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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 08.08.20 14:32
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 13983
neuester Beitrag: 08.08.20 14:32 von: brokersteve Leser gesamt: 2143700
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16.06.15 09:36
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1127 Postings, 1914 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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13957 Postings ausgeblendet.

07.08.20 10:33
4

314 Postings, 4334 Tage Rotenstein@Question11

Zitat:

Du weißt schon, dass die Verschwörungstheorien aus deutschen Qualitätsmedien stammen?
Dass es mehr als 100 nicht verfolgte Geldwäscheanzeigen gibt?
Dass MdBs fordern, die Rolle der Geheimdienste aufzudecken ?
Du liest Zeitung ? Oder ist das zu viel ?

Welche Verschöwrungstheorien? Dass Wirecard seit Jahren die Bilanz frisiert hat und dass es möglicherweise auch in Geldwäsche involviert war, ist keine Verschwörungstheorie. Auch, dass Marsalek Kontakte zu Geheimdiensten hatte, oder dass nun ein ehemaliger Wirecard-Manager bzw. Chef eines mit Wirecard verbandelten Drittanbieters tot aufgefunden wurde, ist keine Verschwörungstheorie. Das gleiche gilt dafür, dass deutsche Behörden in ihrer Aufsichtspflicht versagt haben. Ich halte es auch für möglich, dass einzelne Beamte, WP-Mitarbeiter oder Politiker bestochen wurden, habe dafür aber noch keinen Beleg gesehen. 

Eine Verschwöungstheorie ist es dagegen zu behaupten, eine solide deutsche Firma wurde zugrunde gerichtet, weil die bösen Angelsachsen Deutschland nicht solch eine tolle Firma mit so toller Technologie gönnen. Ebenso ist es eine Verschwörungstheorie, dass deutsche Behörden (etwa die BaFin) und Politiker insgesamt auf breiter Front und wissentlich im Sinne einer großen Verschwörung am Betrug beteiligt waren. 

Ist der Unterschied klar? Lies doch noch einmal, was hier andere behauptet haben. Und nein, was in Qualitätsmedien wie der Süddeutschen Zeitung (die ich ansonsten übrigens aufgrund ihrer ideologischen Ausrichtung nicht sehr schätze) berichtet wird, kann dafür nicht als Beleg dienen. Mir gefällt auch nicht, dass hier Dinge politisiert werden, die nicht viel mit Politik zu tun haben. 

 

07.08.20 10:45
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418 Postings, 4174 Tage bimmelbahnLehna,

dein Dumm-Beitrag gefühlt Nr. 12000.   Hast nix auf der Rolle, aber das letzte Wort haben, das ist für dich das Wichtigste, nicht wahr ?  

07.08.20 15:21

19697 Postings, 6841 Tage lehna#60 Jaaaaaaaaa bimmel, ich weiss das jetz

bin dumm und du die gewitzte WC Leuchte.
Aber jetz erst mal wieder Ignore, wackerer schneidiger Wadenbeisser---hmmm- aber vielleiicht lins heimlich doch rein...



 

07.08.20 15:28
1

19697 Postings, 6841 Tage lehna#55 tom

dsa Boon niemand haben will, dürfte die Resterampe auch unter Wert weggehn.
Insofern bin überzeugt, dass der Weg zum Pennystock der wahrscheinlichste ist....
 

07.08.20 16:21
1

418 Postings, 4174 Tage bimmelbahnach lehna,

ist das herrlich, deine und deines Schützlings Codder üblichen Auswürfe wenigstens im Thread "für ehemalige Anleger"  nicht ertragen zu müssen. Der Thread mutet nun inhaltlich und von der Form her an wie reines Quellwasser.
Und jetzt Lehnchen, schnell was in die Tasten prügeln - egal was, nur schnell - und wichtig - dabei das Klugscheißen nicht vergessen, kleine Maus :-)  

07.08.20 16:43
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4425 Postings, 1579 Tage tom.tomBIMMELBAHN

Lehna weiß halt jetzt schon...was anderen erst später dämmert...dann ist für die Betroffenen Schicht im Schacht!

Jeder Cent der hier noch übrig bleibt, viel wird es eh nicht sein, wird den betrogenen Banken überwiesen werden!
Für die jetzt noch Investierten wird nichts übrig bleiben....  

07.08.20 17:01

2251 Postings, 2340 Tage kohlelangSagt das den Prozessfinanzierern,

damit diese naiven RA nicht ihre Zeit unnötig verplempern.
Die haben eben einfach nicht deinen Durchblick.
;)  

07.08.20 17:22
17

134 Postings, 292 Tage GabiiRotenstein, Fakten, Behauptungen und Verschwörungs

theorien

Wie ist den aktuell der Stand der Dinge?

1, Fakten

         -§bis einschließlich 2018 testierte JA (es gibt bisher keine Korrekturen)
         -§2019 konnte bisher nicht testiert werden, da die ausgewiesenen Cashbestände in Höhe von 1,9 Mrd. nicht nachgewiesen werden konnten
         -§die Probleme zum Nachweis der Cashbestände auf den Treuhandkonten waren mindestens seit März 2020 bekannt, hw. weitaus früher, hätten also bereits entsprechend früher durch Behörden, Prüfer, AR aufgeklärt und eventuell festgestellte Fehlbeträge in die Bilanzen eingearbeitet werden und die Korrekturen per adhoc veröffentlicht werden können
          §das dies nicht zeitnah, absolut zu spät, am Tag vor Verlängerung der Darlehen erfolgte, verursachte das Kursmassaker, befeuert mit 8 Mio leer verkauften Aktien innerhalb von 6 Stunden, den MarginCall des CEO MB, den sofortigen Führungswechsel, die sofortige Einbindung der Investmentbank und des Insolvenzverwalters zur Abwicklung von WDI
          §Das war nicht zufällig, das war geplant und organisiert.

