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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 26.01.20 13:05
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 2953
neuester Beitrag: 26.01.20 13:05 von: ooo111ooo Leser gesamt: 573957
davon Heute: 1077
bewertet mit 20 Sternen

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16.06.15 09:36
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828 Postings, 1719 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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2927 Postings ausgeblendet.

24.01.20 10:57
1

2 Postings, 2 Tage Nikarius1Frage zur Stimmrechtsmitteilung

Hallo,

hatte diesen Post schonmal ins Nachbarforum gesetzt, der geht da aber unter...

Ich lese seit ca. einem halben Jahr hier mit. Vielen Dank für die vielen informativen Beiträge sowie den Unterhaltungswert.

Ich habe eine kurze Verständnisfrage zum Thema Stimmrechtsmitteilung:

Gehen wir mal davon aus, dass die Amerikaner für ein und denselben Kunden die Aktien kaufen, müsste dann nicht nach § 34 Absatz 1 WpHG eine Stimmrechtsmitteilung über den gesamten Stimmrechtsumfang des Dritten erfolgen in dessen Namen die Banken kaufen?

Ich kann nicht einschätzen inwiefern sich so etwas verschleiern ließe, hat da jemand eine Meinung dazu?

Danke vorab  

24.01.20 13:49

7 Postings, 9 Tage Klausi 61Nikarius 1

Ich bin kein Profi, aber ich habe mal" VW-Shortsqeeze" gegoogelt. Der Porsche Chef konnte es auch erfolgreich verschleiern, dass Porsche 71% von den VW- Stimmrechten hielt. Lies dir das mal durch.  

24.01.20 14:30

7 Postings, 9 Tage Klausi 61Tippfehler

richtig "VW-Shortsqueeze"  

24.01.20 16:57
2

680 Postings, 482 Tage difigianojeder mit jedem

24.01.20 17:57
6

2355 Postings, 1405 Tage zwetschgenquetsche.Stimmrechtsmitteilungen

Also, wer hier so lange schon mitliest, dem muss wohl ein Lückentext angezeigt worden sein.
Und wer wieder Porsche-VW zitiert, der vergisst z.B. mal wieder das, was ich an anderer Stelle schon mal zitierte:

"Einige Zitate:
"Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde von Porsche vorab über die erwogene Maßnahme und deren Veröffentlichung unterrichtet.", "Der Aufsichtsrat der Porsche SE hatte am 3. März 2008 grünes Licht für die Erhöhung der VW-Beteiligung auf über 50 Prozent gegeben. Daraufhin wurden alle zum Erwerb der Mehrheit an Volkswagen notwendigen kartell- und aufsichtsrechtlichen Schritte eingeleitet. Nach Gesprächen mit der EU-Kommission erweiterte Porsche seinen Antrag bei den europäischen Kartellbehörden um Verträge zum Erwerb von 4,89 Prozent VW-Stammaktien, deren Lieferung heute erfolgt ist. Porsche rechnet damit, dass die nun noch laufenden kartell- und aufsichtsrechtlichen Verfahren in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Die weitere Erhöhung der Volkswagen-Beteiligung soll in den nächsten Monaten erfolgen." Etc pp.

Quelle: web.archive.org/web/20090627112552/http://...newsarchive2008/"

Oder dies hier:
"Equity-Swaps wurden von Porsche damals in einem ganz anderen Ausmaß gekauft.
Morgan Stanley nutzt hier lediglich auf clevere Art, noch Anteile zu einem bald lächerlich geringen Preis bekommen, um damit einzig und allein Geld durch Kursgewinne zu verdienen.
Die wollen keine Mehrheit, die wollen nichts Strategisches, die wollen keinen Streit mit den anderen Aktionären, die haben aus technologischer, regulatorischer und finanzieller Hinsicht kein Interesse an einer Übernahme und schlussendlich hat Morgan Stanley so viel Geld über, dass die Wirecard selbst mit 100 Euro Aufschlag direkt kaufen könnten. Steigbügelhalter und als Strohfirma agiert MS erst recht nicht. Schon gar nicht bei der FT-Vorgeschichte.

