WENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst...

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neuester Beitrag: 22.06.21 15:46
eröffnet am: 11.04.12 11:36 von: Lalla-KR Anzahl Beiträge: 4997
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02.04.21 11:30

1541 Postings, 1066 Tage CEOWengFineArtBörsengeflüster

03.04.21 10:57

5319 Postings, 4822 Tage simplifyKursanstieg bei Artnet

Kursanstieg bei Artnet scheint dieses Mal nachhaltig zu sein. Klar muss der Kurs von Weng Fine Art folgerichtig nachziehen. Das braucht noch ein bisschen bis dies der Markt dies registriert und umsetzt.  

03.04.21 11:51

476 Postings, 328 Tage moneymakerzzzwobei Artnet den grösserem Hebel hat

die machen ja Verluste. kommt man da mit nft auf 1 mio. gewinn o.ä. wäre das eine extreme verbesserung. bei wfa läuft ja das geschäft und nft ist nur "Zubrot". Dazu ist, zumindest wenn man mal die ganzen Sonder und Einmaleffekte rausrechnet aufgrund der 2020er JÜ bei nem KGV über 25 für das was man auch operativ verdient hat. Die hohe Bilanzqualität und Fantasie rechtfertigt das - aber so ein Schnäppchen wie bei 12 Euro ist man eben nicht mehr. Und zum Q1/21 bzw. allgemein zu 2021 haben wir ja keine Zahlen mit denen wir rechnen können bzw. sonst irgendwelche Infos wie die ersten 3 Lockdown Monate liefen...ich bin zwar optimistisch, da die USA und China richtig boomen werden dieses Jahr - aber bis es keine offiziellen News vom UN gibt (Umsatz Q1, neue Editionen, Kunstfonds, Übernahmen, Börsengang, Dividende für 2020 etc.) wird der Kurs sich nicht gross bewegen. Die NFT Fantasie müsste glaub ich konkreter werden mit Deals/Partnerschaften.  

03.04.21 13:43
1

1541 Postings, 1066 Tage CEOWengFineArtmoneymakerz.

Der operative Gewinn (ohne die von der Regierung geschenkten 1,7 Mio. EUR) von Artnet im Jahr 2020 liegt in der Größenordnung von 0,2 Mio. EUR (s. die von Artnet veröffentlichte Bilanz). Er besteht auch nur aus aktivierten Kosten, steht also lediglich in der G+V (s. GB von Artnet). Wir sehen bei Artnet aktuell ein bereinigtes KGV in der Größenordnung von 350. Vorausgesagt für nächstes Jahr hat der Vorstand von Artnet ein negatives operatives Ergebnis oder best case eine schwarze Null (s. GB).

Natürlich ist es dann völlig logisch, dass die Artnet-Aktie höher bewertet werden muss als die WFA-Aktie, denn schließlich hat Artnet ja die Chance, nächstes Jahr mit einem Gewinn von 0,2 Mio. EUR alle zu überraschen! Und wenn die WFA nächstes Jahr nur 2 Mio. EUR verdient sind alle enttäuscht, dass es nur zehnmal so viel wie bei Artnet sind. Auch deshalb muss die WFA-Aktie billiger sein als Artnet!

Ich glaube, jetzt habe ich es verstanden !
 

03.04.21 14:26
1

2237 Postings, 819 Tage Roothom@CEO

Da haben Sie vermutlich recht.

Genau so tickt die neue Börsenwelt.

Obwohl - eigentlich liegen Sie doch etwas falsch, denn der Gewinn ist offenbar gar keine Grösse mehr, die es zu beachten gilt.

Hauptsache Umsatz. Und am besten noch ein satter Verlust dazu, weil das zeigt, dass man viel macht und Kosten produziert.

Dann muss auch nicht unbedingt Umsatz dabei sein. Und die Aktionäre sind trotzdem zufrieden und halten den Kurs hoch.

So einfach ist Börse heute. Und wenn dann doch jemand short geht, dann wird er von wsb-lern aufs Korn genommen und platt gemacht...

 

03.04.21 15:32

57 Postings, 1587 Tage Prof_BBleiben wir doch einfach entspannt:

Ich freue mich über die Entwicklung bei Weng Fine Art und nehme die Mondkurse bei Artnet gern über die Beteiligung der WFA mit!  

