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Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte

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neuester Beitrag: 26.03.19 21:46
eröffnet am: 08.01.19 13:41 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 555
neuester Beitrag: 26.03.19 21:46 von: Katzenpirat Leser gesamt: 20332
davon Heute: 190
bewertet mit 13 Sternen

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08.01.19 13:41
13

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingVerteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte

Dieser Thread soll Leuten mit fundiertem ökonomischen Background als Plattform dienen, sich über Verteilungsfragen (u. a. im Hinblick auf die Börse) auszutauschen.

Themen-Schwerpunkte:

(1) Probleme neoliberaler Globalisierungs-Politik

(2) Kritik an geopolitischen Strategien zur Umsetzung von (1)

(3) Umverteilungs-Ungerechtigkeiten (speziell Kritik an der grassierenden Umverteilung von unten nach oben auf allen Ebenen).

(4) Kritik an der Politik der Zentralbanken und deren überstarke Einflussnahmen auf Wirtschaft und Börsen - sowie an der "kalten Enteignung" von Sparern durch Nullzinspolitik trotz Inflationsraten von über 2 %

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Unerwünscht sind rassistische und neonazistische Kommentare. Wer Ethnien oder Religionsgemeinschaften verunglimpft und/oder die Nazi-Gewaltherrschaft verherrlicht, kommt ohne Wenn und Aber auf die Ignore-Liste.

Flüchtlingspolitik kann thematisiert werden, die Diskussion sollte sich jedoch auf deren ökonomische Aspekte beschränken. Werbung für Parteien (speziell AfD) ist untersagt. Der Schwerpunkt liegt auf grundlegendem Ideenaustausch.

Da ökonomische Themen (mit Börsenbezug) im Vordergrund stehen, habe ich diesen Thread im Börsen-Forum von Ariva eröffnet (statt im Talk-Bereich).
 
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529 Postings ausgeblendet.

04.03.19 14:42
2

1088 Postings, 896 Tage KatzenpiratGlobale Hegemonie

Eine sehr interessante Diskussion über die Interessen der USA und v. a. von China. Der aktuelle "Handelskrieg" ist nur ein Nebenschauplatz. Der Politikwissenschafter und China-Experte Eberhard Sandschneider wirkt sehr souverän.
(Ich hoffe, man kann das Video in D anschauen).
Die neusten Videos von NZZ Standpunkte auf Play SRF. Gesprächssendung unter der Programmverantwortung der «NZZ». Chefredaktor Eric Gujer und Politikphilosophin Katja Gentinetta diskutieren mit Gästen über aktuelle Themen (Presse TV).
 

04.03.19 14:47

1088 Postings, 896 Tage Katzenpirat#531 schliesst nahtlos an #529 an

04.03.19 16:54
1

1088 Postings, 896 Tage Katzenpirat#523 "Aufstehens Niedergang"

Vom Stimmungsbericht im "Freitag" ist mir folgender Satz hängengeblieben:

"... waren sie also gekommen, mehrheitlich Männer und Frauen zwischen 40 und 60, manche mit BVB-Mützchen, einige in neongelben, mit ?Aufstehen?-Logo beflockten Westen, ein paar gar schon in Faschingskostümen ? jeder für sich aber unübersehbar hochmotiviert und von dem Willen getrieben, dem Unmut Luft zu machen, gleichsam hier und jetzt endlich mit irgendwas anzufangen."

Irgendwie tragisch. Die jugendlich anmutende Unbeschwertheit und Zuversicht (oder auch Naivität) wird grosser Enttäuschung weichen müssen. Eine Erfahrung, die ich bereits mit 20 machen durfte, nicht erst mit 50...

Wagenknecht bleibt für mich eine der interessantesten Figuren in der deutschen Politlandschaft, aber dass das mit "Aufstehen" ein Rohrkrepierer wird, hätte ich ihr und ihrem Gatten sagen können. Soziale Bewegungen sind nicht von aussen zu steuern und schon gar nicht auf dem Reissbrett zu entwickeln. Da scheint Wagenknecht die Praxis von der Strasse zu fehlen.



