Deutsche Post

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neuester Beitrag: 18.04.21 12:27
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 27384
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25.12.05 10:41
42

6858 Postings, 5875 Tage nuessaDeutsche Post

WKN: 555200   ISIN: DE0005552004

Aktie & Unternehmen
Geschäft Logistik
Homepage www.deutschepost.de
Aktienanzahl 1.112,8 Mio
Marktkap. 22.890,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Prime Standard, HDAX, CDAX, DivDAX  
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27358 Postings ausgeblendet.

13.04.21 20:51

7402 Postings, 3651 Tage ChartlordDer heutige Kursverlauf

im Xetrahandel spricht Bände.

Nach einem steilen Anstieg auf ein erstes Tageshoch kamen plötzlich erste Verkäufe und liessen den Kurs auf das Tagestief fallen. Von dort stieg der Kurs wieder an und erreichte ein neues, noch höheres Tageshoch. Das bedeutet, dass Verkäufe auf absehbare Zeit zur Unzeit erfolgen, weil selbst bei stärkeren Verkaufsorders die laufenden Start-Buy-Orders weitaus größer sind. Daraus lässt sich schließen, dass die Kursziele sehr viel höher liegen als bisher erwartet. Außerdem liegt der Tagesschlußkurs im Xetrahandel nur knapp unter dem Tageshoch, so dass der Anstieg von dort weiter andauern wird.

Da die großen Aufkäufe der Post noch gar nicht begonnen haben, kann man schon jetzt sehen, dass das jetzige Kursniveau kaum noch unterschritten werden wird. Man merkt, dass viele Anleger die Entwicklung der Post in den Jahren 2020, 2021 und 2022 als eine schematische Einheit im Wachstum betrachten und deswegen auch die damit verbundenen Aussichten auf Rückkäufe in einem Zeitrahmen dieser drei Jahre schon jetzt einkaufen. Technisch ist das von Vorteil für alle langfristigen Anleger, da nicht nur die Post erst noch kaufen wird, sondern alle Fonds, die den Dax nachbilden auch erst kaufen können, wenn die Post mit ihren Käufen beginnt. Gegenwärtig sind diese Fonds noch sehr zurückhaltend, weil sie selbst natürlich nicht zum Kurstreiber werden dürfen. Sie müssen den Anstieg zum größten Teil abwarten und ihre Anpassung erst nach dem Anstieg - oder zumindest nach einem sehr großen Teil davon - vornehmen.

Der heutige Kursverlauf wird zum abschreckenden Beispiel für andere Anleger, die mit dem Gedanken an Gewinnmitnahmen spielen.

Der Chartlord  

14.04.21 00:01

1579 Postings, 2816 Tage LaterneDP

Aber erstmal muss das große Aktienrückkaufprogramm doch
verabschiedet werden.Und genau dieser Wartezeitraum zwischen  erfolgtem
kleinen ARKPund großem könnte doch eine Auswirkung auf den Kurs ausüben,
der sich als vorteilmäßig für die Fonds erweisen könnte. Auch steht der
Dividendenabschlag noch bevor, sollte er kommen. Dies würde den Kurs auch
erstmal wieder etwas tiefer bringen. Kann mir beim besten Willen nicht
vorstellen, dass die Fonds die DP erst bei 60,-- EUR kaufen werden.
Wo bleiben die ? Oder Denkfehler`.
Allen viel Erfolg.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

14.04.21 07:03

7402 Postings, 3651 Tage ChartlordKlein aber fein

Fonds sind nicht gleich Fonds.

Es kommt auf deren Ausrichtung an. Manche haben gar nicht die Post dabei, manche sogar die Post massiv übergewichtet. Die Fonds, von denen ich geschrieben habe, bilden den Dax in ihrer anteiligen Gewichtung der einzelnen Titel nach. Das bedeutet, je größer die Marktkapitalisierung einer einzelnen Aktie ist, desto mehr muss der Fond aufnehmen; und umgekehrt je schwächer die Aktie ist desto weniger hat der Fond dabei.
Veränerungen werden dabei in der Regel abgewartet um die Schwankungsungenauigkeit so gering wie möglich zu halten.
Wegen der Bandbreite dieser Nachbildungsfonds ist deren Umfang naturgemäß ziemlich groß. Sie müssen alle Aktien drin haben und deren anteiliges Verhältnis zueinander entsprechend numerisch groß.

Bei sehr starken Verläufen beginnen diese Fonds natürlich früher einzukaufen, aber nicht so früh als dass es sich auf den Kurs und die Gewichtung triebend auswirkt. Faktisch laufen sie immer hinterher - und das um so mehr je stärker die Umgewichtungen verlaufen.

