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Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag: 05.04.20 00:21
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 142589
neuester Beitrag: 05.04.20 00:21 von: birkensaft Leser gesamt: 16346606
davon Heute: 527
bewertet mit 453 Sternen

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20.02.07 18:45
453

60950 Postings, 5813 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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142563 Postings ausgeblendet.

04.04.20 20:47
1

1453 Postings, 1272 Tage KatzenpiratUnd heute?

- nur noch auf dem Balkon?  

04.04.20 20:59

60950 Postings, 5813 Tage Anti LemmingCuomo wäre ein aussichtsreicher Herausforderer (2)

Aufgrund zweier Fehler in # 546 bringe ich dieses Posting auf Wunsch nun korrigiert.

Andrew Cuomo, der Gouverneur des Bundesstaates New York, hat mMn gute Chancen, Trump als Präsidenten abzulösen (siehe Artikel unten).

Die New Yorker sind von Cuomo wegen seiner empathischer Art und seines durchgreifenden Krisenmanagements schwer begeistert. Er ist das Gegenstück zum kaltherzigen Selbstbeweihräucherer, Sprücheklopfer und Deal-Schieber Trump.

Eine gewisse Popularität muss beim Herausforderer schon vorhanden sein. Auch Obama konnte Hillary Clinton, die sich vor dem sicheren Sieg sah, noch ziemlich spät im Rennen den Rang ablaufen, weil er Charme, Witz und Charisma hat - und ungeachtet dessen auch ein staatsmännisches Auftreten.

Ein Flugzeugträger-Kapitän, der vom Dienst suspendiert wurde, weil er seine Mannschaft nicht dem Corona-Tod opfern wollte, ist sicherlich ein ehrenwerter Mensch, aber in Show-Business-Amerika wird gewöhnlich mehr eingefordert als einmalige Heldentaten.

----------------------------

Zu Cuomos gestiegener Popularität:

https://www.businessinsider.de/politik/...mie-als-anti-trump-punktet/
 

04.04.20 21:05
2

97978 Postings, 7327 Tage Katjuschaalso emphatisch und intelligent ist Bernie auch

aber den meisten Amis wohl dann doch zu links.

Wobei sich das durch Corona ja ändern könnte. Zumindest sagt Bernie seit 30 Jahren das gleiche und bleibt sich treu, was Gesundheits- und Sozialwesen betrifft. Kann auch nicht erkennen, wo er Sozialist sein soll. In den USA ist ein demokratischer Sozialist wohl das gleiche wie bei uns ein stinknormaler Sozialdemokrat.
-----------
the harder we fight the higher the wall

04.04.20 21:23
1

60950 Postings, 5813 Tage Anti LemmingJedenfalls ist Bewegung in den US-Wahlkampf

gekommen. Vor zwei Monaten schien noch sicher: Börsen-ATH im Vorwahlkampf, und Trumps Wiederwahl ist so gut wie gesichert.

Nun steht Amerika völlig überraschend mit einem Bein in der Depression, hat Millionen Arbeitslose, Tausende Corona-Tote - und Trump übt sich in launenhaftem und inkompetenten Virenkrisen-Management.

Trumps Beliebtheit ist zwar gestiegen ist, weil er sich ganz gut als Macher und Mann der Tat in Szene setzt. (Ähnliche Meriten konnte in Deutschland Söder einheimsen.) Aber es kommt eben nicht nur auf Aktionismus und Selbstdarstellung an, sondern auf auf Substanz und Empathie. In den Punkten ist Cuomo Trump weit voraus.

Einem Präsident, der laufend falsche Fakten referiert und per Laune seine Meinung ändert wie eine Fahne im Wind, fehlen ganz wichtige Führungseigenschaften: Glaubwürdigkeit und Konsistenz. Schönwetter-Regenten gibt es viele. In der Krise zeigt sich das wahre Format.  

04.04.20 21:27

1790 Postings, 1376 Tage MyDAXAL

"Im kommunistischen China wurde die Seuche nach 3000 Toten beendet."
Und Zitronenfalter falten Zitronen. Diese Zahl stimmt nie und nimmer.
Erst Vertuschung, dann falsche Zahlen (Infizierte =0), dann kreative Zählweise...
Aber die Systemüberlegenheit muss belegt werden.  

04.04.20 21:28
1

2510 Postings, 701 Tage walter.euckenja, pirat

angesichts der strikten spanischen regeln bin ich gerade wirklich auf den balkon reduziert. aber eigentlich bin ich ja auf weltreise.

wie heisst es so schön, frei übersetzt: man kriegt zwar die leute aus den strassen aber die die strasse nicht aus den leuten...  

