leider muss ich derzeit 12 Tabletten und eine Brausetablette täglich einnehmen. Es hilft, aber es dauert. Mal sehen, ob ich Montag ins Büro oder zum Arzt gehen muss, raus auf jeden Fall. Aber einen Rückfall will ich auf jeden Fall verhindern.
Immerhin kann meiner Genesung am Mittwoch ein zusätzlicher Schub verliehen werden, wenn ich mich am Abend wieder in meine Jugend zurückversetzt fühle, weil meine Lieblingsband (seit über 40 Jahren) ein Konzert hier im Velodrom gibt. Bei Ritchies letztem Besuch in Sachen Rock war er in der Originalbesetzung mit Deep Purple in der Deutschlandhalle - das war 1996. Ich war auch da, so wie die beiden anderen Male als er mit Rainbow davor hier auftrat.
Jetzt ist es wieder soweit. Neue Besetzung, aber alte Lieder. Da wird man wieder jung. Das Publikum wird wie ich von Mal zu Mal auch immer älter. Und dass er immer noch ein Virtuose ist, hat er letztes Jahr bewiesen.
So wird die Zeit vergehen bis die Post ihre neuen Zahlen bekannt geben wird. Ich meine nicht die Zahlen des ersten Quartals, sondern die neuen Zahlen, die kommen werden, wenn die zweite Fabrik die Produktion beginnt. Alle Spekulationen, die vom Verkauf der Autosparte der Post ausgehen, kann man gestrost absagen, denn wie teuer ist eine Firma mit Inventar, Beschäftigten und Patenten, die auch noch ihre eigene Kundschaft mitbringt, so dass niemals ein Verlustgeschäft entstehen kann ? Normaler Verkaufswert liegt beim Umsatzwert von 10 (manchmal bis auf 7 runter) bis maximal 15 Jahren. Am Beispiel Monsanto erkennt man wie sehr Bayer da am rumzocken ist, denn bei einem Faktor von nur 5 wird schon beim Kauf das extreme Risokogeschäft mit eingepreist, dass in den fragwürdigen Zulassungen besteht.
Der Sonderfaktor Eigenbedarf der Post würde dagegen den Preis faktisch ins unbezahlbar teure anheben. Da würde schon der Kunde Post alleine dafür sorgen, dass der Kauf auf festem Boden steht. Bei Bayer steht Monsanto auf wackligen Beinen, die von der Erlaubnis des Vertriebs von mehr als 50% der Waren abhängt. Die neuesten Meldungen gehen in die Richtung, dass Bienenschutz vor Pflanzenschutz geht. Wie man so über 65 Milliarden ausgeben kann, ist mir völlig schleierhaft. Selbst 6,5 Milliarden wären noch von mir als riskant einzustufen. Sicher der Gewinn ist extrem hoch, fällt aber bei mir unter das Motto : "Noch schnell alles mitnehmen, was geht; ehe unsere Produkte verboten werden."
Das sieht bei der Post ganz anders aus. Und das verkauft man nicht, sondern baut es aus, zumal eine Konkurrenz nach wie vor nicht besteht. Da wird man schon bald die Preise lukrativ anpassen können, denn die Wirtschaftlichkeit der Works erlaubt einen Spielraum bei der Preisgestaltung. Der neue Faktor der steigenden Batteriepreise sowohl bei größerer Betriebsleistung als auch bei gleichbleibender wird das noch weiter zugunsten der Post antreiben. Die Beiträge hier im Forum zum Lithiumabbau in Deuschland deuten in diese Richtung.
Wir stehen erst am Anfang einer langen, langen Erfolgsgeschichte.
Guten Abend
Der Chartlord |