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Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 21.11.19 14:53
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 23508
neuester Beitrag: 21.11.19 14:53 von: hellshefe Leser gesamt: 4326126
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26.07.13 11:40
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12663 Postings, 5203 Tage ScansoftHypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.
a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.  
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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23482 Postings ausgeblendet.

19.11.19 17:52
4

999 Postings, 761 Tage irgendwieJammern auf

sehr hohem Niveau nennt man das. Oder erwartet man wie im Oktober jeden 2. Börsentag das nächste Alltimehigh.

Man muss auch mal wieder etwas durchatmen, der Rest kommt von ganz alleine.

Nur mal überlegen wo wir vor 5 Jahren waren, irgendwo zwischen 10 und 12

 

19.11.19 18:15
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1890 Postings, 7291 Tage Netfox@Scansoft. Der Punkt ist, dass jetzt

alle auf ihrer Kohle , die sie für Angelas 300er-Matching-Aktion zur Seite gelegt haben, sitzen und nicht wissen, was sie damit machen sollen. Vielleicht lieber noch ein paar mehr französische Hoffnungsaktien kaufen oder noch warten und hoffen, dass Hypo in diesem Jahr noch nen Endspurt hinlegt?  Oder lieber doch gleich DESWOS direkt spenden? Oder sich selbst mal was Gutes tun und die Kohle verkonsumieren? Oder doch noch ein paar Hypoaktien mehr in den Keller legen? Schwierig, schwierig! So ein Crash wie im letzten Jahr, der die Hypo-Jahresperformance pulverisierte, würde die Sache einfacher machen  - will aber auch keiner so richtig. Und 10%/15% nach oben könnte es ja schnell mal gehen - und dann  ?
Du siehst also - DAS ist der Punkt...;)  

19.11.19 18:30
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2607 Postings, 3607 Tage JulietteMan kann doch bei

dem kommenden Formwechsel der Hypoport AG  in eine Europäische Aktiengesellschaft gleich auch den Namen ändern in z.B. Hypocoin SE. Dann springt der Kurs direkt auf Tausend. Hundertpro.  

20.11.19 09:37
2

701 Postings, 7102 Tage königZahl der Baugenehmigungen für Wohnungen gesunken

Der Bauüberhang nimmt immer weiter zu.
Ronald hat seit Jahren in Richtung Politik gewarnt und gepredigt.
Statt auf der Bauseite zu handeln, hat die Regierung  versucht stattdessen das Problem mit Mietpreisbremse und Baukindergeld anzugehen. Einfach clever die Jungs....
https://www.dpa-afx.de/  

20.11.19 09:39
4

701 Postings, 7102 Tage königzu finden unter Konjunktur 20.11.19

Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen gesunken
WIESBADEN (dpa-AFX) - Trotz der großen Nachfrage nach Immobilien setzt sich der Rückgang bei den Baugenehmigungen in Deutschland fort. In den ersten neun Monaten dieses Jahres stimmten die Behörden dem Neubau oder Umbau von 257 900 Wohnungen zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das waren 1,9 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In neuen Wohngebäuden wurden von Januar bis September rund 221 800 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,0 Prozent oder 6900 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank um 1,5 Prozent, die für Mehrfamilienhäuser um 3,4 Prozent. Ein leichtes Plus von 0,5 Prozent gab es bei Einfamilienhäusern.

Zugleich wies die Behörde darauf hin, dass die Zahl neuer Genehmigungen seit geraumer Zeit höher sei als die Zahl der Baufertigstellungen. Der sogenannte Bauüberhang nehme seit einigen Jahren zu.

Um die große Nachfrage nach Immobilien zu decken, müssen nach Einschätzung von Politik und Bauwirtschaft in Deutschland jährlich 350 000 bis 400 000 Wohnungen entstehen. Im vergangenen Jahr wurde der Neubau von knapp 302 800 Wohnungen in reinen Wohngebäuden genehmigt. Inklusive Nichtwohngebäuden gab es im Jahr 2018 gut 347 000 Genehmigungen. Gebremst wird Neubau dadurch, dass Flächen in Ballungsräumen knapp sind, die Preise deutlich angezogen haben und Handwerker wegen voller Auftragsbücher kaum hinterherkommen./mar/DP/mis  

20.11.19 09:53
5

2393 Postings, 829 Tage CoshaYo

in Berlin mit RRG noch mal zugespitzt gilt für die gesamte Republik fest zu stellen,wie widersprüchlich die Politik geworden ist.
Man redet täglich drüber und erhebt die Frage nach Wohnraum zum Wahlkampthema,aber man baut als Staat selbst weiterhin zu wenig und es gehen von der Politik auch keine entscheidenden Impulse für die Privatwirtschaft aus um den Wohnungsbau auf breiter Front voran zu bringen.