03.04.21 16:57

5319 Postings, 4822 Tage simplifyHebel

Artnet hat nicht den größeren Hebel als Weng Fine Art.

Aber klar, hat man zwei Kinder und das eine Kind schreibt lauter Zweien in der Schule und das andere Fünfen. Wenn dann das Kind mit den Fünfen sich verbessert und lauter Vieren schreibt und das andere Kind nach wie vor nur Zweien, sagt man dann zum Kind mit den Zweien,nimm dir ein Beispiel an deinem Bruder, der hat sich um eine ganze Note verbessert und du Nulpe da tut sich nichts? Würde man das sagen? Wohl kaum.

Fakt ist doch, dass die angestiegenen stillen Reserven beim Artnetanteil exorbitant sind. Das ist schön. Ich sehe aber eher den Artnetkurs als ausgereizt an.

Jetzt müsste der Markt doch eher die gestiegenen stillen Reserven am Artnetanteil bei WFA einpreisen. Alles andere ist nicht logisch.

Unabhängig davon denke ich, dass die Weng Fine Art auch den Hebel hat operativ überraschen zu können. Der große Aufschwung hat doch bei WFA erst 2020 eingesetzt. Und ich halte es für schlüssig, dass dies 2021 fortgesetzt wird.

Nur die 2020er Zahlen heranzuziehen ist mir zu kurzsichtig. Ich gehe davon aus, dass sich die Weng Fine Art AG in 2021 operativ steigern kann.

Der Markt scheint es ähnlich zu sehen und hat an einem Tag den Deckel bei 21? komplett weggeknappert.


 

03.04.21 17:05

476 Postings, 328 Tage moneymakerzzzArtnet vs. WFA

das Artnet total überbewertet ist, ist halt eine Frage der Perspektive. Falls die mal wirklich den Umsatz ordentlich steigern ohne dabei (wie bisher) die Kosten gleich zu erhöhen ist hier ein ordentlicher Hebel. Ist eben eine Plattform, die theoretisch Skaleneffekte ermöglicht. Kommt durch NFT der Umsatz rein ist hier der Hebel eben deutlich grösser als bei WFA wo für jeden Euro Umsatz Kosten entstehen und eben weniger skaliert werden kann. Ob das bei Artnet aber so kommt, steht auf nem anderen Blatt Papier...und warum WFA nicht nach oben ausbricht mit Artnet - man könnte sagen das die Aktie davor auch schon ambitioniert bewertet war, was die operativen Gewinne angeht. Auch ein Beteiligungsverkauf um die Artnetreserven zu heben wäre ja ei malig. Sowas preist der Markt oft später oder gar nicht ein. Operative News sind das was wir brauchen. Aber da bin ich wie gesagt entspannt optimistisch. Ist nur als Erklärungsversuch gedacht für die beiden Kurse.  

03.04.21 17:51

5319 Postings, 4822 Tage simplifyRoothom

Das was du zu den wsb-lern schreibst sehe ich anders, auch wenn ich verstehe was du sagen möchtest. Klar die Aktie Game Stop ist völlig überwertet, keine Frage. Aber  meine Sympathien gehören voll und ganz den wsb-lern und nicht den Heuschrecken wie Citadelle. Platt gemacht wird Citadelle aktuell eher von Black Rock, die die Situation  für sich ausnutzen und long gehen und die  gierigen  Shorties, die nur die Bewertung von Game Stop sehen, und bei jedem größeren Anstieg von Game Stop short gehen,  machen die Fehler selbst.

