Capital Stage - ein "Kriseninvest" (WKN: 609500)?

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neuester Beitrag: 30.09.22 14:29
eröffnet am: 15.06.12 10:17 von: windot Anzahl Beiträge: 1965
neuester Beitrag: 30.09.22 14:29 von: Der Connais. Leser gesamt: 647007
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15.06.12 10:17
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90035 Postings, 4762 Tage windotCapital Stage - ein "Kriseninvest" (WKN: 609500)?

jetzt schon 107 MW Solarparkleistung, Kasse gut gefüllt, Solarparks mit höchster Einspeisevergütung auf lange Sicht, Google als Teileigentümer eines Solarparks (vielleicht kommt da ja noch mehr?), weitere Expansion vorallem im Ausland, Übernahme externer Solarparkverwaltungen, recht stabiler Wachstumskurs, ......

HV am Mittwoch dem 20. Juni!
0,05 Euro Dividende.  
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1939 Postings ausgeblendet.

31.08.22 19:13
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845 Postings, 2514 Tage Falco447Aktie

ist dann kurzfristig doch sehr gut gelaufen. Kann es somit nachvollziehen. Bringt ja einem Insider auch nichts, wenn er nie die Gewinne realisiert. Fürs Unternehmen sieht es langfristig trotzdem Top aus.  

03.09.22 17:27

5541 Postings, 1795 Tage KörnigInsiderverkäufe gehören nun mal dazu

Und ja der Kurs hat vielleicht nach oben etwas vorweg genommen. Allerdings hat der CFO seine Dividende sich in Form von Aktien auszahlen lassen. Siehe oben Interview  

04.09.22 12:34
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1389 Postings, 3611 Tage JAM_JOYCEKein Wunder mit Dem rückwärtsgang

Wenn die Politik ständig von übergewinnsteuer faselt. Gerade bei der Vorstellung des dritten wassuchimmerzuwenigpaket wurde nebenher betont zufallsgewinne abzuschöpfen. Was das unqualifizierte gefasel bedeutet sollte jedem klar sein. Encavis hat ja von den hohen Strompreisen durchaus profitiert. Diese extraEinnahmen kommen der encavis doch gelegen und können doch wieder gut investiert werden. Nur was wenn dieses Geld wieder abgegeben werden muss. Dann trägt dies natürlich nicht zum Ausbau der erneuerbaren bei. Vor dem Hintergrund verwundert der Kursrückgang nicht. Unfassbar die politischen Fehler.  

05.09.22 07:14
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5190 Postings, 4655 Tage JulietteENCAVIS AG steigt in den STOXX Europe 600 auf

"....Diese Index-Änderung hat vor allem Auswirkungen auf börsengehandelte Fonds die Aktienindizes real nachbilden (insbesondere physisch replizierende ETFs), denn diese Fonds müssen entsprechend der neuen Gewichtung die in diesen Fonds enthaltenen Aktien umschichten und umgewichten, was zu einem erhöhten Handelsvolumen in den betroffenen Aktien führen kann...."

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...europe-auf/?newsID=1645943  

05.09.22 07:59
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33 Postings, 319 Tage MirunZufallsgewinne

Moin!
Ich habe im Moment leider keine Zeit mir die Zahlen im Detail anzuschauen, aber erstmal bin ich noch völlig entspannt. Encavis verkauft ja viel Strom zu festen Preisen mit langfristigen Verträgen. Da kann es schon mal keine "Zufallsgewinne" geben. Dann hatten wir top Wetter - sowohl Wind als auch Sonne. Den Teil kann man wohl nicht abschöpfen.
Dann wird viel Strom in ganz unterschiedlichen Ländern produziert - das könnte auch interessante Diskussionen geben.
Insgesamt bin ich recht zuversichtlich, dass die Regierung die Gesetze handwerklich so schlecht macht, dass eine gute Rechtsabteilung da auch viel abwehren kann. Die Grünen wollen am Ende evtl auch nicht als Blockierer der Ökowende gelten und bewegen sich vielleicht auch noch  etwas.
Sicher wird der Kurs schlagzeilengetrieben erst einmal nachgeben. Aber am Ende zählt ja, was tatsächlich unter dem Strich in der Bilanz steht. Und dann wird wohl vieles vom Rückgang wieder aufgeholt  

