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Schaeffler unterbewertet!?

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neuester Beitrag: 26.06.19 19:00
eröffnet am: 24.11.15 13:34 von: MilchKaffee Anzahl Beiträge: 6338
neuester Beitrag: 26.06.19 19:00 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 934299
davon Heute: 558
bewertet mit 7 Sternen

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24.11.15 13:34
7

2022 Postings, 3058 Tage MilchKaffeeSchaeffler unterbewertet!?

Aktien im derzeitigen Freefloat: 75 Millionen
+ Aktien nach 6 monatiger Sperrfist: 91 Millionen (ab 09.04.2016)
= gesamter Freefloat: 166 Millionen
Gestamzahlt der Aktien: 666 Millionen

Entsprichtig einem derzeitigen Börsenwert von 9,99 Milliarden.

KGV in etwa 9-10. 10-13% kontiniuierlicher Wachstum in den letzten 5 Jahren pro Jahr. KGV dürfte eher im Doppelten des derzeitigen Bereiches anzusiedeln sein.

Nahezu gesicherte Aufnahme in den SDAX am 21.12.2015

Ziemlich gute Aussichten hier, würde ich sagen.

Erste Kursziele liegen bei 17-18 Euro. Persönlich denke ich eher, dass durchaus höhere Ziele möglich sind.

PS. Die zweite Conti? (Ist mit einem Augenzwinkern zu betrachten). ;)  
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6312 Postings ausgeblendet.

23.06.19 20:03

155 Postings, 113 Tage schuldgeldSippenhaft?

Vielleicht irre ich mich ja auch, aber war Schaeffler vor dem E-Mob- Hype nicht einer der erfolgreichsten Mittelständler Deutschlands, eines der innovativsten Unternehmen?
Ich bin nicht nah genug am Unternehmen, um zweifelsfrei ausschließen zu können, dass nicht auch signifikante Fehlentscheidungen getroffen wurden, in personellen Angelegenheiten zum Beispiel.
Was aber bleibt, ist eine Dividende in 2019, die mir signalisiert hat, bei einem Unternehmen investiert zu sein, das Gewinne erwirtschaften kann.
Und die Geschäfte VOR der Transformation waren sicher auch keine Selbstläufer, wie auch das Wachstum Schaefflers kein Selbstläufer gewesen sein dürfte.
Dass man jetzt, in einer NICHT SELBST VERSCHULDETEN bzw. nicht zu verantwortenden Umbruchsphase ERHEBLICHE Anstrengungen unternehmen muß, um die eigene Position im Markt zu verteidigen, ist doch völlig NORMAL und kann doch nicht allen Ernstes der Geschäftsführung zum Vorwurf gemacht werden!
Im Gegenteil: Kosten einsparen, Werke schließen etc., etc. sind für mich VERTRAUENSBILDENDE Maßnahmen, die mich wissen lassen, dass man sich den riesigen Herausforderungen stellt.
Im Gegenteil: würde aus der Unternehmensführung der Eindruck erweckt, der Umbruch in der Automobilindustrie wäre kein Problem, wäre es vermutlich ratsam, sich von Schaeffler zu trennen.
Nur genau das passiert eben nicht.
Schaeffler verhält sich, wie ein starkes Unternehmen in einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise reagieren muß, bzw. so, wie ich es erwarte.
Weshalb ich ein AUSSERGEWÖHNLICH großes Risiko für mein Geld nicht sehe.
(Übrigens galt bzw. gilt auch Gazprom als nicht geeignet für risikoscheue Anleger...)  

24.06.19 00:20
1

29 Postings, 212 Tage Hungerleiderkeine Sippenhaft

Ja, das stimmt, die waren eine der erfolgreichsten Mittelständler.
Da geb ich Dir absolut recht.
Aber warum?
Weil die nie zeigen mußten, was sie wirklich verdienen. Die waren nie ein billiger Laden, aber die Qualität hat immer gepasst.
Die waren immer gut im "fire-fighting" und man konnte sich immer auch "last minute" auf Schaeffler verlassen.
Technisch waren die immer top, wir wurden immer gut bedient. Und das meine ich nicht im Sinne von "dienen", sondern das war alles solide, vor allem die technischen Lösungen.

