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Zum Lehrer nicht geeignet

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neuester Beitrag: 13.10.07 10:16
eröffnet am: 12.10.07 20:48 von: Eddie Anzahl Beiträge: 15
neuester Beitrag: 13.10.07 10:16 von: kleinlieschen Leser gesamt: 2641
davon Heute: 2
bewertet mit 6 Sternen

12.10.07 20:48
6

1339 Postings, 7559 Tage EddieZum Lehrer nicht geeignet

Habt ihr das in der Sueddeutschen gelesen?

Vermutet hatte ich das immer schon. Die suchen nur einen bequemen Job!
Hatte Schröder etwa doch recht?

Zum Lehrer nicht geeignet
Die Hälfte aller Referendare ist für den Lehrer-Beruf völlig ungeeignet. Für viele steht nicht das Arbeiten mit Kindern im Vordergrund ? ihnen geht es um ein laues Studium.

Die psychische Belastung von Lehrern ist laut einer Studie oft auch die Folge einer falschen Berufswahl. "In der Tat sind zu viele ungeeignet für den Lehrerberuf", sagte Uwe Schaarschmidt, Leiter der Potsdamer Lehrerstudie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Laut der Untersuchung, die am Freitag in Stuttgart vorgestellt wurde, weisen die Hälfte der Lehramtsstudenten und Referendare Verhaltensmuster auf, die ihn zur Bewältigung der psychischen Anforderungen des Lehrerberufs ungeeignet machen.

Hinzu kommen laut Schaarschmidt aber auch schwierige Schüler und Eltern, ungünstige Arbeitszeitgestaltung und mangelnde gesellschaftliche Anerkennung.

Die Motive für das Lehramtsstudium seien oft nicht die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sondern die gute Vereinbarkeit von Familie und Lehrerberuf sowie vermeintlich geringere Studienanforderungen, erläuterte Schaarschmidt.

Der Untersuchung zufolge, für die 20 000 Lehrer befragt wurden, überwiegen nicht nur bei den angehenden Lehrern, sondern auch bei den langjährigen Profis gesundheitsgefährdende Verhaltensmuster. Dazu gehören einerseits mangelndes Engagement, geringe Widerstandfähigkeit und Unlust, andererseits Überengagement und Selbstausbeutung.

Der Chef des Beamtenbundes Baden-Württemberg, Volker Stich, forderte mehr Beratung für Schulabgänger und Studienanfänger, um die Selbsteinschätzung der jungen Menschen zu schärfen. "Da hilft nicht nur ein Schulpraktikum."

Stich forderte ein Hilfenetz für die Lehrer. Es müsse neben Beratung auch Fortbildungen anbieten. Auch kleinere Klassen könnten zur Entlastung beitragen.



 

12.10.07 21:01
1

7453 Postings, 5301 Tage 2teSpitzeMit kleineren Klassen

würde schon sehr viel erreicht. Nicht nur für die Lehrer, vor allen Dingen natürlich für die Schüler.

MfG

Spitze



 

12.10.07 21:03
2

5335 Postings, 4743 Tage e l a i n ekleinere klassen

wären auf jeden fall toll.

wenn allerdings ein lehrer nichts taugt und unmotiviert ist, dann nützt es auch nix wenn die schülerzahl pro klasse gering ist.  

12.10.07 21:06

7453 Postings, 5301 Tage 2teSpitzeAllerdings! o. T.

12.10.07 21:09

1339 Postings, 7559 Tage Eddierichtig, elaine

2te Spitze schreibt am Thema vorbei.

Das Thema hier und heute: werden Lehrer nur Lehrer, weil sie ein laues Studium und anschließend einen lauen Job machen wollen?  

12.10.07 21:11

7765 Postings, 5286 Tage polo10blöde populistische Frage

mach du mal den Job !  

12.10.07 21:13

5335 Postings, 4743 Tage e l a i n eaber polo genau das ist es doch

den job haben sich die lehrkräft doch selbst ausgesucht, dann sollen sie ihn auch vernünftig ausüben. im prinzip halten diese menschen unsere zukunft in ihren händen!  

12.10.07 21:18
1

1339 Postings, 7559 Tage Eddiewenn die Hälfe der Lehramtskandidaten

gemäß der oben genannten Studie für den Lehrerberuf ungeeignet ist, dann wird es doch noch erlaubt sein, zu fragen, warum das so ist.