Die Nachfrage bleibt anhaltend hoch und die Preise damit auch.

Hypoport macht unabhängig davon sein Geschäft,wächst weiter in diesem Impulslosen Umfeld, aber eine echte Wohnungsbau Offensive wie sie nötig ist wäre ein zusätzlicher Turbo.  

20.11.19 11:08
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22 Postings, 2389 Tage MoPoSoJaPolitikbashing

ausschließlich ist zu unterkomplex. Natürlich haben die diversen Administrationen und die Politik eine gehörige Teilschuld. Aber vielleicht sollte ein jeder sich an die eigene Nase fassen. Ich will das mal sicherlich nicht abschließend und allumfassend an zwei Punkten verdeutlichen. Frankfurt platzt bekannter weise aus allen Nähten. Deshalb gibt es eine Planung für einen neuen Stadtteil (Josefstadt) für 30.000 Einwohner über die A5 in Richtung Steinbach. Alles Frankfurter Gebiet. Der Plan aber ist schon klinisch tot, weil die Nachbargemeinden zustimmungspflichtig sind und nachdem Frankfurt noch die Unverschämtheit besessen hat einen gewissen Prozentsatz ?sozialen Wohnungsbau? mit zu integrieren, gingen die Anwohner der Nachbargemeinden auf die Barrikaden, weil sie Angst vor Kriminalität, mithin Wertverlust der eigenen Immobilie voraussahen. Und Konservativen entdecken auf einmal den Wert des guten Ackerbodens, den sie bedenkenlos für irgendwelche Autobahnausbauten opfern würden usw. Wir tragen im Moment alle dazu bei, dass in Deutschland aber fast auch gar nichts mehr voran geht wie bei der Digitalisierung; erneuerbare Energien etc. Es sind eben auch unsere eigenen Partikularinteressen, oder die unsres Milieus, Schicht etc die ein ganz großes Hemmnis darstellen.
Ich weiss von etlichen unbewohnten bebauten Grundstücken in unserem Stadtteil, das die Eigentümer nicht wissen, was sie damit machen sollen. Diese alten Einfamilienhäuser sind nicht mehr vermietbar. Die meisten sind selber schon voll im Geld, dass sie auf einen Kapitalzufluss essentiell nicht angewiesen sind. Gleichzeitig sehen sie für ihre Anlagemöglichkeiten (Sparbuch, Kopfkissen) keine Rendite. In der Zukunft lauert sogar ein Minuszins. Also lassen sie die Gebäude weiterhin leerstehen, weil so eventuell die Immobilie in den nächsten Jahren noch mehr im Wert steigen kann.
 

20.11.19 11:34
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701 Postings, 7102 Tage könig@MoPoSoJa

Guter Beitrag, der ganz gut ins Schwarze trifft.

Wir verwalten uns alle seit Jahren zu Tode, weil es Deutschland einfach zu gut geht (noch).
Nichts Wegweisendes wird mehr angepackt, nirgendwo vorangegangen.
Wie lange  mag das wohl noch gut gehen, bis wir als Nation gänzlich durchgereicht werden.

Es bräuchte wirklich dringendst mal einen Ruck!
Einen Ruck, der quer durch Deutschland geht, die Armee der Bedenkenträger und chronischen Verhinderer die Aufmerksamkeit entzieht und Platz für Aufbruchstimmung gerade mit Blick Richtung der jüngeren Generationen  macht.  

20.11.19 11:39
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12663 Postings, 5203 Tage ScansoftYep, auch bei der Digitalisierung

hilft Deutschland kein Gipfel mehr. Man ist Lichjahre hinter den USA. Da ist der Zug leider abgefahren. Daher muss man jetzt versuchen neue Zukunftsthemen zu besetzen. Nur mit Autos und Werkzeugmaschinen aus dem Sauerland wird es in Zukunft schwer werden in der Wissensgesellschaft.
-----------
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

20.11.19 12:51
2

1185 Postings, 3522 Tage Thebat-FanHmm


Da müsste man mal die Zusammenfassung vom Parteitag der Grünen durchlesen, die werden sich bestimmt schon ein neues Zukunftsthema ausgedacht haben.