 
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04.03.19 20:04
2

38085 Postings, 3944 Tage Fillorkill"Aufstehens Niedergang"

Eine Bewegung gegen Einwanderung gibt es bereits, die zudem bei Bedarf mit abgestaubten linken Metaphern operieren oder ihre Empathie für die gedemütigte Arbeiterklasse, die angeblich zugunsten oder mithilfe von Ausländern pauperisiert werden soll, demonstrativ ausagieren kann. Das Feld wird bereits beackert, die schöne Sarah kommt zu spät, jene die sie umwirbt haben bereits woanders angedockt. Gleichzeitig springen aufgeklärte Linke oder solche die sich noch darin erinnern, dass der Proletarier kein Vaterland habe, ab und wechseln notgedrungen zu den neokonservativen deutschen Grünen, die im Gegensatz zu Sarah immerhin wissen, wo der Menschheitsfeind steht. Deshalb wird aus dieser Bewegung auch nichts. Mit der Organisationsform hat das nichts weiter zu tun.  
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04.03.19 20:08
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38085 Postings, 3944 Tage FillorkillSchnupperlektüre für Sarah

...den Kommunisten ist ferner vorgeworfen worden, sie wollten das Vaterland, die Nationalität abschaffen. Die Arbeiter haben kein Vaterland. Man kann ihnen nicht nehmen, was sie nicht haben. Indem das Proletariat zunächst sich die politische Herrschaft erobern, sich zur nationalen Klasse erheben, sich selbst als Nation konstituiren muß, ist es selbst noch national, wenn auch keineswegs im Sinne der Bourgeoisie.

Die nationalen Absonderungen und Gegensätze der Völker verschwinden mehr und mehr schon mit der Entwicklung der Bourgeoisie, mit der Handelsfreiheit, dem Weltmarkt, der Gleichförmigkeit der industriellen Produktion und der ihr entsprechenden Lebensverhältnisse. Die Herrschaft des Proletariats wird sie noch mehr verschwinden machen. Vereinigte Aktion wenigstens der civilisirten Länder ist eine der ersten Bedingungen seiner Befreiung. In dem Maße wie die Exploitation des einen Individuums durch das andere aufgehoben wird, wird die Exploitation einer Nation durch die andere aufgehoben...

http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/marx_manifestws_1848?p=14
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05.03.19 10:10

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingDie Revolution

kriegt heutzutage keinen mehr hoch. Das schaffen nur noch Notenbanker.

 
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05.03.19 10:35

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingChina erhöht Wachstum per 5-Jahresplan

Chinas Wachstum soll nach Willen der Parteikader von 6 auf 6,5 % steigen.

https://www.marketwatch.com/story/...s-bullish-growth-goal-2019-03-04

Chinese Premier Li Keqiang told the annual session of the country?s rubber-stamp parliament that the government was setting a growth target in a range of 6% to 6.5%. That shows official determination to shore up the cooling economy and prevent politically hazardous job losses...

Planwirtschaft ist übrigens hochmodern, auch Trump und Draghi gehen so vor:

https://www.ariva.de/forum/...n-thread-283343?page=5410#jumppos135256  

06.03.19 11:23
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55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingPharaonengräber, garniert mit Bitcoin-Wallets

im Wert von teils Millionen Dollar. Geld, an das niemand mehr rankommt, weil die Verstorbenen den Schlüssel buchstäblich mit ins Grab nahmen.

https://www.heise.de/ct/artikel/...coins-als-Grabbeigabe-4321927.html

Ein Pharao war Gerald Cotten zu Lebzeiten nicht, doch die Grabbeigaben des ehemaligen Gründers und CEO der kanadischen Kryptobörse QuadrigaCX können es durchaus mit denen von Tutanchamun aufnehmen: Als der Kanadier am 9. Dezember starb, nahm er Bitcoins und andere Kryptowährungen im Wert von über 100 Millionen Euro mit ins Grab.

...Die Besonderheit von Cold Wallets ist, dass die für Auszahlungen nötigen privaten Schlüssel oder Seeds nicht auf einem herkömmlichen Rechner gespeichert werden, sondern vorzugsweise auf einem Hardware-Wallet oder zumindest auf einem Rechner, der über keinerlei Netzwerkverbindungen verfügt. Ein Angreifer benötigt also physischen Zugriff auf das Hardware-Wallet oder den isolierten Rechner, um Kryptogeld zu stehlen.

