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Neue Zeit - neuer Thread

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neuester Beitrag: 17.02.20 15:22
eröffnet am: 20.08.13 17:09 von: kirschlichkeit Anzahl Beiträge: 371
neuester Beitrag: 17.02.20 15:22 von: pangiusandw. Leser gesamt: 84536
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bewertet mit 2 Sternen

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20.08.13 17:09
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53 Postings, 2373 Tage kirschlichkeitNeue Zeit - neuer Thread

Hallo Zusammen,

habe die All for One Steeb AG schon seit gut 5 Jahren im Blick.
Nicht nur als Aktionär, sondern auch als SAPler - also einer aus der Branche :)

Zwischenzeitlich ist die All for One Steeb ein völlig neues Unternehmen geworden. Hat absolut nichts mehr mit den verstaubten Zeiten von AC-Service zu tun.
Der Zukauf diverser Unternehmen (Steeb von SAP, OSC, Orga von Fiducia) stärkt die Geschäftsbereiche SAP-Lizenzen, Consulting und nicht zuletzt Outsourcing.

Dazu kommen ausgeprägte Aktivitäten im Bereich Cloud Solutions - Business by Desigen läuft nach anfänglichen Schwierigkeiten seitens SAP nun auch sehr gut an. Dies beschert durch die Softwaremiete auch langfristige Einkünfte für die All for One Steeb.
Aus dem eigenen RZ werden Dienste wie Managed Mail, VMware Cloud, etc. verkauft. Sicher ist hier auch ordentlich Potenzial vergraben, diese Dienste den bestehenden SAP-Outsourcing Kunden zur Verfügung zu stellen.

Speziell im Bereich Outsourcing bzw. Managed Services wird massiv wiederkehrender Umsatz aufgebaut. Selbes gilt auch für den Bereich SAP-Lizenzen.
Im Jahresbericht und in sonstigen Zahlenmeldungen werden diese beiden Bereiche aber immer zusammengefasst - ist zwar schade, aber so is es halt: wiederkehrende Umsätze.

'Nebenher' werden auch die Aktivitäten in der Schweiz stark vorangetrieben. Bisher hört man zwar keine Erfolgsmeldungen, aber am Schweizer Markt ist die All for One Steeb schon länger bekannt - und wie die Schweizer so sind, könnte eine Branch im eigenen Lande sicher hilfreich sein um sich besser zu positionieren.

Die Integration der Steeb gilt längst als abgeschlossen.
OSC arbeitet weiterhin eigenständig.
Und die Orga von Fiducia ist wohl eine rein technische Integration der im RZ geleisteten Diesnte. Das Geschäft war ja absolut identisch zum Bereich Managed Services der All for One Steeb.

Natürlich haben wir mit einem Freefloat von nur um die 20% keine großen Volumina zu erwarten - etwas schade, denn das würde dem Kurs imho noch weiter auf die Sprünge helfen.

Dividende gibts ja seit kurzem auch - für ich persönlich immer was schönes.

Resüme:
Trotz des guten Kursanstiegs seit Anfang 2009 glaube ich an eine gute starke Zukunft der All for One Steeb.
Die Bekanntheit im Markt steigt rapide an - das sorgt für zahlungskräftige Kunden und gute Mitarbeiter.


So, was haltet ihr von der aktuellen Lage - und wie schätzt ihr die Zukunft ein?
Bin gespannt auf eure Meinungen!


Viele Grüße,
Kirschlichkeit
 
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345 Postings ausgeblendet.

17.12.19 23:10
16

1545 Postings, 2471 Tage hzengerAnalystenkonferenz

Ein wenig Feedback von der Analystenkonferenz, die heute stattfand:

- Übernahmen: A41 will erheblich weiter durch Übernahmen wachsen. Das ist der Hauptgrund für die Zeichnung der Schuldverschreibung kürzlich. Potenzielle Ziele sind in folgenden Bereichen: SAP Nearshoring (siehe nächster Punkt), Security (wo man noch relativ schwach ist), IOT, weitere Spezialberatungen für den Bereich LOB.