         -§Wirecard ließ sich am 05.08.2020 in die Bücher schauen: Auf der vierteljährlichen Finanzkonferenz hat Wirecard die Bilanz zum am 30.06.2020 beendeten Jahresviertel offengelegt.
Der Gewinn je Aktie belief sich auf 1,19 EUR gegenüber 1,06 EUR im Vorjahresquartal.
Der Umsatz wurde auf 747,9 Millionen EUR beziffert, im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem 643,0 Millionen EUR umgesetzt worden waren.
Redaktion finanzen.net

         -§Wenn die Quartalszahlen Q1 (wurde bisher nicht korrigiert) und Q2 stimmen, wäre WDI in diesem Jahr um 30% Q1 und 10% Q2 gegenüber dem Vorjahr gewachsen,
          §Bezogen auf diesen Fakt, können die Zahlen der vergangenen Jahre nicht grundsätzlich falsch sein. Wo was und mit was Geld verdient wurde, sei vorerst dahingestellt.
Das im Q2 2020 sich das Wachstum auf Grund der Folgen des Insolvenzantrages und der Kundenkündigungen durch den neuen CEO Freis verlangsamt, ist verständlich.
          §Entsprechend des KPMG-Bericht wurden die Umsätze 12/2019 durch die Elastic Engine verifiziert. Bis April 2020 erbrachten die geprüften Datensätze keine relevanten Abweichungen, auch danach wurde nichts in dieser Hinsicht berichtet.
         -§Ich sehe es somit auf Grundlage der bisher offiziell (Stand 08/2020) veröffentlichen Zahlen als Fakt an, dass WDI Gewinne erwirtschaftet hat, diese weiterhin erwirtschaftet und perspektivisch erwirtschaften könnte.
          §Grob und rund gerechnet, liegen die Gewinne von WDI (rund 600 Mio) in 2020 beim Doppelten von Adyen (rund 240 Mio). Die MK von Adyen liegt bei 44 Mrd., die von Square (bisher keine Gewinne) bei 47 Mrd. Der Kurs von Adyen hat sich innerhalb von 1,5 Jahren von 500 auf 1.500 verdreifacht, der Kurs von Square innerhalb von 4 Monaten ebenfalls von 40 auf 120 verdreifacht. WDI ist auf Grund des inszenierten Kursmassakers nichts mehr wert.
         -§WDI hat Verbindlichkeiten von ca. 3 Mrd (davon 900 Mio Wandelanleihe Softbank). Bei normalem Kurs hätte Softbank gewandelt, es wäre nichts zu zahlen gewesen, der Kurs hätte sich durch die zusätzlichen Aktien verwässert. Die 2 Mrd. Darlehen hätten über einen Zeitraum von 25 Jahren einen KD von rund 80 Mio pro Jahr (aktuell knapp 15 % des Gewinns ausgemacht. Wenn man nicht tilgt und nur die Zinsen zahlt entsprechend weniger. Mir geht es mit diesen, von mir benannten sehr ungenauen Zahlen lediglich darum die Relationen aufzuzeigen.
         -§Die Gewinne der vergangenen Jahre passen zu den für 2020 ausgewiesenen Gewinnen. Selbst, wenn in der Vergangenheit Bilanzen kosmetisch geschönt wurden, Geld durch überhöhte Rechnungen oder veruntreute Konten dem Konzern entzogen wurden, dann hätte das Unternehmen aktuell eben die fehlenden 2 Mrd. weniger. Man müsste das dann eben bilanziell aufarbeiten und korrigieren, Geld suchen und zurückfordern, Verantwortliche anklagen und verurteilen.
          §Deswegen steht doch aber der Konzern und das Geschäftsmodell auf Grundlage der 2020er Zahlen. Bewertungen des Unternehmens in der Größenordnung von Adyen und Square wären auf Grund der gleichen oder besseren Gewinnaussichten gerechtfertigt.
         -§Im Zeitraum 02/ 2019 bis 05 / 2020 wurden im Rahmen von mehreren krassen Shortattacken ca. 30 Mio Aktien leer verkauft. Verbunden waren diese Maßnahmen mit jeweiligen Gerüchten in der FT, es wurden hierbei jeweils SL und MarginCalls ausgelöst, welche die Kursstürze entsprechend verstärkten.
          §Hierdurch befand sich WDI kurz vor dem 18.06.2020 auf einem Kursniveau von 90 ? 100. Im Vergleich zu den KGV der Peergroup, den gleichen Wachstumsmöglichkeiten wäre ein Kurs von 300 durchaus gerechtfertigt gewesen. Von solch hohem Kurs aus hätte man aber auch bei einer am18.06.2020 herbei geführten Testatsverweigerung den Kurs nicht auf 30 runter stürzen können. Dieser Kurs war aber notwendig um den MarginCall für die Aktien des CEO MB auszulösen und damit den sofortigen Führungswechsel und die Filetierung von WDI zu bewirken.
         -§Die Kombination der Maßnahmen,
                   -§im Vorfeld bereits zerschossener Kurs
         -§offene und bisher nicht widerlegte mediale Gerüchte zu Unregelmäßigkeiten und intransparenten Geschäftsfeldern von WDI
         -§Unsicherheiten aus dem KPMG-Bericht, die auf Grund des fehlenden und immer noch aus geheimdienstlichen Gründen unter Verschluss gehaltenen Anhangs, nicht relativiert werden konnten
         -§Vertrauensverlust, da im Vorfeld des 18.06. alle offiziellen Aussagen und Handlungen auf ein Testat hinwiesen, was dann von den Meisten unerwartet nicht erfolgte
         -§Unvorbereiteter und vermutlich beauftragter und vorgegebener Seitenwechsel von EY, obwohl diese schon länger zu eventuellen Problemen der Treuhandkonten informiert waren
         -§8 Mio leer verkaufte Aktien innerhalb von 6 Stunden am 18.06., was zu automatischen weiteren Verkäufen durch SL und MarginCalls führte und schließlich bei 30? auch den MarginCall  von MB auslöste.
         -§Sofortiger Führungswechsel, Insolvenzantrag, Strafanzeigen gegen den Vorstand, massive mediale Berichte zu bisher nicht offiziell bestätigten und im Widerspruch zu den am 05.08.2020 (Q2-Zahlen) stehenden Bilanzbetrügereien.
         -§Gefährdete oder bewusst verhinderte Verlängerung der Gläubigerdarlehen einen Tag später am 19.06.

