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Zinserhöhungszyklus und Rezession

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neuester Beitrag: 05.12.19 11:51
eröffnet am: 04.03.17 20:18 von: Instanz Anzahl Beiträge: 397
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16.02.19 19:38
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199 Postings, 1287 Tage KonstrucktEine frage der Bewertungen

Es ist aber auch manchmal so verzwickt,  wenn alle Zentralbanken der Welt sich gegen den Sparer und Risikobewusten Aktienkäufer richten. Die akumulierten Ergebnisse der Politik der ZB werden unsere sauer verdientes Geld auf dauer Verwässern . Allein 20 Jahre mal 2,5 Inflation = Hälfte des Vermögens weg!
Sollen wir wirklich weiter stattdessen in überbewerteten Aktien Investieren in der Hoffnung nach Inflation unser vermögen zu erhalten (und dann auch wenn alles gut geht siehe Japanische sklerose)anstatt auch mal Antizyklisch am Ende der hausse zu putten ?  Mir geht es nicht darum  das ich recht habe am Markt und dein Einwand ist berechtigt man kann sich zu tode puten gegen die Zentral banken.   Mir geht es letztendlich nur um Chance/Risiko Verhältnis und wie gesagt auf der longseite sehe ich vielleicht von dem jetztigen niveu 20% Potential nach Oben aber die Fallhöhe sehe ich auf mind 50 % ausgehend vom nashdaq /Sap/Dow.

Wenn ich mir die unternehmen so anschaue und ich schaue mir wirklich die Bilanzen an dann sehe ich überall Aktienrückkäufe zum teil überteuerte sinnlose zukäufe, steigende Zinskosten trotzt niedrigzinsen. Fallende Eigenkapitalquoten fallende margen usw  und  das alles eingehend mit steigenden Kursen die 30 mal Gewinn diskontieren. Die Zentralbanken können meiner Meinung nach weiter die märkte mit Liquidität zu kacken um die Zombiefirmen die keiner braucht weiter am Leben zu halten aber den Konsum wird man nicht damit anheizen, weil ja auch langsam viele Privathaushalte neben den Staaten verschuldet sind und die Zinskosten ja in immer grösseren Beträgen beglichen werden müssen. All die Zinskosten die bezahlt werden fehlen dann im  Konsum  der ja letztendlich für alle Produkte die hergestellt werden immens wichtig ist. Wer soll den dann all die Waren kaufen die auch noch von einem Überangebot an Waren und Dienstleistungen  auch durch künstliche Zombiekreditfinanzierung durch Zentral banken am Leben gehalten wird kaufen?
Ja die Zentral banken haben große macht und können die Firmen und Staaten weiterhin finanzieren durch niedrige zum teil negative Zinsen , QEs etc, aber wer soll dieses ganze zeug kaufen?  Produzieren auf kredit ist die eine sache aber Konsumenten die nix kaufen in einer Wirtschaft die sich ja nicht bereinigen darf weil alle keinen crash haben wollen. So machen wir uns lieber gegenseitig das Leben schwer anstatt die Bereinigung  zu zu lassen und Überkapazitäten abzubauen und die die Übrigbleiben können endlich mal aufblühen und sinnvoll in neue Technologien/Produkte zu investieren anstatt sich gegeneinander  die Margen kaputt zu machen und viel Energie zu verschwenden am Markt zu bestehen um jeden Preis. Den Preis bezahlen die Leute rund um den Globus  wer den billigsten lohn bekommt Fortschritt sieht meiner Meinung anderes aus. Aber ich schweife ab.  Die Z.Banken können ja weiter drucken aber saufen müssen die Pferde schon noch selber und die Pferde  da meine ich die Konsumenten mit. Klar als letzte und verzweifelte tat könnten die Z.Banken das Helikopter geld direkt dem Konsument geben aber was das bedeutet: ein Strohfeuer und nach kurzer zeit Galopierender Inflation mit einen kompletten schulden schnitt. Ich denke die ZB sind in einer Zwickmühle wo sie nicht mehr ohne schmerz rausskommen. Schauen wir uns doch mal ein paar Branchen an: Autobranche=Überkapazitäten Kleiderindustrie=Überkapazitäten Energie= Überkapazitäten siehe niedriger Ölpreis.  Es ist von allem Zuviel auch der Rohstoff Geld. Und das wird sich Meiner Einschätzung bereinigen. Geldpolitik ist eine Sache aber die Realwirtschaft wo der Konsument  geschwächt wird durch hohe Zinskosten zugleich niedriges Lohnniveu und alternde Gesellschaft , Sei es durch den Staat (hohe abgaben)  oder Produkte in den Produkten sind ja die Zinskosten umgelegt. Oder letztendlich Privat durch den Konsum eine ganz andere Sache.  Ein schwacher  Konsument wird die momentanen Bewertungen und Margen obsolet machen und damit einher fallen dann die Aktienkurse.
Wie gesagt  mir geht es nicht um Besserwisserrei oder um recht haben zu müssen. Nur was bleibt übrig ? Nix tuen? nach 20 Jahren, Ersparnisse halbiert!  Jetzt Aktien kaufen oder halten die über fast alle indikatoren überbewertet sind Historisch wie auch das PEG. Wir werden sehen ich werde meinen Plan durchziehen (20% put zukzessive)20% Edelmetall 20% Aktien die meiner Meinung auch einen crash überleben. Und 40% Cash für die Kriegskasse nach einer Bereinigung der Märkte.  Dann würde ich gerne Goldene Eimer rausstellen.... Dir viel Glück mit deiner Strategie Aktien sind ja nicht das schlechteste sind ja immerhin Sachwerte. Nur sind mir die im Moment zu teuer um groß investiert zu sein/ bleiben.  Es bleibt spannend ....  

