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"Yahoo zieht erneut Hasen aus dem Hut"

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neuester Beitrag: 11.10.02 10:05
eröffnet am: 11.10.02 10:05 von: sir charles Anzahl Beiträge: 1
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"Yahoo zieht erneut Hasen aus dem Hut"

Überrascht zeigen sich Analysten über die neuesten Quartalsergebnisse des New-Economy-Unternehmens Yahoo.



 

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PALO ALTO (ag.). Internetunternehmen an der Börse sind tot? Im Netz läßt sich mehr Geld verlieren als verdienen? Dies gilt nicht allgemein: Neue Einnahmequellen wie die gezielte Plazierung von Werbebannern in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen haben Yahoo einen Quartalsgewinn von 28,9 Mill. Dollar beschert. Damit übertrafen die Quartalszahlen des Online-Dienstes die Erwartungen der Analysten.
 "Erneut ziehen sie einen Hasen aus dem Hut und heben ihr Ziel an", sagte der Analyst Paul Kim von Kaufman Bros. "Wir erwarten immer, daß sie die Zahlen übertreffen, aber in diesem Jahr übertreffen sie sie deutlich stärker."

Der Umsatz von Yahoo stieg im abgelaufenen Quartal um 50 Prozent auf 248,8 Mill. Dollar. Zum großen Teil ist dieses Plus auf die neuen Yahoo-Dienste wie die in diesem Jahr gekaufte Internet-Stellenvermittlung HotJobs zurückzuführen.

Die am Mittwoch nach Börsenschluß vorgelegten Ergebnisse taten auch der Aktie gut, die in Deutschland etwa am Donnerstag um zwölf Prozent zulegte. Im vergangenen Quartal war der Wert der Aktie um 35 Prozent gefallen.


Yahoo-Unternehmenschef Terry Semel versuchte mit der Eröffnung neuer Geschäftsfelder wie Online-Stellenangeboten und, gemeinsam mit dem lokalen Telephonnetzanbieter SBC Communications, Internet-Anbindungen mit hohen Übertragungsraten, den Kurs der Aktie wiederzubeleben. Umsatzwachstum erzielte Yahoo vor allem mit Werbeeinnahmen.

"Das ist großartig" , freute sich Thyra Zerhusen. Die Fondsmanagerin bei ABN Amro/Talon hat 3,8 Prozent Yahoo-Aktien in den von ihr verwalteten Mid-Cap-Fonds beigemischt. "Mit Werbeeinnahmen sind derzeit eigentlich keine großen Gewinne zu erzielen. Dennoch konnte Yahoo die Aufträge um 22 Prozent steigern".


Yahoo, eines der prominentesten IT-Unternehmen aus dem kalifornischen Silicon-Valley, war im vergangenen Jahr eine Partnerschaft mit Overture Services eingegangen. Gemeinsam entwickelten sie so genannte "gesponserte Suchergebnisse", bei denen Unternehmen dafür zahlen, daß ihre Werbebanner eingeblendet werden, sobald nach bestimmten Begriffen gesucht wird. Bei einem Gespräch mit Analysten erklärte Semel, "zig Tausende kleine und mittlere Unternehmen" hätten Werbebanner schalten lassen.

Yahoo hob seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr von 940 Mill. auf 955 Mill. Dollar an. Bereits kommendes Jahr will das Unternehmen die angestrebte Gewinnmarge von 20 Prozent auf seinen Umsatz erreichen.


Dennoch warnen einige Analysten vor übertriebener Begeisterung und verwiesen darauf, daß fast das gesamte Wachstum bei den Anzeigeneinnahmen aus der Partnerschaft mit Overture stamme. Das traditionelle Geschäft, Werbefläche auf der Seite an große Unternehmen zu verkaufen, verlaufe weiterhin schleppend. Eine Wende sei noch nicht in Sicht, sagt Analyst Jim Priessler von Investec.



 

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