Die Geschichte hat ja so begonnen, dass viele wsb-ler einfach Game Stop Aktien hatten, weil sie das Unternehmen aus ihrer Jugend liebten und gern daran dachten, wie sie da ihre Games kauften. Mehr Nostalgie. Die ganzen wsb-ler sind ja beim Broker Robinhood. Die Klientel von Robinhood sind die wsb-ler. Und Roothom was glaubst du von was Robinhood lebt? Nicht von den Tradergebühren, sondern dass sie sich von Heuschrecken wie Citadelle bezahlen lassen. Sie sagen denen wo die Stoplosskurse liegen mit welcher Aktienstückzahl. Und damit liefert Robinhood gegen Geld ihre eigene Klientel aus und Citadelle löst die Stopkurse aus und sammelt günstig mit ihren Abfangkursen ein. Man bezahlt immer. Aber man sollte überlegen wer da wen platt macht. Über diese Spitzelei ist eine Citadelle erst auf die Idee gekommen bei Game Stop short zu gehen, da sie den Einblick in die Depots der wsb-ler bekommen.
Klar haben dann User wie shortfuckingvalue dagegen gehalten, in dem sie ganz normal im  Forum schrieben. Was macht der Staat daraus? Er hetzt dem Jungen die Staatsanwaltschaft auf den Hals. Robinhood setzt illegal den Handel aus und der Einzige der kaufen durfte waren die Heuschrecken. Die wsb-ler waren immer korrekt, aber die  amerikanische Börsenaufsicht nicht. Verlieren die Zocker sagt man selber schuld. Gewinnen sie mal, dann hilft man den Großen. Das System könnte nun an die Wand fahren. Die Shorties wie Citadelle kommen da nicht mehr raus und dass der Margin Call bisher ausbleibt liegt wohl daran, dass dann die Banken in Haftung genommen werden, wenn die Shorties pleite gehen. Ich habe keine Sympathien für Shorties, sie verhindern eben nichts und schüchtern die anderen Anleger ein und selbst wenn sie mal richtig liegen wie bei Wirecard, dann kassieren sie doch auch auf Kosten der normalen Anleger ab.

Aber egal wie man es sieht, Citadelle kauft Informationen von Robinhood und Robinhood setzt den Handel illegal aus, weil  Citadelle  als ihr größter Kunde davon profitiert.

Die wsb-ler  skandierten:?we love the stock.? Mehr war es nicht. Irgenwann wurde die  Game Stop Aktie halt bekannt und jeder kaufte die Aktie weltweit. Es ging dann auch nicht mehr nur um Gewinne, sondern man machte gemeinsam die Shorties wie Citadelle platt. Da hast du recht Roothom. Aber du musst sehen, was der Geschichte voraus ging. Und jeder hat das Recht zu Zocken. Und Citadelle lebt ja davon mit allen  Mitteln diese Marktteilnehmer auszuquetschen. Und Citadelle hat oft gelogen,  sie haben behauptet sie hätten sich bereits wieder eingedeckt, was nicht stimmte. Haben sich Geld von einem befreundeten Hedgefond geliehen und wollten mit der schieren Geldpower die wsb-ler in die Knie zwingen. Haben Pressekonferenzen gehalten in dem sie erklärten die wsb-ler wären chancenlos.

Ich würde mich freuen, wenn das System da noch an die Wand fährt und Heuschrecken wie Citadelle verschwinden und Banken die gegen Geld Aktien aus den Depots von Investoren verleihen, in Haftung genommen werden. Ich halte es für einen Witz, dass jemand mit meinen Aktien short gehen kannund die Banken dafür Geld bekommen.

War jetzt off-topic. Aber mich fasziniert diese Story. Nur viele kennen einfach die Hintergründe nicht.


 

03.04.21 17:59
1

5319 Postings, 4822 Tage simplifyArtnet

Na ja Artnet ist unterkapitalisiert und braucht um wirklich wachsen zu können eine Kapitalerhöhung. Ohne Geld von Außen geht gar nichts. Und Weng Fine Art hat eine Sperrminorität. Sprich es hängt alles an Weng Fine Art, ob sie der Kapitalerhöhung zustimmen. Und genau das wird eine Weng Fine Art nicht machen. Es sei denn eine Weng Fine Art  wird in das Unternehmen mit eingebunden. Dafür muss aber erst Neuendorf weg und dann ist der Weg für weiteres Wachstum frei. Artnet kann insoweit nur über die Weng Fine Art AG skalieren. Sprich die Weng Fine Art hat den Daumen auf dem Unternehmen Artnet drauf.  

03.04.21 18:32
1

2237 Postings, 819 Tage Roothom@simplify

Das seh ich komplett anders, auch wenn ich Dir in Teilen zustimme. Z.B. was die Provisionen etc betrifft.

Allerdings ist die ganze Geschichte auch nur deshalb überhaupt möglich. Mit normalen ordergebühren wär das nie passiert.