04.04.20 21:33

1790 Postings, 1376 Tage MyDAXAL/Afrika

"Wie würde die Welt reagieren, wenn z. B. in Indien oder Afrika Millionen Menschen an der Seuche sterben? "

Das ist früher den ehemaligen Kolonialherren auch am Abend vorbei gegangen.
Auch der Nahe Osten (Syrien/Jemen etc. ) ist nur so weit interessant, als von da Flüchtlinge kommen könnten.Gut, vom Jemen nicht, detwechen ist das auch noch weniger im Fokus..  

04.04.20 21:36
1

317 Postings, 2517 Tage tarantelloBernie Sanders

kann ich mir nicht vorstellen. Zu alt, zu wenig präsent. Zu links dürfte in einer Depression kein Problem sein. Der neue Präsident muss den Leuten eine Perspektive geben, die jetzt millionenfach aus ihren Jobs fliegen und buchstäblich vor dem Nicht stehen.

Es wird auf drastisch höhere Steuern für Reiche hinauslaufen. Der New Deal unter Franklin D. Roosevelt wird Pate stehen. Er kam ebenfalls unter dem Druck einer Weltwirtschaftskrise zustande.

https://de.wikipedia.org/wiki/New_Deal
 

04.04.20 21:37

60950 Postings, 5813 Tage Anti LemmingKein Sorge, MyDAX

deinen Aktien werden schon hübsch weitersteigen.  

04.04.20 21:37

1790 Postings, 1376 Tage MyDAXAL/Trump

"Einem Präsident, der laufend falsche Fakten referiert und per Laune seine Meinung ändert wie eine Fahne im Wind, fehlen ganz wichtige Führungseigenschaften: Glaubwürdigkeit und Konsistenz. Schönwetter-Regenten gibt es viele. In der Krise zeigt sich das wahre Format. "

Stimmt alles, nur:  seine Kernwählerschaft sieht in ihm ein Spiegelbild von sich selbst. Hillbillies sozusagen.
In den liberalen Staaten im Osten und im Westen braucht Trump gar keinen Wahlkampf zu machen, die Wahlmännerstimmen bekommt er dort sowieso nicht.  

04.04.20 21:40
1

60950 Postings, 5813 Tage Anti Lemming# 574 Im Grunde kann man Amerika abschreiben

Einige Amis sagen selber: "Nice country, wrong people."  

04.04.20 21:45
3

587 Postings, 655 Tage birkensaftKontraindikativ bärisch

https://www.bild.de/geld/mein-geld/konto-und-bank/...809202.bild.html

"Die größte Online-Bank DKB verbuche ein ?außergewöhnlich starkes Wachstum? bei den Online-Aktiendepots. Dasselbe bei der Comdirect: Die Neukundenanträge lägen 50 Prozent über dem normalen Niveau." Die breite Masse (inkl. Börsenoma) scheinen von einer schnellen Erholung auszugehen. Bedeutet gleichzeitig natürlich, dass die Bärenmarktrally noch ein wenig anhalten könnte.  

04.04.20 21:46

1790 Postings, 1376 Tage MyDAX#575

"Einige Amis sagen selber: "Nice country, wrong people." "

Kann nicht stimmen, wenn in jedem Vorgarten die Nationalfahne hängt und beim abendliche Abhängen derselben die Vorgartenbesitzer vor Ergriffenheit feuchte Augen bekommen.
Einige sind beileibe keine Mehrheit.  

04.04.20 21:48
2

587 Postings, 655 Tage birkensaftÜbrigens gehören 44%

am Springerverlag KKR, einem großen amerikanischen Hedgefonds.  

04.04.20 21:48
1

1790 Postings, 1376 Tage MyDAX@birkensaft

Ergänzend dazu sei vermerkt, dass es auch bei Flatex  ein erhöhtes Neukundenaufkommen
gibt und detwechen die Telefonhotline überlastet sein kann.  

04.04.20 21:53

587 Postings, 655 Tage birkensaftÜbrigens

haben auch viele Banken unmittelbar nach Platzen der Dotcom-Blase ihren Kunden zum Kauf geraten, da es eine gute Einstiegsmöglichkeit sein sollte. Danach ging es nach kurzer Erholung leider noch weiter herunter...  

04.04.20 22:06

1790 Postings, 1376 Tage MyDAX@birkensaft

Übrigens... war der Rat für jemanden, der einen langen Zeithorizont hatte, gar nicht einmal der schlechteste. Timing war noch nie einfach. Und wenn die Welt nicht untergeht, dann gilt das auch weiterhin.  

