob das nun gut oder schlecht ist.

Die Tatsache, dass ein schlauerer Investierter als ich (Damage) wohl genau weiß, wovon er spricht und dennoch investiert bleibt, lässt mich aber gut schlafen.

Es läuft wohl alles nach Plan ... und noch besser ... es gibt einen Plan :-)  

19.07.19 18:06

2307 Postings, 247 Tage Dirty JackVorkaufsrecht

7.2
Die Aktionäre haben kein Vorkaufsrecht in Bezug auf Aktien, die gegen Sacheinlage ausgegeben werden, sowie in Bezug auf Aktien, die an Mitarbeiter der Gesellschaft oder einer Konzerngesellschaft ausgegeben werden.


 

19.07.19 18:06

9 Postings, 6 Tage Freemen@Chilliwilli

Das sag ich ja nicht, aber wie Big_SW schon sagte, es "könnte" so kommen um eben Investoren zu locken, ich hoffe mal das Sonn ihr versprechen einlöst und die Aktionäre nicht fallen lässt.  

19.07.19 18:07

1057 Postings, 3058 Tage KleinerInvestor@Bobby

Klar der Kurs würde dann zum Nennwert hin tendieren. Ich sehe es wie Big_Sw es schreibt, es sind vorbereitende Maßnahmen und werden auch genutzt werden. Wozu den Revoler laden, wenn man nicht abdrückt?  

19.07.19 18:07
2

2074 Postings, 412 Tage BobbyTH@BigSW

Frau Sonn hat letztes Jahr eine Absage zu der Frage nach neuen Investoren erteilt.

Zuerst muss alles aufgearbeitet und der shareholder value wieder hergestellt sein, sagte sie.
quelle: Parlamentsanhörung  

19.07.19 18:08
6

2307 Postings, 247 Tage Dirty Jack@Mofo

Hier noch mal der Text:
Im folgenden Text beantwortet  Damage ein paar interessante Fragen gestellt von ccraider und mir (Antworten beginnen mit >):

?Kann denn der Nennwert von zur Zeit 0,50? auf der HV verändert werden ohne dass der Kurs vorher auf mind. 0,50? gestiegen ist?
> JA
> Abstempeln: Abstempeln in den Niederlanden bedeutet nicht mehr und nicht weniger als die Anpassung des auf den Aktien angegebenen Wertes (Nennwert).
Die Satzung der Gesellschaft (EN: Statutes/Statutory documents) beschreibt, in welchem Fall eine Abstempelung erforderlich ist.
Bedenken Sie, dass das Niederländische Recht stark vom Deutschen Recht abweicht.
Sicherlich nach 2012, als in den Niederlanden das Eigentumsrecht (Buch 2 of the Civil Code) des B.V.'s/N.V.'s geändert wurde.
Innerhalb der Niederlande kann der Nennwert für verschiedene Zwecke viel einfacher angepasst werden.
Aproximieren: Bei der Ermittlung des neuen Nennwerts wird der beizulegende Zeitwert angenähert.

