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Werden die Benzinpreise zum Konsumkiller?

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neuester Beitrag: 31.03.12 13:58
eröffnet am: 31.03.12 12:11 von: badeschaum0. Anzahl Beiträge: 6
neuester Beitrag: 31.03.12 13:58 von: badeschaum0. Leser gesamt: 3203
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31.03.12 12:11
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6134 Postings, 6086 Tage badeschaum007Werden die Benzinpreise zum Konsumkiller?

Die Benzinpreise sind so hoch wie selten zuvor. Pro- und Contra-Meinungen aus Deutschland, ob die Preise den Kosum beeinträchtigen.

Wer Benzin wollte, musste in den letzten Wochen immer tiefer in die Tasche greifen.

Nie war Tanken in Deutschland so teuer wie in diesen Tagen: Mehr als 1,70 Euro pro Liter kostet ein Liter Superbenzin inzwischen.

Rekordpreise an den Zapfsäulen dämpfen nun auch die Kauflaune der Deutschen: Das GfK-Konsumbarometer sank erstmals seit einem halben Jahr wieder, während der Einzelhandel fünf Monate in Folge weniger umsetzte. Werden die hohen Benzinpreise zum Konsumkiller?

PRO:

Ja, denn Millionen Deutschen drohen Einkommensverluste. "Die Konsumenten, und hier in erster Linie die Berufspendler, sehen ihre Kaufkraft durch die hohen Preise gefährdet", sagt der Konsumforscher Rolf Bürkl von der Nürnberger GfK. "Ein immer größerer Anteil ihres verfügbaren Einkommens muss derzeit für Energie und Sprit aufgewendet werden."

Wegen teurer Energie hält sich die Inflationsrate in Deutschland nun schon seit mehr als einem Jahr über der Zwei-Prozent-Marke, bis zu der die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen spricht. "Die politische Konstellation im Nahen Osten macht eine schnelle Entspannung beim Ölpreis eher unwahrscheinlich, so dass der private Konsum in den kommenden Monaten durch hohe Energiepreise belastet werden dürfte", warnen die Ökonomen der Deutschen Bank.

Was an der Tankstelle mehr ausgegeben wird, muss woanders gespart werden. "Insbesondere wird die Anschaffung von langlebigen Konsumgütern aufgeschoben oder sogar unterlassen", befürchtet die Deutsche Bank.

Die Reallöhne stiegen schon Ende 2011 erstmals seit zwei Jahren nicht mehr. Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer verdienten im vierten Quartal brutto 2,3 Prozent mehr im Monat als ein Jahr zuvor. Da die Verbraucherpreise ebenfalls um 2,3 Prozent anzogen, wurden die Lohnerhöhungen von der Inflation komplett aufgezehrt. Dieses Schicksal droht Millionen Verbrauchern auch in diesem Jahr. Denn nach Prognosen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft und der Postbank-Ökonomen werden die Preise in diesem Jahr mit 2,5 Prozent noch schneller steigen als 2011 mit 2,3 Prozent - wegen der teuren Energie.

Dadurch drohen beispielsweise den 20 Millionen Rentnern Kaufkraftverluste: Sie erhalten zwar ab Juli die zweitgrößte Rentenanhebung seit 1994, doch bliebe von dem Plus von rund 2,2 Prozent real nichts übrig. Auch Millionen von Beschäftigten, die nicht in Boombranchen wie der Autoindustrie arbeiten und bei den Tarifverhandlungen schlechte Karten haben, müssen damit rechnen, wegen der Preisteuerung weniger Geld zur Verfügung zu haben.

CONTRA:

Die hohen Preise sind zwar ärgerlich, aber sie würgen den Konsum nicht ab. Denn viel wichtiger ist die gute Arbeitsmarktlage: 41,4 Millionen Deutsche haben derzeit einen Job - so viele wie noch nie. Wegen der guten Konjunkturaussichten wird diese Zahl nach Prognose aller großen Wirtschaftsinstitute weiter steigen, und mit ihr auch die Arbeitsplatzsicherheit. Wer einen sicheren Job hat, der macht auch mehr Geld locker, um sich etwas zu gönnen. Das gewerkschaftsnahe IMK-Institut rechnet deshalb sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr mit einem robusten Konsumwachstum.

Millionen Beschäftigte können sich zudem über Lohnerhöhungen freuen, die deutlich über der Inflationsrate liegen. Hier ein paar Beispiele: Die 130'000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post bekommen ab 1. April vier Prozent mehr Geld, 33'000 Mitarbeiter der Lufthansa erhalten seit Jahresbeginn 3,5 Prozent mehr. Die 14'000 Beschäftigten der Stahlindustrie an der Saar schlugen bei den Tarifverhandlungen ein Plus von 3,8 Prozent heraus. Die Löhne und Gehälter in der Schuhindustrie erhöhen sich um 3,3 Prozent, in der Papierindustrie um drei Prozent. Die IG Metall will für die 3,6 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ein Lohnplus von 6,5 Prozent herausholen, ebenso wie Verdi für die zwei Millionen Mitarbeiter von Bund und Kommunen.