Ich verstehe auch nicht, inwiefern eine LV-Quote von vermeintlich 20% für eine etwaige Übernahme durch Equity Swaps nützlich sein könnte, da diese 20% nicht an MS zurückgingen. Der VW-Porsche-Vergleich hinkt auch insofern, weil die LVs damals gegen eine Übernahme wetteten. Und hat Porsche etwa durch den einmaligen Squeeze sich VW einverleiben können? Nein! Man kann auch nicht einfach seine Optionen erhöhen, um damit 50,01% aller Wirecardaktien zu erhaltne, ohne das es jmd mitbekommt oder ausplaudert. Schon gar nicht, wenn man ja bereits über die letzten Stimmrechtsmittelungen von MS weiß."

Siehe auch:
https://www.ariva.de/forum/...-beste-aktie-2014-2025-497990?page=2745
https://bo.ariva.de/forum/tangopaule-t497990?page=2663

 

24.01.20 18:01
2

2355 Postings, 1405 Tage zwetschgenquetsche.Fragt bei der Bafin nach, die kennt die Gesetze

in und auswendig und zu solchen Fragen dürfen Sie auch Auskunft geben :-)

Darüber hinaus: Die Stimmrechtsmitteiungen zeigen, dass jede Bank ihr eigenes Süppchen mit ihren Anteilen kocht. Das ist nicht sonderlich orchestriert für die Vermutung, im Hintergrund ziehe einer die Fäden.

Zumal ja auch irgendwann herauskommen muss, wer denn hinter den Banken stecken würde. Und wie ich schon dutzendfach beschrieb, gibt es keinen Übernehmer, schon gar nicht einer, der nicht genug Geld hätte, um solche Hintergrundverfahren nötig zu haben. :-)  

24.01.20 23:21
1

26 Postings, 155 Tage knecmarShort Anteil größer?

https://twitter.com/AOgotemmeli/status/1220816981324111875?s=20

Amlodhi Ogotemmeli
@AOgotemmeli
Zum bisher bekannten Short Interest von Wirecard kommen OTC gehandelte $WRCDF shorts im Wert von 1.09 Mrd. Dollar dazu. Zusammen mit WDI also z.Zt. 1.09+3.61=4.7 Mrd. Dollar Short Interest, 27.66% der Aktien geshortet!  

25.01.20 07:02

1168 Postings, 1832 Tage ooo111oooOben

Hatte ich geschrieben: "
Btw. Weiß jemand wie hoch der onboarding Aufwand für WDI ist wenn ein Kunde die Plattform nutzen will?"

Der Hintergrund meiner Frage ist: in meiner subjektiven Meinung gewinnt WDI weniger Kunden (die news dazu fehlen). Da jede Partnerschaft, die ja erstmals zum Fliegen gebracht werden muss, kommuniziert wird, vermute ich, dass auch Neukunden kommuniziert werden würden wenn man sie hätte. Deshalb meine Vermutung:

Ich als Neukunden würde auch vorsichtig sein wenn bei meinen Lieferanten Bilanzmängel im Raum stehen würden (weil es sich immer auch auf die Technologie auswirkt wenn es tatsächlich so wäre)
Wenn ich wirecard wäre würde ich solchen skeptischen Kunden, sofern die es nicht sowieso fordern, ein Rücktrittsrecht bis zum Ende der Sonderprüfung anbieten. Das macht natürlich nur dann richtig Sinn wenn der onboarding Aufwand (und Wechselaufwand) möglichst gering ist. Bis zum Erlöschen des Rücktrittsrecht würde ich als wirecard diesen Kunden auch nicht referenzieren.

D.h. Evtl gibt es auch von Neukundenseite nach dem Abschluss mehr news?!
 

25.01.20 10:31
2

129 Postings, 276 Tage LucasMaatNeukunden

Frag Sie einfach bei Wirecard nach, ob, so wie Sie vermuten, den Kunden ein Rücktrittsrecht eingeräumt wird.
Ist doch eine Frage, die zu beantworten ist,
Ich habe ja schon mal darauf hingewiesen, viele Abschlüsse müssen erst fruchten.
Und ich glaube auch nicht, das jeder neue Abschluß immer bekanntgegeben werden muß.
Dann müsste ja auch jeder, sich daraus gewonnener neue Kunde ständig publiziert werden.
Dann ist man ja nur noch damit beschäftigt.
Macht das Sinn ????
Die Meinung dahingehen ist doch auch sehr unterschiedlich.
Einer will ständig Bekanntmachungen, Andere regen sich darüber auf, das ständig neue Kooperationen publiziert werden.
Was denn nun ????
 