Natürlich haben diese Fonds zum heutigen zeitpunkt schon nachgekauft. Schließlich ist die Post schon zu den Zahlen des Jahres 2020 von 43 € auf jetzt über 49 € gestiegen. Da darf man den Anschluß natürlich auch nicht verlieren. Aber die kommenden Rückkäufe sind nicht antizipiert, weil gleichzeitig die Relation zu den anderen Werten beachtet werden muss. Der zeitliche Zwischenraum zwischen den ersten beiden Käufen der Post - vor der Bewilligung durch die HV - wird zum Einpendeln der bisherigen Veränderungen natürlich genutzt. Aber danach wird es wieder weiter gehen.

Da wird noch viel Kursanstieg kommen.

Der Chartlord
 

14.04.21 10:03
1

706 Postings, 3501 Tage primärsonrumms

so viel zum thema markt täglich outperformen.

heute rote laterne im dax.  

14.04.21 10:41
1

319 Postings, 2292 Tage postkutscheGesunde Korrektur

Da es keine negativen Meldungen gibt, ist das heutige Minus eine völlig normale Korrektur, welche sogar gut und gesund ist. Da kann man sich jede x-beliebige andere Aktie anschauen, wie z.B. Apple,  Amazon oder ganz zu Schweigen von Tesla. Überall geht es rauf und runter. Das Ziel muss eben lauten dass es im langfristigen Durchschnitt mehr rauf als runter gehen wird. Und diesbezüglich bin ich bei der Post sehr optimistisch gestimmt :-)  

14.04.21 13:25

1312 Postings, 3221 Tage MindblogKraft schöpfen

für den nächsten Kursaufschwung, der dann bis 50 und darüber hinaus reichen sollte!  

14.04.21 18:10

319 Postings, 2292 Tage postkutscheDeutsche Post: 7 Milliarden Euro im Blick

14.04.21 20:55
1

7402 Postings, 3651 Tage ChartlordDas wäre ein drastischer Gewinneinbruch

7 Milliarden € EBIT in diesem Jahr würden bedeuten, dass die Post in den drei Quartalen nach dem ersten erhebliche Einbußen hinnehmen muss.
Nimmt man alleine das ominöse dritte Quartal aus dem Vorjahr mit 1377 Mio. € mal drei und addiert 600 Mio. für das Weihnachtsquartal hinzu, so kommt man auf (1900+1377+1377+1377+600) 6631 Mio. €. Nur leider ganz ohne Wachstum und ohne die pandemischen Lieferungen.

Spätestens wenn die Post ihre Zahlen des zweiten Quartals vorlegt, wird man erkennen, dass alle diejenigen, die das Ergebnis des ersten Quartals als Ausrutscher nach oben bewerten (natürlich ohne es so zu nennen), böse vor den Kopf gestoßen werden, weil das hohe Ergebnis der ersten Quartal nur mit und wegen der Coronalieferungen zu Stande gekommen ist, und genau deswegen auch in den nächsten Quartalen so erhalten bleibt, wenn nicht sogar noch anwächst.

Ich bin mir sicher, dass man so nicht rechnen darf, und sich erst recht nicht wundern darf, wenn die Entwicklung so verläuft.
Bislang sind noch keine Analysten darauf eingegangen - nur ich; aber das kennen wir ja. Ich darf nur höflich daran erinnern, dass ich als einziger von mindestens 1377 Mio. € im ersten Quartal ausgegangen bin, in dem ich für 2021 dieses als Betrag mal vier genommen habe.

Alles Gute

Der Chartlord  

15.04.21 04:33
1

7402 Postings, 3651 Tage ChartlordHeimliche Miesmacher

Jeder erinnert sich noch an den Beginn der Impfstofflieferungen im Januar. Zuerst war es nur ein einziger Anbieter zu dem im Februar ein zweiter und im März noch ein dritter hinzukam. Im April wurde die Porduktionskapazität des ersten Anbieters durch eine zusätzliche Fabrik erweitert und ein vierter kam hinzu. Jeder, der zu den vorgelegten Zahlen der Post für die Quartale danach Abstriche vornimmt, wertet gegen die vorhandenen Geschäftstätigkeiten. Versucht man realistisch mit den vorhandenen Informationen den unteren Rand der EBIT-Entwicklung der Post für 2021 zu berechnen, dann muss man zwangsläufig zu den Geschäften außerhalb der Coronalieferungen mindestens die Tätigkeit des ersten Quartals berechnen, denn ohne weitere Nachrichten bleibt der vorhandene Anfall.

