ich stimme Dir zu. Die Q3, Q4 zahlen und Fortschritte in der Erstattung werden den Kurs nach oben bringen. Ich könnte mir auch einen akzelerierten Prozess bei der Erstattung vorstellen, denn wie will man denn sonst die 80% compliance rate bis 2018 erreichen, etwas mehr als ein Jahr?
Ich glaube nicht an eine Übernahme, höchstens an eine weitere finanzielle Beteiligung eines Fonds, Family Office o.ä. Denn für ein Diagnostikunternehmen, wie Qiagen oder Roche wird wahrscheinlich eine Übernahme aus folgendem Grund aktuell nicht attraktiv sein: Das Exklusivvertriebsrecht in den USA hat Polymedco. Taapken hatte mir seinerzeit auf der HV erzählt, dass Epi strenge Vertriebsziele vereinbart hat und der Vertrag bei Nichterfüllung seitens Epi gekündigt werden kann. Ein Diagnostikunternehmen wird sicherlich lieber selbst seine vorhandenen Vertriebsstrukturen nutzen wollen, um hier auch economies of scale realisieren zu können. Gut es könnte auch am Produkt mitverdienen... Vielleicht wartet der Markt auch auf den Erfolg der Erstattung, weil dann ein größeres Risiko raus ist. Dies ist womöglich im Lichte der 20% falschen Positiven zu sehen. Wenn ein gesetzlicher Akt zur Erstattung kommt und CMS gezwungen wird, zu erstatten, werden auch alle anderen KKs nachziehen. Die Frage ist dann noch unter welchen Bedingungen wird voll oder teilweise erstattet? Anhand dieser Parameter wäre dann das Marktpotential zu ermessen. Aber wie gesagt, erreicht Epi in 10 Jahren 5 Mio von den 23 Mio unscreened - und bis dahin wird die falsch Positivrate sicherlich verbessert werden - so ist sicherlich mit einer deutlichen Steigerung des Unternehmenswertes zu rechnen. Aktuell ist Epi allein auf dem US Markt. Ich sehe nur noch Volition als nächsten Wettbewerber aber die haben ja noch nicht mal eine US Studie angefangen geschweige die ersten Sondierungsgespräche mit der FDA geführt. 2020 könnten wir hier was neues hören. Aber Epi steht ja nicht still. |