25.01.20 10:45
17

2355 Postings, 1405 Tage zwetschgenquetsche.o1o - Neukunden, Onboarding

Du hast ja mitunter ganz gute Ansätze, aber zeigst dich auch des Öfteren ignorant und "künstlich" besorgt, wo es nicht sein muss ;-) Das Thema Newsflaute, Neukundensorge oder auch Boon hattest du ja schon mehrmals drauf, aber die Erwiderungen darauf scheinst du nicht wirklich akzeptieren oder einordnen zu können. Und da du dich ja doch zumeist expertenhaft gibst (meine Wahrnehmung!), stellst du Fragen, die ich von einem "Experten" nicht erwarten würde.

Darüber hinaus ist dieses Forum der denkbar schlechteste Adressat für Fragen, die dir nur die Mitarbeiter von WDI geben können.
So etwas wie Onboarding-Kosten ist per se eine Anfrage an die IR wert. Und sehr wahrscheinlich werden sie dir die nicht sagen, weil so etwas ja  äußerst sensibel ist. Aber sie in einem Forum zu erfahren, ist an Unwahrscheinlichkeit nicht mehr zu toppen.

Überhaupt: Wenn du Sorgen hast (so naiv sie auch immer sein mögen), frag doch bei WDI nach. Frag nach, wie das Neukundenwachstum ausfiel, wie sie es mit den Veröffentlichungen halten, wie es mit dem Onboarding aussieht, etc. Aber doch nicht hier bzw. hier lieber die Antworten der IR einstellen! :-)

Zu den Kooperationsmeldungen: Und werd doch mal konkret, statt im McCrum'schen Stile negative Vermutungen zu formulieren: Inwiefern siehst du denn den Newsflow verringert, wurden in den Vorjahren/Vormonaten wirklich quantitativ weniger gemeldet?

Ist es nicht üblich, dass zu Jahresende und zu Jahresbeginn tendenziell weniger veröffentlicht wird?
Ich kenne keine Branche, die in dieser Jahreszeit viel an Kooperationen, Übernahmen, Launches, Projektstarts o.Ä. zu vermelden hätte.

Und was für Kooperationen sollen denn noch eingegangen werden?
- Gibt es überhaupt noch Zahlungsanbieter, die noch nicht mit Wirecard kooperieren? Fallen dir also noch Kreditkartenfirmen neben UnionPay, Mastercard, Visa, BOA ein?
- Ein starker, und wachsender Bereich von WDI ist die Kreditvergabe. Aber hörst du von anderswo, dass man vermeldete, einen Kredit zu bekommen?
- Auch ist das ganze Paymentthema nicht mehr neu. Verglichen mit früher, kann es gar nicht mehr so viele Neukunden geben.
- Und Wirecard hat bereits verlautbart (ich habe das schon 2018 hier gepostet), dass sie nicht jeden kleinen Shop vermelden. Sonst bräuchte WDI mehr Schreibkräfte, als Informatiker ;-)
- Und WDI ist quasi erst seit Kurzem in China, durch die Übernahme, präsent. Erwartest du jetzt schon entsprechende Meldungen über neue Kunden, etc.? Da bist du aber ziemlich vorschnell. Dann müsstest du auch sofort eine Hochzeitsmeldung erwarten, sobald zwei Leute letzte Woche eine Beziehung eingingen...
- Darüber hinaus sind Kooperationsmeldungen nicht ad-hoc-pflichtig. Man könnte sein Pulver also bewusst trocken halten, um noch genügend positive Meldungen im Anschluss an den KPMG-Bericht zu haben.
- Und Braun betont immer, dass es auf Kundenseite überhaupt keine Probleme gibt.
- Auch 2019 gab es zahlreiche Meldungen über Neukunden und Kooperationen und techn. Weiterentwicklungen trotz der FT-Vorwürfe. Und jetzt meinst du, Kunden könnten deswegen zögern? Ausgerechnet jetzt? Warum dann nicht schon in 2019?
- Und warum laufend Kooperationsmeldungen herausbringen, die dann entweder verpuffen oder aber gegen Wirecard verwendet werden, nach dem Motto: "Die haben es aber nötig".
- Siehe auch hier die Erklärung von Johnny Utah auf deine damals schon naive Sorge um Neukunden (https://www.ariva.de/forum/...ngsbewusste-523923?page=66#jumppos1657)

