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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 19.06.19 12:58
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 92735
neuester Beitrag: 19.06.19 12:58 von: Malko07 Leser gesamt: 13216222
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04.11.12 14:16
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20752 Postings, 5687 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage


Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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92709 Postings ausgeblendet.

19.06.19 09:45
4

39650 Postings, 4029 Tage FillorkillWas die Gesellschaft spaltet in Habende und Nichth

War die Gesellschaft vor 25, 50 oder 150 Jahren vielleicht weniger gespalten ? Eure Dystopie vom 'immer schlimmer' ernährt sich aus einer romantisierten Vergangenheit. Auch über Lebensqualität und Partizipation ist nichts wesentliches gesagt, wenn man immer nur auf den Abstand zu den reichsten 0.01 % spickt. Oder fehlen dir noch ein paar Milliarden zum Lebensglück ?

Nach der Volkszählung in den USA gab es im Jahr 1900 mehr als 1,7 Millionen Kinderarbeiter. Damit war jedes sechste Kind zwischen fünf und zehn Jahren betroffen:  
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# another europe
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oveald968828.jpg
oveald968828.jpg

19.06.19 10:03

1194 Postings, 709 Tage goldik#..705-707 Ein "ganz normaler Bürger "

definiert wer ein Wutbürger oder Extremist ist,endlich wissen wir "Bescheid".  

19.06.19 10:12
4

1058 Postings, 512 Tage yurxFillorkill

Zitat: Auch über Lebensqualität und Partizipation ist nichts wesentliches gesagt, wenn man immer nur auf den Abstand zu den reichsten 0.01 % spickt. Oder fehlen dir noch ein paar Milliarden zum Lebensglück ?

Nein, mir fehlt eigentlich nix, ich kann mein Glück oft kaum fassen in der einzigen direkten Demokratie zu leben, die ist nicht perfekt und kein Paradies. Doch ich vertraue auf dieses System, auch in einer Krise Lösungen zu finden, doch ist es unter enormen Druck der EU, da nicht kompatibel. Ich fürchte mich eher.
Sozialer Frieden und Stabilität sind mMn aussagekräftiger als der schwammige Begriff von Gerechtigkeit, denn die gab es nie und wird es mathematisch nie geben. Doch eine Feudalgesellschaft mit einer kleinen Schicht von Besitzenden und einer grossen Masse von Besitzlosen ist auch nicht kompatibel mit Demokratie und kann zu extremen Ansichten führen, wie das zu ändern wäre.

Am wichtigsten scheint mir die Freiheit des Individuums zu sein, wo jeder nach seinen Möglichkeiten, Veranlagungen und Voraussetzungen sich entwickeln kann und sein "Glück" suchen darf. Natürlich kann das nur funktionieren, wenn das wirtschaftlich und materiell einer Mehrheit möglich ist.
Demokratie muss sich immer an der Mehrheit orientieren, nicht an 0,01%.  

19.06.19 10:17
1

39650 Postings, 4029 Tage FillorkillEin "ganz normaler Bürger "

Das ist eben einer, der Rohrbomben wirft, andere absticht, zu Tode prügelt oder gleich per Kopfschuss erledigt und der dann immer noch die Zeit findet, den Rasen so zu mähen wie es sich gehört.  Also einer 'von uns', wenn auch zugegeben etwas 'konservativ'. Ausgerechnet den jetzt schlecht zu machen, nur weil er sich kritisch mit der geplanten 'Umvolkung' auseinandersetzt, ist eine Riesensauerei.  
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# another europe

19.06.19 10:43
2

39650 Postings, 4029 Tage FillorkillDemokratie muss sich immer an der Mehrheit orienti

Macht sie ja auch. Ihre politischen Institutionen repräsentieren den abstrakt freien Willen ihrer Bewohner: Als Bürger installieren und anerkennen sie ein Regime, dass die konkreten Interessen jedes einzelnen und damit auch die eigenen beschränkt als die institutionelle Grundlage dafür, diese Interessen ansonsten 'frei' und offiziell garantiert verfolgen zu können. Sie splitten sich quasi in eine öffentliche, politische und eine private Person, was eine Reihe von Widersprüchen in die Welt setzt. Diese halten sie aus, weil - und solange - sie ihre Interessen in einem hinreichenden Mass bedient sehen. Gelingt dies nicht mehr, was historisch immer mal wieder vorkommt, werden diese Widersprüche aktut und die Zeit für gewagte Experimente bricht an. .  
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# another europe

19.06.19 10:47
2

1194 Postings, 709 Tage goldikFür wen schreiben wir hier

eigentlich,wird es auch mal einen der "Gemeinten" zum zumindet innehalten für mehr als 2 Sekunden bewegen können ? oder ist jede Antwort schon beim Lesen vorformuliert im Kopf?  

