Einstieg nach Kursdesaster

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neuester Beitrag: 12.01.21 04:49
eröffnet am: 22.11.17 07:11 von: moggemeis Anzahl Beiträge: 79
neuester Beitrag: 12.01.21 04:49 von: Castelica Leser gesamt: 17056
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22.11.17 07:11

1262 Postings, 2064 Tage moggemeisEinstieg nach Kursdesaster

Bin Anfang der Woche mit einer kleinen Position eingestiegen.
Coherus wurde so extrem stark abgestraft, weil sie in einer Patentfrage zunächst unterlegen sind.
Da ich aber langfristig orientiert bin, sehe ich hier dennoch Chancen.
Das Unternehmen hat nicht nur ein Produkt in der Pipeline und daher bieten sich auch künftig weitere Chancen.
Auf lange Sicht sollte Coherus vom Wachsen des Marktes für Biosimilars profitieren.
 
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53 Postings ausgeblendet.

20.04.20 16:32

1262 Postings, 2064 Tage moggemeis...hier aus dem Google-Übersetzer.....

27.05.20 07:32

1262 Postings, 2064 Tage moggemeisDer Foll schreibt...

https://www.fool.com/investing/2020/05/26/...s-biosciences-a-buy.aspx

Übersetzt mit Google:

Ist Coherus BioSciences ein Kauf?
Der Biosimilar-Führer hat mit seinem ersten großen Arzneimittel schnell Erfolg gefunden, aber die Performance der Aktie scheint das nicht widerzuspiegeln.

Mai 26, 2020 bei 12:53PM
Autor Bio

Coherus BioSciences (NASDAQ:CHRS) ist ein leuchtendes Beispiel für den Erfolg im ansonsten ausfallgefüllten Bereich der Biosimilars. Das erste große Produkt des Unternehmens, Udenyca, war der erfolgreichste Arzneimittelstart des Jahres 2019. Seine schnelle Traktion drehte einen operativen Verlust von 204 Millionen US-Dollar im Jahr 2018 auf einen operativen Gewinn von 107 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr.

Leider ist der Aktienkurs von Coherus BioSciences für die Aktionäre nicht mit dem Kurs des Udenyca-Umsatzes mitgegangen. Tatsächlich verlor die Aktie im letzten Jahr 16%, und das Unternehmen wird auf nur 1,2 Milliarden US-Dollar geschätzt, obwohl es 2019 einen Umsatz von 356 Millionen US-Dollar erwirtschaftete. Ist sich die Wall Street dessen bewusst, was Investoren vielleicht übersehen, oder ist diese Wachstumsaktie ein solider Kauf?

Das Argument dafür
Udenyca (Pegfilgrastim), ein Biosimilar für Neulasta aus Amgen,wird verwendet, um das Wachstum von weißen Blutkörperchen bei Personen, die Chemotherapie erhalten, zu stimulieren.
Das Produkt wird eher als "Biosimilar" als "Generika" bezeichnet, da Filgrastim ein Protein ist und es derzeit unmöglich ist, zu überprüfen, ob komplexe Biomoleküle wie Proteine perfekt aus dem ursprünglichen Herstellungsprozess repliziert wurden.
Im Gegensatz dazu können kleine Molekülmedikamente aus synthetischer Chemie nahezu perfekt repliziert werden.

Die Komplexität hat Biosimilars sowohl riskant als auch lukrativ für biopharmazeutische Unternehmen gemacht.
Einerseits erfordert die Entwicklung eines erfolgreichen Biosimilars eine große Vorabinvestition und die erfolgreiche Navigation signifikanter Risiken. Andererseits errichtet die Schwierigkeit natürliche Marktzutrittsschranken und verringert den Wettbewerb (zumindest auf dem Papier).
Wenn man bedenkt, dass sieben der zehn meistverkauften Arzneimittel der Welt biologische Medikamente sind, erwarten Investoren seit Jahren mit Spannung einseitige Siege für erfolgreiche Biosimilar-Entwickler.
Der Tag könnte endlich gekommen sein.