Zum Onboarding:
Die werden ganz sicher nicht höher sein, als die Mehrwerte durch den Einsatz von WDI in Form von geringen Ausfällen, höheren Bestellungen (Conversionrates), mehr Daten sowie Einsparungen, weil man andere Services nicht mehr braucht, etc.

Und sie werden ganz sicher unterschiedlich hoch sein, je nachdem, um was es sich handelt.
- Nutzt man WDI quasi automatisch mit, weil man Magento nutzt, wo WDI integriert ist?
- Erstellt man sich einen eigenen Online-Shop mit Supr, die von WDI übernommen wurden? https://de.supr.com
- Entwickelt man mit WDI gemeinsam eine ganz eigene Lösung?
- Oder will man WDI in eine bestehende Lösung integrieren?
- Und was genau will man von WDI?
- Entstehen überhaupt Kosten wie Beratung, Implementierung, Aftersales oder werden Promillepunkte auf die %-Marge draufgepackt?
- Und wann hört Onboarding auf? Zählt dazu auch, dass man immer mehr von WDI nutzt? Was aber, wenn man problemlos neue WDI-Services dazuschalten kann oder weitere Kosten?- Ist es nicht wichtiger, statt Neukundenabschlüsse z.B. News über neue Produkte zu veröffentlichen? Und die können ja nicht laufend kommen, da sich neue Produkte nicht im Handumdrehen generieren lassen.

Zum Schluss nun der kurze Sinn zu dieser langen Rede:
Wirecard hat ganz sicher kein Kundenproblem, sondern allenfalls einen Personalmangel, um wirkich alle neue Kunden und Services auch zu veröffentlichen ;-)

 

25.01.20 11:04

129 Postings, 276 Tage LucasMaatNeukunde

Wirecard verdient  erst Geld , wenn der Kunde Geld verdient.
Haben ja einige schon mehrfach drauf hingewiesen. Das ist ja der Anreiz gegenüber Anderen.
Und wenn ich mit der Unterstützung von Wirecard meinen Kunden einen Mehrwert bietet, können mir doch diese
hätte, wenn und aber, egal sein.
Entscheidend ist doch, wo geht die "Reise" hin.
Die Möglichkeiten von Kooperationen sind riesig.
Es wird ständig und stetig gedrängt. Die ZEIT arbeitet für Wirecard.
" ROM WURDE AUCH NICHT AN EINEM TAG ERBAUT !"

 

25.01.20 11:08

129 Postings, 276 Tage LucasMaatZwetschgenquetsche

Danke, Sie sind mir zuvor gekommen.  

25.01.20 12:24
2

1168 Postings, 1832 Tage ooo111ooo@zwetschge

Wow, ich hatte nicht erwartet gleich eine Fernanalyse meiner Persönlichkeitsstruktur zu bekommen.

Zum zweiten Teil: ich habe mich scheinbar komplett missverständlich ausgedrückt. Ich hatte gehofft dass evtl jemand Infos zum onboarding (Erfüllung des Kundenbedarfs, nicht die Möglichkeiten der Plattform) hat. Deshalb die Frage ins Forum.

Wie WDI mit Kundenmeldungen umgeht hatte ich ja schon erfragt, verständlicherweise erinnerst du dich nicht mehr daran - auch dafür ist das forum gut, falls das mal jemand fragen würde.

Meine formulierte Vermutung hat im weitesten Sinn auch was mit buchbarkeit bei eingräumten Rücktrittsrechten zu tun. Evtl hilft das für das Verständnis.