Nur meine Sicht:
Eine Fehlentscheidung war das Conti-Ding, und da würde ich nicht sagen, daß es ein richtiger Fehler war, sondern da hatte man in der Tat taggenau Pech gehabt.
Ein Übernahmeangebot platziert zu haben und drei Tage später alle Anteile über den Zaun geworfen zu bekommen, war echt Pech.
Das hat man aber gut durchgestanden und da kam auch die große Stunde des jetzigen CEO. Diese große Stunde konnte er aber auch nur feiern, weil Substanz vorhanden war, heute würde er das nicht mehr hinbekommen, ohne 30% der Belegschaft zu entlassen.
Das hat der richtig gut hinbekommen, aber hier begann man den Pakt mit dem Teufel.
Ich habe damals auch erschrocken zur Kenntnis genommen, daß die tatsächlich mit einem ebit von deutlich über 15 um die Ecke gekommen sind (die mußten dann ja Zahlen zeigen). Ich habe mich noch gefragt, wie man so wahnsinnig sein kann und das seinen Kunden zeigt. Ich war überrascht, wie naiv da jemand, der sich angeblich in der Börsenszene auskennt, sein kann. Und dann habe ich für mich festgehalten, daß ein Bankmann nur bedingt ein Börsenmann ist.
Auch wenn es nicht gerechtfertigt ist, war klar, daß die Kunden (insbesondere der große Betrüger) allergisch reagieren.
Hier war ich sehr skeptisch und schon damals, zu Kurszeiten um 14 hatte ich den zu erwartenden Kurs für mich auf 7 Euro geschätzt. Erst dann würde das ein Ende finden, dieses Balancespiel von ebit und Kurs. Und ab dann würde man die Karten aufdecken müssen. Ab dann wäre man im Spielgebiet des "Marktes".

Der richtig große Fehler für diese Familie war eigentlich der Börsengang an sich, die Beteiligung am Blutsaugersystem und dann kam auch noch etwas Pech dazu, der Abgasskandal. Klar, dafür kann Schaeffler erstmal nichts, weil deren Produkte damit wenig zu tun hatten, aber die Lieferanten leiden halt auch mit.
Trotzdem hätte Schaeffler wesentlich mehr Luft zum Tauchen gehabt, wenn man die Zahlen nicht hätte zeigen müssen und wenn man nun nicht im Licht der Öffentlichkeit stünde.

Schuldgeld, die sind meiner Meinung nach jetzt in der Börsenrealität angekommen, jetzt würde ich auch mit Kürzungen der Dividende rechnen. Ich kann das natürlich nicht vorhersagen, aber wenn, dann nicht ab jetzt oder eben nächstes Jahr?
Was wäre denn passiert, wenn man die letzte Dividende ausgesetzt hätte. Ein senkrechter Strich wäre das geworden, senkrecht um 15 Uhr drei Euro nach unten.
Und da alle nur gebannt auf diese Zahl schauen, hat sich der CEO mit der Dividende bis jetzt auch an seinen Stuhl geschnallt.

Irgendwie schlagen da zwei Herzen in meiner Brust. Als Industriemann und Nachbar drücke ich denen die Daumen und wünsche viel Glück, als privater Kleinanleger sehe ich, daß es momentan einen kleinen Trendbruch mit Tendenz nach oben gegeben hat. Wir sind aber immer noch im großen Trendkanal abwärts.