Während Auszahlungen von einem Cold Wallet erwünschterweise sehr aufwendig sind, ist für Einzahlungen keinerlei Mehraufwand vonnöten: Überweisungen auf ein Cold Wallet sind jederzeit und ohne Spezialwissen möglich. Man benötigt lediglich die Bitcoin-Adresse. Ein solches Cold Wallet lässt sich also gut mit einem Banktresor mit Einwurfschlitz vergleichen....  
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06.03.19 20:01
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38085 Postings, 3944 Tage Fillorkilldoch die Grabbeigaben des ehemaligen Gründers und

Passt schon. Kryptowährungen versuchen - als Fleisch gewordenes Vehikel einer regressiven Kapitalismuskritik  - die vermeintlich gute alte Zeit des Goldstandards zu imitieren. Als 'reich' gilt unter dem, wer über die Zeitachse einen ansehnlich Schatz zusammengehortet hat. Zum ausgeben war der ja nie gedacht, insofern nur logisch, wenn der digitale Goldbug seinen Krempel auch mit ins Grab nimmt.  
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06.03.19 23:43
1

38085 Postings, 3944 Tage Fillorkillprotectionism works

Vor allem, wenn ein historischer Ausnahmemensch, ein sog Gigant, den Schraubstock bedient:

...das Handelsbilanzdefizit der Vereinigten Staaten ist 2018 auf den höchsten Wert seit zehn Jahren gestiegen. Wie das Handelsministerium in Washington mitteilte, übertrafen die Importe die Exporte um 621 Milliarden Dollar. Das ist ein Anstieg um 18,8 Prozent im Vergleich zu 2017...Allein im vergangenen Dezember stieg das Defizit demnach um 19 Prozent, von 50,3 Milliarden Dollar im Vormonat auf 59,8 Milliarden Dollar. Während die Importe in die USA insgesamt um 2,1 Prozent zunahmen, sanken die Exporte in andere Länder im Dezember hingegen um 1,9 Prozent....Das Handelsdefizit mit China lag demnach 2018 bei 419,2 Milliarden Dollar, das entspricht einer Steigerung von zwölf Prozent...

https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-03/...it-strafzoelle-anstieg-2018
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07.03.19 08:34
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55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingErklärung für # 540

Die US-Wirtschaft "boomt" dank Trumps Stimulus (Steuersenkungen auf Pump) zur Unzeit (am Top des Zyklus).

Die US-Wirtschaft basiert zu 70 % auf Konsum. Boom bedeutet daher vor allem mehr Konsum. Konsum wiederum basiert hauptsächlich auf billigen China-Importen, weil viele US-Waren, z. B. Nike-Sneaker, in China gefertigt werden.

Folge: Je mehr Stimulus (angeblich zur Förderung der heimischen Wirtschaft), desto höher wird das Handelsdefizit (aktuell mit 621 Mrd. $ auf Rekordwert).

Trump will wiedergewählt werden und will dazu hohe Börsenstände vorzeigen als Aushängeschild für seine "tolle Wirtschaftspolitik". Die Höhenflüge an der Börse sind aber ebenfalls vor allem dem Stimulus (Steuersenkungen auf Pump, und damit höheres Staatsdefizit) zu verdanken. Folglich wird Trump nicht steigende Börsen und niedrigeres Handelsdefizit gleichzeitig erreichen können.

Die Alternative lautet:

A: Stimulus auf Pump (höheres Staatsdefizit) = mehr Konsum = höhere Börsenstände = höheres Handelsdefizit

B: Kein Stimulus auf Pump (niedrigeres Staatsdefizit) = weniger Konsum = tiefere Börsenstände = niedrigeres Handelsdefizit.

Tja Donald, mach was draus.  

09.03.19 12:54
1

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingWas will die EZB wirklich mit TLTRO erreichen

Draghi behauptet/lügt, mit den langlaufenden TLTRO-Gratis-Krediten, die die EZB demnächst an Europas Banken vergeben will, soll "die Kreditvergabe gefördert" und eine "Kreditklemme in der Eurozone" vermiedent werden.