Auch halte ich es durchaus für vergleichbar manipulativ, wenn sich viele Anleger absprechen, um andere in die Knie zu zwingen.

Dabei geht es mir nicht um Verteidigung oder Rettung von Hedgefonds oder Wallstreet, sondern darum, dass Aktienanlage sich eigentlich an fundamentalen Werten orientieren sollte, mehr oder weniger.

Wenn das nun komplett abgeschafft wird und alles künstlich oben gehalten wird, wächst die Blase ins endlose und wenn sie dann doch platzt, ist der Schaden enorm.

GME ist da nur ein Beispiel, krasser noch sind die ganzen Insolvenzaktien, die regelrecht explodiert sind. Das ist alles nicht sinnvoll, sondern reinstes Kasino bzw. Schneeball...  

03.04.21 18:59

5319 Postings, 4822 Tage simplifyDa denke ich freier

Es gibt nicht den einen Weg an der Börse. Es wird da auch nichts abgeschafft. Jeder kann frei entscheiden. Auch haben die sich nicht abgesptochen, dafür sind die viel zu wenig koordiniert.Eher die Hedegefonds sprechen sixh ab.

An der Börse gab es schon immer Spekulationen. Ich sehe es eher so, dass die Shorties oft Halbwahrheiten verbreiten. Und einschüchtern.

Roothom auch bin ich überrascht, dass du  es moralisch für vertretbar hälst,  Informationen zu den Kundendepots rauszugeben, nur weil die Preise günstig   sind. Das ist doch abstrus. Niemand hat Robinhood gezwungen diese Konditionen anzubieten.

Auch ist es nicht logisch, dass fundamentale Werte ignoriert werden könnten. Lediglich im Fall der Shorties kann man da dagen halten , wie es ja jetzt wahrscheinlich Black Rock bei Citadelle macht.
Und ohne Shorties könnte ich ganz gut leben. Heutzutage ist es ja eher so, dass wenn sich die Shorties eine Aktie aussuchen, geht die in den Keller  mit der Begründung, die haben ja schon ihre Gründe. Klar irgendwas bringen die immer vor. Und mit genügemd Kapital geben die auch die Richtung vor und  die Kleinanleger verkaufen.

Verlieren sie einmal, dann soll dies  ein Weltuntergang sein und du stellst Werte in Frage.Ich sage die Hedgefonds und Shorties treten die Werte ständig mit Füßen. Und gesetzeskonform haben sich die wsb -ler verhalten und nicht Citadelle. Und nur weil du der Meinung bist, dass man seine Anlage auf Grundlage von fundamentalen Werten machen sollte, ergreifst du Partei für Citadelle.

Ich lege mein Geld auch auf Grundlage von fundamentalen Werten an, deshalb bin ich bei Weng Fine Art dabei. Dennoch kann das jeder machen wie er möchte. Auch die Hedgefonds dürfen short gehen. Nur wenn sie dann mal verlieren kann man nicht illegal den Handel für sie aussetzen bzw. nur erlauben,dass der Kleinanleger verkaufen darf und die Shoty exklusiv kaufen darf. Das nenne ich korrupt.

Und rein rechtlich kann sich ein Forumsgemeinschaft gar nicht absprechen. Die Hedgefonds hingegen machen das ständig.  

03.04.21 21:27

2237 Postings, 819 Tage Roothomgme

"Niemand hat Robinhood gezwungen diese Konditionen anzubieten."

Und niemand muss dort handeln. Machen aber viele, weil es angeblich nichts kostet. Ist wie bei den Versicherungen früher - alles kostenlos...

"wenn sie dann mal verlieren kann man nicht illegal den Handel für sie aussetzen bzw. nur erlauben,dass der Kleinanleger verkaufen darf und die Shoty exklusiv kaufen darf."

War das so? Durften die HF bei Robinhood weiter kaufen? Und durften Retailer bei allen Brokern nicht mehr kaufen?

Das glaub ich nicht. Die Erklärung mit dem margin call, dem Robinhood nicht entsprechen konnte, finde ich deutlich plausibler.

Ich staune schon, dass Du diese Theorie teilst.
Passt eigentlich nicht recht zu Deinen sonstigen substantiierten Beiträgen.