Nicht so bei den Pandemielieferungen.
Hier sind die Volumina noch im zweiten Quartal am Wachsen und werden ihren Höhepunkt frühestens im dritten Quartal erreichen.
Also wird von denjenigen, die bei der Post Abstriche vom Ergebnis des ersten Quartals vornehmen, versucht das wirkliche Ergebnis zu vertuschen, zu verleugnen oder schlecht zu reden. Somit sind die 1900 Mio. € des ersten Quartals - ohne weitere Informationen - tatsächlich schon die Untergrenze der diesjährigen Quartalsergebnisse. Gegen eine andere Bewertung spricht die Tatsache der vorhandenen Kenntnisse der Entwicklung der pandemischen Volumina und das Fehlen anderer negativer Entwicklungen. da selbst die Lock-Downs andauern, kann man nicht einmal von dort aus eine Änderung unterstellen.

Mit diesen Fakten und unveränderten Tatsachen versuche ich mal (nur für mich) eine untere Grenze im EBIT der Post in 2021 zu berechnen :

1. Quartal ist vorgelegt mit 1900 Mio. €
2. Quartal hat für die Lieferungen ohne pandemischen Bezug keine Veränderungen, mit pandemischem Bezug einen Anstieg von mindestens 20%. Daraus schließe ich ein Wachstum von mindestens 20% des Wachstums im ersten Quartal zusätzlich. Das betrug grob gerechnet wie die Post vorlegte 40% macht also 40%+8% im zweiten Quartal aus und ergibt zusätzlich 108 Mio. € also zusammen 2008 Mio. €.
3. Quartal wird sich kaum vom zweiten Quartal unterscheiden.
4. Quartal wird zusätzlich vom Wachstum in nicht-pandemischen Bereich von 4% profitieren. Der Rest bleibt unverändert. Das sind rund 75 Mio. € zusätzlich. Dabei rechne ich 600 Mio. € für das Weihnachtsgeschäft.

Das ergibt (1900+2008+2008+2008+600+75=) 8599 Mio. € EBIT und 5331 Mio. € Gewinn nach 38% Abzügen für Steuern usw.
Ich gehe davon aus, dass jeder, der sich mit dieser Materie beschäftigt, auch die Fakten und Entwicklungen kennt, somit vorsätzlich nicht mit den vorhadenen Fakten rechnet und Verfälschungen beabsichtigt. Zu groß ist der Abstand von angeblichen 7000 Mio. € zu obigen Werten. Insbesondere, wenn dazu gar keine Angaben der wirtschaftlichen Entwicklung gemacht werden. Wer seriös argumentiert, der nimmt solange unverändert die vorhandenen Werte bis neue Informationen zu anderen Werten führen. Aber genau das wurde hier gelogen.

Natürlich fällt es schwer ein so großes Wachstum wie im ersten Quartal als dauerhaft einzuschätzen; aber wegen der bekannten Coronaentwicklung muss man das eben tun und kommt zu fast irre hohen Ergebnissen. Und alles andere entspricht nicht der Realität.

(...und weil es Spaß macht) 5331 Mio. € sind auf dann 1223 Mio. Aktien eine Dividende von fast 4,36 €.

Und nebenbei :

Wird der Vorstand der Post davon abkehren die 60% vom Gewinn als Dividende auszu schütten und nur noch um 20 bis 30 Cent erhöhen und den Rest für Rückkäufe zu verwenden ? Das kann ich mir so nicht recht vorstellen. 60% von 5331 Mio. sind 3198 Mio. € oder 2,61 € Dividende und immer noch über 2 Milliarden € für weitere Rückkäufe. Bei einer Erhöhung von 30 Cent auf 1,65 € läge der Wert dann bei ca. 37%. und das entspräche nicht der beabsichtigten Planung. Dieser Sprung in der Dividendenausschüttung würde nur einmalig vorkommen, da die Entwiclung in den Folgejahren auch (voraussichtlich) keinen weiteren Gewinnsprung in den Geschäften erbringt. (Und wenn doch um so besser.)
So würden Anpassungen der Dividende in späteren Jahren wieder nur zum Beibehalt der 60% führen.
Das entspricht einer logischen und konsequenten Entwicklung.

Alles Gute

Der Chartlord


 

15.04.21 18:07
5

704 Postings, 1924 Tage DHLer 2020@Chartlord

Also irgendwann kann ich es nicht mehr so stehen lassen mit deinen Hochrechnungen zum EBIT und damit verbunden zur Dividende.