19.06.19 10:58
2

39650 Postings, 4029 Tage Fillorkillnoch etwas mathe

Wird ungleiches gleich behandelt kommt ungleiches dabei heraus. Die 0.01% Ultrareichen erhalten im Grundsatz also keine Vorzugsbehandlung, sondern profitieren davon, dass in der bürgerlichen Demokratie alle Menschen vor dem Gesetz idealerweise gleichgestellt sind, also gerade von ihren persönlichen Voraussetzungen  - der Milliardär bringt seine Milliarden, der Habenichts sein Nichts mit - abstrahiert wird. Ihr Verhältnis zueinander wird genauso reproduziert.  
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# another europe

19.06.19 11:15

3489 Postings, 3248 Tage Murmeltierchen#711

@fill, hierzu auch #666

Auch sinnvolle Maßnahmen benötigen Geld.... ...und das muß erwirtschaftet werden

in deinem sinne - erstmal kinderarbeit erschaffen und dann per klassenkampf sich wieder davon zu befreien...und dann jübeln über die lebensqualität die viel besser ist als anno dazumal ?!

irgendwann müsste es mal klick machen in der menschlichen spezies...naja vielleicht nimmt uns das KI mal ab wenns garnicht anders geht.  

19.06.19 11:31
1

1194 Postings, 709 Tage goldikKI, wird nichts abnehmen,Asimov LAWS!

Der Tesla, der die Fahrradfahrerin TOTGEFAHREN hat,kannte die 3 Gesetze nicht? (war das jetzt zu zynisch  

19.06.19 11:34
2

1194 Postings, 709 Tage goldikKinderarbeit,mir hat´s nicht geschadet,

etwas anderes wäre AUSBEUTUNG.  

19.06.19 11:49
1

3489 Postings, 3248 Tage Murmeltierchengoldik

you name it, #720

#719 auch KI muß lernen - braucht aber keine 100te jahre wie menschlein

...in nur 4 h schach gelernt und gewonnen !

https://www.chip.de/news/...chlaegt-das-beste-Programm_129297199.html  

19.06.19 11:55
1

1194 Postings, 709 Tage goldik25 Jahre reichen,dann gibt´s mich nicht mehr.

19.06.19 11:56
1

3489 Postings, 3248 Tage Murmeltierchengoldik

#722...statistisch 25 jahre.... oder feststehendes ablaufdatum ?  

19.06.19 11:58
1

39650 Postings, 4029 Tage FillorkillAuch sinnvolle Maßnahmen benötigen Geld

Du bist doch sonst immer so furchtbar systemkritisch. Aber beim 'Geld' hört das ideologische Freischwimmen offenbar auf.

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# another europe

19.06.19 12:05

2800 Postings, 2251 Tage gnomon... das Mittelalter ist mitten unter uns.

menschen die aus der vergangenheit nichts lernen, sorgen dafür daß geschichte sich wiederholt.

die o.a. scharfsinnige beobachtung ist richtig.  die sich gegewärtig abzeichnende annäherung zur "entarteten" ideologie des 20.jhdt,  begegnet plötzlich der entarteten ideologie des 13.jhdt.  
was sie beide vereint ist fanatismus und menschenverrachtung.  man verkneife sich daher jedes geheuchelte entsetzen über vermeintlich unangemessene methoden der argumentation, geht es doch nur um die geister sind die man rief.  

19.06.19 12:08
1

2800 Postings, 2251 Tage gnomonsind?

19.06.19 12:15

3489 Postings, 3248 Tage Murmeltierchen@ fill

...was meinst du mit ...beim geld hört das ideologischem freischmimmen auf...?

 

19.06.19 12:22

3489 Postings, 3248 Tage Murmeltierchen@gnom

wenn etwas richtig ist sollte man es als richtig akzeptieren und danach handeln.

...menschen die aus der vergangenheit nichts lernen, sorgen dafür daß geschichte sich wiederholt....

bravo ! meine rede !

nur geschichte widerholt sich leider immer wieder. ....oder etwa nicht ? d.h. die menschen lernen nicht daraus? nee sicher lernen sie !

sie handeln nicht entsprechend...warum nicht ?  