Nur zum Verständnis - ich bin da weder long noch short. Aber ich finde die Entwicklungen sehr bedenklich.

Und ich würde klar unterscheiden, ob LV fundamental begründbar sind oder einfach manipulativ. Und ich finde auch Absprachen illegal - egal von welcher Seite. Nur kann man vieles halt nicht beweisen...  

04.04.21 13:12

5319 Postings, 4822 Tage simplifyRoothom

Beenden wir unser off  topic Thema. Ich habe auch nie mit Game Stop  Aktien gehandelt. Die Geschichte hat mich aber fasziniert. Ja das war so, das ist ein Fakt. Dieser Satz musste noch sein. Das war auch der Grund warum die Emotionen überkochten. Robinhood hat sich dafür auch später entschuldigt.



 

04.04.21 14:40

2237 Postings, 819 Tage RoothomDann von mir auch noch ein Satz:

"Unternehmenschef Tenev bekräftigte nun aber gegenüber den Abgeordneten, dass die Restriktionen aufgrund des gestiegenen Bedarfs an Sicherheiten wegen des plötzlich massiv angesprungenen Handelsvolumens nötig gewesen seien."

https://www.google.com/amp/s/amp.n-tv.de/...erfe-article22372264.html

Das erscheint mir absolut nachvollziehbar.

Auch in Bezug auf die Market Maker. Die hätten sonst weiter alles leer verkaufen müssen. Daher auch die vielen ftd in dieser Zeit.

Und über andere broker mit anderen MM ging es auch weiter zu kaufen. Das Problem bestand in der gezielten Attacke.

Aber gut. Ist hier off topic. Aber interessant...

 

04.04.21 16:42

476 Postings, 328 Tage moneymakerzzzfinexity

@simplify - sowas wurde doch auf der HV angekündigt von Herrn Weng für 2021. Denke und hoffe, dass man da schon am werkeln ist - und es nicht so läuft wie beim MoU für 400 Mio. bzw. dem ArtXX Börsengang 2021...  

05.04.21 10:43

109 Postings, 211 Tage Spinnfischerostern

natürlich ist diese entwicklung in den usa letztlich schwachsinn und gier frisst hirn geschuldet. die spielregeln mitten im spiel zu ändern zeigt schon die krankhaftigkeit, übrigens wars damals bei der silberspekulation der huntbrothers auch so ähnlich, als man die dann letztlich abgezockt hat.
zur wfa möcht ich nochmals beitragen, dass die schon so oft angesprochene studie nun mal wirklich, also dies jahr, kommen sollte. da gibts werte mit 20,30, oder 40 mio marktkap. wo man ohne zockerei (!!) mehrere studien lesen kann. börsengeflüster macht einen guten job, aber wer von den internatinalen anlegern, die wfa + artxx nunmal von der kunstseite kennen müssen, weiß schon von börsengeflüster. kommts nun alle durch den spätwintersturm und bleibts gesund!! Sp.      

06.04.21 07:41
1

5319 Postings, 4822 Tage simplifyGesamtsituation

Ich denke das MoU über 250  - 400 Millionen Euro im Editionsgeschäft kann eben nur umgesetzt werden, wenn die Personaldecke entsprechend wächst. Die Umsätze aus dem MoU waren ja auf einen Zeitraum von 10 Jahren ausgelegt. Ich denke schon, das ist eine Zielgröße wo man hin möchte. Die einzelnen Schritte um jährliche Umsätze in der Größenordnung von zusätzlich 25 - 40 Millionen Euro stemmen zu können, hat man ja bereits eingeleitet. Sprich technologische Aufrüstung der Plattform, mediale Präsenz, Stärkung des Kapitals und Aufbau des Personals. Aktuell scheint man an der Kapazitätsgrenze zu arbeiten. Das Umsetzen der jeweiligen Deals des  MoU macht nur Sinn, wenn man auch die Grundlage hat, solch immens hohen Umsätze überhaupt stemmen zu können. Auch muss klar sein, dass der Markt aufnahmebereit ist für die ganzen Ware. In diesem Zusammenhang hatte CEO Weng ja immer gesagt, dass Zeit nicht der entscheidende Faktor in der Kunstbranche ist, sondern eben der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Sprich man forciert nicht einzelne Schritte und kann nacher aus was für Gründen auch immer die Ware nicht umsetzen. Die ganzen Deals die auf dem MoU basieren bringen  nur was, wenn man das Personal hat diese Warenmengen umzusetzen, auch muss der Markt entsprechend aufnahmebereit sein. Ich denke in 2020 ist man bereits in eine neue Größenordnung hereingewachsen und 2021 sehe ich weitere Schritte.