16.02.19 21:39
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486 Postings, 1013 Tage InstanzWenn Buffett schon nicht kauft.....


warum sollte so ein Einfaltspinsel wie ich das dann tun?

"Warren Buffett?s Berkshire Didn?t Buy Much When the Market Crashed Last Quarter"

Berkshire Hathaway (ticker: BRK.B) added a surprisingly small amount of stocks to its huge equity portfolio during the fourth-quarter market decline.

Based on a Berkshire securities filing Thursday, Barron?s calculates the company?s net purchases of stock during the quarter were less than $1 billion, compared with net buys of more than $12 billion in the third quarter. The Berkshire equity portfolio totaled $183 billion at the end of the year.

Berkshire?s equity purchases are closely watched as an indication of CEO Warren Buffett?s views about the stock market and individual stocks.....

https://www.barrons.com/articles/...-back-stock-purchases-51550247447
 

17.02.19 19:59
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199 Postings, 1287 Tage KonstrucktEinzelhandel und Online Handel auf dem Rückzug

Ein Artikel das auch im  neuen Jahr mehr Einzelhändler schließen müssen wegen " Overstoring".
Ja würden jetzt viele sagen Amazon hat halt viele Marktanteile genommen, das ist richtig. Aber wer soll Amazons Produkte kaufen wenn die masse weniger Geld  verdient obendrauf belastet mit bereits hohen Konsumkrediten ist.  Selbst  Umsätze die Online getätigt wurden gehen zurück und das in einem Weihnachtsquartal.

http://www.shtfplan.com/headline-news/...retail-stores-close_02142019  

18.02.19 09:50
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486 Postings, 1013 Tage InstanzDie Verbraucher-Stimmung bessert sich

die Faktenlage jedoch nicht unbedingt.

Das Barometer für das Verbrauchervertrauen in den USA stieg im Februar zum Vormonat kräftig von 91,2 auf 95,5 Zähler an, wie die Universität Michigan kürzlich auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Die US-Verbraucher bewerteten ihre derzeitige Lage aber wohl besser, als diese sich tatsächlich darstellt. Trotz der publizierten guten US-Wirtschaftslage mit recht niedriger Arbeitslosigkeit haben die US-Verbraucher ihren Schuldenpegel erneut kräftig angehoben. Eine rekordhohe Anzahl von Leuten können den Ratenzahlungsverpflichtungen für ihre Auto-Kredite nicht nachkommen. Wie wird das Bild da wohl aussehen, wenn die Konjunktur mal nicht mehr so rund läuft.