 

24.06.19 08:14

155 Postings, 113 Tage schuldgeld@Hungerleider

Dein Beitrag hat mir wirklich sehr geholfen. Vielen Dank dafür.
Meine ersten, spontanen Gedanken dazu waren folgende:
1. Die Qualität von Schaeffler ist also nicht das Problem. Das gefällt mir, denn
2. Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass die Zeit, in der Geiz geil ist, endgültig vorbei ist.
Ich nutze im Betrieb und privat ausschließlich hochwertige und langlebige Güter, meide den Wegwerfscheiß, wo immer es geht, und doch ist der Markt derart von schlechter Qualität infiziert, dass ich am Verstand meiner Mitmenschen nicht selten zweifele.
(handwerklich gefertigte Barockmöbel kosten heute mitunter WENIGER, als ein IKEA- Regal)
3. Die Offenlegung des ebit erinnert mich an einen persönlich bekannten Handelsvertreter, der anlässlich seines 20jährigen Betriebsjubiläums seine Kunden zu sich nach Hause einlud.
Swimmingpool und goldene Wasserhähne kamen derart gut an, dass er innerhalb von wenigen Wochen Konkurs war. (und dies ist kein modernes Märchen, sondern ich selbst wurde Zeuge dieses Untergangs)
4.Der wichtigste erste Gedanke war aber folgender:
Wenn die Qualität der Produkte passt, wenn das Unternehmen sich als zuverlässig und leistungsfähig bewährt hat, dann ist es mir erst einmal egal, wenn mein Depot im Buchverlust steht. Auch eine Kürzung der Dividende wäre mir persönlich erst einmal völlig egal.
Auf dem Verrechungskonto werde ich vermutlich schon in Kürze Zinsen zahlen müssen, wenn ich dort Geld parke.
Wenn meine Dividendenrendite 2% betragen WÜRDE, hätte ich zumindest einen Inflationsschutz meines Geldes erreicht, was heutzutage nicht selbstverständlich ist.
In Sachen Gewinn erwarte bzw. wünsche ich derzeit gar nicht mehr.
5. Was die Transformation angeht, hat mich dein Post extra positiv gestimmt. Ein Unternehmen, das in der Lage ist, sich in der Industrie den Ruf von Verlässlichkeit zu erarbeiten, das KANN Probleme lösen!
Auch der gerade gestartete Ausflug in die Mikromobilität zeigt mir, dass Schaeffler kämpft.
Mehr erwarte ich nicht.
6. Die E-Mob-Sondersituation wird sich in einer Vielzahl von Lösungsansätzen wiederfinden. Und gerade hier sehe ich Schaeffler gut aufgestellt.  

24.06.19 08:31

155 Postings, 113 Tage schuldgeld@Hungerleider

Zitat: "Hier war ich sehr skeptisch und schon damals, zu Kurszeiten um 14 hatte ich den zu erwartenden Kurs für mich auf 7 Euro geschätzt. Erst dann würde das ein Ende finden, dieses Balancespiel von ebit und Kurs. Und ab dann würde man die Karten aufdecken müssen. Ab dann wäre man im Spielgebiet des "Marktes"."

Gerade dieser Teil deines Posts stimmt mich sehr zuversichtlich. Denn tatsächlich sehe ich Schaeffler derzeit bei einem Kurs, den ich nicht als besonders günstig, sondern für angemessen halte im Marktumfeld.
Alte Höhen erwarte ich ab absehbare Zeit erst einmal nicht, nur ist mir das schnuppe. Bevor ich mein Geld in Firmen investiere, deren Geschäftsmodell darin besteht, Geld zu verbrennen, (und davon gibt es reichlich), parke ich es lieber in einer sich neu erfindenden Firma, die schon manchen Sturm überstanden hat. Diesen Beweis sind mir die meisten anderen jedenfalls schuldig.  