05.09.22 08:16

901 Postings, 3327 Tage ArmasarSorry aber Optimismus...

...ist wegen der schwammigen Gestaltung der Übergewinnsteuer völlig fehl am Platz. Ich hab auch Enel und in Italien wurde bereits kurz nach Kriegsbeginn eine Übergewinnsteuer verabschiedet. Guckt euch an wie die Aktie seitdem läuft. Außerdem ist ein KGV von 40 für einen Versorger viel zu teuer.

Bin daher schon vor zwei Wochen aus Encavis ausgestiegen und hab Nachkäufe bei Glencore und BHP getätigt. Denn diesen Winter wird mit Sicherheit sehr viel mehr Kohle verstromt werden als bisher.  

05.09.22 08:19

38870 Postings, 8125 Tage Robinnächste

große Unterstützung bei ? 19  

05.09.22 08:21
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33 Postings, 319 Tage MirunKurzfristig vs langfristig

Die Frage ist, in welchem Zeitrahmen man das Unternehmen betrachtet. Für mich ist das ein grundsolides, langfristiges Investment. Wenn man natürlich nur auf einige Monate oder vieleicht ein Jahr blickt, dann mag das anders aussehen. Ich sehe halt eher keinen Grund für Pessimismus. Kurzfristig mag es jetzt mal nicht mega geil sein, langfristig halte ich es aber für einen Fels in der Brandung.  

05.09.22 10:42

26 Postings, 646 Tage JazzkoZufallsgewinn

Ich habe mir das Vorhaben der Bundesregierung bezüglich Zufallsgewinne noch nicht genau angeschaut aber betrifft es wirklich auch die Versorger von erneuerbaren Energien? Würde für mich absolut keinen Sinn machen wenn man die "bestraft" welche eigentlich den Ausbau von erneuerbaren Energien vorantreiben sollen. Einerseits sollen mehr Wind- und Solarparks entstehen aber die Gewinne welche daraus entstehen dürfen nicht in neuere Parks investiert werden sondern müssen an Vater Staat abgegeben werden?  Noch fehlt mir da etwas die Fantasie aber ausschließen würde ich es nicht. Vielleicht weiß ja der ein oder andere hier im Forum mehr.    

05.09.22 11:08

26 Postings, 646 Tage JazzkoAha

Hat sich erledigt. Ich hab mal etwas nachgelesen und es betrifft einfach alle Versorger. Egal ob Atom, Kohle, Wind - und Solarkraft. Man führt jetzt Encavis und Co.  schön mit dem Ring an der Nase durch die Manege.  Hauptsache die Industrie darf weiterhin richtig Geld verdienen. Ich weiß ja nicht wie hoch die Steuer dann ist aber da könnten wirklich hohe Summen zusammen kommen. Bin mir auch noch nicht so sicher ob dieses Gesetz dann vor dem Bundesverfassungsgericht stand hält. Weil  Klagen werden sicherlich von den Versorgern kommen. Dem Kurs gefällt es nicht aber ich denke da wird es demnächst/heute Chancen zum nachkaufen bei Versorgern geben.  

05.09.22 11:41
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172 Postings, 4267 Tage JohnnyBZufallsgewinne

Es geht hier darum, dass die Energieerzeuger aktuell statt der 5-6 cent/kWh, die sie normalerweise bekommen und auf die die Wirtschaftlichkeit der Anlagen auch ausgelegt war, plötzlich den aktuell absurd hohen Börsenstrompreis von 30-50 cent/kWh bekommen. Je nach vorheriger Marge erhöht dies die Gewinnspanne um den Faktor von etwa 20-50. Das ist absolut absurd und sollte auch teilweise abgeschöpft werden. Wenn man jetzt hier beispielsweise alles abschöpfen würde, was über 10 cent/kWh anfällt, dann wäre es immer noch ein extremer Mehrgewinn bei den Erzeugern von mehreren huntert Prozent.