Dazu kommen noch extrem niedrige Zinsen. Wer Geld auf das Sparbuch legt, muss sich mit einer Mini-Rendite begnügen, die weit unter der Inflationsrate liegt und zu realen Einbußen führt. Nach Angaben der FMH-Finanzberatung wirft Festgeld - angelegt für ein Jahr - nicht einmal eine Rendite von 1,7 Prozent ab. Wer 5000 Euro Tagesgeld anlegt, bekommt im Schnitt 1,56 Prozent Zinsen. Weil Sparen so unattraktiv ist, dürften viele Verbraucher ihr Geld statt zur Bank lieber in die Geschäfte tragen.

Umgekehrt können größere Anschaffungen günstig wie selten finanziert werden. Elektronikketten etwa werben mit einer Nullzinsfinanzierung. Auch Autos und andere teure Anschaffungen können zu günstigen Konditionen finanziert werden.  
Angehängte Grafik:
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31.03.12 12:15
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1036 Postings, 2973 Tage marketcrashvon mir aus kann der bei 2? stehen

ich tanke CNG !  

31.03.12 12:19
1

378 Postings, 3701 Tage jense82mir auch egal

bei mir kommt nur lpg in den tank ;-)  

31.03.12 13:41

6134 Postings, 6086 Tage badeschaum007lieber gut essen als tanken - lpg


Als Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, LPG, wird der Zusammenschluss von Bauern und Bäuerinnen und deren Produktionsmitteln sowie anderer Beschäftigten zur gemeinschaftlichen agrarischen Produktion in der DDR bezeichnet. Landwirtschaftliche Genossenschaften waren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den sozialistischen Staaten Europas weit verbreitet.

Die Gründung der LPG war zum Teil eine indirekte Notwendigkeit aus der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone. Die im Zuge der Bodenreform gebildeten Neubauernstellen waren mit einer Regelgröße von fünf Hektar oft zu klein, um rationell bewirtschaftet zu werden. Den Neubauern fehlte es auch häufig an landwirtschaftlicher Erfahrung und der technischen Ausstattung.
Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 31.03.12 16:56
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Bildrechtsverletzung vermutet, andernfalls bitte widersprechen

 

 

31.03.12 13:57
1

7903 Postings, 4460 Tage jezkimiBenzin viel zu billig.

Habt ihr gestern die Staus gesehen. Wenn soviele Leute unterwegs sind weil Urlaub kommt, dann ist der Sprit viel zu billig. Die Benzingesellschaften sollten am WE 5 Eu pro Liter verlangen. Mo- Frei nur Eu 1,50 damit ich billiger zur Arbeit komme.
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It is nice to be a Preiß, but it is higher to be a Bayer.

31.03.12 13:58

6134 Postings, 6086 Tage badeschaum007CNG - Erdgas - einige infos

Erdgas ist ein brennbares Naturgas, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Es tritt häufig zusammen mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise entsteht. Erdgase bestehen hauptsächlich aus hochentzündlichem Methan, unterscheiden sich aber in ihrer weiteren chemischen Zusammensetzung.[1]

Als fossiler Energieträger dient es hauptsächlich der Beheizung von Wohn- und Gewerberäumen,[2] als industrielle Prozesswärmeenergie, zur elektrischen Stromerzeugung und in kleinem Umfang als Treibstoff für Kraftfahrzeuge.[3] Hinzu treten mengenmäßig bedeutsame Anwendungen als Reaktionspartner in chemischen Prozessen, wo ebenfalls sein Energiegehalt genutzt wird. Diese sind beispielsweise die Ammoniaksynthese im Haber-Bosch-Verfahren (Stickstoffdüngemittel), die Eisenerzreduktion im Hochofenprozess oder die Herstellung von Wasserstoff.

Eigenschaften

Bei Erdgas handelt es sich um ein Gasgemisch, dessen chemische Zusammensetzung je nach Fundstätte beträchtlich schwankt.

Der Hauptbestandteil ist immer Methan, der Anteil liegt in vielen Erdgaslagerstätten zwischen 75 % und 99 % der molaren Fraktion. Häufig enthält Erdgas auch größere Anteile an Ethan (häufig zwischen 1 % und 15 %), Propan (häufig zwischen 1 % und 10 %), Butan und Ethen. Ein solches Gasgemisch wird nasses Erdgas genannt, was nichts mit dem meist auch vorhandenem Wasserdampfanteil zu tun hat, sondern die unter Druck leicht verflüssigbaren Gase meint.