24.06.19 23:36
1

29 Postings, 212 Tage HungerleiderNaja

zu 1: man braucht trotz Qualität auch Jemanden der kauft und der geht grad den Bach runter.
zu 2: nein, die OEMs pressen zuviel Geld aus den Produkten, es wird sich nie mehr ein Qualitätsstand einhalten lassen, der der gedachten Funktion gerecht würde. Es gibt schon Untersuchungen, die sich damit beschäftigen, ab wann eine Reklamation so ein Flächenbrand wird, daß es sich lohnt, sich vorher mit dem Thema zu beschäftigen oder ob man ganz einfach die Reklamationskosten bzw. die Kosten für eine entsprechende Versicherung in die Entwicklungskosten mit einpreist. Das gilt jetzt allgemein für alle, aber das ist nichts Neues.
zu 3: dazu "(und dies ist kein modernes Märchen, sondern ich selbst wurde Zeuge dieses Untergangs)" ist nichts hinzuzufügen Aber genau das lag vor. Die sind erst jetzt in der Realität angekommen. Wenn ich einen Fehler mache, der meinen Unternehmenswert halbiert, dann bin ich tot. Hier warte ich eigentlich auf den Schuß.
Meiner Schätzung nach ist man bei 6 in der VHB angekommen und dann muß man mal sehen, ob man sein Produkt noch verkauft bekommt.
zu 4: jein, man braucht auch einen Käufer. Ich sage meinen Kunden mittlerweile, daß sie, um jedem Euro, den sie im Kaufpreis aus mir herauspressen, betrogen werden müssen. Hilft aber bei Lieferanten für die OEMs grad nichts, wenn dem Lieferanten grad 70% des Marktes durch mehrfache Betrügerei ins off geschossen werden.
Und: Rechnets Euch nicht schön, ich war auch lange der Meinung, ich muß die Industriezweige "kaufen", an die ich technisch glaube. Mittlerweile ists mir wurscht, ob die Klopapier oder Diamanten handeln. Der Markt sieht das so -> Das ist ein Invest, keine Glaubensfrage. Wenn die nicht mehr glauben, springen die ab. Das, was Du demonstrierst, ist eigentlich der ideale Ansatz für Mitarbeiter und Unterstützer von Familienunternehmen und zwar auch tatkräftig, also meinetwegen als dort Angestellter.  Das spiegelt aber nicht das klassiche Investorenbild. Und blöderweise machen die den Kurs, nicht die Gläubigen.
zu 5: die Verlässlichkeit muß aber auch (wie oben schon geschrieben) einen Kunden finden. Einer der größten OEMs spielt momentan sehr verdeckt, wir werden es in einem Jahr sehen, was er wirlich vorhatte. Warum steht der Diess heut im Spiegel.de neben dem Scheuer?
zu 6: naja, ich würde mal damit mit "zu 4" antworten.

und zu 6317: Noch haben die den Sturm nicht überstanden, denn ich sehe noch keine weiteren Ansätze außer sparen.
Es wird mit Gewalt gespart und das ist auch richtig so, aber mehr sehe ich nicht. Sparkurs reicht aber nicht, wenn der Kunde grad ins Loch fällt. Leider fällt der sogar meiner Meinung nach berechtigt ins Loch, aber er reißt halt seine Versorger mit.  

25.06.19 00:47

3571 Postings, 1113 Tage nba1232Schaeffler Zukunft

die Zukunft von Schaeffler hängt auch vom Erfolg des Elektromotores ab der bei Schaeffler 2020 vom Band laufen wird. Er bringt deutlich höhere Umsätze und Rendite pro Stück als die anderen Bauteil eines normalen Verbenners pro auto .
Die Frage ist halt wie vile Hersteller werden von Schaeffler den Motor beziehen ?
ich glaube aber auch das wir hier schon bald gute neuigkeiten von schaeffler höhren werden

sie sind nach Plan ins neue Jahr gestartet .... höhrt sich nicht so schlimm an bis jetzt
 

25.06.19 09:26
1

56456 Postings, 5530 Tage Anti LemmingWeniger als 2 Promille aller Pkw in D sind E-Mob

https://www.manager-magazin.de/lifestyle/auto/...autos-a-1274138.html

...Der Absatz von E-Autos kommt weiter nur langsam in Gang - trotz Anreizen wie einer Kaufprämie, die gerade bis 2020 verlängert wurde. Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) lag zum 1. Januar 2019 der Bestand an Elektro-Pkw bei 83.000, der an Hybrid-Pkw bei 341 000 Autos - bei einem Gesamtbestand von 47,1 Millionen Pkws.