So ist es richtig zu verstehen, dass auf der Grundlage des NL-Gesetzes die Änderung von "Nennwert? z.B. von heute 0,50 ? auf 0,10 ? leicht von mehr als 75% auf der HV durchgeführt werden kann?
Eine Wertsteigerung des Aktienkurses auf 0,50 ? ist nicht erforderlich, bevor eine Kapitalmaßnahme vereinbart werden kann?
(Deutsches Recht, Aktienzusammenlegung, Re-Split)
Zu Ihrer JA Antwort auf meine Frage (siehe oben), kann dies Angst und Zweifel wecken, da viele Investierte einen Anstieg des Aktienkurses auf "Nennwert" 0,50 ? vor einer Entscheidung über "Kapitalmaßnahme? erwarten?
Ein ?Hochkaufen" des Kurses ist also nicht erforderlich.
Der Grund für die Wiedererlangung des Share Value liegt in den Zahlen 2018 und 2019.
> Richtig!
Sie (Steinhoff) können den Nennwert nach eigenem Ermessen ändern, solange es den gesetzlichen Bestimmungen der Gesellschaft nach niederländischem Recht  entspricht.
Steinhoff kann und wird den Nennwert der Aktien herabsetzen, da dieser sowohl den Buchwert als auch den Marktwert der Aktien besser widerspiegelt.
Dies wird uns als Aktionäre nicht direkt betreffen.
Es KANN uns später betreffen, siehe auch Erklärung unten.
Ich schätze, dass die meisten Leute wirklich Mühe haben die Buchwerte (Buchhaltung) getrennt von den Aktienkursen zu sehen.
Ein weiterer Grund, warum viel über die 50-Cent-Marke gesprochen wird ist, dass die Kredite und Anleihen teilweise wandelbar sind.
Diese können auch von der Nennwertänderung betroffen sein, wenn eine Umwandlung stattfindet.
Aber: Denken Sie daran, dass das Management immer im besten Interesse des Unternehmens (und damit für uns) handeln sollte, was bedeutet:
Wenn eine solche Umwandlung nicht im besten Interesse des Unternehmens wäre, wird es nicht zugelassen bzw. verhindert, wenn sie dazu in der Lage sind.
Persönlich denke ich, dass eine Umwandlung dem Unternehmen viel Gutes tun würde.
Es beseitigt den Zweifel an der Fähigkeit das Unternehmen nachhaltig fortzuführen (going concern).
Vergessen Sie nicht, dass die Kredite im Moment durchschnittlich fast 9% Zinsen verursachen. Wenn z.B. diese Gläubiger Aktionäre werden, bedeutet dies effektiv, dass damit der Wert des Unternehmens steigt, denn es gibt weniger und überschaubarere Schulden.
Ich mache mir überhaupt keine Sorgen um die 50-Cent-Marke, solange das Unternehmen überlebt.
Es ist eine langfristige Wette auf das Überleben des Unternehmens.

So wird dies tatsächlich die langfristig orientierten Investoren unterstützen, nicht die kurzfristigen Händler.
Ihre Beispiele mit den A-Aktien und B-Aktien würde bedeuten, dass die Ausgabe von z.B. B-Aktien an die VEB/TILP Kläger im Rahmen eines Vergleiches erfolgen könnte.
Beispiel: 1 alte A-Aktie gekauft vor Dez.2017 mit dem Angebot dafür 10 B-Aktien zu erhalten.
Vielleicht kommt daher die Zustimmung die Termine der Gerichtsverfahren in die Zukunft zu verschieben.
Sicherlich wird das die Gesamtzahl der Aktien erhöhen.
Erst in Kombination mit den Ergebnissen 2018/2019 kann Vertrauen in die Unternehmensfortführung zurück gewonnen werde und damit auch das Interesse an SNH.
So kann es heute sein, dass es von Interesse ist (u.a. seitens der Altaktionäre) den Aktienkurs für die nahe Zukunft noch niedrig zu halten.
Dies würde es verständlich machen, warum L&S Calls mit Strike 0,007/0,006/0,005 ausgegeben hat.
> Noch niemand weiß, was die Besonderheiten eines solchen Deals sein werden.
Im Allgemeinen wird seitens der niederländischen Finanzexperten erwartet, dass zwischen 10% und 25% des Schadenersatzes an die Altgesellschafter zurückgezahlt werden.
Siehe auch frühere Fälle wie Ahold und Fortis, die in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich waren.
Der zweite Teil kann wahr sein, ich denke, der Grund für die Turbo-Calls ist auch spekulativer Natur - kombiniert mit dem (wie ich denke, VIEL) zu optimistischen Zeitplan für die Umsetzung der Restrukturierung.
Ich persönlich erwarte eine Verzögerung, und nicht nur eine geringfügige!
Wenn die Frist 30.06. (CVA) eingehalten wird, dann würde Unmögliches möglich gemacht.
Wichtig ist, dass die Leute verstehen, wie extrem positiv und gut das CVA-Verfahren (auf lange Sicht) in Großbritannien für uns als Kleinanleger ist.
Warum wohl hat Steinhoff sich für das Vereinigte Königreich entschieden?
In den meisten Ländern ist diese Art von Vergleichsverfahren ausdrücklich verboten, bzw. nicht erlaubt.
Einer der Gründe, warum LSW sich nach besten Kräften dagegen gewehrt hat.
Nach Zustimmung der Gläubiger per 30.05. (wenn ich mich nicht irre), hätte es zu einer Reaktion am Markt kommen müssen, wenn dem Management zugetraut würde, die Umsetzung der Restrukturierung rechtzeitig zum 30.06. abzuschließen.
Auch weil dies in der Tat das Vertrauen in die Unternehmensfortführung (going concern) erleichtert.
Scheinbar glaubt der Markt nicht, dass das Management die Implementierung rechtzeitig / pünktlich abschließen kann.
Auch ich habe meine Zweifel geäußert, aber wahrscheinlich wird es später umgesetzt sein.
Wegen dieser möglichen Verlängerung gibt es kurzfristig eine gute Chance auf einen noch niedrigeren Kurs als die aktuellen 8 Cent.