Ein Unternehmen, dass im 1. HJ 2020 rund 300 Mio Gewinn ausweist, wurde innerhalb kürzester Zeit bezüglich seines Rufs, medial und kurstechnisch so zerschossen, dass der Rest der Anleger in Panik auch noch verkaufte.
Der Kurs liegt nun seit rund 4 Wochen mit ca.2? am Boden. Das Gros Anleger verzeichneten immensen finanziellen Schaden und wollen klagen.
Wie wird die Klage lauten? Bilanzbetrug und in Folge dessen Kursrutsch in den Pennybereich. Forderung der Klagenden? Ausgleich des Kursverlustes?
Die Medien, aber auch die Politik konzentrieren sich aktuell auf Klage ? und Schadensersatzansprüche, Schuld, Versagen, fehlende Kontrolle und der Abwehr von Klagen.
Alle wissen, dass die Schadensersatzklagen auch durch ein gesundes Unternehmen nicht befriedigt werden können.
Wären im Rahmen des KPMG-Berichtes eventuelle bilanzielle Unregelmäßigkeiten und eventuelle fehlende Gelder transparent und ordnungsgemäß festgestellt und die Bilanzen ordnungsgemäß korrigiert wurden, gäbe es dieses Kursdesaster nicht. Man hätte, ausgehend von den bisherigen 2020er Zahlen festgestellt, das WDI eben weniger cash hat, erklärt warum das so ist, hätte festgestellt, dass WDI statt 1 Mrd. trotzdem noch 600 Mio Gewinn macht und der Kurs wäre dann eben statt 300 bei 200 gewesen, bei Anlehnung an die Peergroup entsprechend höher.
Die transparente und vollumfängliche Aufklärung und Darstellung der Geschäftszahlen incl. eventuell notweniger Erläuterungen zu Unregelmäßigkeiten, deren Beseitigung und den Zukunftsaussichten, ist die Aufgabe der WP wie KPMG und EY. Der Aufsichtsrat hat dies entsprechend zu analysieren, zu würdigen, eventuell notwendige Änderungen herbeizuführen und vollständig zu veröffentlichen. Auf dieser Grundlage kann der Anleger den Preis seines Investments festlegen. Sollten sich Vorstände oder Mitarbeiter in der Vergangenheit strafbar gemacht haben, so ist das entsprechend zu verfolgen und anzuklagen.
Das alles ist bisher nicht erfolgt. Eventuell wichtige oder aussagefähige Unterlagen des KPMG-Berichtes unter Verschluss. Dieser Verschluss / Gehemimniskrämerei ist offensichtlich nicht das Verschulden von WDI sondern der Behörden, des Staates.
EY gibt am Tag der Bilanzpressekonferenz bekannt, dass das kplt. Treuhandkonto nicht verifizierbar ist. Trotz jahrelanger Prüfungen, 6 Monate forensischer Untersuchung, Elastic Engine werden die Bilanzen der vergangenen Jahre bisher nicht korrigiert.
Man überlässt es den Medien allerlei Gerüchte zu streuen, welche nicht geeignet sind einen Dax-Konzern zu beurteilen. Was man jedoch bewirkt ist max. Verunsicherung, der Verlust von Vertrauen, Kunden und Geschäft und eben vermeidbar gewesene Schadensersatzansprüche von Anlegern.

Das sind für mich zunächst die Fakten, welche bisher nicht offiziell widerlegt wurden.

