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Wochenperformance Nasdaq

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neuester Beitrag: 15.06.03 19:26
eröffnet am: 15.06.03 19:26 von: Nassie Anzahl Beiträge: 1
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15.06.03 19:26

15980 Postings, 6392 Tage NassieWochenperformance Nasdaq

An der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq drehten sich in der letzten Woche die Gespräche hauptsächlich um Oracle (871460), PeopleSoft (885132) und J.D. Edwards & Co (909350). Ein bisschen untergegangen im Trubel um diese Softwarefirmen sind dabei die Unternehmen, die den Nasdaq 100 im Wochenvergleich nur um 0,76 Prozent nach unten rutschen ließen.

Die beste Wochenperformance legte Comcast (875625) aufs Parkett mit einem Wochenplus von 8,27 Prozent auf 33,63 US-Dollar. Der führende amerikanische Kabelfernsehbetreiber hat nach der Übernahme des Breitbanddienstes von AT&T im ersten Quartal 297 Millionen US-Dollar Verlust verbucht. Je Aktie bedeutete dies einen Verlust von 0,13 US-Dollar. Analysten hatte nur 0,09 US-Dollar erwartet. Mit recht seltsamen Methoden versucht CEO Brian Roberts derzeit die Kundenzahl zu erhöhen. Mitarbeiter werden regelrecht auf Kundenfang geschickt. Für jeden ertappten "Schwarzseher" erhalten sie 1,50 US-Dollar. Für das laufende Quartal wird ein fast ausgeglichenes Ergebnis angestrebt.

Auf Platz zwei liegt der der israelische Pharma- und Generikahersteller Teva Pharma (883035). Anfang vorletzter Woche hatte das Unternehmen bekannt gegeben, von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung und ein 180 Tage andauerndes, exklusives Vermarktungsrecht für das Bluthochdruckmedikament Quinapril HVl erhalten zu haben. Dabei handelt es sich um ein Generikum auf Accupril von Pfizer, mit dem Pfizer einen jährlichen Umsatz von 598 Millionen US-Dollar erwirtschaftete. Nach einigen Kaufempfehlungen - u.a. von Merrill Lynch und SG Owen - kletterte Teva Pharma (883035) um 7,5 Prozent auf das neue All-Time-High von 55,05 US-Dollar.

Ohne nennenswerte Neuigkeiten zu bieten überrascht Comverse Technology (885712) auf dem dritten Platz mit einem Wochenplus von 7,45 Prozent auf 16,05 US-Dollar. Bereits in der vorletzten Woche hatte der US-Telekomausrüster zwar einen Verlust im ersten Quartal bekannt gegeben, die Prognosen der Analysten aber übertreffen können.

Kräftig nach unten ging es mit dem Software-Hersteller Adobe Systems (871981). Nach einer Gewwinnwarnung für das laufende Quartal knickte die Aktie ein. Im Wochenvergleich führt sie die Verliererliste mit einem Minus von 15,39 Prozent auf 31,55 US-Dollar an.

Vorletzte Woche löste Merrill Lynch einen Käuferansturm auf Brocade Communications (922590) aus. Die Analysten stuften die Anteile auf "Kaufen" herauf und nannten als Kursziel 7,75 US-Dollar. Letzte Woche setzten dann massive Gewinnmitnahmen dem Wert zu und ließen ihn 14,38 Prozent auf 6,25 US-Dollar absacken.

Auf Platz drei der Verlierer findet sich RF Micro Devices (907250), Hersteller von drahtlosen Halbleiterprodukten, wieder mit einem Wochenverlust von 11,19 Prozent auf 5,08 US-Dollar.
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Autor: Regina Kaffl  

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