Vielleicht liest du dir meinen post nochmal durch. Ist aber auch nicht sooo wichtig. Es ist keine Kritik am Neukundenwachstum......
 

25.01.20 14:17
6

828 Postings, 1719 Tage hgschrARP Ertrag überkompensiert Sonderbelastung KPMG

Max 30 Kpmg Prüfer für 5 Monate im Einsatz = 30 x 100 Arbeitstage x 2000 Euro = 6 Mio Euro Aufwand. Dagegen 400000 Aktienrückkauf zu ca. 120 Euro. Kursbeginn 20 Euro = 8 Mio Beitrag zu Net profit.  

25.01.20 23:44
1

680 Postings, 482 Tage difigianorücktritt/ daten


das mit dem rücktrittsrecht ist abstrakt und in kooperationsverträgen oder wie auch immer ihr sie nennen wollt, nicht gegenstand.

bei ?grosskunden? kommt da ein cfo oder anderer aus dem management dazu und geht auf die bedenken des kunden ein, erläutert sachverhalte hierzu und wird dem  kunden wohl die ein oder andere info geben die wir als aktionäre so niemals erfahren werden. gelingt das nicht, wird es nicht zum vertrag kommen. auch nicht zu einem ?vorläufigen?vertrag, zimindest aus diesem grund.  

wenn nichts dran ist und dem kunden dies verständlich dargelegt ist, war es das mit dem thema. als kunde würde man sich da eher peinlich berührt fühlen, dies zu tun.

?kleinkunden?hat ma einer vor 3 jahren versucht einen passat bei vw zu bestellen, vorbehaltlich wegen dem dieselskandal?! take it or leave it.

daten, 000111000: warte ich auch schon drauf das dies zum thema wird. am liebsten wäre mir das dann aber gleich, damit?s durch ist.

wann war das mit der cloud, vor 5 jahren? ein geschrei von allen privaten und mittelständler als das mit der cloud einzug hielt. ihr erinnert euch wie sie alle misstrauisch hierzu standen, da könnten die daten leicht zweckentfremdet werden. und nu, kein thema mehr. 80% der leute legen mind. 80% ihres zeugs in der cloud ab...

google, ja, meeeega geschäftsmodel aber was mich daran stört.( muss aber hinzufügen, dass ich ein software und edv-looser vor dem herrn bin.), dass ich den geringen lerneffekt von google?s programmen nicht verstehe. da machen die verschiedenen plattformen gefühlt alle ihr eigenes ding. bild, sprache, schrift. das die miteinander kommunizieren ist wohl eine grössere herausforderung. kommt mir so vor als lernen bzw. arbeiten die ?analog? und ein miteinander. so weit off topic.

onboarding: ich denke ( nicht wissen), dass das onboarding mit zunehmender kundengewinnung dynamisch geringer wird. wird dann wohl immer mehr zu copy and paste für wirecard.  wir hatten bis vor kurzen eine tochterfirma die als kunden im wesentlichen regionale enegieversorger hatte. diese firma hat das e-auto ladeboxen management für diese energieversoger durchgeführt. keine zahlungen, nicht wie wirecard. lediglich das handeln, dass wenn der kunde vom energieversorger diese ladestellen genutzt hat, dass diese in die haushaltsstromabrechnung eingeflossen ist.  und hier ging der onboarding aufwand dynamisch nach unten. kam jetzt zb neben den energieversorger erstmalig eine  zb hotelgruppe hinzu und der bedarf musste der zimmerrechnung hinzu gebucht werden, war der aufwand um ein vielfaches höher. aber den aufwand greifen möchte ich an dieser stelle nicht, da ich technisch, fachlich und operativ niemals nah genug dran war, so dass das ich dies benennen könnte. zudem ist das weit weg von dem was wirecard alles an lösungen bittet.  das onboarding zu pauschalieren ist für mein dafürhalten unmöglich. da die dienstleistungpalette von wtc äusserst unfangreich ist und viele angeboardete firmen unterschiedlichste anforderungen und somit umfänge haben. auch unterschiedliche grössen, regional,währungsübergreifend. etc.pp. denke das onboarding ist so unterschiedlich wie die zeit die ein single gegenüber einer grossfamilie zum einkaufen benötigt. vll. kannst damit ja was anfangen und kommst ein stück weiter.

habs grad gelesen. angeboardet, geiles denglisch. lass ich jetzt aber...