Ob der Börsengang der ArtXX AG nun 2021 oder 2022 kommt, ist für mich nicht der entscheidende Punkt. Wichtig ist doch, dass die ArtXX AG bis dahin eine starke Entwicklung genommen hat, dass die ArtXX AG bereits in Schönheit erblüht ist, um auch einen angemessen Preis beim Börsengang zu erzielen. Hierbei stellt sich dann auch die Frage ab welchem Zeitpunkt Kapital von Außen notwendig ist um das starke Wachstum zu finanzieren. Es ist einfach zu simpel gedacht, dass man ein MoU von 250 bis 400 Millionen einfach auf einen Schlag in diverse Deals umsetzt  und dann steigt der Gewinn von heute auf morgen auf 4? je Aktie an.

Ich denke da kann man hinkommen. Aber dennoch muss man in solche Größenordnungen reinwachsen. Und 2020 war doch der erste erkennbare größere Schritt, wo doch einiges realisiert wurde um den Weg dahin zu ebnen.

So wie ich das sehe kann man auf  viele Jahre hinaus 20 - 30% jährlich wachsen und das nenne ich eine rosige Perspektive.

Ein weiteres Standbein wie finexity  finde ich interessant,dennoch nimmt eben alles auch Kapazitäten in Anspruch. Aktuell scheint man da an der Grenze zu arbeiten. Man darf nicht vergessen, dass man auch im Blockchain Bereich NFT was aufbauen möchte. Die Umsetzung muss eben immer Hand in Hand gehen mit den daraus resultierenden folgenden Schritten. Es bringt nichts, wenn man da auf  den zeitlichen Ablauf eines Strategiepapieres pocht.  

06.04.21 08:09

1541 Postings, 1066 Tage CEOWengFineArtGamestop & Co.

Meine Meinung zu den Vorgängen ist ganz klar: Dies ist zum einen Manipulation und zum anderen degradiert es die Börse zum Casino. Ich kann keine Rechtfertigung für die Vorgehensweise der wsb-ler sehen und wünsche allen Beteiligten möglichst hohe Verluste, damit sie "kuriert" werden ...  

06.04.21 08:17

1541 Postings, 1066 Tage CEOWengFineArtMoneymakerz - Artnet

Artnet erhöht seit über eine Dekade die Umsätze - aber parallel dazu die Kosten. Nennenswerte Gewinne sind nie entstanden. Die werden immer von der Familie abgeschöpft. Woher soll man da die Prognose nehmen, dass dort irgendwo einmal nennenswert Geld für die Aktionäre verdient wird?

Einfach mal den GB lesen:
http://www.artnet.de/investor-relations/...h%C3%A4ftsbericht-2020.pdf

Prognostiziert wird für 2021 bestenfalls eine schwarze Null (das Standardergebnis der letzten Jahre). Was gibt es sonst noch aus dem GB zu entnehmen, was darauf schließen lässt, dass die Gewinne bei Artnet in naher oder mittelfristiger Zukunft steigen lässt?  

06.04.21 08:34

1541 Postings, 1066 Tage CEOWengFineArtBewertung Artnet / WFA

M.M. nach sind Erklärungsversuche für kurzfristige Schwankungen bei beiden Aktien obsolet. Wir sind doch hier nicht im DAX wo eine Heerschar von Analysten die Entwicklung just in time kommuniziert? Es sind doch keine Aktien, die von Institutionellen gekauft werden wenn der Kurs zu niedrig und verkauft werden wenn er zu hoch erscheint? Wir haben bei Artnet doch wohl derzeit keine Käufer, die das Geschäftsmodell und auch noch den Geschäftsbericht analysieren !?