19.06.19 12:40
2

2800 Postings, 2251 Tage gnomon@murmel

"beim geld hört das ideologische freischwimmen auf.."

gemeint ist wohl, daß es kein ausgewogenes equilibrium zwischen geld und ideologie gibt.
geld hat seinen preis, genauso hat ideologie ihren preis.  

das streben nach geld hat im unselbständigen erwerb mit wenigen ausnahmen  festgesetzte grenzen, was zur folge haben kann, daß ideologie leichter verhandelbar wird, als dies bei selbständig erwerbstätigen unternehmern wahrscheinlich ist. es ist der unterschied zwischen einkommen und profit, der der treue zur ideologie unterschiedliche volatilität verschaffen kann.

was fill mmn andeuten wollte, ist die tatsache daß ideologie käuflich ist. ich persönlich stimme dem zu.  

19.06.19 12:41
1

1194 Postings, 709 Tage goldiksie handeln nicht entsprechend..

vielleicht weil es DIE Menschen nicht gibt.  

19.06.19 12:46
1

1330 Postings, 1732 Tage ibriWer mal einen wirklich inhaltsreichen

und noch dazu überaus niveauvollen Diskurs zum Thema Marktwirtschaft vs. Staatswirtschaft sehen möchte ? eine Diskussion, wie man sie also im Staatsfernsehen ala ?Anne Will aber Kann nicht? niemals zu sehen bekommt? der folge diesem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=knXbYm8TtU4&t=4691s

Hervorragende und "respektvolle" Runde.  

19.06.19 12:49
1

39650 Postings, 4029 Tage Fillorkillwas fill mmn andeuten wollte

Ähm, ich glaube Fill wollte andeuten, dass der Nachhaltigkeitstheoretiker einen grossen Bogen ausgerechnet um den Geldfetisch macht, der immerhin zum Kernbestand des Nachhaltigkeitproblems zählt. Damit ist er natürlich nicht allein, denn alle Welt behandelt Geld als das, was es nicht ist, nämlich als 'Wert'.  
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# another europe

19.06.19 12:55

2800 Postings, 2251 Tage gnomondie ultrareichen blutsauger

19.06.19 12:57

3489 Postings, 3248 Tage Murmeltierchen@goldik

#730, du kommst der antwort auf,

"sie handeln nicht entsprechend...warum nicht ?"

langsam näher, weiter so !

gnom bewegt sich noch im rahmen seiner anerlernten bwl - basics (fill würde sagen mit der muttermilch eingeflößt, ...oder s.ä.)  

19.06.19 12:58

17977 Postings, 4719 Tage Malko07#92714: Keine Frage, egal welche unsinnige

Aussagen ein Mensch macht, auch sogar beamtenrechtlich Bedenkliche wie in diesem Fall, ergibt  keinen Grund einen umzulegen. Man muss sich mit derartigen Aussagen politisch auseinandersetzen.

Eine "Riesensauerei" ist allerdings auch die Arbeitsweise des hessischen  Verfassungsschutzes. Es war offensichtlich nicht so, dass der NSU-Terror nur aus drei Personen Bestand. Gerade im Raum Kassel gab es Hilfe beim Untertauchen und der Beschaffung von Waffen. Also ein klassisches terroristisches Netzwerk mit allen Abstufungen die da so notwendig sind. Der jetzt Festgenommene hatte Verbindungen in diese Kreise und diese Kreise haben sich sicherlich nicht in Luft aufgelöst. Die hessischen Behörden haben allerdings die entsprechenden Akten für 120 Jahre zur Verschlusssache  erklärt. Es wurde damals offensichtlich nicht bis zum Ende ermittelt und viele Beteiligte kamen straffrei davon. Ein derartiges Verhalten der Behörden ermuntert mindestens so stark zu entsprechenden Gewalttaten ("wir werden von oben geschützt") wie die Hetze im Netz, wobei in diesem Fall manche politische Auseinandersetzung zur Hetze erklärt wurde. Es stinkt schon länger in Hessen bei der Exekutive (man erinnere sich auch an die Frankfurter Polizei).

Die Medien sollten also etwas weniger Gesinnungshetze machen nach dem Motto "wer lügt mordet auch kleine Kinder" sondern Druck ausüben dass diese Akten geöffnet werden - auch wenn dann manche Köpfe in der Politik rollen sollten. Genau aus diesem Grunde habe ich gesagt man sollte den Behörden auch in diesem Fall länger auf die Finger schauen.
 

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