 

26.01.20 07:38
2

1168 Postings, 1832 Tage ooo111ooo@difigiano

Bei uns kommt es durchaus vor dass Kunden Rücktrittsrechte im Vertrag haben. Kunden sind bei uns aber deutlich wertvoller als ein Kunde von VW der ein Auto kauft.

Da wir keine bilanziellen Anschuldigungen haben liegt das Rücktrittsrecht meist bei der Technologie und meist mit der Bedingung, dass der Kunde uns gravierende Mängel belegen muss (ist oft allein durch die Gewährleistung bereits abgedeckt). Aber es kommt auch vor, dass Kunden ein anderes Rücktrittsrecht verhandeln z. B. weil Detailkonzepte noch nicht fertig sind und wir aber die Unterschrift jetzt haben wollen. Bei on-premises Lizenzen führt das dann dazu, dass der Umsatz nicht gebucht werden kann. Bei subscription oder saas (mit in der Regel Mehrjahresverträgen) ist es eigentlich egal da eh monatlich gebucht wird. Aber: wir kommunizieren solche Kunden erst wenn das Rücktrittsrecht erloschen ist.

Wenn sich wirecard also sicher ist, dass bei der Sonderprüfung nichts gravierendes raus kommt, dann könnte ein solches Rücktrittsrecht (oder lediglich Referenzierungsverbot) problemlos eingeräumt werden.

Ich als namhafter Kunde würde darauf bestehen. Denn ich hätte keine Lust dass meine (teuer aufgebaute) Marke in Verbindung mit Bilanzskandalen durch den Dreck gezogen wird.
So nach dem Motto: Kunde xy entschied sich für Wirecard obwohl das Risiko eines bla bla .....im Raum stand..... was Rückschlüsse auf das eigene Risikomanagement zu läßt....bla bla.

Einige unserer Kunden haben der referenzierbarkeit aus policy Gründen auch überhaupt nicht zugestimmt (z. B. Ein bekannter energy Drink)

Und deshalb hatte ich die Gedanken ob nicht die news Pipeline voller ist als aktuell ersichtlich.

Mit Kooperationen hat das nur wenig zu tun. Jeder partnert mit jedem, nur ein Bruchteil davon wird wirklich Erfolg haben.

 

26.01.20 09:17
2

680 Postings, 482 Tage difigianorücktritt

000111000:
das mag ja sein. dann aber aus technischen gründen, nichterfüllung, produktbedingt . da kann durchaus üblich sein. aber nicht wegen bilanzverstoss, etc.
bonitätsprüfungen im vorfeld der vergabe sind auch durchaus auch üblich. ebenso compliance-einhaltungen. über diese türe könnte man dann ggf. den vertag öffnen, wenn geregelt und im grossen stil geschummelt. aber rücktritssrecht aus bilanzierungsgründen, explizit wg. den vorwürfen bzw sonderprüfung. selbst kündigungsrechte aufgrund nicht erfolgten üblichen nicht erteilten testat des jahresabschlusses wirst du lange suchen müssen.  

26.01.20 09:23
1

680 Postings, 482 Tage difigianopipeline

...ob die tatsächlich voller ist, wer weiss. vll. warten einzelne kunden ab. wenn sich die kunden das erlauben/ leisten möchten.... wird der newsflow nach vorlage bericht zeigen.  

