Ich bin noch einmal über nachfolgenden Absatz vom 20.05.2011 gestolpert
20.05.11 10:47 Nach der Insolvenzaufhebung ist es geplant die Geschäftsbereiche der MMB in die im Freiverkehr an der Frankfurter Börse gelistete Paketeria AG ein zu bringen. Zu den Geschäftsbereichen gehört die ' Spritze ohne Nadel, INJEX, mit der man Medikamente ohne Nadel schmerzarm in das Fettgewebe injizieren kann. http://www.ariva.de/forum/...a-AG-Anstieg-435151?page=119#jumppos2977
Jeder Anleger würde doch hier herauslesen, dass Injex bereits ein „Geschäftsfeld „ von MMB GmbH ist, oder sehe ich das falsch. (Zur Erinnerung: Zu diesem Zeitpunkt kannte keiner der Anleger den Namen Injex Pharma GmbH)
Warum tut man allerdings im Mai 2011 so, als ob für die Produktionsanlagen keine zusätzlichen Investitionen nötig wären? ( Von einer Injex GmbH weiss zu diesem Zeitpunkt kein einziger Anleger etwas).
Auszug: Antworten 1-6 wurden weggelassen, da nicht themenrelevant. Zitat: Andy Rösch auf Xing 19.05.11 13:42 #2934 Folgende Frage wurde gestellt: Hallo Herr Rösch,
war der Vertrieb der "Spritze ohne Nadel" nicht Anfang 2001 schon einmal Ihr Geschäftsmodell mit der Rösch AG? Soweit ich recherchieren konnte, war dies mit hohen Verlusten behaftet und Sie schieden 2002 dort aus.
Was macht Sie so sicher, dass es diesmal zum Erfolg gereicht?
Und hier AR's Antwort: Hallo Herr Mantzke,
7. Es sind keine Investments mehr für die Produktionsanlagen erforderlich
8. Wir starten heute zuerst in Ländern , in denen das Gesundheitswesen nicht so kompliziert strukturiert ist wie in Deutschland.
9. Wir können basierend auf einer viel kleineren Kostenstruktur durchstarten.
10. Pharmakonzerne können ihre Patente für ein Medikament um 5 Jahre verlängern, wenn sie z.B. das Medikament in neuer nadelfreier Applikation anbieten.
Und noch kurz zurück in die Historie
Warum Verluste im Jahr 2000 und 2001??
Gegenfrage: Warum hat die Rösch AG am 24. Februar 2000 den Börsengang gemacht???
Wie fast alle Unternehmen wurde Kapital für ein Geschäft mit Zukunftspotential benötigt. Es mussten noch Produktionsanlagen fertiggestellt werden, teure Studien finanziert werden, alle möglichen Zulassungen erarbeitet werden.
Das hat damals natürlich erst einmal Verluste verursacht.
Aber genau das Geld wird heute nicht benötigt, weil wir auf den Grundstein auf bauen , der vor 10 Jahren durch die Rösch AG gelegt und bezahlt wurde Zitat Ende: Quelle: http://www.ariva.de/forum/...a-AG-Anstieg-435151?page=117#jumppos2933
Schauen wir uns nun diese Meldung bzw. die Antwort auf eine gestellte Frage, einmal genauer an. Ich darf daran erinnern, dass zu diesem Zeitpunkt (Wir schreiben den 19. Mai 2011) immer NUR davon gesprochen wurde, (wie in etlichen Postings zuvor nachzulesen) die MMB in die Paketeria einzubringen. Die Injex Pharma GmbH wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwähnt.
Interessant ist hier zuerst die Antwort unter Absatz 7. Zitat: 7. Es sind keine Investments mehr für die Produktionsanlagen erforderlich Zitat Ende:
und natürlich die Erklärung zu der Frage:“ warum Verluste im Jahr 2000 und 2001?
Zitat: Wie fast alle Unternehmen wurde Kapital für ein Geschäft mit Zukunftspotential benötigt. Es mussten noch Produktionsanlagen fertiggestellt werden, teure Studien
finanziert werden, alle möglichen Zulassungen erarbeitet werden.
Das hat damals natürlich erst einmal Verluste verursacht.
Aber genau das Geld wird heute nicht benötigt, weil wir auf den Grundstein auf bauen, der vor 10 Jahren durch die Rösch AG gelegt und bezahlt wurde Zitat Ende:
OK soweit so gut und auch nachvollziehbar. Aber was wurde dann bitte für den Wert von 2,4 Millionen durch die Injex Pharma GmbH eingebracht, wenn AR hier in seiner Funktion als GF der MMB GmbH erläutert, dass bereits alles in eigener Hand ist ?
Hierzu: Auszug aus Unternehmensmeldung vom 29.09.11 Zitat: Der hohe Ertragswert basiert bei geplanten Umsätzen für das INJEX 30 aus der Übernahme des Unternehmens und den lange verhandelten Konditionen des Kaufvertrages. Nach einer ersten ausgeführten Zahlung ist ein Restbetrag von ca. 2.2 Millionen EUR in Raten über 26 Monate fällig. Der Kaufpreis umfasst alle Vermögenswerte wie Produktionsanlagen, weltweite Rechte, Studien, medizinische Dokumentationen und eine erhebliche Anzahl von INJEX Starter Paketen mit einem Wert von ca. 3.3 Millionen Euro ( Händlerabgabepreis ). Zitat Ende: Quelle: http://www.ariva.de/news/...von-ca-3-2-Millionen-Euro-deutsch-3853948
Mal abgesehen von den Injex Starter Paketen ( die inzwischen abgeschrieben sein dürften) also noch einmal das selbe – oder?