"Consumer debt on track to top $4 trillion by 2019"

Here?s an unsettling number as you gear up for holiday shopping: consumer debt is on pace to hit $4 trillion by the end of 2018. In fact, in just the past five years, consumer debt has gone up by $1 trillion.

Taking a closer look at the breakdown for borrowers: $1.04 trillion is revolving or credit card debt, which has jumped 22% since 2013, and $2.9 trillion in non-revolving debt, which includes student and auto loans, jumping 30% in the past five years. (Mortgage debt is not included in this number.)

https://finance.yahoo.com/news/...on-2019-203504452.html?guccounter=1

"Delinquent car loans hit record highs"

https://www.axios.com/...hs-185efee2-979e-49d0-af12-a98563f15e37.html
 
Angehängte Grafik:
auto-loans-mobile-large.jpg
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19.02.19 22:27
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486 Postings, 1013 Tage InstanzEtwas anderes fällt diesen Experten auch nicht ein


Weiterpumpen bis zum Abwinken! Good luck!

"EZB / Praet sieht Kreditvergabe als Konjunkturrisiko"

FRANKFURT (Dow Jones)EZB-Chefvolkswirt Peter Praet macht sich Sorgen um die Banken im Euroraum und warnt vor der Gefahr, dass die Finanzinstitute mit einer zögerlichen Kreditvergabe die aktuelle Abschwächung der Euro-Wirtschaft noch erheblich verstärken könnten. Das prozyklische Verhalten der Banken sei ein wichtiger Grund, "warum Konjunkturzyklen manchmal böse enden", sagt Praet im Interview der Börsen-Zeitung. Derzeit bestehe "das Risiko, dass die Banken sogar noch prozyklischer handeln, als sie das normalerweise schon tun".

Praet betont zwar, dass die Banken heute viel besser mit Eigenkapital ausgestattet seien und über höhere Liquiditätspuffer verfügten als früher. Zugleich seien die Aktienkurse der Banken aber stark gesunken, und die Profitabilität sei vielfach sehr gering. Deshalb bestehe das Risiko, dass die Banken jetzt noch weniger Kredite vergeben als sonst schon in einer schlechteren wirtschaftlichen Lage. Die EZB müsse deshalb "die Wirkungskette der Geldpolitik über das Bankensystem sorgfältig beobachten", so Praet: "Im März werden wir den gegenwärtigen und den zu erwartenden Zustand der geldpolitischen Transmission über die Banken einschätzen."

Mit seinen Aussagen dürfte Praet Spekulationen anheizen, dass der EZB-Rat neue Langfristkredite für Geschäftsbanken auflegt, so genannte LTRO, und das womöglich schon bei seiner geldpolitischen Sitzung am 7. März beschließt. Im Zuge einer zweiten Runde solcher Geschäfte hatte die EZB ab Mitte 2016 rund 700 Milliarden Euro an die Banken verliehen, um so die Kreditvergabe anzukurbeln.

Laut Praet ist die Konjunkturabkühlung im Euroraum "breiter und hartnäckiger als gedacht", zudem hätten die Risiken "zuletzt deutlich zugenommen". "Das Wachstum dürfte auf kurze Sicht schwächer ausfallen als zuvor erwartet", sagt er. Praet erwartet, dass die kurzfristigen Projektionen der EZB-Volkswirte Anfang März nach unten revidiert werden. Für die EZB-Politik sei aber die mittelfristige Perspektive entscheidend. Bislang habe der EZB-Rat an seinem Basisszenario festgehalten, dass die Euro-Wirtschaft weiter wächst und sich die Inflation mittelfristig dem Zielwert von knapp 2 Prozent nähere.

Anfang März werde der EZB-Rat seine Einschätzung "erneut auf den Prüfstand" stellen, sagte der EZB-Chefvolkswirt. Dass die Euro-Wirtschaft nun absehbar schon drei Quartale unter ihrem Wachstumspotenzial wachse, sei aber "sicher keine gute Nachricht". "Abwärtsrisiken für das Wachstum könnten auf mittlere Sicht zu Abwärtsrisiken für die Inflation führen", sagt Praet. Im Notfall habe der EZB-Rat die Pflicht zu reagieren: "Falls unser Vertrauen schwinden würde, dass sich die Inflationsrate auf mittlere Frist und nachhaltig einem Niveau von weniger und zugleich nahe 2? Prozent annähert, wäre es unser Mandat, zu handeln."