- Nearshoring: Konkret arbeitet man gerade an einer Übernahme in Osteuropa (wahrscheinlich Rumänien), um durch Near-Shoring an günstigere SAP Consultants zu kommen. Größere Wettbewerber machen Nearshoring und können dadurch spürbar ihre Stundesätze senken. A41 macht das derzeit schon mit 60 Consultants im Standort in Istanbul. Allerdings kann man hier nicht unbegrenzt wachsen, da die Türkei nicht in der EU ist und es daher Probleme mit dem Datenschutz gibt.

- S/4HANA Transition: Seit 2019 hat SAP erstmals S/4HANA auf ein Level gehoben, dass man Kunden einen Umstieg empfehlen kann. Erste Projekte sind angelaufen. 2019/20 wird es aber wohl noch relativ moderat sein vom Wechselverhalten. Ab 2020/21 erwartet man, dass die Welle des Wechsels dann wirklich losgehen könnte. Bis 2025 müssen laut SAP alle wechseln, aber das ist zeitlich kaum realistisch. Man will hier standardisierten Wechsel anbieten (wenn möglich zu Festpreisen), um möglichst schnell viele Kunden auf die neue SAP Version zu bringen. Ein Problem sind SAP Beraterkapazitäten. Mit der eigenen Transition von R3 zu S4 ist man drei Monate zu spät dran: es sollte in Q4 2018/19 abgeschlossen werden, zieht sich aber ins neue Jahr.

- Zusammenarbeit mit SNP: SNPs Software will man gern für manche Kunden einsetzen (aber nur einen Teil, wo es Sinn macht). Es ist eine gute Software, aber im Moment verlangt SNP noch zu viel Geld für die Nutzung der Software. SNPs Kunden sind normalerweise Großkunden, aber die Software ist prinzipiell gut einsetzbar für einen Teil der A41 Kunden.

- Wettbewerbssituation: Im Kern SAP-Bereich ist der Wettbewerb heute spürbar höher als noch vor 5 Jahren. Früher konnte nur A41 Maschinenbaukunden mit sektorspezifischen Lösungen gut bedienen. Heute können das auch viele andere. Das Geld wird in Zukunft damit verdient, eine ganzheitliche IT Lösung zu bieten mit Spezialisierung in den LOB Fachbereichen (Marketing, Finance, HR, Vertrieb etc.). Daher geht man bereits seit Jahren da hin.

- Ausbau Produktportfolio: A41 hat massiv seine Lieferfähigkeit ausgebaut in den letzten Jahren. Konkret hat man die folgenden Services dem Standard-SAP Geschäft hinzugefügt: Microsoft, Cloudservices (private Cloud plus public Cloud mit Hyperscalern), HR-Services, IT Security, Vertriebsservices, Marketingservices, Finanzservices, Unternehmensberatung, Servicedesk, IOT und vieles mehr. In jedem neuen Bereich muss man erstmal jahrelang Teams aufbauen und langsam skalieren. Die ersten Profite kommen viele Jahre später. Den LOB Bereich hat man jetzt erstmals ins Plus gedreht. Mittelfristig will man hier EBIT Margen >7% erreichen. In den reiferen Teilen von LOB hat man das schon erreicht, aber in den neueren zahlt man noch ordentlich drauf. Es entwickelt sich insgesamt stetig in die richtige Richtung. Wenn man in ein paar Jahren ein Vollanbieter ist, wird man weniger angreifbar sein durch Wettbewerber als heute, da man für Kunden fast alles aus einer Hand anbietet und andere keinen Fuß in der Tür mehr haben. Man hat den Anspruch die Kunden voll zu durchdringen und Wettbewerber in non-SAP Bereichen größtenteils rauszukegeln. Feedback von Kunden ist bisher sehr gut, weil es zu besserem Service führt.