Gerüchte und Mutmaßungen, Verschwörungstheorien, nichts davon ist bewiesen
         -§Roundtripping um Umsätze höher auszuweisen und freiwillig mehr Steuern zu zahlen,
         -§Ausplünderung des Konzern durch überteuerte Zukäufe
         -§Ausplünderung des Konzern durch interne Darlehen ohne KD
         -§Flucht des JM in`s Ausland (Philippinen oder Russland)
         -§Bildung von Clustern in Dubai, in welchen das Gros der Umsätze gebündelt wurde, ob dies aus steuerlichen oder organisatorischen Gründen (Verschleierung) erfolgte oder dies nur Scheinumsätze waren ist dabei offen
         -§Annahme, dass ein gewisser Teil der Umsätze aus legalen aber pikanten Bereichen wie Glücksspiel, Pornografie, binären Optionen und Filehosting stammt, deswegen eventuell das routen dieser Umsätze über Dritte? Eventuell notwendiges Abkoppeln dieser Geschäftsbereiche? Wenn WDI das nicht mehr abwickelt, wer macht es dann? Visa / Mastercard   direkt oder über Square? Die Gegner / u.a.  FT von WDI zumindest beißen sich gern an diesen Geschäftsfeldern fest
         -§Annahme, dass ein gewisser Teil der Umsätze aus illegalen kriminellen Geschäfte wie Drogen und Waffenhandel stammt und auch Geld gewaschen wurde. Das Abkoppeln dieser Geschäftsbereiche, wenn es diesen gab, ist notwendig und sollte 2019 / 2020 bereits realisiert wurden sein (Elastic Engine, KPMG). Wenn WDI das nicht mehr abwickelt, wer macht es dann? Visa / Mastercard   direkt oder über Square? Oder neue, direkt im Ausland angesiedelte Zahlungsdienstleister.
         -§Annahme, dass ein gewisser Teil der Umsätze aus durch die verschiedensten Geheimdienste gesteuerten Geschäften wie Terrorismusfinanzierung, Finanzierung von Flüchtlingstrecks, Finanzierung von Flüchtlinge aufhaltenden Milizien, Finanzierung von den verschiedensten Oppositionellen, verdecktes  Finanzierungspotenzial der verschiedensten Maßnahmen von verschiedenen Staaten und NGO`s stammt. Das Abkoppeln dieser Geschäftsbereiche, wenn es diesen gab, ist notwendig und sollte 2019 / 2020 bereits realisiert wurden sein (Elastic Engine, KPMG). Wenn WDI das nicht mehr abwickelt, wer macht es dann? Visa / Mastercard   direkt oder über Square?
          §Die seriöse staatlich gelenkte Presse und die Politik lenkt von der letzteren Annahme natürlich ab, da der unmündige Bürger nicht alles wissen muss. Diese Themen bleiben also Verschwörungstheorien. Die Verbindungen von WDI u./o. Marsalek  zu Geheimdiensten, dem ehemaligen leitenden Geheimdienstkoordinator der BRD, dem Staatssekretär Kukies, alles nur unverbindliche Kaffeepausen?
          §Was wurde hierzu bereits ermittelt? Bisher nichts. Warum ist das so 2 Monate nach dem Finale?
         -§Keine Lust, keine Ahnung, zu pikant,
         -§Ziel der Zerschießung von WDI bereits erreicht, kein weiteres öffentliches Interesse?
         -§An Gerüchten und Verschwörungstheorien ist nichts Weiteres dran, also kann auch kaum etwas Relevantes aufgeklärt werden?
Wer Gerüchte und Verschwörungstheoerien warum in Umlauf bringt ist schwer nachzuvollziehen. Die Tatsache, dass es geschieht und dass ein vermutlich finanziell gesundes und zukunftsträchtiges Unternehmen zerschossen und mit Gerüchten niedergehalten wird, zeigt, dass es durchaus Interessen größerer Player hierfür gibt. Die Kleinanleger dürften es nicht sein.
Wer also kann Interesse an was haben?
         -§Shortseller, die sich auf Kosten der Kleinanleger mit Insiderwissen eine goldene Nase verdient haben und weiterhin die Story vom massiven Bilanzbetrug aufrechterhalten?
         -§die Konkurrenz an einem zerschossenen Unternehmen, welche sich der Shortseller bedient hat?
         -§Investoren, die die Filetstücke für `nen Appel und `nen Ei bekommen und sich ebenfalls der Shortseller bedient haben?
         -§übergeordnete geostrategische staatliche Räson, der ein deutsches globales Finanzinstitut mit der Vision der globalen Datenaufzeichnung ein Dorn im Auge ist, welche sich ebenfalls der Shortseller bedient hat?
         -§ehemalige verschiedene AG, z.Bsp. NGO`s, Staaten, Geheimdienste, für die WDI nicht mehr beherrschbar oder mittlerweile uninteressant war und denen mittlerweile WDI mehr schadet als nutzt, auch hier kann man sich je nach Position der Shortseller bedienen und diese gezielt informieren.

Wem nützt es nichts
         -§dem bisherigen Management, Reputationsverlust, finanzieller Verlust, Gefahr strafrechtlicher Verurteilungen, Gefahr von Racheattacken, zerstörtes Lebenswerk
         -§bisherigen Kleinanlegern, die durch nachvollziehbares Vertrauen in die geprüften Bilanzen eines Dax-Konzerns teilweise dramatische Verluste erlitten haben. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob wichtige Börsenregeln wie ausreichende Diversifikation vernachlässigt wurden
         -§dem Wirtschaftsstandort Deutschland
         -§dem Finanzstandort Deutschland
         -§dem Technologiestandort Deutschland

Fakten (insbesondere Geschäftszahlen) können nur durch neue Fakten (nachweislich und nachvollziehbar richtige Geschäftszahlen) fortgeschrieben oder geändert werden

Gerüchte und Mutmaßungen, Verschwörungstheorien werden gezielt durch die jeweiligen Interessensgruppen gestreut. Solange sie nicht nachhaltig verifiziert sind, kann man sich hierzu nur entsprechend seines eigenen Gustus /seiner eigenen Position seinen eigenen Reim draufmachen und bezüglich des eventuellen Wahrheitsgehalts eventuell weiter spinnen und spekulieren.
Je weniger an proaktiver Aufklärung von den Involvierten kommt, desto mehr wird spekuliert.
Ich für meinen Teil, sehe aktuell keine wirklich aktive Aufklärung, jedoch extreme Unterschiede zwischen der tatsächlichen Unternehmensstärke und der medialen Darstellung des wirtschaftlichen Potenzials von WDI. Die Aktionen der letzten 18 Monate, mit der finalen Zerstörung des Konzerns am 18.06.2020 sowie der angestrebten Enteignung der Aktionäre lässt mich an einigem zweifeln und macht mich offener für ?Verschwörungstheorien?