26.01.20 10:46
1

129 Postings, 276 Tage LucasMaatRücktrittsrecht

Wie die Gestaltung eines Vertrages aussieht, geht nur die beiden Vertragspartner etwas an !!!!
Ich glaube auch, Sie machen sich da zu viele Sorgen und erzeugen eine "künstliche" Verunsicherung.
Mich als Vertragspartner würde es nicht interessieren, ob Wirecard ihren Jahresabschluß schon testiert hat oder nicht.
Entscheidend ist für mich nur, ob man meine Forderungen entsprechend den Bedingungen erfüllen kann, die Vertragsgegenstand sind.
Warum sollte ich einen Vertrag eingehen, der nicht meinen Wünschen und Nöten entspricht.
Warum sollte Wirecard nicht existierende Kooperationen vermelden?
Ich habe bis jetzt auch noch nicht gelesen, das sich Wirecard dahin gehend geäußert hat : Womöglich können wir mit Kunde xxxx oder mit Kunde yyyy
einen Vertrag abschließen, aber die entscheiden sich erst, wenn die Sonderprüfung abgeschlossen ist.
Und auch bezüglich des Rufs der Kunden machen Sie sich "künstlich" erzeugte Sorgen.
Sie brauchen doch nicht für den Kunden denken!!!!!! Das kann der selbst. Kinder würden sagen: "Ich mach das schon, ich bin ja schon groß"
 

26.01.20 11:09
1

792 Postings, 7193 Tage LogoKooperationen sind oft wie präklinische Studien

Viele verschiedene Studien mit ähnlichen Zielen und nicht alle werden gewinnen bzw überhaupt die Marktreife erreichen.
Aber ohne Studien würde man evtl beim Zahlungsverkehr bisheriger Technik stehen bleiben und verdient dann zukünftig kaum noch was.
Zum Glück gibt es aber auch Kooperationen die quasi schon marktreife Produkte zum fliegen bringen und die sehr schnell beginnen, hohes Wachstum und Cash einzubringen.

Nicht jede Studie wird ein Erfolg aber manchmal muss man Geld einsetzen und im Zweifel verbrennen um überhaupt auch Erfolge feiern zu können.

Das Ziel 2025 mag fast schon konservativ sein (je nach Brille die man aufsetzt), aber es bedarf noch einiger Anstrengungen und Erfolge, um dies überhaupt zu erreichen.
Bei erhofften 3 MRD Gewinn (nicht EBIT) in 2025 und auch dann hoffentlich noch bis 2030 anzunehmenden Wachstum von größer 10% (ich sage Mal 15% p.a. bis 2030) sollte ein KGV von 20 gerechtfertigt sein. --> Marktkapitalisierung in Q1.2026 ca 60-65 MRD bei etwas mehr Aktien als heute.  ... Also Kursziel, falls der Erfolg gem. 2025er Planung eintritt, ca 500? in Q1.2026

Ehrlich gesagt ist es mir da relativ egal, welche Sprünge oder Rücksetzer der Kurs aktuell macht oder nicht.

Meine Meinung: 2018 war die Aktie im Bereich 160 - 199? etwas zu teuer. Aber bei positiver KPMG + Q4 wäre das für mich eine faire 2021er Kurs-Range.
Was Börse und Shorties draus machen, sehen wir dann.

Mein Tipp: nicht jede 5-20? für Gewinnmitnahmen nutzen in der Hoffnung, wieder günstiger einzusteigen.
Falls die Börse aber in 2020 übertreibt und bereits Kurse von 300? bietet, dann werde ich mir die Sachlage ganz genau anschauen und ggfs teilweise auch erst mal Gewinne mitnehmen.
Ansonsten warte ich gern bis 2025)2030..., solange die WDI-Zukunft erfolgsversprechend bleibt.
 

26.01.20 11:12

792 Postings, 7193 Tage Logofaire Kursrange für 2020 - nicht 2021

sorry  

26.01.20 11:12
1

680 Postings, 482 Tage difigianobin schon gross...

lucasmaat:

bei deinem letzten satz gehe ich nicht mit. insbesondere bei den kunden die am compliance-tropf hängen ist das sehr wohl ein thema. und das sind mittlerweile fast alle zimindest old economy big player. aber der umgang hiermit ist nicht das des vorläufigen vertrags. ich wiederhole mich ma:

bei ?grosskund­en? kommt da ein cfo oder anderer aus dem management­ dazu und geht auf die bedenken des kunden ein, erläutert sachverhal­te hierzu und wird dem  kunde­n wohl die ein oder andere info geben die wir als aktionäre so niemals erfahren werden. gelingt das nicht, wird es nicht zum vertrag kommen. auch nicht zu einem ?vorläufig­en?vertrag­, zimindest aus diesem grund.