Das EBIT der nächsten Jahre rechnest du immer auf Konzernbasis hoch, ohne die spezifischen Eigenschaften der Divisionen zu betrachten; das Wachstum in DHL Express kann man nicht mit z.B. DHL Supply Chain gleichsetzen. Wenn schon, dann musst du die Divisionen einzeln hochrechnen.

Die Krönung ist aber dass du aus dem EBIT nach Abzug von 38% den Gewinn errechnest und diesen als Dividende verteilst. Kompletter Schwachsinn, den du verwechselst mal wieder Konzernergebnis IFRS mit HGB.

Nehmen wir 2020: Konzernergebnis 4.847 EBIT; vor Steuern 4.171; Konzernjahresergebnis 3.171 (!) Alles in Mio.
HGB der Deutschen Post AG (hier werden die Dividenden verteilt)2020: Bilanzgewinn 7.976; davon werden 1.673 an die Aktionäre verteilt (1,35) und 6.304 in den Gewinnvortrag eingestellt.

Siehst Du den Unterschied des Konzerngewinns zum Bilanzgewinn nach HGB in der Deutschen Post AG?  Gerne kannst du das in der Einladung zur HV auf Seite 4 nachlesen. Oder einen Kurs in Bilanzierung nach IFRS belegen.

Also, bitte höre auf hier solche utopischen Dividenden der nächsten Jahre zu publizieren, irgendwann glaubt dir tatsächlich noch jemand. Wenn das EBIT 8 Mrd. in 2022 erreicht schüttet die Deutsche Post AG nach HGB noch lange keine 5 Euro Dividende je Aktie aus.

Grüße!  

15.04.21 18:23

15 Postings, 13 Tage Mr. MillionärePost Dividende 2022

5 Euro Dividende.  Da lohnt es sich groß zu investieren!  

15.04.21 19:31
1

1579 Postings, 2816 Tage LaterneUnfassbar....

was so in unserem Lande passiert.Mietdeckelpreise aufgehoben.
Das Abzocken der Vermieter geht weiter. Und viele müssen auch noch
nachzahlen. Alles bei nicht steigenden Löhnen und steigenden Lebenshaltungs-
kosten. Aber Hauptsache die  Dividende steigt. Immobilienpreise jenseits von
gut und böse für die heruntergekommensten Buden. Und kein Ende in Sicht.
Politiker zieht Euch warm an.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

16.04.21 08:59

1312 Postings, 3221 Tage MindblogLaterne

Es lebe der Kapitalismus!  

16.04.21 09:51
1

1579 Postings, 2816 Tage LaterneDP

Das Aktienrückkaufprogram scheint beendet zu sein.
Da der Dax steigt, die DP aber nicht liefert gehe ich davon aus
das bei einer Korrektur die DP ganz schön abgeben wird.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

16.04.21 10:05

7402 Postings, 3651 Tage ChartlordMerkst du noch was ?

16.04.21 11:13
1

7402 Postings, 3651 Tage ChartlordEinfach mal nachrechnen

"Nehmen wir 2020: Konzernergebnis 4.847 EBIT; vor Steuern 4.171; Konzernjahresergebnis 3.171 (!) Alles in Mio.
HGB der Deutschen Post AG (hier werden die Dividenden verteilt)2020: Bilanzgewinn 7.976; davon werden 1.673 an die Aktionäre verteilt (1,35) und 6.304 in den Gewinnvortrag eingestellt."

Na wieviel Prozent sind denn 3171 von 4847 ?

Na wieviel ?

Doch nicht etwa rund 62% ? Ah, nee 65% !

Und wie gesagt ziehe ich nicht 38% für Steuern ab, sondern insgesamt. Das ist zuungunsten der Anleger gerundet.

So argumentiert nur jemand, der nicht will, dass ein anderer Recht behält.
Dazu werden völlig irrelevante Zahlen und Begriffe der handelstechnischen Verschleierung wie Konzernergebnis, Konzernjahresergebnis, Bilanzgewinn oder Gewinnvortrag aufgeführt. Jeder der sich auskennt, weiss, dass davon nichts aber auch gar nichts relevant ist. Einzige Rechtsgrundlage für irgendetwas ist nicht das Bilanzrecht sondern das Steuerrecht.
Und nur daraus lassen sich die gesetzlich definierten Begriffe entnehmen. Aber da Miesmacher davon keine Ahnung haben, werden die auch nicht aufgeführt.