Dass der Handlungsspielraum der EZB im Notfall nahezu begrenzt sei, weil die Leitzinsen bereits bei oder gar unter null liegen und QE an selbst gesetzte Grenzen stößt, will Praet nicht stehen lassen: "Der EZB-Rat wird wenn nötig immer Wege und Mittel finden zu handeln." Wenn sich die Euro-Wirtschaft stärker abschwächen sollte, könnte die EZB ihren Zinsausblick (Forward Guidance) anpassen und das durch andere Maßnahmen ergänzen. Auch Anleihekäufe gehörten nun zum Instrumentenkasten, betont er, schränkt aber zugleich ein: "Das heißt aber nicht, dass sie unter den derzeitigen Umständen die bevorzugte Option sind."

http://www.finanztreff.de/news/...s-konjunkturrisiko-zeitung/15471801
 

20.02.19 14:23
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486 Postings, 1013 Tage InstanzDrastische Verlangsamung des Welthandels


Die Welhandelsorganisation WTO warnt vor weiterer Verlangsamung des Welthandelswachstums. Der Konjunkturindex des Welthandels sei von 98,6 im letzten Jahresquartal 2018 auf 96,3 im ersten Jahresquartal 2019 gesunken. Dies sei die niedrigste Zahl seit März 2010. Der Schwellenwert des Konjunkturindexes liegt bei 100. Wenn die Zahl mehr als 100 ist, bedeutet es, dass der Zuwachs des Welthandels das erwartete Niveau übertrifft. Ist der Zuwachs niedriger als das erwartete Niveau, bedeutet dies das Gegenteil.

"WTO warns of global trade slowdown as indicator hits nine-year low"

GENEVA (Reuters) - A quarterly leading indicator of world merchandise trade slumped to its lowest reading in nine years on Tuesday, which should put policymakers on guard for a sharper slowdown if trade tensions continue, the World Trade Organization said on Tuesday.

The WTO?s quarterly outlook indicator, a composite of seven drivers of trade, showed a reading of 96.3, the weakest since March 2010 and down from 98.6 in November. A reading below 100 signals below-trend growth in trade.

?This sustained loss of momentum highlights the urgency of reducing trade tensions, which together with continued political risks and financial volatility could foreshadow a broader economic downturn,? the WTO said in a statement.

The WTO forecast last September that global trade growth would slow to 3.7 percent in 2019 from an estimated 3.9 percent in 2018, but there could be a steeper slowdown or a rebound depending on policy steps, it said.

The quarterly indicator is based on merchandise trade volume in the previous quarter, export orders, international air freight, container port throughput, car production and sales, electronic components and agricultural raw materials.

?Indices for export orders (95.3), international air freight (96.8), automobile production and sales (92.5), electronic components (88.7) and agricultural raw materials (94.3) have shown the strongest deviations from trend, approaching or surpassing previous lows since the financial crisis,? the WTO said.

https://www.reuters.com/article/us-trade-wto-idUSKCN1Q812U
 

20.02.19 21:50
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486 Postings, 1013 Tage InstanzGehebelte Blähungen


American companies look cash-rich on paper, but average leverage ratios don't tell the story. 5% of S&P 500 companies hold more than half the overall cash; the other 95% of corporations have cash-to-debt levels that are the lowest in data going back to 2004: Wells Fargo research.

https://twitter.com/lisaabramowicz1
 
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23.02.19 23:23

486 Postings, 1013 Tage InstanzNur keine Sorge!

Die Aktionen der Zentralbanken dienen letztendlich nur der weiteren Überakkumulation des anlagesuchenden Kapitals. Die Vermögenspreise müssen halt koste was es wolle weiter gefestigt und in dier Höhe getrieben werden, denn schliesslich dienen sie ja auch der Kreditsicherheit. Die letzte Aktion der Fed war ja diesbezüglich wohl schon recht ausdrucksstark. Wo kämen wir denn dahin, wenn die Preise da sinken würden und die unterlegten Kredit-Pfänder somit drastisch an Wert verlören?.., während die Zinsen weiter steigen, LOL. Can you answer me this?

