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Steinhoff International Holdings N.V.

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neuester Beitrag: 18.10.19 22:33
eröffnet am: 09.01.18 15:22 von: wetterfrosch. Anzahl Beiträge: 211335
neuester Beitrag: 18.10.19 22:33 von: Josemir Leser gesamt: 24566396
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19.06.19 17:52
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111 Postings, 583 Tage thebrain111Beobachtungen zu einem bestimmten User

Als überwiegend "stiller Mitleser" und seit 1,5 Jahren Investierter muss ich aus gegebenem Anlass einige Beobachtungen mitteilen, die ich in den letzten Wochen hier im Forum gemacht habe. Nichts hasse ich mehr, als wenn ich das Gefühl habe, dass mir jemand einen Bären aufbinden will. Und genau das passiert m.M.n. hier. Es geht um den User Gin66:

* Angemeldet am 25.4.2019, dem Tag, an dem Suissere's Doppel-ID "butterfly spread" aufgeflogen ist
* Seit der Anmeldung >100 Beiträge, davon 100% in den Steinhoff-Threads (machte Suissere auch so)
* Nach einer Wartezeit von einigen Tagen nach der Anmeldung die ersten unverfänglichen Beiträge mit unverfänglichen Fragen verfasst, um im Forum Fuß zu fassen (ab dem 10.5.)
* Keine Vorstellung a la "ich war lange stiller Mitleser", weil er genau weiß, dass diese Masche im Forum nicht mehr zieht
* Danach häppchenweise ganz subtil immer negative Aspekte zu Steinhoff eingestreut, oft in unverfängliche Fragen verpackt oder als Vermutung geäußert.
* Manchmal werden positive Aspekte eingestreut, a la "das wäre prima" oder "das würde mich als Investor freuen". Der Tenor bleibt jedoch im Durchschnitt aller Beiträge negativ, was einem aber erst auffällt, wenn man alle Beiträge des Users mal nacheinander liest.

Beispiele gefällig?


10.5.2019, Beitrag 177767:
"Wisst ihr, ob die Satzung von Steinhoff ein Delisting verbietet ?"
"gibt es schon Infos, dass ein Beschluss zur KE auf die Agenda kommt ?"

20.5.2019, Beitrag 180400:
"Wenn die Gläubiger einem Schuldenschnitt zustimmen würden, dann wäre die erste Forderung sicherlich, dass die Aktien mit 0 aus allen Depots ausgebucht werden."

-> Message: Delisting? KE? Aktien wertlos ausbuchen? Wenn Kleinanleger sowas lesen, suchen sie i.d.R. sofort das Weite!

28.5.2019, Beitrag 182396:
"Invesco/Oppenheimer bieten doch ETFs an. Wenn die also Steinhoff halten/kaufen/verkaufen, dann ist dies keine Investmententscheidung pro/contra Steinhoff. Die bilden nur den dem ETF zugrundeliegenden Index ab."

-> Message: Die großen Investoren MÜSSEN kaufen, die tun das nicht, weil sie von Steinhoff überzeugt wären.

2.6.2019, Beitrag 183355:
"Bis zu den 2018 Zahlen könnte es also bis zu ?0.06 reichen. Wenn hier LV Regie führen, dann wird das wohl auch so kommen."

-> Message: Höhere Mächte ziehen den Kurs linear nach unten. Dagegen kommt keiner an. Als Kleinanleger wäre es sinnlos, hier investiert zu bleiben.

3.6.2019, Beitrag 183628:
"Leider werden wir den Stand unter ?0,08 diesen Monat wohl wegen des linearen Kurstrend (-?0,001/Tag) noch schaffen und vermutlich sogar unterbieten."

4.6.2019, Beitrag 183931:
"Der lineare Abwärtstrend hält sich. Wenn es so bleibt - was ich nicht hoffe - dann sind wir morgen unter 0,08."

5.6.2019, Beitrag 184198:
"Leider wurde der 0.001/Tag lineare Abwärtstrend nicht nach oben verlassen."

-> Message: Hier geht es jeden Tag weiter runter. Bloß nicht investieren!

8.6.2019, Beitrag 184772:
"Unterm Strich sieht das für meine Steinhoffaktien nicht so prickelnd aus."
"Trotzdem hoffe ich bei guten Zahlen auf ein Ansteigen des Kurses, aber befürchte das dies entweder nicht eintrifft oder nicht nachhaltig ist."

-> Da kommt tatsächlich mal das böse Wort "ich befürchte" vor, dass der User bis dahin zu vermeiden suchte, weil es sofort an Suissere erinnert.