Die Wahrheit:

Das TLTRO-Programm ist die perfekte Münchhausen-Rettung. Denn tatsächlich nutzen die Banken das EZB-Gratisgeld aus TLTRO nicht für die Kreditvergabe (da herrscht in den PIIGS eh wenig Nachfrage), sondern sie kaufen damit (frisch emittierte) PIIGS-Staatsanleihen, die sonst niemand mehr mit der Kohlenzang anfassen würde, und verdienen sich damit auch noch eine goldene Nase (= "Rettung" verzockter Banken). Und dies rettet zugleich die PIIGS vor der Staatspleite, weil es dank Draghi "jemanden" (nämlich die Privatbanken) gibt, der den PIIGS trotz pleiteträchtiger Staatsschuldenquoten immer noch neue Staatsanleihen abkauft ("Rettung" verzockter Eurozonen-Staaten).

Das kann und darf Draghi freilich nicht öffentlich zugeben. Wenn die
Wahrheit seiner "Banken sollen mehr Kredite vergeben"-Lüge ans Licht
käme, würde er wohl auf offener Straße gelyncht ;-)

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Im Bärenthread findet Ihr Details zu diesem komplizierten Thema:

https://www.ariva.de/forum/...n-thread-283343?page=5413#jumppos135342

 

09.03.19 22:05

38085 Postings, 3944 Tage Fillorkilldas EZB-Gratisgeld aus

Zentralbankgeld ist kein Gratisgeld. Geschäftsbanken erhalten es ausschliesslich im Tausch gegen gleichwertige Assets. Nach diesem Tausch sind sie kein bisschen reicher als zuvor. Sie haben also auch nicht mehr Geld zur Verfügung, um beispielsweise Bonds zu kaufen. Draghi 'lügt' insofern, als dieser bilanzneutrale Swap die Kreditvergabe natürlich nicht tangieren kann. Wie auch. Kreditvergabe erfolgt durch Giralgeldschöpfung, nicht mit Zentralbankgeld - und sie hängt kausal daran, dass ein Kreditnehmer  ins Spiel kommt.

An open market operation (OMO) is an activity by a central bank to give (or take) liquidity in its currency to (or from) a bank or a group of banks. The central bank can either buy or sell government bonds in the open market (this is where the name was historically derived from) or, in what is now mostly the preferred solution, enter into a repo or secured lending transaction with a commercial bank: the central bank gives the money as a deposit for a defined period and synchronously takes an eligible asset as collateral.  https://en.wikipedia.org/wiki/Open_market_operation
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seeing well in the dark is the major function of an owl's eyes

10.03.19 02:08

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingWenn Banken mit TLTRO-Geld

Staatsanleihen (vorzugsweise hochrentierliche aus den PIIGS) aufkaufen, dann sind diese Aufkäufe die von dir seit Jahren doktrinär geleugnete bzw. wegdiskutierte Schnittstelle zur Realwelt.

Denn wenn Italien neue Staatsanleihen rausgibt und die Banken mit TLTRO-Geld diese kaufen, kann Italien mit den Erlösen ganz konkret und real arbeiten. So als würde das Geld für die italienischen Anleihenkäufe von ganz normalen Kaufinteressenten wie dir stammen.  

11.03.19 13:11
1

1917 Postings, 4711 Tage hello_againDie ländlichen Regionen schrumpfen...

Vor einiger Zeit hatten wir hier die Diskussion um Rente, alternde Bevölkerung und Probleme mit der Altersarmut.

Auf Spiegelonline wurde heute ein Artikel über die Bevölkerungstanne (teilweise Laubbaum) im Land und in den einzelnen Kreisen veröffentlicht.
http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...heimatkreis-a-1255659.html

Darin enthalten ist auch eine interessante interaktive Grafik, auf der sich Entwicklungen der letzten 25 Jahre schön nachvollziehen lassen können.

Debatten zur Renten- und Pflegepolitik gibt es genug.
Der Aus/Umbau von Infrastruktur wird in dem Artikel nur kurz erwähnt.

Ich denke, was wir in den nächsten Jahre verstärkt sehen werden, bzw verstärkt diskutieren müssen, ist der geordnete Rückbau von Infrastruktur. D.h. einzelne Orte (nicht direkt ganze Regionen) sollten mMn gezielt (und irgendwie in Würde) sterben gelassen werden.
Im Gegensatz dazu sehen die Parteien noch Gießkannenpolitik vor und werben überall um Investitionen und entsprechende Budgets..  