Was dazu realwirtschaftlich abzugehen hat, das erzählen uns dann die bezahlten Schönschreiberlinge vollstumfänglich, nur keine Sorge.
 

26.02.19 18:25

486 Postings, 1013 Tage InstanzBesser als erwartet...


Gähn!  
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02.03.19 22:04
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486 Postings, 1013 Tage InstanzErgänzend zu #342

Hier mal als treffende Aussage eingestellt, und dies ungeachtet jeglicher parteipolitischer Couleur.  Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin der US-Grünen, Jill Stein, hat die ganze aktuelle US-Chuzpe um Venezuela zu 100% auf den Punkt gebracht:

"Die USA haben rechte Putsche seit hundert Jahren rauf und runter in Lateinamerika unterstützt. Nicht einer führte zu Demokratie. Alle waren dazu da, die globale Elite zu bereichern. Aber wir sollen glauben, dass es diesmal, ausgerechnet in Venezuela, das die weltweit größten Erdölreserven hat, anders sein soll."

https://www.hintergrund.de/politik/welt/...ge-und-falsche-demokratie/

Let it bleed!
 

05.03.19 20:37
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486 Postings, 1013 Tage InstanzDaniel Stelter - Das monetäre Endspiel steht bevor

Für all diejenigen, welche Stelters BTO-Blog regelmäßig verfolgen, ist argumentationsseitig zwar nicht unbedingt etwas komplett Neues zu vernehmen, sein hier im MM-Artikel wiedergegebener komprimierter Standpunkt als aktuelle Einlassung liest sich jedoch prägnant.

"Das monetäre Endspiel steht bevor"

Eine Meinungsmache von Daniel Stelter

Ist die nächste Krise etwa schon das Endspiel oder fällt den Notenbanken gar noch etwas ein, um das System eine Runde weiter zu bekommen und allen ein paar weitere angenehme Jahre steigender Vermögenspreise, stabiler Konjunktur und einer Wohlstandsillusion auf Pump zu ermöglichen?

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/...evor-a-1256273.html
 

15.03.19 20:35

486 Postings, 1013 Tage InstanzDieser Thread ist nicht tot


aber im Zuge der aktuellen Entwicklungen gibt es da doch auch wenig an thematisch bereichernden Neuigkeiten zu berichten. Es ist ein weiterhin komplett von den Zentralbanken dominierter Markt, wobei die Sachlage gemäß der ZB-Kamarilla nach wie vor unvermindert klar erscheint: Die Zinsen dürfen nie wieder hoch!

Thorsten Polleit liefert diesbezüglich eine entsprechende Einlassung:

"Der Feldzug gegen den Euro-Zins geht weiter"

Mit besonderer Sorge ist die Niedrigzinspolitik für die Euro- Banken zu sehen: Sie läuft vermutlich auf ein gewaltiges Banken-Bail-Out hinaus, das der Euro-Kaufkraft noch teuer zu stehen kommen wird.

https://www.goldseiten.de/artikel/...n-den-Euro-Zins-geht-weiter.html
 

20.03.19 23:46
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486 Postings, 1013 Tage InstanzBörsenvagabunden sind wir


Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen,
steigen dem Gipfelkranz zu,
in unsern Herzen brennt eine Sehnsucht,
die läßt uns nimmermehr Ruh.
Anstiege parabolisch, ewige Kurshöhen,
ja Börsenvagabunden sind wir, oh ja.

Viel Leverage an den Hacken, den Kursrutsch im Nacken
hängen wir an dem steilen Chart
Herzen erglühen, Depots erblühen,
und weiter geht die wilde Fahrt.
Anstiege parabolisch, ewige Kurshöhen,
ja Börsenvagabunden sind wir, oh ja.