10.6.2019, Beitrag 184883:
"Wenn Steinhoff Umsatz/Gewinn aber nicht schnell genug steigert, dann wird die Holding halt zerlegt und es bleibt für die Aktionäre nicht viel übrig."

-> Message: Ihr könnt alles verlieren!

15.6.2019, Beitrag 185767:
"Steinhoff muss immer noch Assets verschleudern, und dies klingt leider nicht nach extrem guten HJ2019-Zahlen......"

15.6.2019, Beitrag 185773:
"es klingt dennoch wie ein Notverkauf aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit - und dies im Mai 2019."

-> Message: Die können sich kaum über Wasser halten. Hier ist nichts zu holen!

19.6.2019, Beitrag 187117:
"Damit ist das Ramschniveau der Aktie auf die nächsten Jahre gesichert. Bravo."

-> Message: Siehe oben

19.6.2019, Beitrag 187414:
"Dann besitzen die Shareholder eine leere Hülle und können hoffen, dass noch ein paar Brotkrumen übrig geblieben sind."

19.6.2019, Beitrag 187430:
"Die Gläubiger sind super happy, ob dieser wehrlosen Milchkuh. [...] nur die Aktien sind wertlos."

19.6.2019, Beitrag 187443:
"Nur wenn ich das so alles überschlage, dann sehe ich trotz Gewinn außer einer Minitilgung auch nicht viel."


Bitte lasst euch nicht veräppeln!  

19.06.19 17:58

133 Postings, 169 Tage PolyManis@TheBrain

Warum machst du dir so viel Mühe wegen solchen I***, I***, Individuen?  

19.06.19 17:58
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258 Postings, 546 Tage Helmut84@Tchecker

Mit den PIK Zinsen hast du natürlich recht. Ich hoffe nur, dass die Kredite schon vor dem 31.12.2021 refinanziert werden. Wo ich ein Problem sehe ist wenn bis dortin die 10% voll schlagend werden würde das halt die Bilanz massiv belasten. Dürften dann etwas mehr als 2 Mrd. Euro an Zinsen sein die dann am Ende der Laufzeit den Schulden aufgeschlagen werden. Das ist fast die Summe was der wertvollste Teil von Steinhoff Pepkor im Moment mit dem Steinhoff Anteil an der Börse wert ist.

Durch die 10% Zinsen die zwar Cashmäßig nicht bezahlt werden in der GuV aber schon gebucht werden wird das Jahr 2019-2021 fast fix negativ, weil Steini diese Zinsen niemals operativ verdienen wird. Zusätzlich gibt es ja auch noch Zinsen aus den Krediten in den operativen Gesellschaften. Man darf nicht vergessen, dass neben den CVA Krediten es ja weitere Kredite gibt. Sowie über 1 Mrd. die Pepkor aufgenommen hat. Das EK würde dann Ende 2021 sehr schlecht aussehen. Kann mir nicht vorstellen, dass das sinnvoll ist.

Damit der Turnaround gelingt muss 2019 ein Übergangsjahr sein. Wird noch mal negativ aufgrund Vergleich mit Anlegerklagen,  Schuldenrefinanzierung und hohen Kosten. Ab 2020 müssen dann aber Gewinne her um das Eigenkapital zu stärken und dann werden langsam über x Jahre auch die Schulden auf ein normales Niveau gebracht. Daher ist für mich Halbjahr 2019, Präsentation dazu und danach der Analystentag die Stunde der Wahrheit. Wenn es dann immer noch trostlos ausschaut wird sich eine  nachhaltige Erholung in der aktuellen Form sehr schwer ausgehen.

Was ich mir vorstellen könnte, da es bei Mattress ja gute Entwicklungen gibt. Nicht nur im 2. Halbjahr wurde der operative Verlust deutlich reduziert sondern im Q1 2019 wurde ja damals auf von starken Umsatzwachstum auf like for like Basis berichtet. Ich gehe davon aus, dass Mattress in 2019 schon zumindest operativ profitabel sein könnte. Die Top Entwickung bei Mattress überrascht mich. Auch das mit Tempur sehr nice.  Szenario könnte aufgrund der guten Entwicklung ein Verkauf über Buchwert sein. Der Gewinn daraus würde das Eigenkapital stärken und der Erlöse könnte für Schuldenrückführung verwendet werden. Wäre ein Win Win. Mehr EK aber weniger Schulden. Bei Mattress dürfen wir nur nicht vergessen, dass vom 50% Anteil ein Teil aber auch noch an das Management wandert.