Die Erklärung der Kursentwicklung bei Artnet ist aus meiner Sicht viel einfacher: Da haben einige Trade -Republic-Spekulanten die Pusher-PMs von Artnet nicht richtig gelesen bzw. nicht richtig verstehen können, weil sie das Geschäft nicht kennen und den GB nicht gelesen haben. Da wir in den letzten 18 Monaten den Markt für Artnet-Aktien weitgehend abgeräumt haben, beträgt der "echte Free Float" vielleicht nur noch etwa 10 %. Da kann schon eine Nachfrage i.H. von ein paar hunderttausend EUR den Aktienkurs stark anschieben.

Diejenigen, die zu zweistelligen Kursen Artnet-Aktien kaufen sind doch keine Anleger? Die gehen so schnell raus wie sie reingekommen sind, denn sie spekulieren nach der "Greater Fool Theory".

Also gilt: Abwarten bis der Kurs sich eingependelt hat, den GB studieren und im Mai lesen wie 2021 angelaufen ist sowie bei der HV dabei sein. Danach kann man sich fundierte Gedanken über ein Investment machen  und bis dahin sind die Kurse vielleicht auch wieder einstellig.  

06.04.21 08:49

57 Postings, 1587 Tage Prof_B@ CEOWengFine.:

Ist die Abgabe von Artnet - Aktien bei "Mondkursen" eine Option?  

06.04.21 08:55
3

1541 Postings, 1066 Tage CEOWengFineArtArtnet-Aktien

Die WFA AG hat die Artnet-Beteiligung aus strategischen Gründen gekauft und wird daher derzeit keine Stücke abgeben - auch nicht zu "Mondkursen". Wenn ein anderes Unternehmen Artnet für z.B. 20 EUR/Aktie übernehmen will, müsste man sich überlegen, ob der strategische Nutzen oder der Gewinn aus der Beteiligung von höherem Wert ist.

Insgesamt muss man sich überlegen wie man die Artnet-Aktie aus wirtschaftlicher und aus strategischer Sicht bewertet.  

06.04.21 09:13
2

5319 Postings, 4822 Tage simplifyNa ja

Herr Weng das mit der Manipulation doch relativ. Ich denke die Hedgefonds  wie Citadelle spielen da deutlich schmutziger und haben ja damit angefangen, indem sie gegen Geld Informationen zu den Depots von Robin Hood sich erkauft haben. Und darüber hinaus haben sie in dem Forum der wsb-ler  selbst extrem  manipuliert, indem sie diese User auf andere Wege gelockt haben , sie verführt haben,  ihre Cashpower weg von Game Stop auf andere Zielobjekte zu lenken. Die schreiben da selber  um zu manipulieren.Hedgefonds wie Citadelle betreiben per se Casino an den Börsen. Die wsb-ler sind die neue Generation, die extrem unerfahren neu in die Börse eingestiegen sind,geködert durch die günstigen Preise bei Robin Hood. Sie werden zu großen  Teilen eh Federn lassen und Hedgefonds wie Citadelle wollen sich da gesund  stoßen.und wenn sie dann verlieren trotz Manipulation auch ihrerseits, dann erwirkt man ein Handelsverbot, das aber nur einseitig gilt. Sie wissen ja mit den Großen soll man sich nicht anlegen.

Ich betrachte das Ganze neutral, da ich nie Game Stop Aktien hatte,aber dann doch mit Sympathie für die wsb-ler, nicht weil ich sie für so toll halte, sondern weil mir Citadelle mit ihrem schmutzigen manipulativen Vorgehen verhasst ist. Und das sind Profis, die wsb-ler das sind Neueinsteiger, Schüler, Jugendliche,amerikanische Hartzer. Und die sind eben nicht koordiniert. Rein rechtlich keine Absprache. Dass sovielGame Stop Aktien gekauft wurden, war ja eher eine Bewegung, die auf die ausländischen Zockerkreise übergeschwappt ist.

Wir hier sind natürlich Investoren und gehen andere Wege. Ich fand das Ganze nur interessant, gerade weil Citadelle gegen eine uneinheitliche Horde von Neueinsteigern den Kürzeren zieht. Auch Citadelle macht Casino. Und ja bei einer  Grenke AG war ich zuletzt auch auf der Seite der Anleger, sie die Aktie kaufen. Etwas Spekulation  ist auch ein Weg, den man gehen kann, da es ihn gibt.  

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Oskar

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