? bei ?grosskund­en? kommt da ein cfo oder anderer aus dem management­ dazu und geht auf die bedenken des kunden ein, erläutert sachverhal­te hierzu und wird dem  kunde­n wohl die ein oder andere info geben die wir als aktionäre so niemals erfahren werden. gelingt das nicht, wird es nicht zum vertrag kommen. auch nicht zu einem ?vorläufig­en?vertrag­, zimindest aus diesem grund. ......?

000111000:
wenn du ein ins stocken geratene news-welle glaubst zu erkennen und unterstellen wir. dies ist/wäre tatsächlich so, hielte ich es für wahrscheinlicher das dies nicht den aktuellen abschlusserfolg oder misserfolg geschuldet wäre. vielmehr kann das auch an der lernkurve die wtc derzeit mit accounting und IR durchlebt, liegen. dafür spräche dann auch die nun seit eichelmann völlig veränderte ausprache von stellungnahmen seitens wirecard. da halte ich es für wahrscheinlicher. dass sich der umgang mit solch news seitens wirecard derzeit neu erfindet. was meiner grössten sehnsucht gegü. wtc sehr entgegen kommen würde.

 

26.01.20 12:01
1
ja, bei mir bekommst du vieles mehr inklusive, als nur eine fachliche Antwort ;-)
Aber immer ohne empirische Gewähr ;-)

Rein fachliche Antworten liefert dir Wirecard direkt, die IR und Co. sind weiterhin die noch besseren Ansprechpartner für deine Fragen und Gedankengänge.

Und zu allem was ich schon schrieb, ergänze ich meine Glauben daran, dass in privatwirtschaftlichen Führungspositionen BWL-kompetente Leute sitzen, die es uns gleich tun konnten, und von Anfang an die FT-Artikel als Unsinn entlarvt haben und sich die Frage nach Bilanzbetrug gar nicht erst gestellt haben. Ich denke vielmehr, dass sie die Firmenabos bei der Dieter von Holtzbrinck Gruppe abbestellt haben, so dessen wirtschaftliche Verluste erhöhten und die Boulevardismusspirale nochmals verstärkten. Wohlwissend, sich die Kosten für DvH nun gespart zu haben und damit sich die etwas höhere Marge im Vergleich zu Adyen leisten zu können.

Na, klingt das nicht plausibel? ;-)

Und damit ich deine Beiträge noch mehr wertschätzen kann und deine Person noch besser lerne zu kennen, die Frage, in welchem Unternehmen zu arbeitest und welche Tätigkeit du nach gehst?

Grüße!



 

26.01.20 12:57

1168 Postings, 1832 Tage ooo111ooo....

@lucasM.

"Entscheide­nd ist für mich nur, ob man meine Forderunge­n entspreche­nd den Bedingunge­n erfüllen kann, die Vertragsge­genstand sind"

Das mag für dich so sein, ich kann dir aber versichern, dass in ca der Hälfte der Enterprise  Evaluierung neuer Lösungen die Roadmap ein Thema ist. Denn der Kunde fragt sich ob der Anbieter innovativ ist, auch zukünftige Anforderungen abdecken kann und Thought leader ist etc.

@difigiano
Dazu hätte ich die IR befragt. Die Antwort war, daß immer noch jeder relevante Neukunde kommuniziert wird. Und anhand meiner Geschäftserfahrungen mit Referenzierungsregelungen und Rücktrittsrechten kam mir der Gedanke. Geringer onboarding Aufwand würde das befeuern. Aber jetzt ist von meiner Seite auch gut mit dem thema :)

@zwetschge.
Ich wollte natürlich keine gotteslästerung betreiben. Ich weiß doch dass die Strafe hier sofort die öffentliche Kreuzigung ist ;)

Ich denke du verstehst sicher dass ich hier nicht veröffentliche wo genau ich arbeite. Was soll das bringen? Es ist irgendwas im Management / Sales / product strategy /
Omnichannell User Experience. Einige Dax Konzerne gehören zu den Kunden und genau da gibt es die "Rücktrittsrechtsfetischisten" :).  

26.01.20 13:05

1168 Postings, 1832 Tage ooo111oooKorrektur

Dazu hätte ich die IR befragt. Muß heißen: Dazu hAtte ich die IR befragt.  

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