Rotenstein,
Deine Darstellung des unfehlbaren und tadellosen Staates vs. des gierigen und unbelehrbaren Kleinanlegers, der in seiner Gier und Kurzsichtigkeit natürlich blind nur den schillernsten Betrügern hinterherläuft, ist zwar rhetorisch gut geschrieben, inhaltlich jedoch leer.
Die meisten Kleinanleger haben bereits resigniert und abgeschrieben. Die Kleinanleger, die noch aktiv sind, wünschen sich Aufklärung zu Fakten, die nicht zusammenpassen und suchen aus der Vielzahl von Gerüchten und Mutmaßungen, Verschwörungstheorien nach Informationen und Erklärungen, die die widersprüchlichen Fakten schlüssig machen. Das geschieht natürlich teilweise aus einer vagen Hoffnung heraus, Verluste zu mindern, mehr jedoch daraus die Welt und die uns umgebenden Geschehnisse zu verstehen und das eigene Handeln darauf abzustellen.

Auch wenn ich mich ewig widerhole.
WDI war ein geprüfter Dax-Konzern, der sich über Nacht in Luft auflöste. Die DDR war für ihre Bürger offiziell ein vollbetreuender durchorganisierter Gutmenschstaat, der sich über Nacht in Luft auflöste. Bis zum März 2020 waren große Existenz bedrohende Ereignisse grundsätzlich außerhalb der westlichen Welt. Danach kam Corona (in den Auswirkungen der BRD seit 2012 vollumfänglich bekannt und trotzdem völlig unvorbereitet) und ist noch nicht besiegt. Nicht alles was unwahrscheinlich und unumstößlich erscheint ist unumstößlich und unwahrscheinlich.
Für mich ist die bisher vorgetragene ?Wahrheit? vom unrentablen und zutiefst betrügerischen WDI-Konzern zu hinterfragen, auch wenn es aktuell als unumstößliche Wahrheit massiv medial verbreitet wird.








 

07.08.20 17:47
8

2183 Postings, 2886 Tage ellshareWirecard plünderte nicht nur Kleinanleger aus

sondern auch die ausgebufften Profis bei den Banken. Die von einem Kleinanleger tausende Nachweise fordern bevor Sie auch nur an die Vergabe eines Peanuts-Kredites denken. Da fühlt man sich doch gleich in guter Gesellschaft und nicht so alleine mit seinen Verlusten ;) :

Wirecard plünderte Banken vor Pleite womöglich systematisch aus
Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge hat sich der Konzern noch im ersten Halbjahr 2020, kurz vor dem Bilanzskandal und der nachfolgenden Insolvenz, weitere 800 Millionen Euro von seinem Bankenkonsortium geliehen. Gleichzeitig, so das Blatt, habe Wirecard in diesen Monaten auch besonders viel Geld verbraucht. Wirecard selbst verlautbarte zur Insolvenz, dass die Konten leer seien.
In Kreisen heißt es wiederum, dass hunderte Millionen Euro noch vor der Pleite als Kredite an nahestehende Firmen vergeben wurden - unter anderem auch an die Firmen in Asien, die im Zentrum des Bilanz-Skandals stehen. Daher besteht nun der Verdacht, es könnten gezielt Millionen beiseite geschafft worden sein. Die Staatsanwaltschaft München I gehe auch dieser Spur nach, schrieb die "Süddeutschen Zeitung" weiter.

Das Blatt mutmaßt daher, dass der Konzern seine Banken, darunter die Commerzbank und die Landesbank Baden-Württemberg, systematisch geplündert haben könnte, als klar wurde, dass der Bilanzbetrug auffliegen würde. Gegen Ex-Vorstand Markus Braun, den flüchtigen Manager Jan Marsalek und weitere involvierte Mitarbeiter wird ohnehin wegen des Verdachts auf Untreue ermittelt - neben den Vorwürfen der Bilanzfälschung, der Börsenmanipulation sowie bandenmäßigen Betrugs.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/...h-aus_id_12162883.html
 

07.08.20 17:56
9

395 Postings, 291 Tage Dorothea1Gabii - du bist eine Bereicherung für das Forum!

Das ist der beste Beitrag, den ich je zu Wirecard gelesen habe. Nüchtern, sachlich, hinterfragend, kritisch!  

Seit Wochen gibt es keine Informationen vom Insolvenzverwalter. der CEO Dr. Freis scheint völlig untergetaucht zu sein, mit Schweigepflicht!  
Lt. dem KPMG-Bericht war nicht alles verheerend! Der Anhang des KMPG-Reports bleibt  jedoch geheim, so will es die Regierung. Die Medien hinterfragen dies nicht öffentlich. Weshalb?

Wäre dir dankbar, wenn du deine Zusammenfassung an die Medien sowie gezielt an Abgeordnete sendest, ebenfalls an Herrn Tüngler (DSW). Dankbare Leser dürften u.a. auch Heinz-Roger Dohms (finanz-szene.de) und Wolf Wetzel sein.
LG  

07.08.20 19:33
3

95 Postings, 40 Tage Question11Gabii

Das ist wirklich sehr gut !
Kannst Du das bitte an die Medien schicken !!
Bitte aber den bilanztechnischen Teil an den Schluss!
Und es wäre ganz toll, wenn Du zumindest ein Teil auch an die Vertreter der Presse twittern könntest. Dann wird das Publikum breiter und man kann es vielleicht nicht mehr ganz so unter  den Tisch fallen lassen.
Deine Feststellung sind ja extrem berechtigt und exzellent aufbereitet !  

07.08.20 19:48
4

1231 Postings, 360 Tage Egbert_reloadedDiese Meldung bitte unbedingt überprüfen!

Ich konnte das nirgendwo verifizieren. Meine Vermutung: Da ist eine alte Nachricht hochgerutscht, weil sie versehentlich mit einem aktuellen Datum versehen wurde. Lasst bitte äußerste Vorsicht walten, das kann so nicht stimmen.