Conforma ist die Frage läuft nicht gut, aber eventuell wäre dort auch ein Verkauf, nach der Restrukturierung, möglich. Im Vergleich zu Mattress erscheint mir der Turnaround aber schwieriger da  siehe auch Kika die Möbelbranche allgemein stark unter Druck ist.

 

19.06.19 17:58
1

366 Postings, 1129 Tage itsnotaboutthemoneyDer Kurs...

welch Überraschung!!!:-)))  

19.06.19 17:59

3737 Postings, 1285 Tage tom.tom@ thebrain111:

Klingst schon ein wenig nach Schweizerdeutsch ;o)
Einen semantischen Unterschied zum Schweizer kann ich da jedenfalls nicht erkennen...  

19.06.19 18:02
11

258 Postings, 546 Tage Helmut84weiteres Szenario

Ein weiteres Szenario könnte sein Wandelanleihen auszugeben aber auf Pepkor Aktien. Dann würde man Kapitalmaßnahmen bei der Steini Aktie selbst vermeiden. Könnte für mögliche Investoren eine attraktive Sache sein. Wandelanleihen haben in der Regel ein Wandlungsrecht was 25-35% über dem Aktienkurs ist. Auch die Verzinsung ist bei den Anleihen gering. Bis auf 50% der Anteile könnte man solche Anleihen ausgeben.

Auf alle Fälle gibt es einige Möglichkeiten. Gedulden wir uns noch 1-2 Monate dann haben wir ziemliche Gewissheit wohin die Reise gehen wird.    

19.06.19 18:07

308 Postings, 1139 Tage TradingMaxLöschung


Moderation
Moderator: jar
Zeitpunkt: 20.06.19 11:25
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

19.06.19 18:12

121 Postings, 177 Tage gin66@thebrain11

ich bin beeindruckt. So viel Aufwand reingesteckt, um dies zusammenzustellen.

Meine Einstellung resultiert aus den vorliegenden Fakten, dem derzeitigen Aktienkurs und dem Mangel eines nachvollziehbaren Grundes für einen guten Kursanstieg. Rackete wird seit mehr als einem Jahr postuliert und wird immer auf den nächsten Termin verschoben. Und wie ich auch schon geschrieben habe, ist m.E. eine Rackete die einzig plausible Lösung zur Rettung des Shareholder values. Gläubiger, Unternehmensteile, Angestellte brauchen diese Rackete nicht. Andere Meinungen, warum es aufwärts gehen soll, habe ich zwar schon gehört, sind aber für mich nicht schlüssig, Der AR2018 ist so schlecht, dass es m.E. eines Wunders in 2019 bedarfs.  Gerne irre ich mich und mein Depot ist statt blutrot, wunderschön rot. Und wie gesagt, lieber bin ich zu blöd und es geht hoch, als andersherum.  

19.06.19 18:12
1

Clubmitglied, 8673 Postings, 2046 Tage Berliner_defrezzer

defrezzer,
leider ist es so, dass insbesondere ihr Altaktionäre zu wenig machen könnt.
Den Kurs hochzutreiben, geht es nicht (bei 4,3 Milliarden Aktien...).
Aber alles sich schön zu reden (und dabei zu pushen, und anderen ein völlig falsches Bild zu kreieren nur damit die ein paar Aktien kaufen) ist auch falsch.  

das einzige, was einem übrig bleibt,
ist nur zu hoffen, dass das Management einen guten Job macht,
und das Marktumfeld auch passen wird.

ob nachkaufen, SL setzen, kaufen, verkaufen, soll jeder für sich entscheiden.
das ist oft echt nur Casino, also nicht nur bei Steinhoff.

ich selber bin davon überzeugt, dass bei Steinhoff das Management fast nur für die Gläubiger arbeitet und ich sage mal so, zu 80% deren Wünsche erfüllt. Ob das wirklich so ist, keine Ahnung, wir werden es später erfahren.  

19.06.19 18:12
2

121 Postings, 177 Tage gin66Löschung


Moderation
Moderator: jar
Zeitpunkt: 20.06.19 11:33
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Spam

 

 

19.06.19 18:14
5

10 Postings, 162 Tage Tchecker@Helmut84

Nicht nur mir ist aufgefallen, dass Steinhoff schon im Jahr 2018 600 Mio. an "CVA-Krediten" [Dirty kennt sich mit den Fachbegriffen besser aus] tilgte. In den kommenden Jahren wird Steinhoff sicherlich besser verdienen als in 2018. Nicht vergessen sollte man, dass das Geld aus zahlreichen Veräußerungen erst nach dem Bilanzstichtag (30.09.2018) Steinhoff zufloss und auch derzeit noch zufließt. Es handelt sich dabei insgesamt um eine Summe in Milliardenhöhe.

