Nel: Befreiungsschlag für Unternehmen und Aktie?
Anders als MiMedia ist die Nel-Aktie von einem gesunden Chartbild noch ein ganzes Stück entfernt. Immerhin hat zuletzt nicht die Nachrichtenlage Grund zur Hoffnung geben, dass der Wasserstoff-Pionier nicht in der Insolvenz enden wird.
Neben dem Einstieg von Samsung als neuem Großaktionäre hat Nel auch einen Großauftrag gemeldet. So soll die US-Tochter Hydrasun eine 2,5 MW PEM-Containeranlage nach Schottland liefern. Auftraggeber ist das Aberdeen Hydrogen Hub Projekt. Die skalierbare Anlage zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von grünem Wasserstoff, die mit erneuerbaren Energien betrieben wird, wird im Rahmen eines Joint Ventures zwischen bp und dem Stadtrat von Aberdeen errichtet.
Nel-CEO Håkon Volldal: „Wir freuen uns, dass Hydrasun Nel für dieses bedeutende Projekt ausgewählt hat. Hydrasun ist ein professioneller Anbieter, der sich durch Qualität auszeichnet, und wir freuen uns auf unsere Zusammenarbeit, indem wir sie mit schnell auf den Markt zu bringenden und zuverlässigen Elektrolysegeräten unterstützen.“
Zuvor hatte der Einstieg von Samsung im Rahmen einer strategischen Partnerschaft die Nel-Aktie wach geküsst. So erwerben die Südkoreaner für 353 Mio. NOK einen Anteil von 9,1 % an Nel. Dank der beiden Nachrichten hat die Aktie im März rund 25 % zulegen können. Mit 0,25 EUR notiert sie dennoch weit unter ihren alten Hochs.
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