Coherus BioSciences erlebte seinen fairen Anteil an Rückschlägen, während sie Udenyca auf den Markt gebracht haben, aber die Ergebnisse nach dem Start waren ermutigend.
Das Medikament erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Umsatz von 356 Millionen US-Dollar, beendete das Jahr mit 20,5 % des gesamten Absatzes von Pegfilgrastim-basierten Medikamenten und erzielte im ersten Quartal 2020 einen Umsatz von weiteren 116 Millionen US-Dollar.
Das ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass das Medikament später als sein Top-Biosimilar-Konkurrent (Fulphila von Mylan, der das Jahr mit nur etwa 5% Marktanteil beendete) auf den Markt kam.

Auf der Gewinn-Telefonkonferenz im ersten Quartal 2020meldete das Management in den ersten Wochen des zweiten Quartals einen moderaten negativen Einfluss auf den Udenyca-Umsatz durch die Coronavirus-Pandemie.
Das ist nicht allzu überraschend, wenn man bedenkt, dass die Patientenpopulation -- die eine Chemotherapie erhalten -- ein erhöhtes Infektionsrisiko hat, auch durch das neuartige Coronavirus.
Es ist ein Spiegelbild der Vorsicht der Ärzte, aber es ist nur ein vorübergehender Trend. Krebsbehandlungen können nicht lange verzögert werden.

Coherus BioSciences endete im März mit 193 Millionen US-Dollar in bar, schloss im April ein Schuldenangebot in Höhe von 230 Millionen US-Dollar ab und erwartet, im Laufe des Jahres 2020 einen positiven Cashflow aus dem operativen Geschäft zu generieren.
Die Bilanz ist stark genug, um die bevorstehende vorübergehende Abschwächung zu überstehen. Es ist auch stark genug, um eine Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten am Horizont zu verfolgen:

Neue In-Lizenzen:
Coherus BioSciences lizenziert ein Biosimilar zu Avastin von Innovent Biologics.
Das Duo wird eine Vergleichsstudie mit der innovativen Arzneimittel- und analytischen Forschung durchführen, bevor es 2021 die Zulassung zur Zulassung durch die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) einreicht.
Das Unternehmen hat auch die Möglichkeit, ein Biosimilar zu Rituxan zu lizenzieren.

Vorerkrankungen der Ophthalmologie-Produktkandidaten:
Coherus BioSciences besitzt die Rechte an Biosimilars an Lucentis und Eylea, die beide die feuchte altersbedingte Makuladegeneration (AMD) behandeln.
Der Zulassungsantrag für Lucentis ist auf dem Weg, soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 bei der FDA eingereicht zu werden.
Eine Phase-3-Studie für das Eylea-Biosimilar wird voraussichtlich 2021 beginnen, obwohl Hindernisse für geistiges Eigentum bedeuten, dass das Produkt frühestens 2025 auf den Markt kommen könnte, wenn es eine Marketinggenehmigung erhält.

Coherus BioSciences könnte ein Biosimilar humira, das weltweit erfolgreichste Arzneimittel, im Juli 2023 auf den Markt bringen, aber es muss verschiedene Herstellungs- und Regulierungsaktivitäten abschließen, bevor es in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 einen Marketingantrag bei der FDA einreicht.

Das Argument dagegen
Warum wird Coherus BioSciences mit einem mageren Vierfachen des Umsatzes bewertet?
Trotz des schnellen Erfolgs von Udenyca achtet die Wall Street darauf, sich nicht zu sehr mitreißen zu lassen.
Für Neulasta gibt es nun drei Biosimilars, darunter Fulphilia von Mylan und Ziextenzo von Sandoz, einem Novartis-Unternehmen.
Der zunehmende Wettbewerb hat das Argument der "Eintrittsbarriere" für Biosimilar-Entwickler ausgehöhlt und zu einem stetigen Druck auf die Verkaufspreise für Pegfilgrastim-basierte Medikamente geführt.

Um es offen zu sagen, die Wall Street geht in diese Sorge vielleicht etwas zu weit.
Udenyca hat den Marktanteil von Fulphilia im Mai 2019 -- nur sechs Monate nach dem Start -- in den Schatten gestellt und nie zurückgeblickt.
Tatsächlich stieg der Marktanteil von Fulphilia auf 10 % und erodierte dann schnell auf die Hälfte des Marktanteils ende letzten Jahres.
Udenyca wird voraussichtlich auf absehbare Zeit einen Marktanteil von mindestens 20 % halten.