Was hindert Steinhoff daran, das Geld aus den Veräußerungen und Teile des freien operativen Cashflows dafür zu benutzen, die Hochzinskredite weiter abzubauen, somit das Eigenkapital zu stärken und die Zinslast entscheidend zu verringern?  

19.06.19 18:15
12

1675 Postings, 1047 Tage shatoi@gin66

Schaut aus, als wäre der Account mal wieder verbrannt. Wie wäre es mit nem neuen? Tonic 66 z.b. ;)  

19.06.19 18:19

784 Postings, 661 Tage defrezzerLöschung


Moderation
Moderator: jar
Zeitpunkt: 20.06.19 11:40
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Beleidigung

 

 

19.06.19 18:20

121 Postings, 177 Tage gin66@Helmut84

Conforama hat einen gut aussehenden business plan. Da geht es aufwärts. Steht so in der Conforama Lenders-Präsentation: 221 Mio.? EBITDA in 2021. klingt gut. und hier haben wir noch 100%.

MF läuft nun so gut, dass es fast wie ein Fehler aussieht, 50% weggegeben zu haben. Insbesondere die Quartalsentwicklung in 2018 war von Quartal zu Quartal immer besser.  

19.06.19 18:24
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2128 Postings, 548 Tage Brilantbill@Thebrain

Ich dchte es mir, aber jetzt wo du es sagst.

Außerdem schreibt er in einem Post von dir über Invesco, und heute hat er doch behauptet Invesco nicht zu kennen.

Vieleicht hat er aber auch einfach vergessen welche ID Invesco kennt, und welche nicht.  

19.06.19 18:26
2

339 Postings, 589 Tage Loenne@Helmut: auch bei dir fehlen in deiner ...

...Rechnung die operativen Gewinne 2019, 2020, 2021. :-)

Das sollten kumuliert in den drei Jahren 2 Mrd sein, so dass der Schuldenstand Ende 2021 durch die Zinsen eben nicht erhöht wird.

Dadurch, dass man die Zinsen in den drei Jahren nicht zahlen muss, sondern mit dem Cash arbeiten kann, ist eine Expansion problemlos möglich.

Wenn man jetzt mal rechnet, dass die auf drei Jahre Laufzeit gerechnet durchschnittlich 1 Mrd Liquidität am Kapitalmarkt beschafft werden müssten, dann können wir bei einem Zins von 6% von Deiner Rechnung nochmal 180 Mio Zins-Einsparung für die Expansion rechnen.

Auch wenn ich mich wiederhole: Sollten dann noch die Lieferanten wieder von Vorkasse zurück auf ein angenehmes und übliches Zahlungsziel umstellen, so dass auch diese enorme Liquidität Schub gibt, dann haben wir Ende 2021 nicht 13.000, sondern eher 15.000+++ Shops.  

19.06.19 18:32

307 Postings, 445 Tage numi76Gety

19.06.19 18:45
5

393 Postings, 2718 Tage positiv5Jetzt

nehmt ihm doch nicht schon wieder seine doppel ID.
Jetzt muss er sich wieder neu anmelden und neuen Namen ausdenken.
Wie wäre es mit Schweizer1 , Schweizer2 , Schweizer3,usw.  

19.06.19 18:50
2

258 Postings, 546 Tage Helmut84@Loenne:

Danke. Natürlich wird Steinhoff auch einige Zinsen bezahlen. Glaub nicht, dass sie die 10% schaffen aber einen Teil natürlich. Natürlich wird jetzt auch gleich mal eine Summe weggetilgt was die 10% Zinssumme auch weiter reduziert.

Bei meinem Vergleich geht es nur darum, dass ich es nicht für sinnvoll halte in dem Zinsniveau 10% Zinsen zu zahlen für einen längeren Zeitraum. Deswegen erhoffe ich mir eine baldige Refianzierung.