Digitalkonzerne kontrollieren, Finanzmärkte regulieren, klimagerechter Umbau der Industrie und nicht zu vergessen, die Änderung der Debattenkultur.

Sucht euch aus, welches dieser Themen Deutschland voran bringen wird.
 

20.11.19 14:08
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2607 Postings, 3607 Tage JulietteBörse Online empfiehlt zu Kaufen mit Kursziel 320

20.11.19 14:18

275 Postings, 442 Tage Hein_Blöddas mit dem klimagerechten Umbau ....

....  der Industrie ist relativ einfach.
Wo keine Industrie, da kein C02 Ausstoß.
Der Zug fährt mal so was von ohne uns weiter. Mal schauen, was unsere Kinder so machen in 30 Jahren    

20.11.19 14:20
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91 Postings, 2583 Tage TirolerBubData Analytics

Nur ein Beispiel was für Geschäftspotential in dem Datenschatz von Europace liegt: "Produktanbieter-Consulting"

https://www.finmas.de/...esungen-und-agile-kundenorientierte-partner/  

20.11.19 15:11
1

275 Postings, 442 Tage Hein_Blödum das aber alles finanzieren zu können...

... lässt man sich noch mehr Steuern einfallen. Wir beteiligen uns selbstverständlich sehr gerne auch daran mit der geplanten Finanztransaktionssteuer. Damit Aktien für die private Altersvorsorge noch attraktiver werden. Hat ja nicht jeder sein Geld wie der Finanzminister auf dem Sparbuch und schläft dann auch noch seelenruhig dabei...
 

20.11.19 15:24

275 Postings, 442 Tage Hein_BlödHypo offtopic

sorry schonmal proaktiv dafür, aber bei mir sind das bestimmte Trigger, dann kann ich mich nicht bremsen....
schönen Börsentag noch    

21.11.19 08:54
3

2607 Postings, 3607 Tage JulietteKein Ende in Sicht,

Hauspreise steigen weiter...

...?Das geringe Angebot bestimmt weiterhin den Markt, daran wird sich so schnell nichts ändern. Wir gehen eher davon aus, dass die Preissteigerung in den kommenden Monaten noch weiter anziehen wird. Darüber hinaus bemerken wir seit geraumer Zeit eine Veränderung des Kundenbedarfs. So ist die durchschnittliche erwartete Restschuld von neuen Finanzierungen am Ende der Zinsbindung signifikant gestiegen. In den letzten zehn Jahren hat sie sich nahezu verdoppelt ? gerade in den letzten drei Jahren sprunghaft. Laut unseren Analysen kommen Verbraucher heute im Schnitt mit über 90.000 Euro Restschulden aus ihrer ersten Baufinanzierung. Unser Ziel ist es, Banken und Vertriebe mit dem nötigen digitalen Werkzeug dabei zu unterstützen, ihre Kunden noch leichter mit optimalen Umschuldungs- und Anschlussfinanzierungen zu versorgen. Denn auch in diesem Bereich bietet der Niedrigzins attraktive Möglichkeiten, die die Verbraucher in Anspruch nehmen möchten.?..."

https://www.pressebox.de/pressemitteilung/...igen-weiter/boxid/982378  

21.11.19 09:57
1

3473 Postings, 3826 Tage AngelaF.Ja

Ohne aus euren Beiträgen eine "Grundsatzdebatte" machen zu wollen, aber ... meine Sicht zeigt mir ...

Ja. Es müsste ein "Ruck" durch dieses Land gehen. Gerade im Bereich Steuerhinterziehung mittels Geldtransfer in andere Länder/Steueroasen, müsste durch einen "Ruck" was "zu Recht gerückt" werden. Zum Recht, das jeder hat, der seine Steuern so zahlt/abführt, wie es nunmal von den vom Volk gewählten "Volksvertretern" beschlossen worden ist ... zum Recht darauf, dass jeder! sich an diese Beschlüsse hält.

Würden alle Steuerhinterzieher ihren Beitrag leisten, statt darüber zu jammern dass nichts vorangeht ... dann wäre zumindest schon mal das Geld da, um das voranzubringen, das jetzt voranzubringen (noch) wegen Geldmangel scheitert.  

21.11.19 10:15
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2393 Postings, 829 Tage CoshaDa haben wir ja Glück gehabt...

das größere Rad wäre es aber wohl,die Politik könnte sich darauf verständigen das große,internationale Unternehmen ihre Steuern bezahlen,dort wo sie auch ihre Gewinne erwirtschaften.
Das in dem Zusammenhang Hypoport das Schlupfloch Irland nutzt ist mir schon immer ein Dorn im Auge.

