noch weiter durch entsprechende Massnahmen schwächen, so dass er nur eine geringe Senkung des Einlagesatzes vornahm und die Anleihekäufe lediglich verlängert hat, aber darüber hinaus kein weiteres Geld in den Markt pumpt.
Er muß auch die Entwicklung in den USA in den Augen behalten, wo Frau Yellen mit Sicherheit um 16 Uhr den Markt darauf einstimmen wird, dass am 16.12. erstmalig nach vielen Jahren der US-Leitzins erhöht werden wird. Dies wird zu einer weiteren Dollarstärkung und vice versa zu einer Euroschwächung führt. Diese absehbare Entwicklung wird Herrn Draghi vermutlich von weiteren Schritten abgehalten haben, denn dadurch wird der Euro automatisch geschwächt.
Sowohl diese voraussichtliche Zinserhöhung in den USA, die den Rückschluß zuläßt, dass die politische Eliten der USA mit einem weiteren Aufschwung in den USA rechnen, als auch die dadurch entstehende weitere Euroschwächung sollte dazu führen, dass die europäischen Börsen nach dem 16.12. wieder Schwung bekommen und steigen werden.
An den amerikanischen Börsen hingegen ist die Entwicklung von Dow und Nasdaq weniger gut vorhersehbar. Hier stellt sich die Frage was überwiegt: Die Angst vor der sich abzeichnenden Dollarstärke und sich den damit abschwächenden Exportmöglichkeiten oder die Zuversicht, dass die Konjunktur zukünftig noch stärker in den USA anzieht und die dortige Arbeitslosigkeit noch mehr abnimmt.
Dies ist nur meine Meinung zu dem Thema unter den volkswirtschaftlichen Aspekten. |