Im Dokument snh_cva_analysis_v1.2 schrieben sie unter:
"3. CVA considerations
A Company Voluntary Agreement works only (and will only take effect) if the company is inherently profitable. Otherwise, a judge would not allow this. "
Im Rahmen der Omnibus Amendments wurden mehrere CVA Änderungen den Gläubigern zur Abstimmung vorgelegt.
Bedeutet dies eine erneute Überprüfung der CVA Voraussetzungen?
Wenn sich die wirtschaftliche Situation bis zu dieser Abstimmung am 30.05.2019 verschlechtert hätte, könnten die Gläubiger aus diesem Grund die Zustimmung verweigern?

Bedeutet dies eine erneute Überprüfung der CVA Voraussetzungen?
> Mit Sicherheit eine Überprüfung, die (theoretisch) bei jeder wesentlichen Änderung durchgeführt wird. In Praxis ist das schon am Anfang entschieden und es gibt (fast, praktisch gesprochen) kein Weg zurück.

Könnten die Gläubiger aus diesem Grund die Zustimmung verweigern?
> Ja, aber die Gläubiger würden sich nicht weigern: Ich denke, das Spiel wird so hoch gespielt, dass sie unter Druck gesetzt werden durch das Management, dem CVA zuzustimmen. Die Alternative ist Liquidation und damit bekommen die Gläubiger ganz sicher weniger als unter einem CVA-Verfahren (Denke: Ein sehr großer strategischer Vorteil von Steinhoff ist die kritische Masse, die der Konzern erhalten hat. Das würde im Falle einer Liquidation verschwinden).
Es wird vom Management sicherlich so dargestellt, dass dies die beste Wahl für Gläubiger ist (cash value + certainty of this option far outweighs the alternatives).
Denken Sie daran, dass alle Kläger auch ein Interesse an Steinhoff haben, das in einem anderen Verfahren als dem CVA von den Gläubigern ebenfalls viel strenger berücksichtigt werden muss als unter dem CVA-Verfahren.
Sehr simpel erzählt: Die Gläubiger wählen die Lösung mit der höchsten Rendite+Sicherheit, sofern dies die CVA-Option ist, wählen sie diese wenn möglich.
Das Management stellt sicher, dass dies die beste Option für sie (Gläubiger) ist.
Wenn das Unternehmen von Natur nicht profitabel war, wäre es gar keine Lösung gewesen (auch nicht nach UK Recht).?

Die Veröffentlichung erfolgte mit Genehmigung der o.g. Personen!

HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um eine Kauf- oder Verkaufsberatung handelt, sondern um eine Analyse von privaten Einzelanlegern, die ihre Erkenntnisse als Privatanleger miteinander teilen wollen.  

19.07.19 18:09

463 Postings, 241 Tage tuesAch Kleininvestor

Man würde vorher einen Re-Split machen. Alter Angstmacher  

19.07.19 18:10
1

774 Postings, 3083 Tage MSirRolfi? mm00001

Avatar
Bewertung:
schrieb am 19.07.19 18:06:09
Beitrag Nr. 52.423 ( 61.066.870
)
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.066.858 von mm00001 am 19.07.19 18:04:16Das bedeutet also, dass diese Maßnahme dazu führen wird, dass die Aktienanzahl von 4,3 Mrd. Stücke auf 86 Mio Stück Aktien reduziert wird und der Aktienkurs von derzeit 8 Cent auf 4 Euro angepasst wird.

Und es bedeutet, dass Aktionäre nicht enteignet werden sollen.  

19.07.19 18:12

29 Postings, 231 Tage seniore1Kein Vorkaufsrecht Sacheinlage

Was waere mit der Ueberlegung, dass die ZA Star, jetzt Pepkor die Steinhoff uebernimmt.  Wurde schon mal diskutiert, war aber nicht moeglich Wuerde das jetzt gehen


Habe hier nur kleine Ami/Tastatur und finde Fragezeichen nicht Sorry
 

19.07.19 18:12

743 Postings, 397 Tage ChilliwilliBIG_SW

Die Holding ist nicht"insolvent"Eine Kapitalerhöhung wäre ebenfalls Bestandteil der HV.Steht da aber nicht.  

19.07.19 18:12
1

2070 Postings, 549 Tage __DagobertEs ist recht klar, dass

dieser Schritt die Ausgabe neuer shares laut  Beschluss ermöglichen würde, da die Ausgabe unter Nominale nicht zulässig ist.

Zu prüfen ist, inwieweit und in welchem Ausmaß das Grundkapital nach nl Recht operativ eingesetzt werden darf.  

19.07.19 18:14
2

2 Postings, 69 Tage Mozart2019Kapitalschnitt

Ein paar Gedanken zum Thema Kapitalherabsetzung:

Eine solche Herabsetzung (auch als Kapitalschnitt bezeichnet) hat zunächst einmal keine Auswirkungen auf den Cash Flow. Es werden keine Mittel freigesetzt und somit ist das auch keine Maßnahme durch die irgendwelche Schulden getilgt werden könnten.

Man _kann_ eine Herabsetzung einsetzen um den Eigentümern steuerfrei eine Art "Dividende" auszuzahlen. Das Konstrukt ist hier so, dass einmal eingezahlte Mittel (Teile des Grundkapital) zurückgezahlt werden. So etwas wurde meiner Erinnerung nach in den vergangenen Jahren bei AT00BUWOG001 gemacht, nach österreichischem Recht fällt für so eine Auszahlung keine KESt an. Nachdem aber sowieso keine Kohle da ist fällt dieses Szenario aus.

Schlussendlich denke ich, dass die Kapitalherabsetzung den Weg  für neue Stammaktien ebnen soll. Wie schon von anderen ausgeführt, können neue Aktien nicht unter dem Nennwert ausgegeben werden. Ca. 17 Mrd. sind ja noch genehmigt, das bedeutet es ist theoretisch eine Verwässerung 1:4 möglich.  Vorzugsaktien haben typischerweise (und ich habe das für Steinhoff _nicht_ geprüft) kein Stimmrecht, im Gegenzug werden sie bei der Ausschüttung von Dividenden bevorzugt. Es sei denn, es werden keine Dividenden für die Vorzugsaktien bezahlt, dann erhalten diese ein Stimmrecht. Das ist m.E. auch der Grund, warum Steinhoff auf seine Vorzugsaktien die Dividenden bezahlt hat.

