so verloren hat in der letzten Zeit, sondern die politischen Rahmenbedingungen in Kanada. Trudeau (Premierminister von Kanada) versucht die Öl und Gaspipelines die nun einmal gebraucht werden um die flüssigen Bodenschätze zu transportieren, zu verhindern. Er hat das sagen, obwohl es völlig irrsinnig wäre dies zu tun, der Umwelt zuliebe und auf Druck von Kräften die eine funktionierende Öl und Gasindustrie in Kanada verhindern wollen. Wenn im Herbst die Wahlen erneut einen Sieg für Trudeau bescheren sieht es sehr schlecht aus für alle Firmen dort in der Region Alberta und Umgebung. Die Pipelines sind die Grundlage für den Weiterbestand der dortigen Industrie. Hoffe es kommt anders als befürchtet von vielen die in Öl und Gasaktien der dortigen Unternehmen inverstiert sind.
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Die TMX-Zulassung ist ein politischer Stunt
Trudeau hat vor einigen Tagen das Trans Mountain-Erweiterungsprojekt (TMX) genehmigt. Aber Trudeau hat uns nicht überzeugt, dass er wirklich will, dass TMX gebaut wird.
Wir werden kurz und direkt auf den Punkt kommen.
Es ist nicht nur die Tatsache, dass Trudeau wichtige Pipeline-Projekte wie die Northern Gateway-Pipeline und die Energy East-Pipeline eingestellt hat, die für die kanadische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung sind.
Es ist auch die Tatsache, dass Trudeau der bestehenden regulatorischen Belastung, die Kapitalinvestitionen von Kanadas Energiewirtschaft abschreckt, neue Anti-Energie-Gesetze (C-48, C-69 usw.) hinzugefügt hat. Und diese Rechnungen können zu erheblichen Verzögerungen bei der Fertigstellung des TMX in der Zukunft führen.
Wir glauben daher, dass die TMX-Pipeline nur dann abgeschlossen sein wird, wenn Trudeau die anstehenden Wahlen verliert.
Wenn Trudeau in diesem Herbst die Wahlen gewinnt, wird die TMX-Pipeline niemals gebaut. Dies ist unsere Meinung, basierend auf den zahlreichen Anti-Energie-Aktionen von Trudeau.
Mit anderen Worten, wir glauben, dass die kanadischen Wähler nicht naiv sein und nicht in den Köder beißen dürfen.
Wir glauben, dass die TMX-Genehmigung ein politischer Stunt und ein verzweifelter Trick ist, der Trudeau helfen könnte, die Wahlen in diesem Herbst zu gewinnen. Und wenn Trudeau gewinnt, hat er alle Werkzeuge in seiner Werkzeugkiste, um es zu verzögern, bis es unwirtschaftlich wird. Das ist unsere Meinung.
Und das glauben nicht nur wir, heißt es in dem Artikel hier unter anderem:
Wenn die Liberalen die Herbstwahlen gewinnen, ist es kaum leichtsinnig zu schließen, dass niemals eine neue Pfeife gebaut wird. Die Bundesregierung ist zwar am 18. Juni nicht offiziell verbunden, hat jedoch die Rechnungen C-48 und C-69 in ihrer Anti-Öl-Toolbox.
Durch die Einbeziehung aller möglichen sozialen und politischen Erwägungen in den Prozess der Anhörung und der Rechtsprechung soll Bill C-69 verhindern, dass ein gewählter Politiker eine öffentliche Entscheidung oder Erklärung treffen muss, die ihn sogar eine Stimme kosten könnte.
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Die Trans Mountain Pipeline im Westen Kanadas
Siehe Hauptartikel: Burrard
Zu einem innenpolitischen Problem entwickeln sich für Trudeaus Regierung seit 2017 die gegensätzliche Interessen der westlichen Provinzen Alberta und British Columbia bezüglich der Erweiterung der Trans Mountain Pipeline, das Trans Mountain Expansion Project, TMX. Damit sollen größere Mengen verdünnten Bitumens aus der im Binnenland gelegenen Provinz Alberta an die Küste British Columbias geleitet werden, die zur Kraftstoffgewinnung von dort vor allem nach Asien exportiert werden sollen. Alberta wünscht eine Verdreifachung der Transportkapazität, doch würde dies eine Versiebenfachung der Großtanker-Transporte ab Burnaby durch schwierige Gewässer und damit eine erhöhte Unfallgefahr vor der Küste British Columbias und direkt bei Vancouver bedeuten. Trudeau hat sich trotz heftiger Proteste von First Nations und Ökologen für den Ausbau der Pipeline ausgesprochen, er macht ihn aber von der Bedingung abhängig, dass die Schiffspassage zwischen den vielen Inseln British Columbias bis zum offenen Meer strikter kontrolliert und zur Verhinderung von Unfällen eine größere Vorsorge getroffen werden muss, sowohl personell als auch technisch (Oceans Protection Plan).[59] Auch wären Verhandlungen mit US-Behörden nötig, da gewisse Gefahrenpunkte die Grenze zu den USA betreffen.[60] Die Proteste gegen TMX liefen unter dem Motto: Justin Trudeau: Klimaretter bauen keine Pipelines!
Durch einen höchstrichterlichen Entscheid vom 30. August 2018 ist eine neue Lage entstanden. Das Bundesberufungsgericht widerrief letztinstanzlich alle bisherigen Genehmigungen für TMX. Die Arbeiten, vor allem Waldrodungen, ruhen seitdem, zahlreiche laufende Gerichtsprozesse sind storniert. Trudeau sagte daraufhin, jetzt werde TMX "in the right way", auf die korrekte Art und Weise, neu aufgestellt werden.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Justin_Trudeau