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...nen-quartals-vor-9169731

Wirecard ließ sich am 05.08.2020 in die Bücher schauen: Auf der vierteljährlichen Finanzkonferenz hat Wirecard die Bilanz zum am 30.06.2020 beendeten Jahresviertel offengelegt.
Der Gewinn je Aktie belief sich auf 1,19 EUR gegenüber 1,06 EUR im Vorjahresquartal.
Der Umsatz wurde auf 747,9 Millionen EUR beziffert, im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem 643,0 Millionen EUR umgesetzt worden waren.
Redaktion finanzen.net  

07.08.20 19:59
1

1231 Postings, 360 Tage Egbert_reloaded@ Gabii:

Außer dieser einen Meldung von finanzen.net finden ich nirgends etwas über die angebliche Vorlage der Quartalszahlen von Wirecard. Noch nicht mal auf deren eigenen ad-hoc/Investor-Relations-Seiten . Du bist hier vermutlich einem Hoax oder technischem Fehler aufgesessen.  

07.08.20 20:04

19697 Postings, 6841 Tage lehna#67 ellshare

Seit der Finanzkrise 2008  wissen wir, dass die Nadelstreifen in ihren feinen Glastürmen auch nur normale Wasserkocher sind, die Master of the Universe glänzten überhaupt nicht mit Durchblick.
Wenn diese oft beweihräucherten Finanzfuzzis trotz McCrum und FT- Warnungen noch Millionen in die Hexenmeister-Bude nachgeschossen haben, hält sich mien Mitleid in Grenzen...
 

07.08.20 20:55
5

134 Postings, 292 Tage GabiiEgbert Gabii Finanzen.net

Ich habe eben so wie Du heute auf der WDI Homepage nach Informationen gesucht und nichts gefunden.
Die Lösung wäre also die WDI-IR anzuschreiben, mit der Meldung / Zahlen von Finanzen.net zu konfrontieren und um die Verifizierung der Zahlen bitten.
Ich werde das in der kommenden Woche tun.

Es war jedoch von verschiedenen Quellen zu vernehmen, dass WDI am 05.08. Quartalszahlen heraus gibt.
Sollten diese Zahlen existieren (wovon ich zunächst ausgehen muss, frage ich mich, warum diese nicht proaktiv veröffentlicht werden.

Die seriöse Presse, die sonst alles nachteilige sensationsaffin raushaut, hält sich bei den Quartalszahlen auffällig zurück. Sollten die Zahlen von Finanzen.net stimmen, wäre das für die Presse der Nachweis der Parteilichkeit.

WDI unter MB wurde in der Vergangenheit bezüglich seiner Transparenz zu recht kritisiert. Das alles sollte unter  AR Eichelmann und Compliancevorstand Freis um Dimensionen besser werden.
Die Realität ist jedoch, dass es seitdem keinerlei Transparenz und Information mehr gibt.

Sollten die Zahlen von Finanzen.net stimmen (keine Ahnung wer alles in die Bücher schauen darf) und WDI veröffentlicht diese nicht, verstärkt das meine Vermutungen zur unseligen Rolle des neuen AR und Vorstands.  

07.08.20 21:51
4

95 Postings, 40 Tage Question11Der Freis

Ist wirklich überhaupt nicht zu hören. Was macht der ?
Man könnte sich doch auch profilieren....
Irgendwie ist das alles extrem komisch  

07.08.20 22:04
4

1102 Postings, 791 Tage gdchsBei Börse Online war als Q-Zahlen Termin

der 5.8 ausgewiesen :
https://www.boerse-online.de/termine/uebersicht/wirecard
"Q2 2020 Earnings Release" .
Aber vermutlich fallen die Q-Zahlen  wegen Inso ganz aus - warum denn noch Zahlen rausgeben ,  stört doch nur die Inso !
Oder man schreibt mit Kreide die Q-Zahlen in Aschheim ans Firmentor , dann spart man bestimmt auch paar Euro.
Jedenfalls hab ich die auf finanzen.net geposteten Zahlen nirgendwo bestätigt gefunden wo man es erwarten würde (also zu aller erst bei WC selber).
Ist aber so oder so ein schlechter Witz  -  wenn finanzen.net sich irgendwas aus den Fingern saugt wäre das oberpeinlich -  und anders rum wenn finanzen.net wirklich irgendwo her die Zahlen bekommen hat aber WC diese nicht auf der Homepage ausweist,  dann  wird die schlechte Transparenz von Braun+Co  nochmal  unterschritten ,  obwohl man kaum glaubt das das möglich wäre .  

07.08.20 23:04
7

1036 Postings, 110 Tage Ksb2020Gabii

Anmerkungen:

1. Der Kurssturz betrug  genau wie zuvor bei LV1 Mio Aktien = 10 Euro Kurs.

2. In jeder Bank wird logischerweise Geld gewaschen
Ich habe noch nicht davon gehört, dass dies den Banken wenn nur Zahlungsdienstleister (Überweisungen) ihnen negativ ausgelegt wurde.

3. Vom Tag 1. Nach dem Kurssturz gab es keinerlei versuche Wirecard zu retten - das wurde nicht einmal angedacht, sprich plötzlich von ein Tag auf den anderen wurde ein Vorzeige Unternehmen als schuldig befunden - ohne Nachforschungen. Erst wurde angeblich nicht geforscht bei den Anklagen der FT dann aber innerhalb eines Tages wusste man Wirecard ist unrettbar.