Den intelligenten Aktionär sollte sich eigentlich schon dafür interessieren für was hier noch einmal 2,4 Millionen ausgegeben worden sind. – oder wurde es gar nicht doppelt ausgegeben?
Gemäß Xing Posting vom 19.05.2011 war das doch alles schon vorhanden und hat, wenn man die Antwort von A.R. richtig interpretiert, damals einen Teil der Verluste von 30 Millionen verursacht.
Auf der anderen Seite hat doch Injex Equidyne Inc. vertreten durch Herrn Fukushima, die Anlagen, Rechte, Studien etc. wieder von der Riemser AG erworben. Sie gehören also definitiv am 19.05.2011 der Injex Pharma GmbH.
Wie also kann Herr Rösch in seiner Antwort bei Xing vom 19.05.2011 ( in der Funktion als CEO von Paketeria bzw. GF von MMB – weis man immer nicht so genau) diese Antwort geben?
Vielleicht weil er Sie nämlich aus der bisher verschwiegenen oder einfach vergessenen Tatsache gegeben hat, dass zu diesem Zeitpunkt Michael Baruschke auch GF der Injex Pharma GmbH war.? (Siehe hierzu Auszug aus elektronischen Bundesanzeiger „Injex Pharma GmbH – Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010)
...und wenn dem so war, dass Michael Baruschke bereits 2010 GF von Injex Pharma GmbH war, mit wem hat er dann so intensiv verhandelt?
Wir erinnern uns doch alle noch gerne an den regen User Austausch im alten Paketeria Thread, ( August / September 2011 ) wo sich doch alle freuten dass Fukushima „extra“ aus USA anreiste um alles in trockene Tücher zu bringen. – Seitenlang und ausführlichst.
Eintragung Bundesanzeiger:
Injex Pharma GmbH, Gesellschaftsvertrag vom 08.11.2005.
Eingetragen in HR: 06.01.2006, GF M. Fukushima m. Alleinvertretungsrecht, St.Kap. 25.000 Eur, Geschäftsanschrift: Oberlandstr. 19-21, 12099 Berlin
Dann: 04.11.2009 bis 06.08.2010 2. GF Michael Baruschke
Ab 19.09.2011 GF Andy Rösch,
Neue Anschrift: Buckower Damm
Und wer ist Michael Baruschke?
http://raro.de/qualitat-und-zertifizierung/
Ach da steht ja (angeblich) eine der Produktionsmaschinen INJEX PHARMA GMBH Michael Baruschke, Injex Pharma GmbH Oberlandstraße 19 - 12099 Berlin Firmen-Adresse: Injex Pharma GmbH Oberlandstraße 19 12099 Berlin
Adresse der Firma von: Michael Baruschke Die Firmen-Adresse der Firma Injex Pharma GmbH, Michael Baruschke. Die Anschrift finden Sie in der Straße: Oberlandstraße 19 der Stadt Berlin mit der Postleitzahl 12099.
Rarotype (USA), Inc.
raro plastics gmbh Oberlandstrasse 19-21 12099 Berlin Tel +49 30 629 02 58 Fax +49 30 629 02 62 raro-berlin@raro.de
RAROTYPE (U.S.A.), INC President: Franz Hohenadel 4891 N.W. 103rd. Avenue, Suite 11 – J Sunrise, Florida 33351 Phone: 954 741 0080 Fax: 954 741 6083 rarotypeusainc@bellsouth.net Hablamos Español
http://www.corporationwiki.com/Florida/Sunrise/...enadel-P301776.aspx
Noch einmal : Zuerst wurde die Injex Pharma GmbH in die MMB GmbH eingebracht. Dann wurde die „Geschäftsfelder“ der MMB GmbH in die Paketeria AG eingebracht. Dafür bekam die MMB GmbH u.a. 1,4 Millionen Aktien der Paketeria AG und Fukushima umgerechnet 2,4 Millionen Euro. ( Ratenzahlung)
So weit so gut.
Gewinner ist auf jeden Fall Fukushima + 2,4 Millionen Dann natürlich die MMB + 1,4 Millionen Aktien
Verlierer ist in meinen Augen ganz klar die Paketeria AG -/Injax Pharma AG Sie muß 1,4 Millionen Aktien an MMB GmbH abtreten und die Raten für Fukushima bezahlen. Dafür hat sie „Geschäftsfelder“ und Verträge bekommen, von denen der Anleger stand heute aufgrund mangelnder Informationspolitik überhaupt keine Wertvorstellung hat.
Warum hat man eigentlich nicht die Injex Pharma GmbH gleich in die Paketeria AG eingebracht und „nur“ 2,4 Mio geblecht. Dann hätte man zumindest die 1,4 Mio Aktien im eigenen Haus.
Aber dann wäre halt die MMB GmbH ziemlich leer ausgegangen. Und die MMB ist ja zu 95% Rösch „himself“ wie wir inzwischen wissen.
Bitte korrigieren, sollte ich irgendwo falsch liegen........ |