Habe selbt eben nicht Lehramt studiert, warum sollte ich als0 den Job machen (wollen/sollen)  

12.10.07 21:20
1

7765 Postings, 5286 Tage polo10 e l a i n e

Stimmt ! Die Frage ist trotzdem blöde.

Lehrer sind Lehrer geworden weil:

- sie verdienen viel
- sie arbeiten wenig
- sie haben viel Ferien + Freizeit

So ist doch das Bild draussen. Wie´s in der Schule aussieht, das sagt und sieht (oder will keiner sehen) keiner.  

12.10.07 21:23

5335 Postings, 4743 Tage e l a i n eund das soll man dann einfach so hinnehmen?

nur weil es eben so ist?  NEIN!  

12.10.07 21:40

55843 Postings, 4741 Tage heavymax._cooltrad.#1:hättste auch in meinem Thread posten können

12.10.07 22:47
3

19607 Postings, 5055 Tage etküttwieetkütt#1 - guuuuut analysiert

... und der anderen Hälfte, nämlich den pädagogisch und persönlich sehr kompetenten Lehrern werden vielfach die Hände gebunden durch zu differenzierte bürokratische Vorgaben, die keinen oder wenig Handlungsspielraum zulassen und/oder erst mal schwachsinnige Erwartungen und Inhalte in der Referendarszeit zu "überleben" haben.

Wie viele sind schon nach der Referandarszeit mit den Nerven fertig???

Dann wär ja auch noch Zeit den Beruf zu wechseln, aber dieser Stress ist weniger von Kindern als vom Seminar gemacht und derjenigen, die die Macht haben, eine Unterrichtsstunde "in der Luft zu zerreißen".
Ist wie überall: nur die Harten kommen innen Garten, aber ob das die besten Lehrer sind???

______________________________________
Ich sehe was, was Kalli sieht...

 

12.10.07 23:07
1

1857 Postings, 4884 Tage HagenstroemEin Hilfenetz für Lehrer wäre sicherlich nicht

schlecht, festangestellte Sozialarbeiter, Therapeuten und ein schulpsychologischer Dienst an jeder Schule besser. Auch sollten Schüler, als Personen an vorderster Front, von sich aus auffällige Lehrpersonen unkompliziert melden können. Schnelle und professionelle Hilfe scheint dringend angezeigt.

--------------------------------------------------
Ich möchte eure Sterne nicht. Gebt sie den Bedürftigen.  

12.10.07 23:11
3

19607 Postings, 5055 Tage etküttwieetküttDamit wäre aber erst mal der schulpsychologische

Dienst auf Fähigkeit zu überprüfen...
Hab grad bei uns am Gym die Schulpsychologin "gekillt", weil sie in ihrem Deutschunterricht mehrere Kinder persönlich schikaniert  und zu schlechten Noten verholfen hat, weil sie ihres Erachtens nicht auf´s Gym gehörten. Fazit: musste Klasse abgeben und ihr Thron als Schulpsychologin ist erst mal kräftig angschlagen....

______________________________________
Ich sehe was, was Kalli sieht...

 

13.10.07 10:16
2

8541 Postings, 5554 Tage kleinlieschenIst ja wieder mal was ganz Neues -

- erst im Referendariat stellt sich raus - boah ey - den/die sollten
wir besser nicht auf die Schüler loslassen - aber na gut,
was soll der/die Ärmste jetzt anfangen, mit dem Abschluß kann man nur
den Lehrberuf ergreifen oder alles in die Tonne kloppen.
- Studium ohne Zwischenpraktika, wo gibt`s den sowas?

Die "Eignungsprüfung" kommt erst ganz zum Schluß als Referendariat daher
und ist eine der größten Fehlplanungen im Ausbildungsweg.
Studienschwerpunkt ist Fächerwissen, pädagogische Inhalte sind eher Mangelware.

Während meiner Schulzeit hatte ich leider oft Lehrer/innen, die zwar über fachliches
Wissen verfügten, jedoch nicht in der Lage waren, dies kind/jugendgerecht zu vermitteln.

Eine Änderung im Lehreraubildungssystem ist m.M.n. schon sehr lange überfällig!

Gruß ka-el
_______________
schöner-Tag-heute  

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