Ein Goldhändler aus der Gegend um Wuhan hat über fünf Jahre umgerechnet mehr als 2,8 Milliarden Dollar an Krediten bei lokalen Banken und Versicherungen eingesammelt haben. Kingold hatte Goldbarren als Sicherheiten für die Kredite hinterlegt.
Die Barren bestanden überwiegend aus Kupfer und waren lediglich mit Gold überzogen. Mindestens 83 Tonnen falsches Gold hatte Kingold bei einem Dutzend chinesischer Finanzinstitute hinterlegt.
Sie bleiben nun auf Krediten in Höhe von 16 Milliarden Yuan, umgerechnet rund zwei Milliarden Euro sitzen, denen lediglich Falschgold mit hohem Kupferanteil als Sicherheiten gegenüberstehen.
Dass der Betrug nicht schon viel früher aufgeflogen ist, spricht dafür, dass sich fünf Jahre lang niemand mit Fachkenntnis die Barren genauer angesehen hat. Für Experten wäre die Fälschung leicht zu erkennen gewesen. Gold hat etwa eine viel größere Dichte als Kupfer. Bei Gold beträgt die Dichte rund 19 Gramm pro Kubikzentimeter, bei Kupfer sind es lediglich neun Gramm pro Kubikzentimeter.
Der 59-Jährigen ist ein "Ex-Militär“, der früher Goldminen im Besitz der chinesischen Armee gemanagt hatte. Also wieder ein Fall wie die Regierung in China die ganze Welt belügt.
https://www.goldreporter.de/...gefaelschtes-gold-entdeckt/gold/95186/Skandal in China: 83 Tonnen gefälschtes Gold entdeckt
In China haben sich umfangreiche Sicherheiten eines Kreditnehmers laut Zeitungsberichten als gefälschtes Gold entpuppt – beeindruckende 83 Tonnen.
Kupfer, statt Gold
In China ist ein Unternehmen aufgeflogen, das wohl jahrelang gefälschtes Gold als Sicherheit für Kredite eingelagert hatte. Besonders viel Mühe hat man sich allerdings nicht gemacht, um die Gläubiger zu täuschen. Bei dem fingierten Gold der in Wuhan ansässigen Firma Kingold Jewelry Inc. handelte es sich laut dem chinesischen Nachrichtendienst Caixin um vergoldete Kupferbarren. Zunächst war von 18,6 Tonnen Gold die Rede. Später sprach man in Berichten von 83 Tonnen Gold.