Wenn nun eine Gesellschaft neue Aktien ausgibt erhalten die Eigentümer normalerweise ein Bezugsrecht. Auf dieses können die Eigentümer verzichten, wenn sie es aber ausüben ist das so wie der Kauf von Aktien. Mit dem Unterschied dass nicht ein anderer Eigentümer den Kaufpreis erhält, sondern die Gesellschaft. Die Ausgabe neuer Aktien wird daher niemals unterhalb des Marktpreises stattfinden. Wo der dann ist wissen nur die Götter, aber wenn wir der Einfachheit halber davon ausgehen, dass tatsächlich die ca. 17 Mrd. Aktien ausgegeben werden und nehmen wir weiter an, dass das zum aktuellen Preis von 0,08 Euro passiert, fließen der Gesellschaft ca. 1,3 Mrd. Euro zu.

Fügt man diesen Mittelzufluss in die Bilanz ein und wird dieser Cash Flow zur Tilgung von Schulden würden eine ganze Reihe von Kennzahlen auf einmal viel besser dastehen. Und da beginnt sich die Katze in den Schwanz zu beissen - diese Maßnahme nämlich wird im Börsenkurs ja dann bereits eingepreist. Stimmt also die Geschichte zur Ausgabe von Aktien könnte es durchaus sein, dass der Kurs auf einmal anzieht. Und dann entweder mehr Mittel eingenommen werden können (=weniger Schulden) oder weniger Aktien ausgegeben werden müssen (=weniger Verwässerung)

Man kann nun darüber philosophieren warum dafür nicht Vorzüge ausgegeben werden. Dafür gibt es zwei mögliche Erklärungen:

1.) Die Gesellschaft kann sich in den nächsten Jahren keine maßgebliche Dividende leisten und kann daher keine Vorzüge ausgeben
2.) Potentielle Käufer (wovon wir nun ausgehen sollten dass da vorgefühlt wurde) wollen unbedingt Stimmrechte.

Die einzige Gefahr für uns Kleinanleger ist meines Erachtens bei all diesen Szenarien das Squeeze Out - wenn also einer oder mehrere Investoren mehr als 90% der Stimmrechte halten und dann beschließen, die Kleinanleger aus der Gesellschaft auszuschließen. Wir würden dann zwar abgefunden werden, aber sozusagen zum aktuellen Preis, wir könnten dann an einer positiven Geschäftsentwicklung nicht mehr teilnehmen. Halte ich aber auch für keine reale Gefahr, dafür sind die Stimmrechte viel zu verteilt. Einen echten strategischen Kernaktionär gibt es ja eigentlich nicht.

 

19.07.19 18:15

2070 Postings, 549 Tage __DagobertSiehe auch

Appendix 4 dazu  

19.07.19 18:17
1

2074 Postings, 412 Tage BobbyTH@Dirty Jack

Danke das du nochmal den Bericht von damage gepostet hast. Hoffe auch dass es etwas Angst bei so manchem nehmen wird.

Alles wird gut.  

19.07.19 18:18

131 Postings, 58 Tage MühlsteinAlso wenn bei 8Cent immer

noch kein Ausgangspunkt für den angekündigten "restore some shareholder value" gekommen sein soll, egal mit welcher Maßnahme, dann sollte da statt Dank besser eine Entschuldigung in unsere Richtung publiziert werden... also locker bleiben, da sollte schon noch etwas in unsere Richtung gehen, hängen ja auch die Altaktionäre mit ihren Klagen noch dran. Und selbst wenn es zu einer weiteren Ausgabe kommt sollte es sich positiv bemerkbar machen, da es sich eben dann auch bilanziell positiv auswirkt. Luft nach oben haben wir inzwischen ja genug!  

19.07.19 18:18
1

569 Postings, 3167 Tage ThisismylifeFreedom Furniture neuer Boss

https://www.afr.com/business/retail/...-freedom-chain-20190718-p528g6

?Attracting a retail executive of the calibre of Blaine Callard to Greenlit Brands is significant," Mr Ford said.