---------------------------

83.000 E-Mobs bei 47,1 Mio. Pkw Gesamtbestand entspricht weniger als zwei Promille!  

25.06.19 09:48
1

56456 Postings, 5530 Tage Anti LemmingDie eigentliche "E-Abteilung" im Schaeffler-

Konzern ist Continental, die bereits 60 % ihres Umsatzes mit "E" verdienen. Conti will künftig sogar in die Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien einsteigen, die bislang vor allem von Samsung und Co. aus Fernost geliefert werden.

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/...-abgehaengt-hat/20861482.html

Ein Alptraum für Schaeffler-Shorties dürfte sein, wenn die Fusion zwischen Conti und Schaeffler doch noch vollzogen wird. Dann könnte sich der Schaefflerkurs über Nacht verdoppeln.  

25.06.19 09:49

3571 Postings, 1113 Tage nba1232lemming

aber dafür gibt es ja keine Anzeichen so wie ich das sehe
wäre ntürlich cool :) aber doch aus der jetzigen Sicht unrealsitisch  

25.06.19 09:57

155 Postings, 113 Tage schuldgeld@Anti Lemming

Auf basis der von Dir genannten Zahlen, sollten die E- Mobile zwei Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge ausmachen, nicht zwei Promille. Es sei denn, ICH habe mich verrechnet....  

25.06.19 10:01
1

155 Postings, 113 Tage schuldgeldO.K. ich habe mich wohl verrechnet..... ;-)

Sind aber auch große Zahlen! ;-)  

25.06.19 10:04
1

56456 Postings, 5530 Tage Anti LemmingIm Link oben steht

"Wesentlich schlechter als Conti steht Schaeffler da, der Konzern, der derzeit 46 Prozent an Conti hält und dem eine mögliche Wertsteigerung durch dessen Aufspaltung ganz gut zu pass käme."

Aus dem Wiwo-Artikel (aus 2018) geht klar hervor, dass Conti sich bei E-Mobs bereits jetzt durch innovative Strategien und kluge Vernetzung (u.a . mit Intel) eine Spitzenstellung gesichert hat.

Wenn Schaeffler (VZ) und Conti im selben Mutterkonzern vereinigt sind, ist es wenig schlüssig, davon auszugehen, dass Conti hochinnovativ agiert, während Schaeffler schlafmützig "den Zug verpasst".

 

25.06.19 10:05
1

56456 Postings, 5530 Tage Anti Lemming# 324

Richtig, es sind wirklich nur 2 Promille.  Die "E-Revolution" lässt in D. weiterhin auf sich warten.  

25.06.19 10:13

155 Postings, 113 Tage schuldgeldUrbane Mobilität

Einer der Gründe, warum ICH in Schaeffler investiert bin, ist der Ansatz, urbane Mobilität "neu" erfinden zu wollen. Der private PKW stellt in den Städten auch wegen seiner Abgase ein Problem dar, aber das aus meiner Erfahrung weitaus größere Probleme ist die Fläche, die ein PKW nunmal beansprucht, stehend oder fahrend.
Insofern verstehe ich auch die derzeit öffentlich geführte Diskussion nicht so recht.
Großstädte brauchen eine andere Infrastruktur, als das platte Land.
Ich frage mich, was daran so schwer zu verstehen ist?
Das E- Mobil als Heilsversprechen wird ein Rohrkrepierer, denn wenn es schon nicht möglich ist, jede Milchkanne mit 5G auszustatten, wie soll denn da der Strom hinkommen? ;-)
Außerdem habe ich den Eindruck, dass nicht mit offenen Karten gespielt wird. Die Politik ist sowieso hoffnungslos überfordert, und die Finanzindustrie kriegt sich vor Lachen nicht mehr ein.
Ein flächendeckendes Ladenetz in ganz Deutschland?
WAS FÜR EIN GESCHÄFT!
Auf Pump.
Natürlich.  