Ich bin mir sehr sicher, dass man dieses Instrument so designen wird, dass immer noch ein substanzieller Mehrgewinn hängen bleibt, weil die Gefahr hier zu übertreiben für die Rechtssicherheit des Instrumentes ein Problem ist.

Davon ausgenommen sind Anlagen mit festen Einspeisetarifen bzw. PPAs (wie bei vielen Anlagen der Encavis), die profitieren aktuell überhaupt nicht und dort gibt es auch nichts abzuschöpfen. Von daher dürfte Encavis leider kaum betroffen sind. Leider deshalb, weil es eben auch bedeutet, dass die o.g. Mehrgewinne nur anteilig auftreten.  

05.09.22 12:12

1 Posting, 30 Tage RadupGewinnabschöpfung ausserhalb des Strommarktes

Im PDF zum Entlastungspaket steht aber auch folgendes:

Die Bundesregierung wird sich darüber hinaus dafür einsetzen, dass die Europäische Kommission entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Abschöpfung von Zufallsgewinnen auch für Energieunternehmen außerhalb des Strommarktes entwickelt.

 Fallen darunter eventuell nicht doch die PPAs von Encavis? Obwohl, bei vertraglich festen Strompreisen kann man wohl kaum von Zufallsgewinn sprechen...

 

05.09.22 12:38

1333 Postings, 6304 Tage HerrmannGewinnabschöpfung - Wo fängt es an?

Auch andere Branchen haben in den verschiedenen Krisen ungewöhnlich viel verdient.
Z.B. Hapag-LLoyd lt. ARIVA Zahlen:
                   Umsatz in MRD.           Ergebnis p. Aktie         Divid. p. Aktie
2019               12,6                                             2,4                                     1,10

2020                12,8                                            5,6                                      3,50

2021               22,3                                            52,0                                  35,00

 Müsste nun auch HL kräftig Übergewinnsteuern zahlen? Ich kann mir nicht denken, dass bei einer Klage vor dem Verfassungsgericht diese Steuer Bestand hätte.  

05.09.22 15:58
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172 Postings, 4267 Tage JohnnyB@Herrmann

Bezogen auf einen Gesamtkonzern ist es extrem schwierig genau zu beziffern, was Übergewinne tatsächlich sind, denn keine 2 Wirtschaftsjahre sind ja von den Rahmenbedingungen her wirklich vergleichbar.

Bei den Strompreisen ist dies hingegen relativ einfach. Man definiert einen maximalen Referenzpreis pro kWh (z.B. 10 cent/kWh) und alle darüber hinaus gehenden Erlöse sind Übergewinne. Wenn z.B. 100 Mio. kWh verkauft wurden und dafür 15 Mio. ? Einnahmen erlöst wurden, dann entspricht dies 5 Mio. ? Übergewinn, der dann fällig wäre.

Solange der Referenzpreis ausreichend hoch ist (10 cent/kWh wurde historisch eigentlich nie erreicht), dass es keine Wirtschaftlichkeitserwartungen irgendeines Akteuers durcheinander bringt, kann sich eigentlich auch niemand ernsthaft darüber beklagen. Denn in der Regel wird der Gewinn trotzdem sehr viel höher als normal ausfallen.

Verfassungsrechtlich problematisch wäre es, wenn der festgelegte Preis unter dem erwarteten Preis einiger Erzeuger liegen würde. Bei einem ausreichend hohen Referenzpreis besteht diese Gefahr aber nicht, es profitieren immer noch beide (Erzeuger und Staat). Beide teilen sich quasi die Übergewinne.  

05.09.22 21:16
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845 Postings, 2514 Tage Falco447Gleich

mal die Kursschwäche zum nachkaufen genutzt.