Das ATH nun bezwungen, lang drum gerungen,
ach, wie so schön ist die Welt.
ein Handschlag, ein Lächeln, Kursverluste vergessen,
alles nun aufs Beste bestellt.
Anstiege parabolisch, ewige Kurshöhen,
ja Börsenvagabunden sind wir, oh ja.

Beim Glühen der Druckerpressen,
haben wir glatt vergessen,
dass es auch Baissen gibt.
Denn auch die kommen wieder,
und was dann, ihr Brüder,
wenn es euch das Depot liederlich zerlegt.
Lebt wohl ihr Anstiege, ihr ewig steigenden Kurse,
Börsenvagabunden sind niemals treu.
Lebt wohl ihr Anstiege, ihr ewig steigenden Kurse,
Börsenvagabunden sind niemals treu, sind niemals treu, oh ja...
 

21.03.19 23:40

486 Postings, 1013 Tage InstanzFed kündigt Ende des Bilanzabbaus an


Die amerikanische Zentralbank will die Reduktion der Bilanz im September beenden. Zudem senkt sie den Zinspfad und die Schätzung des Wirtschaftswachstums.

.....Wie die Zusammensetzung der Bilanz dereinst aussehen wird, konnte Fed-Chef Jerome Powell an der Pressekonferenz nicht sagen. «Das ist der nächste grosse Entscheid, den wir fällen werden», erklärte er. Da die Zentralbank 10% der ausstehenden US-Staatsanleihen besitzt, kann sie mit der Zusammensetzung die Zinskurve beeinflussen. Derzeit hält sie einen höheren Anteil an Treasuries mit langer Laufzeit im Vergleich zu vor der Finanzkrise.....

Komplett incl. Charts hier:

https://www.fuw.ch/article/fed-kuendigt-ende-des-bilanzabbaus-an-2/
 

23.03.19 14:37
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486 Postings, 1013 Tage InstanzEs ist soweit!

Die kurzlaufenden US-Treasuries bis zu einem Jahr Laufzeit rentieren aktuell höher als die 10jährigen US-Anleihen. Jede Rezession in den USA wurde stets von einer flacher werdenden Zinskurve angedeutet, wobei am Ende die kurzen Sätze jeweils höher als die langen notierten.

Die US-Zinsstrukturkurve ist einsehbar hier

https://de.investing.com/rates-bonds/...y_from=40&maturity_to=290
 
Angehängte Grafik:
ust10y-ust3m_2019-03-23.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
ust10y-ust3m_2019-03-23.png

01.04.19 22:15
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486 Postings, 1013 Tage InstanzAuffi, auffi....

Die Vermögenspreise sind durch die monetäre Politik der Zentralbanken über alle Maßen aufgebläht worden. Man muss noch nicht einmal über sonderlich viel Phantasie verfügen, um sich vorzustellen, was ein Preisverfall an den Aktien-, Anleihe- und Immobilienmärkten für die Volkswirtschaften bedeuten würde. Warscheinlich kracht das Kreditsystem dann mit einem lauten Knall zusammen.

Manchmal träume ich schon mittlerweile davon, dass die Vermögens-Preise im Gegensatz zu den Zinsen immer weiter steigen müssen. Aber wie weit kann so etwas überhaupt funktionieren? Denn letztendlich ist es doch nur ein verzweifeltes Rezept der Zentralbanken, um die Schuldenpyramide vor dem endgültigen Einsturz zu bewahren. Schaun mer mal, wie's denn künftig kommen wird!

Übrigens: Sagt das eine Schwein zu dem anderen auf dem Weg zum Schlachthof: "Ist eh Wurscht, was aus uns wird!"

Good luck @ All
 

05.04.19 21:58
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486 Postings, 1013 Tage InstanzWarum die US-Börse "too big to fail" ist

Ein  diesbezüglicher Kommentar des ehemaligen Chefvolkswirts von AllianceBernstein, welcher komplett einzusehen ist in Daniel Stelters BTO-Blog. Interessant sind wie stets die Einlassungen hierzu von Daniel Stelter.

Fazit:

?At today?s levels, the equity market is too big to fail without causing substantial damage to the economy that would be far greater than what happened after the tech bubble burst in 2000, since policymakers have far less capacity to reduce interest rates and real estate is unlikely to provide the same buffer for investors or the economy.? ?