Ein dritter Biosimilar-Teilnehmer (Ziextenzo) wird wahrscheinlich Abwärtspreisdruck auf alle Pegfilgrastim-basierten Medikamente ausüben, einschließlich auf Neulasta, aber es gibt viel Spielraum. Coherus BioSciences erzielte im ersten Quartal 2020 eine operative Marge von über 35%. Das wird sich nicht von heute auf morgen auflösen.

Dennoch hat die Wall Street einen gültigen Punkt.
Investoren möchten, dass Coherus BioSciences den Erfolg von Udenyca mit einem weiteren Biosimilar (oder zwei) repliziert, um das Risiko auf das Produktportfolio zu verteilen.
Aber in der Arzneimittelentwicklung, und vor allem in der Biosimilar-Arzneimittelentwicklung, ist der Erfolg bei weitem nicht garantiert.  

12.07.20 22:01

705 Postings, 1213 Tage Biotecfanes geht

nicht voran, obwohl Coherus super aufgestellt ist.  

13.07.20 16:36

1262 Postings, 2064 Tage moggemeis@Biotecfan

Auch Pfenex und Formycon schleppen sich so dahin.
Der Biosimilar-Markt braucht einfach Zeit.
Ich habe Coherus ja schon eine Weile und mit Glück einen wirklich guten Einstiegskurs erwischt.
Daher lasse ich die Aktie einfach langfristig im Depot.

Aber ich muss dir zustimmen, ein Performace-Wunder ist es nicht.
Langfristig müsste sich der Biosimilar-Markt aber deutlich ausweiten.
Der Kostendruck im Pharmamarkt wird durch die aktuelle Situation sicher nicht geringer.  

08.08.20 13:57

705 Postings, 1213 Tage Biotecfancoherus

schleppt sich allmählich aus dem Kurstief heraus, Q2 Zahlen waren sehr gut.  

08.08.20 16:20

246 Postings, 165 Tage mogge67Ja.....

Bin schon lange dabei und werde auch bleiben.
Eventuell lege ich noch paar Stücke mehr ins Depot.  

08.08.20 17:27

705 Postings, 1213 Tage BiotecfanHallo Mogge

Coherus ist auch nichts für einen kurzzeitigen Anlagehorizont die Beste Zeit der Aktie wird erst noch kommen. Ab 2022 werden Sie jährlich  mindesten 1 weiteres Medikament auf den Markt bringen. Sollten Sie bis dahin den Jahresumsatz im Bereich von 500 Mil Dollar stabil halten, werden sie auch nochmal mehr als 300 Mil Cash nach Steuern verdienen. Sie haben bereits jetzt gut finanziert, mit den weiteren Geld sind auch Zukäufe ohne Kapitalerhöhungen möglich.  Jetzt ist eigentlich die Zeit um noch nachzukaufen, Coherus sehe ich als eine meiner Zukunftsaktien.  

08.08.20 18:53

246 Postings, 165 Tage mogge67@Biotecfan

Jep, Biosimilars werden sicher eine größere Rolle spielen als heute.
Der Kostendruck im Gesundheitswesen wird schon dafür sorgen.

Allerdings muss auch eine gewisse Qualität geliefert werden.
Biosimilars ist schon eine andere Nummer, als irgendeine Tablette nachzupressen.
Der Preisunterschied wird auch nicht so groß ausfallen können, wie dies bei gewöhnlichen Generika der Fall ist.
Auf jeden Fall ein spannender Markt.

Da ich mit Coherus schon einen Verdoppler hatte und anschließend die Hälfte der Aktien verkauft habe, kann ich mit dem Rest an Papieren sehr entspannt abwarten.

Wie aber bereits erwähnt, eventuell lege ich doch noch paar Aktien nach.  

24.12.20 10:02

9 Postings, 25 Tage YdenzoaaLöschung


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31.12.20 22:30

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08.01.21 07:15

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