Langfristig mache ich mir hier keine Sorgen. Und was die Übergewinnsteuer betrifft, die Bundesregierung hat doch keine Ahnung wie jene umgesetzt werden soll. Encavis verkauft ca. 75% seines Stromes über langfristige Verträge. Selbst wenn eine Übergewinnsteuer kommen sollte, würde dies wahrscheinlich nur bei den 25% greifen. Warum der Staat jetzt gleichzeitig die Erneuerbare Energien zur Kasse bietet, diese aber gleichzeitig ausbauen will ist mir ein Rätsel. Naja eigentlich nicht, weil ich erwarte von denen sowieso überhaupt nichts. Die haben doch mittlerweile keine Ahnung von irgendwas. Der Scholz hat ja eh alles auf seinem Sparkonto und man kann ja von Norwegen nichts lernen und so.  

07.09.22 18:36
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1389 Postings, 3611 Tage JAM_JOYCEGegenbewegung

Von Herbert Rude FRANKFURT (Dow Jones)--Stark steigende Versorgeraktien haben am Mittwoch die europäischen Aktienmärkte geprägt. Kurstreiber waren Berichte über den geplanten Preisdeckel in Europa für Strom. Wie es hieß, plant die EU eine Begrenzung auf 200 Euro je Megawattstunde für Strom, der nicht aus Gas erzeugt wird. "Das wäre deutlich besser für die Versorger als zuvor befürchtet", sagte ein Händler: "Damit werden nur unsinnige Preisspitzen herausgenommen, aber praktisch keine normal fluktuierenden Marktpreise."

Der Stoxx-Subindex der europäischen Versorger-Aktien gewann 2,0 Prozent. RWE kletterten um 7,2 Prozent, zusätzlich getrieben von einer Kaufempfehlung durch Berenberg. Im MDAX stiegen Encavis um 10 Prozent. In Wien gewannen Verbund 13,4 Prozent, in Paris zogen Engie um 4,9 Prozent an, in London stiegen SSE um 3,9 Prozent und in Madrid Endesa um 3,1 Prozent. "Bewertungsmodelle nach der Discounted-Cash-Flow-Methode deuten darauf hin, dass die Versorger plötzlich stark unterbewertet sind", so ein Marktteilnehmer. Unter Druck standen die Stoxx-Indizes der Einzelhändler, der Banken und vor allem der Rohstoff- sowie der Ölkonzerne, die bis zu 3,1 Prozent verloren.

Der Stoxx-Subindex der europäischen Versorger-Aktien gewann 2,0 Prozent. RWE kletterten um 7,2 Prozent, zusätzlich getrieben von einer Kaufempfehlung durch Berenberg. Im MDAX stiegen Encavis um 10 Prozent. In Wien gewannen Verbund 13,4 Prozent, in Paris zogen Engie um 4,9 Prozent an, in London stiegen SSE um 3,9 Prozent und in Madrid Endesa um 3,1 Prozent. "Bewertungsmodelle nach der Discounted-Cash-Flow-Methode deuten darauf hin, dass die Versorger plötzlich stark unterbewertet sind", so ein Marktteilnehmer. Unter Druck standen die Stoxx-Indizes der Einzelhändler, der Banken und vor allem der Rohstoff- sowie der Ölkonzerne, die bis zu 3,1 Prozent verloren.
 

13.09.22 16:47
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172 Postings, 4267 Tage JohnnyBVergütungssätze bei Direktvermarktung

Der Durchschnittssatz für die Einspeisevergütung bei verpflichtender Direktvermarktung lag in den Jahren 2012-2020 unter 5 cent/kWh. Jetzt ist er wahrhaft explodiert:

          §                        Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul        Aug
Wind onshore   12,883 10,825 19,766 12,703 13,242 19,692 27,824 46,092
     Solar§                17,838 11,871 20,712 14,566 15,132 18,940 26,093 39,910

Bei einer Gewinnspanne von schätzungsweise 1 cent/kWh entspricht dies einer Gewinnsteigerung um bis zu 4000%. Das kann man wohl wahrhaft als "Übergewinne" bezeichnen. Ich bin mal gespannt, wieviel davon am Ende bei Encavis hängenbleibt. Meine Vermutung ist hier eher, man will den Ball flach halten und noch keine großen Gewinnsteigerungen veröffentlichen, damit die Politik nicht zu sehr unter Zugzwang gerät.  