- Strategie 2022: Treiber für steigenden Umsatz sind S/4HANA Transition, Übernahmen und organisches Wachstum des LOB-Bereichs. Treiber für steigendes EBIT sind: Bereich LOB von Nullgewinn auf gleiche Marge heben wie den Bereich CORE, Abzug von Beratern aus Strategie 2022 Projekten (wo sie zum Aufbau derzeit noch eingesetzt werden müssen), so dass sie wieder ihrer Beratungstätigkeit nachgehen können und Profite generieren.  

17.12.19 23:18
2

12845 Postings, 5291 Tage Scansoft@hzenger

vielen Dank für die Zusammenfassung. Dies bestärkt mich in meiner Auffassung, dass bei A4O sehr langfristig gedacht wird. Die Strategie ist plausibel, die Treiber sind visibel. Genau solche Unternehmen braucht man für eine langfristige Anlage. Fühle mich hier als Anleger sehr wohl.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

18.12.19 13:21

537 Postings, 1316 Tage GaaryAll for one

Danke hzenger für die Infos. Hinsichtlich Übernahmen fand ich die Stelle des Vorstandsinterviews mit Börsenradionetwork und der Kreditlinie sehr interessant. Hier stehen nach Aussage von Land 25 Mio ? zur Verfügung, dazu ist All for one sowieso bestens finanziert. Nearshoring halte ich hier für eine super Gelegenheit. Die S&T betreibt dieses Thema meiner Meinung nach auch sehr erfolgreich und dient hier als  Vorzeigefirma. Hinsichtlich der Türkei mache ich bei Thema eher ein großes Fragezeichen hin, aber beispielsweise Rumänien, wo S&T groß investiert hat oder die Slowakai bieten attraktive Expansionsmöglichkeiten.

Generell kann man mit der mittelfristigen Planung von A4O sehr gut ins Rennen gehen. Wenn man sich das Geschehen rund um die QSC beispielsweise anschaut, investiere ich doch lieber jeden Euro hier.
 

31.12.19 11:36

818 Postings, 1015 Tage xy0889also ich hoffe jetzt trotzdem mal

das es noch die Möglichkeit gibt unter 50 zu kaufen .. anbei auch ein link zu einen kurzen 4investors Artikel.
Am Freitag hat All for One einen Analystentag organisiert. Dort wird deutlich, dass die Talsohle durchschritten ist. Die Margen sollten demnach wieder
 

03.01.20 11:57
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895 Postings, 2273 Tage Heisenberg2000All for one

Die 50 ? scheinen wohl erstmal vorbei zu sein. Treiber für Kursrückgänge wie Kürzung der Dividende, weiterer Rückgang der Margen wurden vom Management mit ihren Aussagen eliminiert.

Einzig das konjunkturelle Risiko besteht weiterhin, aber das findet man wohl bei 90% aller Nebenwerte. Beim aktuelle Kursniveau kann ich mir kaum Verkaufsdruck vorstellen.  

07.01.20 01:25
2

1545 Postings, 2471 Tage hzengerA41

Was jetzt in meinen Augen kurzfristig wichtig ist, ist die geplanten Übernahmen hinzubekommen. Die angedachte Übernahme in Osteuropa zur Gewinnung von S/4HANA Transformation-Experten mit geringem Stundensatz ist da besonders wichtig. Denn damit hätte man dann das nötige Personal, um die Transition der Bestandskunden zu S/4HANA kostengünstig und im größeren Stil zu initiieren.

Angesichts der immer bedeutender werdenden IT-Sicherheitsproblematiken wäre auch dort ein Ausbau der Mannschaft angeraten, weil das Team momentan noch zu klein ist. Ich vermute, dass man hier auch noch einiges (teuer) outsourced (?). In meinen Augen sollte man auch hier lieber früher als später zukaufen.

Ein bisschen mehr Zeit hat man ggfs. beim Kauf von weiteren LOB-Spezialberatungen (außer vielleicht, um in Bereichen mit engem Personalstand Mitarbeiter per Übernahme zu gewinnen). Zudem wird man auch im Bereich IOT noch deutlich zukaufen müssen, wenn man da aktiv mitmischen will. Letzterer Bereich birgt allerdings auch spürbare Risiken, weil es inhaltlich aus der Comfort Zone von A41 herausgeht. Da kann man sich also auch leichter verrennen.