4. Wirecard läuft voll automatisch. Wer hätte die Betrugssoftware schreiben sollen , wieso hat es keiner aus der IT bemerkt.

5. Wieso wird und wurde der KPMG Prüfbericht von niemanden mehr erwähnt? Ist er doch der Schlüssel zur Prüfung des Betrugs.

6. Wieso gibt es keinerlei Verhaftungen aus der Entwicklungsabteilung und der CFO läuft auch noch frei rum.

7. Wieso schreibt keine Zeitung etc. (Zumindest mir nicht bekannt) ob Wirecard aus seinen eigenmitteln den Geschäftsbetrieb fortsetzen kann. Bei der Klick & Bait hascherei wäre der Artikel sehr gefragt.

8. Warum kann ich mit meinem deutschen Depot keine Aktien mehr von Wirecard kaufen?

...

Ich habe echt keine Lust mehr. Die Stellungnahmen passen nicht zu den wirklichen Fragen. Es gibt nur einen Club in Deutschland der in der Lage wäre ein Coverup in der Größenordnung zu wuppen, der jedoch ohne Anstrengungen.(Die Anstalt hat einmal eine inzwischen verbotene Sendung über die gemacht.)

Ich habe es schon zig mal gesagt, Wirecard hatte eine Schlüsselindustrie inne, wir durften nicht und dürfen nicht solche besitzen. Punkt. Allen voran Deutschland schießt auf Trump mit allen Rohren ( in der Linientreue als einziges Land in der Welt) , er hat wohl mal m.E. kurz seine Muskeln spielen lassen und das nützliche mit dem praktischen Verbunden. Thats fuckin it.




 

07.08.20 23:09

240 Postings, 33 Tage Meimstephsuper Gabii ! Hauptversammlung

fällt auch aus? Ich wollte mir ja Freis zur Brust nehmen ;)  

07.08.20 23:14
4

1036 Postings, 110 Tage Ksb2020Nachtrag

Ja ich habe das Geld verloren, ich möchte auch nicht das der Steuerzahler das ausbaden muss - mit der einen Ausnahme: der Staat/ Politik hat es verbockt, dann gilt das explizit nicht.

Und das sieht mir nun mal verflucht danach aus. Aber es gibt ja auch Köter die freuen sich wenn der Herr sie schlägt.  

08.08.20 00:32
1

686 Postings, 1704 Tage St.MartinWirecard Super Q-Zahlen

ich weiß gar nicht, was Ihr habt?

Die Q-Zahlen sind doch schon lange da.

Und SUPER sind Sie noch dazu:

Wirecard ließ sich am 05.08.2020 in die Bücher schauen: Auf der vierteljährlichen Finanzkonferenz hat Wirecard die Bilanz zum am 30.06.2020 beendeten Jahresviertel offengelegt.

Der Gewinn je Aktie belief sich auf 1,19 EUR gegenüber 1,06 EUR im Vorjahresquartal.

Der Umsatz wurde auf 747,9 Millionen EUR beziffert, im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem 643,0 Millionen EUR umgesetzt worden waren.

Redaktion finanzen.net
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...nen-quartals-vor-9169731  

08.08.20 11:12
2

426 Postings, 1827 Tage CDee...

Ich kann es nur immer wieder wiederholen. Hier ist etwas oberfaul. Und zwar nicht von Seiten Wirecards. Die Frage ist nur, wie es weitergeht bei Wirecard. Dürfen Sie bald normal weitermachen? Sobald der insoverwalter vermeldet, dass man mit der Kraft der vielen engagierten Mitarbeiter inklusive des neuen Heilsbringers Freis den "Turnaround doch noch" geschafft hat oder soll Wirecard möglichst günstig verschachert werden, wobei das möglichst günstig relativ ist. Sobald die potentiellen übernehmer wissen, welches Spiel hier gespielt wird, möglicherweise wissen sie das bereits längst, kann der Preis für wdi nicht niedrig sein. Wie man es dreht und wendet, die kursexplosion muss kommen und zwar sehr bald!  

08.08.20 13:11
2

235 Postings, 93 Tage HSV Matz@Quartalszahlen

Erst einmal: Vielen Dank Gabi, ähnliche aktuell nicht bewiesene Punkte habe ich hier vor einigen Wochen auch schon geschrieben. Mit dem Zusatz, das Citadelle Dreck am Stecken hat und die 1,9 Mrd. zum großen Teil weg sind.
Weiterhin habe ich die Theorie in den Raum geworfen, dass das Geschäftsmodell an sich passen KÖNNTE, was wiederum die Frage in den Raum wirft, ob WCI aus eigenen Stücken (ggfs. mit einem Ankerinvestor) überleben könnte.
In diesem Zusammenhang habe ich eine weitere Frage in den Raum gestellt (siehe adhoc): Wie kann WCI den Geschäftsbetrieb mit EIGENEN Mitteln aufrecht erhalten? Fragen über Fragen...

In diesem Zusammenhang ist für mich elementar, ob die von Finanzen gemeldeten Q-Zahlen von IR bestätigt wurden? Hat die hier jemand angeschrieben?

Ich möchte hier jetzt nicht beschimpft werden. Danke.  

08.08.20 14:27

4811 Postings, 5105 Tage brokersteveMein weitere Schreiben an die BT Abgeordneten

Des Finanzausschusses.

Sehr geehrter Herr/Frau.....

Ich bewundere ihr Engagement und bin ihnen hierfür sehr dankbar.
Der Skandal weitet sich weiter rasant aus.

Die Falschaussagen und irreführenden Aussagen von Herrn Huffeld sprechen Bände.
Die Widersprüche bei der Einordnung von wirecard, die BaFin hat wirecard selbst als Finanzdienstleistungsunternehmen  bezeichnet und dann soll es das auf einmal doch nicht gewesen sein?? Zudem der Versuch mit Falschaussagen, es der EZB in die Schuhe zu schieben.