"I believe it attests to the underlying strength of our group, our corporate strategy, the formidable position that we today occupy and the opportunity we have to grow in the retail sector in Australia and New Zealand.

"We have made significant headway since our rebranding [from Steinhoff Asia Pacific] and our refinancing initiatives late last year. We continue to carefully consider strategic options while methodically implementing key strategic initiatives like this across the group."

Mr Callard, who starts his new role on August 19, said Freedom had a strong brand heritage and a coveted market position, store footprint, culture and ?DNA?.

 

19.07.19 18:18

368 Postings, 109 Tage RDA84da

sieht man mal, dass damage schon früher alles vorhergesehen hatte... und alle anderen auch, die sich ein bisschen mit der Materie auskennen.  

19.07.19 18:19

2074 Postings, 412 Tage BobbyTHDer Markt wird ab Montag

reagieren oder bis nach der HV warten. Zuerst muss ja mal noch die Zustimmung zur Kapitalherabsetzung erfolgen.
 

19.07.19 18:20

7 Postings, 556 Tage BIG_SW@BobbyTH

"Frau Sonn hat letztes Jahr eine Absage zu der Frage nach neuen Investoren erteilt.
Zuerst muss alles aufgearbeitet und der shareholder value wieder hergestellt sein, sagte sie.
quelle: Parlamentsanhörung"

Danke für den Hinweis. Ich wünschte, dies würde im Rahmen des diesjährigen AGM noch einmal bestätigt/bekräftigt. Ich wäre mir gerne sicher, dass sich die Kapitalherabsetzung und ein eventuelles Zusammenlegen von Aktien (Resplit) nur kosmetisch in meinem Depot auswirken und meine derzeitige Beteiligungsquote auch langfristig erhalten bleibt.


Darüber hinaus bin ich mir aber auch meiner eigenen Bedeutungslosigkeit für den Fortbestand und wirtschaftlichen Erfolg von Steinhoff bewusst.


Meine Meinung, keine Handlungsempfehlung/Anlageberatung.

 

19.07.19 18:21
1

2074 Postings, 412 Tage BobbyTH@ BIG_SW

Zusammenlegen von Aktien (Resplit)  ist nicht angedacht laut den Unterlagen auf Steinhoff zur HV  

19.07.19 18:23

365 Postings, 5741 Tage Prof. Dr. WeissnixIch fände es sehr interessant, ...

wenn durch diese Aktion mit anschließender Ausgabe neuer Aktien die Klagen der bisherigen Aktionäre beseitigt und endgültig abgewendet werden.
Zwar werden "unsere" Anteile damit verwässert, das Damoklesschwert der Klagen wäre  damit aber beseitigt und man kann sicher für die Zukunft planen.
Aus meiner Sicht wäre das daher durchaus positiv und nachvollziehbar.
-----------
Gruß
Prof.Dr.Weissnix

Rechne immer mit dem Schlimmsten...
und Du kannst nur positiv überrascht werden :-)

19.07.19 18:25

7 Postings, 556 Tage BIG_SW@Chilliwilli

"Die Holding ist nicht"insolvent"Eine Kapitalerhöhung wäre ebenfalls Bestandteil der HV.Steht da aber nicht."

Dass Steinhoff insolvent ist würde ich auch nie behaupten geschweige denn mir wünschen. Ich habe hier vor Jahr und Tag, als das "Insolvenzgespenst" schon einmal umging, erklärt, dass es sehr wichtig ist, zwischen bilanzieller Überschuldung und (drohender) Zahlungsunfähigkeit zu unterscheiden.

 

19.07.19 18:26

2074 Postings, 412 Tage BobbyTH@ Prof. Dr. Weis

Ausgabe neuer Aktien und auch noch 17,5 Milliarden Stücke. DAS wäre unser und Steinhoffs ENDE!!

Da verwässert nicht nur der Kurs, der löst sich sogar noch ins nichts auf.  

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