Die Schuldscheindarlehen zur Finanzierung von größeren Übernahmen sind unterzeichnet. Ich hoffe, jetzt folgt auch in den nächsten Wochen der erste größere Vollzug (idealerweise gepaart mit Erhöhung der Umsatzguidance fürs Gesamtjahr!).  

15.01.20 10:33

818 Postings, 1015 Tage xy0889All 4 One ,, jetzt wird es interessant,

 
Angehängte Grafik:
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15.01.20 12:26

97326 Postings, 7280 Tage KatjuschaIndikatoren sind halt immer ne Frage der

Betrachtung bzw. des Zeitraums. Im Weekly ist noch alles bullish.

Aber okay, eine kleine Konsolidierng bis 49-50 ? hatte ich ja eh schon mal angesprochen. Wäre kein Beinbruch. Kann man die nächsten 2-3 Wochen gerne angehen. Zahlen kommen ja erst am 7.Februar.

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the harder we fight the higher the wall
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16.01.20 13:06

97326 Postings, 7280 Tage Katjuschahäufen sich jetzt Kaufempfehlungen mit Kurszielen

oberhalb 70 ?.

https://www.ariva.de/news/...ll-for-one-group-ag-von-bankm-ag-8103661

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the harder we fight the higher the wall

16.01.20 13:11
1

2630 Postings, 917 Tage CoshaJa

wobei ich dem Analysten vehement widersprechen muß, das Kursziel sehe ich bei 72,87 ? und einer Kugel Erdbeereis.  

16.01.20 13:28
1

97326 Postings, 7280 Tage Katjuschaohne Sahne?

na ja, ich mag eh lieber heiße Himbeeren.
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17.01.20 13:52

537 Postings, 1316 Tage GaaryAll for one

Das bisschen Korrektur war gut und wichtig. Umso mehr beweist sie heute schon wieder die Trendstärke. Nachdem Ende letzten Jahres A4O und IVU gleichwertig die Spitzenpositionen in meinem Depot waren im exakten Aktienverhältnis 1:4 ist IVU jetzt erstmal davongezogen. Dafür freue ich mich bei A4O erstmal auf den Geschäftsbericht, den Ausblick, die Dividende und die Hauptversammlung. Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr mal ins tiefe Schwabenländle.
Mit dem richtigen Ausblick sind wir hier m.E. nach übrigens schnell bei 70?. Alles kann, nichts muss :)  

17.01.20 15:16
1

97326 Postings, 7280 Tage Katjuschaist ja auch ne komische Situation

Einerseits müsste man vom Chart her denken, eine kleine Konso bis 50 ? wäre schon gesund.

Andererseits müsste man fundamental mindestens mal im Kurs höher stehen als Aktien wie Adesso oder Datagroup. Scansoft meint ja sogar, dass A4O mittelfristig eine höhere MarketCap als Datagroup haben wird. Da wäre ich vorsichtiger, aber zumindest mal müsste der Kurs höher liegen.

Insofern auch verständlich wieso der Kurs aktuell Stärke zeigt und eben nicht nochmal auf 50 ? konsolidiert. Bei anderen Aktien wäre das viel eher angebracht.

Vielleicht steigt A4O ja relativ schnell auf über 60 ?, und wir sehen dann halt mal ne deutliche oder längere Korrektur zurück auf 55 ?.  
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the harder we fight the higher the wall

05.02.20 17:30

12845 Postings, 5291 Tage ScansoftNach den Zahlen dürfte

erstmal die Luft raus sein. Halte hier trotzdem weiter. Das Beste kommt ja zum Glück ja noch.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

05.02.20 17:44

97326 Postings, 7280 Tage Katjuschaimmer diese Basher

Ja, überraschend heute schon Zahlen gekommen.