19.03.19 09:52

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingChina: Bevölkerung und Städte schrumpfen

https://www.heise.de/tp/features/...schrumpfende-Staedte-4339576.html


China: Schrumpfende Bevölkerung, schrumpfende Städte

Trotz Ende der 1-Kind-Politik bricht die Geburtenrate dramatisch ein, ein Drittel aller Städte soll bereits schrumpfen, während Stadtplaner weiter auf Wachstum setzen

Schon länger ist klar, dass auch die chinesische Bevölkerung, lange Zeit geplagt von übergroßem Wachstum, in ungewohnte demografische Fahrwasser gerät. 2017 hatte bereits der an der University of Wisconsin-Madison lehrende Mediziner Yi Fuxian, behauptet, dass die chinesische Regierung die Bevölkerungszahl bis zu 100 Millionen zu hoch einschätzt und China mit 1,28 Milliarden Menschen anstatt 1,38 nur noch hinter Indien das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung sei. Yi, der als scharfer Kritiker der Geburtenkontrolle durch die 2015 beendete Ein-Kind-Politik hervorgetreten ist und Auf-und Niedergang von Nationen demografisch bedingt sieht, stieß damit auf Skepsis.

Im Januar erklärte er, die chinesische Bevölkerung sei erstmals 2018 um 1,27 Millionen Menschen geringer geworden, weil mehr Menschen starben, als Kinder geboren wurden
(Bevölkerungszahl 2018 erstmals seit Gründung der Volksrepublik zurückgegangen. Yi hat dies...


 

19.03.19 09:59

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingChina - "Kauft weniger Wohnungen"

Kauft weniger Wohnungen


Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich ab. Die Führung in Peking will gegensteuern und greift in den Immobilienmarkt ein: Die Bürger sollen ihr Geld woanders anlegen.


Von Felix Lee, Peking

Der jüngste Abschwung am Immobilienmarkt fällt in eine Zeit, in der über den wirtschaftlichen Zustand der zweitgrößten Volkswirtschaft sehr gemischte Meldungen kursieren. Unternehmer investieren weniger, die Industrieproduktion wächst langsamer. Es herrscht landesweit Unsicherheit. Chinas Premierminister Li Keqiang hat auf dem am Freitag zu Ende gegangenen Nationalen Volkskongress zugegeben, dass dem Land unsichere Zeiten bevorstünden.

Schwächstes Wachstum seit 30 Jahren

"Wir müssen sicherlich starke Maßnahmen ergreifen, um mit den steigenden Unsicherheiten fertig zu werden", kündigte der chinesische Premier an. Konkret will die kommunistische Führung die Abgaben für Unternehmen und die Sozialabgaben für die Bürgerinnen und Bürger senken, außerdem sollen mehr ausländische Unternehmer angelockt werden. ....

Der Wohnungsbau hingegen boomt:
Die Investitionen in den Bau von noch mehr Wohnungen sind im Januar und Februar aufs gesamte Land gerechnet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,6 Prozent gestiegen...

...Dabei existiert in weiten Teilen des Landes bereits ein Überangebot, das sich auf die Preise auswirkt. In der Hauptstadt Peking sind die Wohnungspreise bereits um zehn Prozent gefallen, in den beiden Wirtschaftsmetropolen Shanghai und Tianjin gar um mehr als 20 Prozent. Auch die Hightech-Stadt Shenzhen meldet starke Preisrückgänge beim Verkauf von Wohnungen. Wie passt das zusammen?