Daniel Stelter: Diese Aussage muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wir haben uns massiv in eine Blase manövriert, die sich niemals entleeren darf, weil wir die realwirtschaftlichen Konsequenzen nicht tragen und die Notenbanken nicht mehr entsprechend gegensteuern können.

https://think-beyondtheobvious.com/...-us-boerse-too-big-to-fail-ist/
 

08.04.19 19:33
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486 Postings, 1013 Tage InstanzPrognosen für die Tonne

Ich musste da doch schon ein gutes Stück weit schmunzeln, als ich den hier angehangenen Artikel im schweizer Cash-Mag las. Erinnert auch in fataler Weise an den ehem. Fed Chef-Chef Bernanke, der die Subprime-Krise, welche letztendlich das globale Finanzsystem komplett ins Wanken brachte, zu Anfang seiner Meinung nach für klar eingegrenzt und überschaubar hielt.

"Ökonomen sind wirklich schlecht bei der Prognose von Rezessionen"

Ökonomen haben eine traurige Erfolgsbilanz, wenn es darum geht, Wendepunkte im Konjunkturzyklus auszurufen. Dies zeigen Untersuchungen der Vergangenheit.

https://www.cash.ch/news/politik/...-prognose-von-rezessionen-1309082
 

12.04.19 23:00

486 Postings, 1013 Tage InstanzDie Geldpolitik wird noch extremer

James Grant, Herausgeber des «Grant?s Interest Rate Observer», rechnet mit expansiven Zentralbanken, denn sie wollten nicht, dass die Börse fällt.

«Die Geldpolitik wird noch extremer»

FuW: Herr Grant, das Fed und die EZB haben die Normalisierung der Geldpolitik sistiert. Wie geht es weiter?

James Grant: Um es zurückhaltend auszudrücken: Das Vorgehen der Zentralbanken wird immer innovativer werden. Sie improvisieren künftig noch mehr. Radikale Geldpolitik erzeugt noch radikalere Geldpolitik.

FuW: Nützen sich die Massnahmen ab?

James Grant: Genau. Es braucht eine immer grössere Infusion, um das gleiche stimulierende Resultat zu erzielen. Es verhält sich ganz ähnlich wie bei der Verabreichung eines Medikaments......

Weiter geht's hier

https://www.fuw.ch/article/die-geldpolitik-wird-noch-extremer/  

13.04.19 21:53
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486 Postings, 1013 Tage InstanzDie chronische Inflation

Ein wie immer interessanter Einwurf von Th. Polleit anbei:

"Die chronische Inflation durch die Vermehrung der Geldmenge"

.....die Preisentwicklung auf den Häuser-, Grundstück- und Aktienmärkten wird nicht abgebildet. Das Bruttoinlandsprodukt erfasst nämlich nur die Güter der laufenden Produktion, nicht aber die Vermögensbestände. Die Geldmengenausweitung hat jedoch nicht nur die Preise der laufenden Güterproduktion, sondern auch die Preise auf den Vermögensmärkten in die Höhe befördert. Das heißt, die Geldmengenausweitung hat nicht nur die Güterpreise, sondern auch die Vermögenspreise inflationiert......

https://www.goldseiten.de/artikel/...hrung-der-Geldmenge.html?seite=1  
Angehängte Grafik:
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17.04.19 18:22
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486 Postings, 1013 Tage InstanzSentiment des Dumb Money auf Extrem-Level

Das sogenannte "Dumme Geld" in good ol' USA, welches an der Börse zumeist erst am Höhepunkt einsteigt, erreicht bzgl. seiner Zuversicht aktuell Extremwerte. Gemäß des Sentimenttrader-Blogs zeigen die zurückliegenden 20 Jahre recht deutlich auf, dass beim einem derartig maximalen Optimismus ein entsprechender Absacker im S&P500 folglich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen dürfte

>>Most Confident "Dumb Money" In A Decade<<

Dumb Money Confidence has been climbing steadily for a month, and stocks have so far shrugged off that extreme optimism. Now it has reached its highest level in a decade.