Dürfte erstmal den Boden für die Konsolidierung bereiten, da die generellen Konzerndaten in Q1 nicht überzeugten. Andererseits sehen wir halt immer noch die Situation, dass sich alles hin zu wiederkehrenden Cloud-Erlösen verschiebt, aber es temporär die Lizenzerlöse bremst. Da der Ausblick aber beibehalten wurde, sollte die Konsolidierung eher willkommen sein, um für mittelfristig orientierte Anleger die Gelegenheit zum Aktienkauf zu bieten.

Ich bin mal gespannt. Theoretisch wäre weiterhin der Bereich 49 ? optimal als Zwischentief, wo man auch noch aufsetzen könnte, um eine richtige Aufwärtstrendlinie zu generieren.


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06.02.20 14:08
1

495 Postings, 1056 Tage Be eRQuartalszahlen hauen mich nicht um

Ich habe schon einen Zuckreflex im Finger über dem Verkaufsknöpfchen unterdrücken müssen nach der Meldung über die meiner Meinung nach schwachen Quartalszahlen. Insbesondere die Profitabilität ist niedriger als erhofft.
Der deutliche Abschlag gegenüber der Peer-Group hat damit für mich nun eine gewisse Berechtigung erhalten. Solange sie nicht beweisen, dass hier der Wechsel zum neuen Business Modell klappt, erwarte ich auch keine überschäumenden Aktienkurse. Das geht nur mit Erhöhung der Profitabilität.

Im Moment für mich eine "Halten"-Position.  

06.02.20 14:14

2630 Postings, 917 Tage CoshaMeine Hoffnung ist

das es da im letzten Quartal noch diese Phase der Rezessionsangst mit rein gespielt hat, Aufträge nur verschoben werden. Bedeutet aber natürlich das man dies im Folge Quartal dann in den Zahlen sehen sollte.  

06.02.20 15:19

97326 Postings, 7280 Tage Katjuschaalso mir leuchtet die Begründung des Vorstands ein

Ist ja wie bei vielen Werten im SAP-Umfeld derzeit, dass die Lizenzlöse temporär unter Investitionszurückhaltung leiden, während wiederkehrende Cloud-Umsätze wachsen. Das führt temporär natürlich zu niedrigen Margen.

Die Frage für mich ist nicht, ob sich dieser Investitionsstau auflöst, sondern wann.
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the harder we fight the higher the wall

07.02.20 12:43

495 Postings, 1056 Tage Be eRhm

Für Kat's Theorie spräche, dass KPMG seit kurzem eine große Kampagne zur SAP-Umstellungsberatung gestartet hat um die Unternehmen, die natürlich kuz vo knapp alles machen wollen, noch abzuholen.  

07.02.20 18:28

97326 Postings, 7280 Tage Katjuschaman darf Q1 halt nicht überbewerten

Wenn Lizenzerlöse um 37% in einem Quartal einbrechen (6,1 Mio) und gleichzeitig der Personalaufwand um 8% steigt (2,9 Mio ?), klafft halt sofort eine Lücke von 9 Mio ?. Es fällt zwar auch der Materialaufwand (in Q1 etwa 3,7 Mio), aber die Lücke sieht dann halt trotzdem heftig aus. Aber es wird ja wohl niemand denken, dass diese Entwicklung so anhält, denn den Personalaufwand hat man nach der Initialisierung der Strategie in den Vorjahren (mit entsprechenden Sonderkosten) ja nicht umsonst trotzdem erhöht.

Der Vorstand spricht auch weiterhin von einer kommenden Migrationswelle von S4/Hana. Da spricht er nicht im Konjunktiv (könnte/würde), sondern von einem Fakt. Ich glaub im BRN-Interview im Dezember sprach er von den Jahren 2021/22, in denen diese Welle richtig heftig wird.

https://www.all-for-one.com/files/...quartalsmitteilung-1-2019-20.pdf
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the harder we fight the higher the wall

09.02.20 11:32
1

818 Postings, 1015 Tage xy0889All for one

also es sind sich alle einig, die Zahlen waren erstmal nichts. Da aber der Ausblick beibehalten wurde hat sich eig. nicht groß was geändert.
Kurzfristig wenn ich den Chart ansehe halte ich auch einen Rückschlag bis auf die GD200 rum für möglich ? aber klar bei kauf unter 50 hat man ein gutes CRV .. man darf aber mit Sicherheit auch keine Sprünge nach oben erwarten in nächster Zeit  
Angehängte Grafik:
all_for.png (verkleinert auf 54%) vergrößern
all_for.png