 

20.03.19 21:07

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingLöschung


Moderation
Moderator: jar
Zeitpunkt: 21.03.19 09:10
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

21.03.19 10:17

55047 Postings, 5437 Tage Anti Lemmingeklige Transatlantik-Seilschaften

https://www.heise.de/tp/features/...land-im-Visier-haben-4341313.html

In Foreign Policy darf der staatenlose Ex-Präsidenten Saakaschwili Angst vor der "russischen Aggression" verbreiten

Micheil Saakaschwili durfte sich vor einigen Tagen in der angesehenen, aber streng transatlantisch ausgerichteten Zeitschrift Foreign Policy in einem Kommentar über die russische Gefahr auslassen. Der ehemalige georgische Präsident, der 2003 im Zuge der vom Westen geförderten Rosenrevolution durch Sturz der amtierenden Schewardnadse-Regierung Anfang 2004 an die Macht kam, Georgien schnell mit der Unterstützung der Bush-Regierung in die Nato bringen wollte und auch dazu den Krieg mit Russland über Süd-Ossetien und Abchasien angezettelt hatte, gefällt sich in Überbietung. Russland werde demnächst in ein nordeuropäisches Land einfallen.

Saakaschwili hat nach dem Ende seiner Präsidentschaft und dem Scheitern seiner Partei bei den Wahlen Zuflucht in den USA gesucht. In Georgien wurde er wegen Korruption und Amtsmissbrauch wegen des harten Vorgehens gegen die Opposition in Abwesenheit angeklagt und verurteilt, er verlor auch eine Staatsbürgerschaft. Der ukrainische Präsident Poroschenko hat wegen seiner engen Verbindung mit amerikanischen Kreisen Saakaschwili 2015 als Präsidentenberater ins Land geholt, ihm die ukrainische Staatsbürgerschaft verliehen und schließlich als Gouverneur von Odessa eingesetzt, wo er mit der Korruption aufräumen sollte, aber den Oligarchen Poroschenko natürlich nicht schaden...

 

25.03.19 07:39

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingMueller-Bericht rehabilitiert Trump

Das dürfte den Börsen eher einen Schub nach oben bringen.

https://www.faz.net/aktuell/politik/...von-donald-trump-16106570.html

Amerikas Präsident jubelt über die Ergebnisse des Reports von Sonderermittler Mueller. ...

Donald Trump wollte am Sonntag nicht nur Freude verbreiten, sondern auch gerechten Zorn. Seine kurze Erklärung vorm Abflug aus Florida zurück nach Washington trug er mit ernster Miene vor. Die Zusammenfassung des Berichts von Sonderermittler Robert Mueller bedeute eine ?komplette und totale Entlastung?. Es habe keinerlei Absprachen mit Russland und auch keine Behinderung der Justiz gegeben, sagte der Präsident. Die fast zwei Jahre andauernden Ermittlungen seien ein Versuch gewesen, ihn illegal aus dem Amt zu drängen....  

25.03.19 07:45

55047 Postings, 5437 Tage Anti LemmingEine politische Entscheidung?

FAZ weiter:

[US-Justizminister] Barr zitiert [Sonderermittler] Mueller selbst mit der Aussage: ?Während dieser Bericht nicht zu dem Ergebnis kommt, dass der Präsident ein Verbrechen begangen hat, entlastet er ihn auch nicht.? Die Schlussfolgerung daraus ziehen der Justizminister und sein Stellvertreter Rod Rosenstein dann selbst, trotz der ausdrücklichen Unentschiedenheit von Muellers Aussage. Man sei auf Basis von Muellers Bericht zu dem Ergebnis gekommen, ?dass die während der Untersuchung des Sonderermittlers erhobenen Beweise nicht ausreichen, um nachzuweisen, dass der Präsident eine Straftat zur Behinderung der Justiz beging.?

Die Demokraten argumentieren, dass es sich bei dieser Schlussfolgerung des Justizministers um eine politische Entscheidung handeln könnte. Barr, stellte auch die konservative Kolumnistin Jennifer Rubin in der ?Washington Post? fest, ist schließlich ein Unterstützer Trumps und wurde von diesem ernannt, nachdem er Vorgänger Jeff Sessions verstoßen hatte. Nur wenn der Mueller-Bericht und alle wichtigen Beweise zugänglich gemacht würden, könne man beurteilen, was Trump wirklich tat...  

26.03.19 21:43

1088 Postings, 896 Tage KatzenpiratDieses dramatische Video zeigt

einen Britten beim Versuch die EU zu verlassen...

 

26.03.19 21:46

1088 Postings, 896 Tage KatzenpiratIm zweiten Teil des Videos

sieht man, wie die Briten es sich vorgestellt hatten...  

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