Every date that saw this high of a reading in the past 20 years sported a negative return in the S&P 500 at some point between the next 2-8 weeks.

This is also one of the handful of times since 1999 when Dumb Money was highly confident about a market rally two weeks into an earnings reporting month. All of them, too, saw losses in stocks over the short- to medium-term.

https://www.sentimentrader.com/blog/...fident-dumb-money-in-a-decade/
 
Angehängte Grafik:
dumb_money_2019-04.png (verkleinert auf 75%) vergrößern
dumb_money_2019-04.png

17.04.19 20:23

486 Postings, 1013 Tage Instanzbzgl. "Dummes Geld"

Es wird in good ol' America stets ein entsprechender Hype entfacht, um bei entsprechender Lage auch entsprechendes Geld in die laufende Lotterie zu schleusen. Ein Beispiel aus den "guten alten Zeiten", als jeder Condo-Flipper in den USA hätte Millionär werden können,  hier mal beispielhaft dazu angehangen.  
Angehängte Grafik:
toolate.jpg (verkleinert auf 82%) vergrößern
toolate.jpg

19.04.19 05:11
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199 Postings, 1287 Tage Konstruckt@instanz

es ist nicht nur dump money/etfs
sondern es sind auch in den letzten Jahren viele buybacks auf pump. Und die ceo's verkaufen dann mit Gewinn ihre Aktienoptionen. quasi pump and dump! dazu noch Zentralbanken die baof Japan oder die SNB. blöd das die zentral Banken das Geld dafür nur "drucken" muss. unser seits muss dafür schuften. macht für mich gar kein Sinn mit meinem sauer verdienten Geld dem pump and dump money zu folgen. jedenfalls nicht in dem Masse wie die Masse es gerade tut.  

19.04.19 05:27
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288 Postings, 1558 Tage A28887004Zinserhöhung

Bei der momentanen Staatsverschuldung ist eigentlich klar dass es keine größeren Zinszyklen mehr geben kann.

USA  sind bei 22 Billionen $. 5% Leitzins sind etwa 1,2 Billionen Dollar Zinsen pro Jahr. Momentan liegt die Zinslast bei 0,2 - 0,3 B$. Diese Entwicklung kann nicht umgekehrt werden.

 

20.04.19 20:15

486 Postings, 1013 Tage InstanzJa nee, ist schon klar...

Gegen Endes des vergangenen Jahres war es ja all zu offensichtlich, dass den Börsen in Erwartung steigender Zinsen zunehmend der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Der damalige Renditeanstieg der 10jährigen US-Treasuries in Richtung 3,3% untermalte die seinerzeitige Lage recht gut.

Die rasche Kehrtwende haben wir alle miteinander verfolgen dürfen: Am 26. Dezember gewann der S&P 500 fast fünf Prozent, die Fed gerierte sich zunehmend massiver dovish und die Renditen der 10jährigen kippten innerhalb kurzer Zeit um fast 100 Basispunkte ab.

Und selbstverständlich ist das ein freier Markt mit komplett freier und fairer Preisfindung, wer hier an eine irgendwie getaktete planwirtschaftliche Orchestrierung denkt, tztztz..., wie kann man nur...

Allerdings ändert dies weiterhin nichts an der Tatsache, dass US-Aktien sehr teuer sind (Shiller-PE bei knapp 31, Total Market Cap zum US-BIP 143,5%) und wohl nur dann als möglicherweise günstig angesehen werden können, wenn man das tiefe Zinsniveau als dauerhaft gegeben annimmt oder von einem kommenden Melt-Up-Boom ausgeht. Ansonsten ist das CRV doch eher als schlecht zu bezeichnen.

Was die Situation der massiven weltweiten Überschuldung anbelangt, so möchte ich an dieser Stelle nochmals auf Daniel Stelters Kommentar in #361 verweisen, der sich in einem bei BTO publizierten Beitrag fragt: "Endspiel oder nächste Runde?"

Die Notenbanken haben sich in eine ausweglose Situation manövriert. Die Angelsachsen würden sagen: "They painted themselves into a corner.?

So und nicht anders sieht es aus!
 

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