25.06.19 10:30

155 Postings, 113 Tage schuldgeldWenn schon kein Krieg,

um an Waffen und am Wiederaufbau verdienen zu können, dann wenigstens die Zerschlagung einer ganzen Volkswirtschaft. Womit man das Geldsystem am Leben erhält, ist letztendlich egal...
Ganz nebenher werden Studienabbrecher und Schulschwänzer zum neuen Vorbild.
Es lebe die Idiokratie.  

25.06.19 10:32
1

56456 Postings, 5530 Tage Anti LemmingDeutschlands brilliante E-Strategen

haben auch 7 Milliarden (DM) im "Schnellen Brüter"-Reaktor in Kalkar versenkt, der 1985 fertiggestellt wurde, (aus Sicherheitsgründen) nie ans Netz ging und dessen Kühltürme seit 1995 im "Freizeitpark ""Wunderland Kalkar" zum Klettern benutzt werden.

https://www.skiinfo.de/news/p/2623/a/606289/...m-im-wunderland-kalkar



 
Angehängte Grafik:
hc_2380.jpg (verkleinert auf 81%) vergrößern
hc_2380.jpg

25.06.19 18:46

397 Postings, 955 Tage Ralli9999Welcher Film läuft hier?

Good Cop - Bad Cop?!?!? Sieht danach aus, der eine liefert dem anderen zudem noch die Stichworte und umgekehrt!

Angloamerikanische und sonstige EU-Zerstörer zerlegen weiter DAX und Co. und andere, wie es ihnen beliebt. Das ganze Blabla und Pseudo-Argumentieren der Claquere kann doch davon nicht ablenken.



 

25.06.19 19:06

155 Postings, 113 Tage schuldgeld@Ralli9999 Wo ist "hier" ?

25.06.19 20:03

15 Postings, 220 Tage RiseIHO Zinssatz?

Kann sich jmd vorstellen wie die Bedingungen sind und mit welcher Bank zusammengearbeitet wurde?  Es geht um die verpfändeten Schaeffler und Conti Aktien vom 6.6.
Ist schon krass wenn man einen Lombardkredit hat und dem Vorstand die Höhe der Dividende zuflüstern kann.

 

25.06.19 21:30

15 Postings, 220 Tage RiseAtw. gefunden

Circa 6Mrd Eur Aktien verpfändet für knapp 2Mrd. Kredit/Anleihe.
IHO Verwaltungs GmbH
Zins in EUR 3.6% und in USD 6.3% vier Anleihen
USD400PAL60
USD400PAK87
XS2004438458
XS2004451121



 

26.06.19 06:10
1

286 Postings, 233 Tage longterm valueAnti Lemming

Den folgenden Satz von Dir verstehe ich nicht:  Wenn Schaeffler (VZ) und Conti im selben Mutterkonzern vereinigt sind, ist es wenig schlüssig, davon auszugehen, dass Conti hochinnovativ agiert, während Schaeffler schlafmützig "den Zug verpasst".

Seit wann sind Schaeffler und Conti in einem Mutterkonzern ?
Die Schaefflers haben Anteile an sowohl Schaeffler als auch Conti. Aber beide Teile haben ansonsten außer die eine oder andere Kooperation hier und da doch nichts mit einander zu tun. Im Gegenteil die Vermögensverhältnisse sind doch sogar so vonenander separiert das der Untergang eines Teils den anderen nicht betrifft. Und Schaefflers haben zu beginn der Diskussion um den hohen Investitionsbedarf für E-Mob auch klar gemacht das sie in keinster Weise bereit sind mittel aus Ihrem Contivermögen für Schaeffler bereitszustellen.

Es wurde soweit ich mich erinnere in den letzten 2 Jahren schon von diversen Seiten kritisiert das da keine Synergieeffekt zwischen Conti und Schaeffler genutzt werden aufgrund der Eigentümerstruktur.

Ich verfolge das aktuell nicht mehr so, lohnt sich für die paar Kröten die ich in Schaeffler habe nicht. Falls sich da die letzten Monate was geändert hat, dann habe ich es nicht mitbekommen,dann bitte gerne korrigieren.
 