Allgemein finde ich schon das die Steuer- und Abgabelast in Deutschland hoch genug ist und ich stelle für mich 2 Dinge fest.
Zum einen geht zunehmend das Bewußtsein verloren das Steuern zwar Einnahmen des Staates sind, zu aller erst aber mal Geld das von der Bevölkerung erwirtschaftet wurde.
Zum anderen das Politiker in ihrer Mehrheit nicht gut mit Geld umgehen können,weder kurzfristig noch strategisch.

Und daraus speist sich viel an Unzufriedenheit und Ärger,wenn Leute,die nicht der Staat sind,sondern nur gewählt wurden um diesen auf der politischen Ebene zu betreiben mit ihrem Handeln Ausgaben verursachen die von einem wachsenden Teil der Bürgerschaft als unverhältnismäßig empfunden werden,gemeßen an dem was sie bewirken sollen oder aber auch in Gänze abgelehnt werden,weil man die Steuern anders eingesetzt sehen möchte.  

21.11.19 10:24
2

571 Postings, 1227 Tage mad-jayUnterschreibe ich

Wir haben denke ich nur bedingt ein Einnahme Problem, Ausgaben werden einfach getätigt weil es nicht das eigene Geld ist und Wahlpolitisch/Lobbypolitisch Vorteile verspricht.
Berater werden fürstlich entlohnt und der Verkehrsminister versenkt trotzdem richtig Kohle im Mautprojekt. Die Grundrente müssen die bezahlen die nicht wie der ?Finanzminister? das Geld auf dem Sparbuch verrotten lassen. Vieles ist nicht mehr vermittelbar so meine, vielleicht zu einfache, Meinung.  

21.11.19 10:26
1

571 Postings, 1227 Tage mad-jayEin Witz zum

Verhältnis bezahlte Berater/funktionsfähige Fahrzeuge bei der Bundeswehr spare ich mir einfach mal  

21.11.19 10:41

3473 Postings, 3826 Tage AngelaF.Ist halt wie immer und überall

Ob unfähige/Steuergeld verblödelnde Politiker oder Steuerhinterzieher ...

Jeder kann sich nur an die eigene Nase fassen. Aber statt sich an die eigene Nase zu fassen, ist es ja leichter, mit dem Finger auf den anderen zu zeigen.

 

21.11.19 11:12
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2393 Postings, 829 Tage CoshaDas ist Demokratie

das sich nicht jeder nur an die eigene Nase fasst,sondern den Finger erhebt.
Es liegt dann schon auch ein gutes Stück weit an den Politikern,das sie nicht als "die Anderen" begriffen und wahrgenommen werden.
Widerspruch deutet auf einen Konflikt hin und Konflikte sind die Triebfeder des Wandels.

In der FAZ wurde letztens nicht zu Unrecht bemängelt das sich Unternehmer und Vorstandsvorsitzende viel zu selten öffentlich äußern und die Diskussion meiden,das eine solche Haltung dem Gemeinwesen schadet.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...r-dem-diskurs-16478401.html

Man kann aber auch mal versuchen zu hintergründen warum das so ist,wieso man den Diskurs scheut und sich lieber nur im Stillen um die eigene Nase kümmert.  

21.11.19 12:03

3473 Postings, 3826 Tage AngelaF.Cosha

Super Beitrag. Chapeau!!

Vielleicht braucht es einfach beides. Möglicherweise hat der Mensch ja deshalb zwei Hände. ;-)

Um sich mit dem Zeigefinger der einen Hand an die eigene Nase zu fassen und mit dem Zeigefinger der anderen Hand auf andere zu zeigen.

Wenn dann beides "mit guten Willen" getan wird ... dann kann es nur vorwärts gehen.  ;-)  

21.11.19 14:50
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503 Postings, 1736 Tage hellshefeJa, die Schwaben ...

... wollen auch mal an erster Stelle stehen. Jetzt hat Stuttgart es geschafft, München als teuerste Stadt für Mietpreise  vom ersten Rang auf Platz 9 zu verdrängen. Wer hätte das gedacht?

https://www.stuttgarter-zeitung.de/...918-4f95-a1d9-b36410826628.html

 

21.11.19 14:53

503 Postings, 1736 Tage hellshefe'tschuldigung

München ist jetzt sechster :-)  

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