Der Affront und die Täuschung und Irreführung der Privatanleger wird immer offensichtlicher.

Der Untersuchungsausschuss ist unabhängig von den nächsten beiden geplanten weiteren Sitzungen unvermeidlich. Die erste Sitzung war nur das gebetsmühlenartige Wiederholen von Bekanntem und das Wegschieben jeglicher Verantwortung, so dass der Privatanleger auf seinen Schaden sitzen bleiben soll.

Das kann und darf nicht sein.

Alle unter Verschluss und Geheimhaltung gehaltenen Dokumente müssen eingesehen werden.

Bringen sie bitte auch das Thema Entschädigungsfonds für Privatanleger in das Plenum. Es ist Zeit dafür. Die Bundesregierung kann hierfür nur für Aktienbesitzer (keine Derivate ) 5 Mrd. - 7 Mrd, Euro zur Verfügung stellen, das dürfte wohl ausreichen.
2 Mrd Euro könnte sie sich von EY wieder holen, aber auch einen zusätzlichen Betrag von KPMG und wirecard.

Bei Letzterer stellt sich jetzt auch aufeinmal raus, dass deren Bericht auch massiv entschärft wurde. Er war damit auch irreführend. Es wurde darin die Aussage getroffen, dass die Jahreabschlüsse 2016-2018 nicht zu beanstanden sind, was sich im Nachhinein als Falscheaussage herausstellte. Der Anhang zum Prüfungsbericht enthält ganz Offensichtlich brisantes Material, jetzt wird er sogar geheim gehalten. Die BaFin kannte den Inhalt wohl  vor dem 18.6. und ist nicht eingeschritten.

Das mit dem KPMG Bericht ist mE mindestens zweifelhaft, wenn eine WP Gesellschaft hier so mitmacht. Sie ist dafür auch in Haftung zu nehmen.

Die Versäumnisse auf allen Ebenen sind so gravierend, dass dies ein Akt der Gerechtigkeit wäre und die Aktienkultur nach einer Neuaufstellung des Aufsichtswesens  wieder halbwegs verbessern wird.

Bitte setzen sie sich weiter für die Aufklärung Ein. 250.000 Kleinanleger danken es Ihnen und werden sie wählen. Ich werde es.

Bringen sie das Thema Entschädigungsfonds aber bitte auch in das Plenum.

Freundliche Grüße

 

08.08.20 14:32

4811 Postings, 5105 Tage brokersteve@gabii ...bitte an Ausschussmitglieder schreiben..

Und auch einen Entschädigungsfonds einfordern.

Mach bitte mit, gemeinsam können wir was bewirken.

Sehr geehrter Herr......

Ich bewundere ihr Engagement und bin ihnen hierfür sehr dankbar.
Der Skandal weitet sich weiter rasant aus.

Die Falschaussagen und irreführenden Aussagen von Herrn Huffeld sprechen Bände.
Die Widersprüche bei der Einordnung von wirecard, die BaFin hat wirecard selbst als Finanzdienstleistungsunternehmen  bezeichnet und dann soll es das auf einmal doch nicht gewesen sein?? Zudem der Versuch mit Falschaussagen, es der EZB in die Schuhe zu schieben.

Der Affront und die Täuschung und Irreführung der Privatanleger wird immer offensichtlicher.

Der Untersuchungsausschuss ist unabhängig von den nächsten beiden geplanten weiteren Sitzungen unvermeidlich. Die erste Sitzung war nur das gebetsmühlenartige Wiederholen von Bekanntem und das Wegschieben jeglicher Verantwortung, so dass der Privatanleger auf seinen Schaden sitzen bleiben soll.

Das kann und darf nicht sein.

Alle unter Verschluss und Geheimhaltung gehaltenen Dokumente müssen eingesehen werden.

Bringen sie bitte auch das Thema Entschädigungsfonds für Privatanleger in das Plenum. Es ist Zeit dafür. Die Bundesregierung kann hierfür nur für Aktienbesitzer (keine Derivate ) 5 Mrd. - 7 Mrd, Euro zur Verfügung stellen, das dürfte wohl ausreichen.
2 Mrd Euro könnte sie sich von EY wieder holen, aber auch einen zusätzlichen Betrag von KPMG und wirecard.

Bei Letzterer stellt sich jetzt auch aufeinmal raus, dass deren Bericht auch massiv entschärft wurde. Er war damit auch irreführend. Es wurde darin die Aussage getroffen, dass die Jahreabschlüsse 2016-2018 nicht zu beanstanden sind, was sich im Nachhinein als Falscheaussage herausstellte. Der Anhang zum Prüfungsbericht enthält ganz Offensichtlich brisantes Material, jetzt wird er sogar geheim gehalten. Die BaFin kannte den Inhalt wohl  vor dem 18.6. und ist nicht eingeschritten.

Das mit dem KPMG Bericht ist mE mindestens zweifelhaft, wenn eine WP Gesellschaft hier so mitmacht. Sie ist dafür auch in Haftung zu nehmen.

Die Versäumnisse auf allen Ebenen sind so gravierend, dass dies ein Akt der Gerechtigkeit wäre und die Aktienkultur nach einer Neuaufstellung des Aufsichtswesens  wieder halbwegs verbessern wird.

Bitte setzen sie sich weiter für die Aufklärung Ein. 250.000 Kleinanleger danken es Ihnen und werden sie wählen. Ich werde es.

Bringen sie das Thema Entschädigungsfonds aber bitte auch in das Plenum.

Freundliche Grüße  

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