04.04.20 22:08
2

2510 Postings, 701 Tage walter.eucken#575

ich glaub, das problem liegt woanders, al.

meine erfahrungen sind zwar aus einer anderen ehemaligen britisichen kolonie, aber es läuft aufs selbe raus. die australier sind super sympathische und mehrheitlich auch super fleissige leute - aber aufgrund des haarsträubenden bildungswesen sind die leute tief  misstrauisch gegenüber moderner wissenschaft. arbeiten bedeutet für die leute, als erstes irgend eine machine mit grossem motor zu starten. was anderes ist ihnen fremd. ich hab mich jeweils schon beim frühstück gewundert, dass der toaster und die kaffeemaschine elektrisch funktionierten und nicht jeweils einen eigenen dieselgenerator besassen..

und der vergleich der australier sind halt die amerikaner, weil gegenüber dem ursprungsland hat man die klassischen minderwertigskomplexe und vorurteile.

fazit: das bildungswesen ist sowohl in den usa wie in australien rudimentär, um mal höflich zu bleiben.

oder um einen ehemaligen arbeitskollegen zu zitieren: die amis entwickeln sich normal bis zum 12. lebensalter, danach wachsen sie nur noch körperlich....  

04.04.20 22:12

1790 Postings, 1376 Tage MyDAX@walter.e

"fazit: das bildungswesen ist sowohl in den usa wie in australien rudimentär, um mal höflich zu bleiben.

oder um einen ehemaligen arbeitskollegen zu zitieren: die amis entwickeln sich normal bis zum 12. lebensalter, danach wachsen sie nur noch körperlich.... "

Tja, da ist der aktuelle GröPaZ das ideale Beispiel für.  

04.04.20 22:40
1

2510 Postings, 701 Tage walter.eucken#564 - exakt so

und trump, katzenpirat, scheint mir absolut auch zu denjenigen politikern zu gehören, welche irgendwas zu beweisen haben.

ich glaub, er will allen beweisen, dass er es kann. (vaterkomplex). sein vater hätte ihn einfach zwischendurch mal loben sollen, dann wäre er vielleicht "nicht so wie er jetzt ist.."

und natürlich wirds teuer für den staat und die bürger wenn der oberste politiker seinem verstorbenem vater was beweisen will/muss....  

04.04.20 22:44

2007 Postings, 3712 Tage ZeitungsleserErstanträge ALV USA 1970-

Quelle: Fintool  
Angehängte Grafik:
alg_usa.jpg (verkleinert auf 45%) vergrößern
alg_usa.jpg

04.04.20 22:58
1

60950 Postings, 5813 Tage Anti LemmingWalter # 582

Ich kenn die Amis sehr gut (1,5 J. USA) und die Aussis einigermaßen (2 Mon.). Und muss sagen, dass mir die Aussis sympathischer sind. Aussis sind herzlich, cool, sehr offen und hilfsbereit. Man findet schnell Freunde. In Australien stört mich nur der breite Dialekt. Die Amis versteh ich (an den Küsten) wesentlich besser.

Extreme Waffennarren, Patrioten und nationalistisch Durchgeknallte hab ich nur in USA kennengelernt. Außerdem kann es in einigen Gegenden in USA gefährlich sein, abends auf die Straße zu gehen, die Kriminalität ist horrend. Australien ist im Vergleich sehr entspannt.

Bildungsmäßig und auch von der "Typenvielfalt" her ist USA sehr breit gestreut. Die große Masse im Mittleren Westen (Trumps Wählerschaft) ist relativ ungebildet, vor allem geographisch. An den Küsten jedoch, speziell in Boston und San Francisco, findet man eine Kunst- und Bildungselite, die zur Weltspitze zählt.

Ami-Land hat eine extreme Bandbreite, sie ist viel größer als in D. Die Mehrzahl der Amis hat jedoch ein sehr materielles Weltbild. Es geht fast immer nur ums Geld.  

04.04.20 23:31
1

2510 Postings, 701 Tage walter.euckensuper sympa aussie

fand ich auch. mit den jungs konnte man allerdings genau über 6 dinge reden, alles andere interessierte sich null und nichts. booze and barbie, chicks and cars, footie and cricket*. und meine güte, die girls waren nicht wirklich intelligenter! andere themen fehlanzeige, beispielsweise irgendwas bezüglich kultur wurden mit sprüchen beantwortet (aha, du kommst aus europa..).

*saufen und grillen, frauen und autos, aussie-rugby und cricket.

 

05.04.20 00:16

587 Postings, 655 Tage birkensaftFreigabe erforderlich


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05.04.20 00:21

587 Postings, 655 Tage birkensaft@MyDAX

Langfristig gesehen naja. Wenn man Ende 2001 in den EUROSTOXX50 investiert hat, hätte man zum Ende 2019 -1% erwirtschaftet... und das über einen Zeitraum von 18 Jahren. Beim DAX waren es immerhin +159%, allerdings entspricht das über den Zeitraum einer Jahresrendite von ein bisschen über 5,4%. Allerdings inklusive Dividenden.  

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