"...auch wenn die ewige Revolte gegen die 'moralische Schafsnatur' aus Trotz das Gegenteil behauptet. Wir denken in Kontinuitäten und entdecken diese überall, draussen in der Natur wie im Jenseitigen, im Leben nach dem Tod."
Ist das wirklich so?
Ich denke, es gibt da die unterschiedlichsten Vorstellungen. Wobei sich die Leute dabei nach meiner Vermutung nicht unbedingt für die Erzählung entscheiden, die sie tatsächlich für am wahrscheinlisten halten, sondern eher für Die, die Ihnen am meisten Trost spendet, was selbtsverständlich völlig in Ordnung ist.
Meiner Meinung nach spricht vieles dafür, dass es nach dem Leben nicht anders ist als vor dem Leben. Selbstverständlich ist auch dies bloße Spekulation. Darüber wie es vor der Geburt war habe ich natürlich keine Ahnung, aber genau so stelle ich es mir nach dem Leben vor. ;)
Kontinuitäten gibt es natürlich viele. Man lebt sicher in allen möglichen Dingen weiter. In den eigenen Kindern, in Menschen, die einem nahe standen. In Begegnungn, bei denen man etwas im Anderen ausgelöst hat. In den Dingen die man geschaffen hat etc. etc. Auch auf einer energetischen Ebene denke ich, das nichts verloren geht. So, wie man es letzlich auch aus der Physik kennt, nur eben auf einer metaphysischen Ebene.
Darüber hinaus denke ich übrigens auch, dass es das Nichts, das ich als allgemeine Kategorie von dem Nicht-Sein als spezifischer individueller Kategorie unterscheiden wollte, nicht gibt.
Das Nichts ist ein Mythos. Wo soll das denn sein, dieses Nichts? Ich habe ja schon überall geschaut, aber es bisher noch nicht gefunden, es ist immer irgendetwas da. XD
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