11.02.20 11:16
6

1545 Postings, 2471 Tage hzengerAll for One

Ja, in der Tat sehr enttäuschende Quartalszahlen. Hier mein Take:

Das Hauptproblem hier erscheint mir der geringe Umsatz in Q1. Wir sehen den ersten Quartals-Umsatzrückgang seit der Finanzkrise, was ich alles andere als erbaulich finde.

Da insbesondere die profitablen Neulizenzen stark zurückgegangen sind, erklärt sich das schwache EBIT letztlich als Konsequenz der schwachen Umsätze. Die "Einmalkosten" des letzten Jahres sind daher offenbar tatsächlich ausgelaufen oder zumindest reduziert, was beruhigend ist.

Was ist die Ursache des geringen Umsatzes? Ich denke das liegt primär daran, dass A4O als Kunden den deutschen "Kernmittelstand" hat, also Maschinenbauer/Anlagenbauer und Autozulieferer. In diesem Segment ist die Konjuntur momentan immer noch grauslig, auch wenn der gute Konsum- und Servicebereich das Gesamt-Wirtschaftswachstum vor einer Rezession bewahrt.

Konkret: wenn man sich das Börsenradio Interview mit der CFO der Deutschen Beteiligungs AG von gestern anhört, wird da von "rezessionsähnlichen Tendenzen" für dieses Marktsegment gesprochen (was Kern der DBAG Beteiligungen ausmacht). Meine Interpretation: OEMs wie Autohersteller und andere Produzenten müssen/wollen sparen was das Zeug hält, weil sie (a) große Investitionen vor sich haben, (b) Risiken für den Außenhandel sehen wegen Handelskrieg und allgemeiner Rezessionsgefahr. Infolgedessen schieben sie den Erneuerungszyklus für Maschinen etwas nach hinten und setzen Zulieferer preislich unter Druck. Dies wiederum führt zu Engpässen bei eben jenen Mittelstandsfirmen. Infolgedessen versuchen auch diese wiederum, Investitionen zu verschieben um liquide zu bleiben. Darunter leiden dann deren Zulieferer wie A4O, die digitale Investitionen bereitstellen.

Nun ist klar, dass diese Investitionszurückhaltung nicht ewig anhalten kann. Gerade im Bereich Digitalisierung nicht, denn letztlich spart Digitalisierung diesen Firmen dauerhaft Kosten. Schön ist es aber dennoch nicht. Vor allem weil A4O immer noch nicht im Bereich Übernahmen vorangekommen ist, obwohl man ein großes Schuldscheindarlehen aufgenommen hat, um zuzukaufen. Ich würde mir wünschen, man würde hier aggressiver zukaufen um auch mal Umsätze dazuzukaufen (so wie Datagroup das seit Jahren erfolgreich macht).  

16.02.20 12:36

818 Postings, 1015 Tage xy0889All for One - Bank M AG - Ziel 72,85

16.02.20 12:42

818 Postings, 1015 Tage xy0889Allforone - geschätzte Zahlen aus comdirect.de

Bilanzprognose (2020e)
KGVe:
17,2789
DIVe:
2,47 %

und ja ich weis man sollte das so nicht machen das man auf diversen Finanzportalen die Kennzahlen rausnimmt :-) Aber ich mach es halt weil ich als Baustein einer Anlageidee für mich mit einbeziehe.

Wenn man der Aktie ein 25 er kgv zugesteht, (was ich persönlich teuer finde - aber der Markt hat sich beim kgv nach oben bewegt) dann bekommt man ein Kursziel knapp über 70 ? insofern sehe ich aktuell für mich ein gutes CRV.
 

17.02.20 15:22

9 Postings, 1 Tag pangiusandwel2014Löschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 17.02.20 15:44
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.
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