14.09.22 16:27

128 Postings, 2220 Tage imonlysleepingHauck & Aufhäuser bestätigen Ziel 30,00 EUR

Heute bestätigen Hauck & Aufhäuser noch einmal das Kursziel von 30,00 EUR
https://www.ariva.de/news/...st-encavis-auf-buy-ziel-30-euro-10327655  

15.09.22 01:25

1389 Postings, 3611 Tage JAM_JOYCEMehr als Kosmetik geht wohl nicht mehr

BERLIN (Dow Jones)--Das Bundeskabinett hat Plänen zur kurzfristigen Steigerungen der Ökostromproduktion und der Transportkapazitäten im Stromnetz zugestimmt. Außerdem werde damit die Einspeisung von verflüssigtem Gas im Winter 2022/2023 weiter abgesichert. Der Bundesverband für Solarwirtschaft forderte unterdessen Nachbesserungen in Form von längeren Realisierungsfristen und weniger restriktiven Standortregelungen für Solarparks.  Zudem stärken wir damit das Stromsystem." Die Regierung habe frühzeitig begonnen, die Energieversorgung auf den Winter vorzubereiten. So sei Deutschland seit Anfang September "quasi unabhängig" von den russischen Gaslieferungen über Nord Stream 1. Die Gasspeicher würden weiter gefüllt und der Ausbau der Flüssiggasterminals vorangetrieben. Mit den nun vom Kabinett beschlossenen Maßnahmen steigere die Bundesregierung kurzfristig die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, um noch mehr Gas zu sparen. So werde zusätzliche Einspeisung von Windenergie und Photovoltaik ermöglicht, Begrenzungen gestrichen und zusätzliche Anreize für die Stromproduktion aus Biogas gegeben, wie Habeck erklärte. Zudem werde der Netzausbau beschleunigt, um die Netze kurzfristig höher auszulasten und so die Transportkapazität zu steigern. Außerdem würden die Hürden für den Brennstoffwechsel gesenkt. Solarwirtschaft fordert Nachbesserungen Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) warnte, dass die für Mitte Januar 2023 vorgesehene "Krisensonderausschreibung" für neue Solarparks ohne Nachbesserungen im Gesetzesentwurf weitgehend ins Leere laufen könnte. Grund sei die vorgesehene Realisierungsfrist von lediglich neun Monaten. Diese sei "zu kurz", so der Verband. Außerdem drohe die geplante einmalige Anhebung der bei Solarpark-Auktionen üblichen Leistungsbegrenzung von 20 Megawatt (MW) auf 100 MW ebenfalls ins Leere zu laufen, wenn nicht gleichzeitig eine überaus restriktive Standortbeschränkung für förderfähige Solarparks gestrichen würde. "Ein aus der Zeit gefallenes 'Standortkorsett' drosselt den Solarenergie-Ausbau, während in Deutschland die Lichter auszugehen drohen. Bei künftigen Solarpark-Auktionen muss der bestehende Bundesländervorbehalt für die Sonnenstromernte in benachteiligten Gebieten fallen", forderte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. "Ohne eine Anpassung der Ausschreibungsbedingungen dürften künftige Solarausschreibungen regelmäßig unterzeichnet werden." Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com DJG/aat/brb (END) Dow Jones Newswires September 14, 2022 07:08 ET (11:08 GMT) Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.  

21.09.22 11:17
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1333 Postings, 6304 Tage HerrmannInteressante Encavis Analyse

Der Analyst Sascha Mohaupt bewertet Encavis sehr positiv:

Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg betreibt über 300 Solarkraftwerke und Windparks in Deutschland sowie in zehn weiteren europäischen Ländern. Dabei wird in Nordeuropa auf Windkraft und in Südeuropa überwiegend auf Solaranlagen gesetzt. In Deutschland hat Encavis eine Marktanteil von 16% der Gesamtkapazität von Solar- und Windkraftanlagen.