Weitere Nebenbestandteile sind Schwefelwasserstoff (häufig zwischen 0 % und 35 %[4]), der durch Entschwefelung des Erdgases entfernt wird, Stickstoff (häufig zwischen 0 % und 15 %, in Extremfällen bis zu 70 %[4]), Kohlenstoffdioxid (häufig zwischen 0 % und 10 %) und Wasserdampf. Erdgasvorkommen mit einem hohen Anteil an Schwefelwasserstoff und/oder Kohlenstoffdioxid werden als Sauergase bezeichnet.

Schwefelwasserstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasser müssen in jedem Falle zunächst abgetrennt werden, da einige Gase giftig sind oder die Pipeline angreifen oder andere – wie Wasser – die Pipeline durch Hydratbildung verstopfen könnten. Das können für eine Bohrinsel bis zu 28.000 Tonnen pro Tag sein. Von großem Wert sind Erdgase, die bis zu 7 % Helium enthalten. Diese sind die Hauptquelle der Heliumgewinnung.

Neben den genannten Gasen kann Erdgas auch etwas elementaren Schwefel (einige Gramm pro Kubikmeter) und Quecksilber (wenige Milligramm pro Kubikmeter) enthalten.[5] Auch diese Stoffe müssen zuvor abgetrennt werden, da sie Schäden an der Fördereinrichtung hervorrufen.

Nach der Zusammensetzung werden verschiedene Typen Erdgas unterschieden. Erdgas H (von engl. high ‚hoch‘) hat einen höheren Methangehalt (87 bis 99 Vol. %), während Erdgas L (von engl. low ‚niedrig‘) bei Methananteilen von 80 bis 87 Vol. % größere Mengen an Stickstoff und Kohlenstoffdioxid enthält.

   Erdgas „L“ besteht aus etwa 85 % Methan, 4 % weiteren Alkanen (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 11 % Inertgasen.
   Erdgas „H“ aus der Nordsee besteht aus circa 89 % Methan, 8 % weiteren Alkanen (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 3 % Inertgasen.
   Erdgas „H“ aus den GUS-Staaten besteht aus circa 98 % Methan, 1 % weiteren Alkanen (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 1 % Inertgasen.

Schon vor etwa 2000 Jahren nutzten die Chinesen Erdgas zur Salzgewinnung.

Im Jahr 1626 berichteten französische Missionare über „brennende Quellen“ in flachen Gewässern von Nordamerika. In Genua diente Erdgas seit 1802 zur Straßenbeleuchtung. Eine größere industrielle Nutzung von Erdgas begann in den USA im Jahr 1825 im Ort Fredonia. Hier legte W. H. Hart einen Schacht zur Erdgasgewinnung für die Beleuchtung einer Mühle und eines Wohnhauses an. Hart nutzte Erdgas auch zur Beleuchtung eines Leuchtturms am Eriesee. Er gründete im Jahr 1858 die erste Erdgasgesellschaft, die Fredonia Gas Light Company. Ab 1883 wurde Erdgas in Pittsburgh und Pennsylvania in der Glas- und Stahlindustrie verwendet. Schwierigkeiten bereitete der Aufbau eines Pipeline-Systems.

Nordamerika, insbesondere die USA, hatte bis 1950 die höchste Nutzung von Erdgas der Welt (US-Förderanteil 1950 etwa 92 % der Weltproduktion, 1960 US-Förderanteil der Weltproduktion 80,2 %).[6] In Westdeutschland betrug die Energienutzung von Erdgas Anfang der sechziger Jahre nur 1 % der fossilen Primärenergie. 1970 waren es etwa 5 % der fossilen Primärenergie in Westdeutschland.[6]

Erdgas wurde ursprünglich bei der Gewinnung von Erdöl lediglich abgefackelt.[7] Zunächst wurde Erdgas in den USA (seit Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts) und später in Europa (seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts) als Energierohstoff für die Wirtschaft genutzt.

In einigen Ländern wird Erdgas auch heute noch abgefackelt, da der Transport des Gases kostenaufwendig ist. In den USA wurden in den letzten Jahren viele Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke zur Stromgewinnung auf Erdgasbasis gebaut, diese haben einen sehr hohen Wirkungsgrad (60 %) und können dazu noch die Abwärme als Fernwärme zur Beheizung von Wohnhäusern nutzen.

Gegenwärtig ist Erdgas mit 25 % Anteil bei fossilen Energieträgern ein sehr wichtiger Energierohstoff. Erdgas wird nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bis zum Jahre 2080 mit einem über 50 % Anteil zum wichtigsten fossilen Energieträger werden.[8]

( ist das die LÖSUNG ? )  

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