Nachdem die Gläubiger eh gut verdienen wäre jetzt mal die Gesellschaft/Aktionäre an der Reihe. Bin sehr gespannt welche Pläne uns in Kürze präsentiert werden  

19.06.19 18:53
5

27 Postings, 149 Tage TomFordGuten Abend allerseits

In vielen Beiträgen seit den Veröffentlichungen der 17er und 18er Bilanzen habe ich gelesen, das es in 2019 eines Wunders bedarf, um einen turnaround zu schaffen.
Nach (laienhafter) Durchforstung der Bilanzen sehe ich da doch eigentlich durchaus ?Wunder?potential. Wo hier meiner Meinung nach viel zu wenig drüber gesprochen wird, sind die ca. 5mrd Verlust, die bisher nur zu einem Bruchteil sei es in Form von Erstattungen oder steuerlich nutzbaren Verlustvortägen deklariert wurden. Es wurden diesbezüglich Profi-Steuerberater ins Boot geholt, um den Sachverhalt Länderübergreifend zu prüfen und zu ermitteln. Die dabei erwähnten Mahnung zur Vorsicht, das evtl. Steuerliche Belastungen das Betriebsergebnis belasten könnten, sind denke ich lediglich formelle Absericherungen des Vorstandes. Ich denke, in dieser Hinsicht ist RICHTIG Potential verborgen.
Rein taktisch gesehen würde ich als Vorstandmitglied diesen Aspekt auch erst in die Bilanz reinpacken, mit der das CVA 100% formal geregelt ist.
Ebenso verstehe ich nicht so ganz, warum man davon ausgehen muss, das die volle Schuldenhöhe in das CVA mit einfließt(oder habe ich da etwas falsch verstanden oder überlesen), obwohl es doch übliche Praxis ist, das ein cut vereinbart wird, der beiden Seiten gerecht wird.(30-50%).

Haben wir hier nicht für die 2019er Bilanz ein Milliardenpotenzial?

LG  

19.06.19 19:01
1

339 Postings, 589 Tage Loenne@Helmut: da sind wir geteilter Meinung

Für eine Firma wie Steinhoff in der derzeitigen Situation ist oberstes Gebot:


                                         LIQUIDE und am LEBEN bleiben.

Das hat sich Steinhoff mit diesem Konstrukt, so es denn endlich auch von allen final unterzeichnet/genehmigt ist, bis Ende 2021 erkauft. Und zugegeben: TEUER. Für 10% ! Zinsen.

Aber diese 10% sind/waren/werden es wert.

Es geht ums Überleben.

Diese zusätzliche in meinem Vorpost beschriebene finanzmarktunabhängige Liquidität gibt Handlungsspielraum. Es kann enorm expandiert werden in den Wachstumsmärkten Osteuropa und Afrika.

Alles wird gut. :-)  

19.06.19 19:07
1

1704 Postings, 639 Tage Der ParetoOma meint: Wer mit einem A. Deutsch

zu Bette geht - wird mit einem Schweizer aufwachen ...

nebst dickem Schädel und der Erkenntnis : die Zeche hat man mal wieder
selbst  bezahlt..      

19.06.19 19:09
1

479 Postings, 348 Tage B ojeeinige wenige

haben sich bisher noch gar nicht zu Wort gemeldet seit dem der AR2018 raus ist.
Ich bin sehr gespannt was Mysterio, Gangsta, Damage, Fun_Trader und ähnliche Analyse-Monster sagen. Dirty hat ja schon ein bisschen rausgehauen.

Die Aufzählung mag nicht vollständig sein, bin aber in Eile und deshalb bleibt sie so kurz!

Guten Abend,
Boje  

19.06.19 19:10
1

121 Postings, 177 Tage gin66@TomFord

Die Auswirkung durch die Steuer wird zwar in den Annual Reports thematisiert, aber mehr im Kontext Risiko. Wenn hier einige 10-100Mio.? als Mehrergebnis rauskommen, dann gut. Der Punkt ist, dass das Segmental EBITDA von 770 Mio.? nicht mal für die Zinsen reicht. Und wenn in 2019 eine Steigerung um ca. 230 Mio.? geschafft wird (also ca. 30% mehr Gewinn :-O ), dann ist immer noch keine Tilgung dabei. Und eine Minitilgung von z.B. 100 Mio.? hilft nicht viel. Andererseits wurden bereits fortschritte bei der Tilgung gemeldet, wo (zumindest mir) noch nicht ganz klar ist, woher das Geld kommt. Eventuell durch die verschieden Verkäufe reingeholtes Kapital.

CVA mit Haircut  klingt  eher nach einer richtigen Insolvenz, bei denen die Aktienbesitzer mit hoher Wahrscheinlichkeit Totalverlust fahren.  Ist im Forum diskutiert worden, ist aber müßig, da es diesmal keine Haircut gab.  

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