Starkes erstes Halbjahr

Encavis meldete für das erste Halbjahr einen Anstieg der Stromproduktion um +17% auf 1.694 Gigawattstunden. Verantwortlich dafür zeigte sich vor allem das Solargeschäft, das von gutem Wetter und dem Ausbau der Kapazitäten profitierte. Der Umsatz legte überproportional um +40% auf 226,4 Mio. Euro zu, hier profitierte das Unternehmen von den gestiegenen Strompreisen.

Der operative Gewinn kletterte in den ersten sechs Monaten um +60% auf 109,8 Mio. Euro. Dabei profitierte Encavis davon, dass Umsatzzuwächse durch gestiegene Strompreise keine erhöhten Ausgaben nach sich ziehen (wie normalerweise bei Umsatzsteigerungen in anderen Branchen).

Encavis profitiert doppelt von der ?Zeitenwende? in der Energiepolitik

Encavis profitiert doppelt von den energiepolitischen Auswirkungen der ?Zeitenwende? in Folge des Ukraine-Krieges. Erstens hat der Ukraine-Krieg zu einem Umdenken in der Politik geführt. Erneuerbare Energien müssen fossile Energieträger aus Russland mittel- bis langfristig ersetzen. Aus diesem Grund gibt die Politik endlich Gas und schafft die Rahmenbedingungen für einen zügigeren Ausbau.

Die ausgegebenen Ziele sind ambitioniert: Bis zum Jahr 2030 sollen 80% des deutschen Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen, bis 2035 sollen es annähernd 100% sein. Gut möglich, dass diese Ziele noch etwas abgespeckt werden müssen, damit sie politisch durchsetzbar sind. Doch die Richtung ist klar: Erneuerbare Energien werden in den nächsten Jahren massiv ausgebaut. Die Realisierung neuer Projekte wird einfacher und lukrativer dürften diese für die Betreiber ebenfalls werden.

Zweitens steigen die Strompreise derzeit massiv an. Bei vielen Verbrauchern macht sich dies aufgrund der langfristigen Stromverträge bislang noch nicht bemerkbar. Außerdem steht diese Entwicklung im Schatten des Gaspreisanstiegs und wird von der Öffentlichkeit daher noch nicht so stark wahrgenommen. Aber an den Strombörsen hat sich der Strompreis bereits vervielfacht. Dies liegt vor allem daran, dass für den Ausgleich kurzfristiger Nachfrageschwankungen Gaskraftwerke zum Einsatz kommen, die aktuell mit erheblich höheren Kosten betrieben werden müssen. Die wahrscheinlich weiter anziehenden Strompreise dürften Encavis auf Jahre gute Geschäfte bescheren.

Aktie kein Schnäppchen mehr, aber langfristig attraktiv

Nachdem die Aktie von Encavis in den vergangenen Jahren sowie seit Jahresbeginn recht gut gelaufen ist, ist der Wert kein Schnäppchen mehr. Doch die starken langfristigen Perspektiven des Unternehmens bieten genügend Spielraum für den Aktienkurs nach oben.  

 

22.09.22 14:06

38870 Postings, 8125 Tage RobinEMA 200

bei ? 19,16 und einfache 200er bei ? 18,30  

26.09.22 08:16
1

38870 Postings, 8125 Tage Robinsieht

nach einem Test der Euro 17,74 - 18 aus  

26.09.22 13:50

725 Postings, 1394 Tage uno21Löschung


Moderation
Zeitpunkt: 27.09.22 11:58
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unerwünschte Wortwahl/Inhalt

 

 

30.09.22 14:29
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Gut, der Strompreisdeckel ist durch und soll bei 180? je Megawattstunde liegen. Alles darüber wird abgeschöpft.
Damit sollte Encavis gut zurechtkommen, die Masse ist ja sowieso fest kontraktiert....  

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Oskar

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