26.06.19 06:19

286 Postings, 233 Tage longterm valueRalli

Den Frust über den Kursverlauf kann ich nachvollziehen

Das einen dann der ein oder andere Post schneller aufregt weil das Nervenkostüm dünn ist auch.

Denn Kursverfall aber immer wieder "nur" auf angeblichen amerikanischen Einfluss zurückzuführen finde ich dagegen die Augen verschließen vor der Realität der Herausforderungen vor denen Schaeffler steht.

Ich finde der Artikel den Schuldgeld gepostet hat bringt das mit seinem Fazit gut auf den Punkt. Für mich wirkt der Artikel nicht einseitig oder manipulierend. Er stellt sowohl das Potential und die positiven Seiten von Schaeffler da, aber eben auch die Herausforderungen und Risiken.

Wenn man das selber als Investor anders sieht ist das jedem selber überlassen.  Aber angeblich alles getrieben von Shorties aus den USA ???
Haben die dann auch die finanziellen Analysen (das die Margen der deutschen Zulieferer 2018 eingebrochen sind, und die chinesischen Zulieferer das stärkste Umsatz und Gewinnwachstum haben) manipuliert ?

 

26.06.19 07:52

155 Postings, 113 Tage schuldgeldSeltsame Börse

Nachdem FED und EZB unmißverständlich die Absicht haben, den Geldhahn weiter aufzudrehen, sollte auch dem letzten Marktteilnehmer klar geworden sein, dass einer immer schneller wachsenden Geldmenge eine deutlich geringer wachsende Menge an Waren und Dienstleistungen gegenüber steht. Es gibt bei vernünftiger Betrachtung keine andere Schlussfolgerung, als dass das Geld in Zukunft noch weniger WERT haben MUSS!
Wären nicht die anderen, marktbestimmenden Themen (China / USA), die Aktien würden vermutlich von einem ATH zum nächsten springen.
Nicht weil sie so wertvoll sind, sondern weil das Geld UNZWEIFELHAFT weniger wert wird!
Den Aktien sollte es in schon naher Zukunft nicht anders gehen, als Gold und Immobilien: auch diese sind nicht etwa mehr wert, als noch vor einem Jahr, lediglich das Geld, das man dafür bezahlen muß, hat an Wert verloren, was angesichts der Geldflut nun wahrlich nicht überrascht.
NOCH starren alle auf das Ablenkungsthema Handelsstreit.
Sobald der beigelegt ist,  und er wird beigelegt werden, wird der Fokus auf dem GELD liegen. Und das kann dann schneller gehen, als den Leuten an der Seitenlinie lieb sein dürfte...
Ich bleibe dabei: auch wenn ich  im Dezember 2018 zu früh in Aktien rein bin, fühle ich mich dort mit Blick auf die Situation des Schuldgeldes dort gut aufgehoben.
JEDES Schuldgeld geht im Laufe seines Bestehens zurück auf seinen inneren Wert. Zuerst wird es gezählt, dann gewogen und zum Schluß verbrannt....
Wenn diese Erkenntnis sich auf breiter Front durchsetzt, dann wird man sich der heutigen Kurse nur noch in Geschichtsbüchern erinnern...  

26.06.19 08:04

155 Postings, 113 Tage schuldgeldSeltsame Börse 2

Der Vollständigkeit halber muß ich anmerken, dass , schon allein wegen der zu erwartenden Margin Calls und der daraus resultierenden Geldknappheit, in einer Übergangsphase, Cash King ist. Ich bin mir inzwischen allerdings gar nicht mal sicher, ob wir uns, zumindest am Aktienmarkt, nicht bereits in dieser Phase befinden. Denn selbstverständlich steht nichts von dem, das ich erwarte, einen Tag bevor es eintritt, in der Zeitung...
UND: Ich beschreibe hier meine Sicht der Dinge und gebe keine Empfehlungen!  

26.06.19 19:00
2

56456 Postings, 5530 Tage Anti LemmingProduktionschef verlässt Tesla

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