Kenner wie ich nehmen aber daraus die Begriffe und Fakten und rechnen (grob gerundet) die kommenden Zahlen hoch.
"Bilanzgewinn 7.976; davon werden 1.673 an die Aktionäre verteilt (1,35) und 6.304 in den Gewinnvortrag eingestellt."
Nein, so geht das nicht ! Die Dividende darf nur aus dem versteuerten Vermögen ausgezahlt werden, nicht aus einem nicht nachvollziehbaren Wert, der keine steuerechtliche Bedeutung hat wie "Bilanzgewinn".

Jedes kleine Kind weiss, dass nur die Steuererklärung zählt und nicht die Bilanz. In der Bilanz kann stehen, was will. Das ist für den Steuerbescheid, nach dem und nur (zeitlich) nach dem die Dividenden gezahlt werden dürfen. (Nötigenfalls kann das Finazamt ein Insolvenzverfahren einleiten und nichts darf ohne Zustimmung ausgezahlt werden. Egal, was in der Bilanz steht.)

Hier gilt das Steuerrecht und nicht das Bilanzrecht, auch wenn es einem HBG-hörigem-Jünger nicht gefällt.
Und N E I N  das Steuerrecht und das Bilanzrecht sind weder kongruent noch aufeinander abgestimmt. Sie gelten für verschiedene Anlässe, wobei der monetäre Bereich nur durch das Steuerrecht abgebildet wird/werden darf. Entsprechend werden die Daten nach dem Steuerbescheid entweder übernommen (meist bei GmbH`s oder natürlichen Personen) oder bilanzrelevant (meist bei AG´s) verarbeitet.
Das war auch Teil meiner beruflichen Praxis. Und ich musste oft genug dem bunten Treiben Einhalt gebieten, denn der Steuervortrag war auch schon vor der Steuererklärung relevant.

Fast 33% aller GmbH´s und 20% aller Privatunternehmer, die sich auf ihre "Wirtschaftsfachleute" (=BWL)verlassen, stehen vor dem Abgrund einer falschen Steuererklärung, die nach den "Vorschriften" (wohl eher nach den Vorstellungen) des HGB´s vorgenommen wurden.
Bei den KG´s und vor allem bei den AG´s ist das nicht der Fall, hier gehen die Wirtschaftsprüfer völlig andere, weil richtige Wege nach der Steuergesetzgebung, so dass diese Firmen so gut wie keine steuerlichen Zusammenbrüche erleiden. (Wirecard muss man als Sonderfall außen vor lassen, hier haben alle Normen vor dem Betrug versagt.)

Alles Gute

Der Chartlord  

16.04.21 12:22
2

704 Postings, 1924 Tage DHLer 2020Einfach mal nachschauen..

..z.B. in der Einladung zur HV auf Seite 4 Punkt 2 Verwendung des Bilanzgewinns nach HGB..

Grüße!  

16.04.21 13:02

1579 Postings, 2816 Tage LaterneDP

Hier herrscht ein totales Mißverständnis.
Ich meinte, dass in absehbarer Zeit wahrscheinlich
eine Korrektur im Dax ansteht, die in den Bereich 14.000/400
führen könnte und wenn währendessen keine Aktien gekauft
werden, die DP zwangsläufig die Korrektur mitmachen könnte.
Ich nehm alles auf meine Kappe, meine Schuld. Ich wollte hier
niemanden verärgern oder in Frage stellen. Bei weitem nicht.
Eure Berechnungen/Meinungen/Fakten habe ich keinen Moment
angezweifelt.
Den Kommentar mit den Immos hätte ich mir auch sparen können,
stimmt, aber man muss auch mal die andere Seite der Medaille sehen.


-----------
Beste Grüsse
Laterne

16.04.21 22:33

119 Postings, 1727 Tage CatchofthedayGrossartige Entwicklung

Wenn Aktionäre der Post aktuell keine anderen Sorgen haben als sich über  die Steigerung der Dividende für die Jahre 2021ff. zu streiten muss es insgesamt doch ganz gut gehen. Grundsätzlich meist sehr wertvolle Beiträge, die man hier lesen kann. Erspart euch und uns diese spiessigen Streitereien. Freut euch an den Buchgewinnen, der kommenden Dividende, dem bevorstehenden Rückkaufprogramm und den guten Aussichten für 2021. Ich wünsche allen Investoren ein wunderbares Wochenende.  

17.04.21 08:41
1

7402 Postings, 3651 Tage ChartlordDer Tagesverlauf am Freitag

Ich habe mir den gesamten Xetraverlauf seit vorherigem Freitag genau angesehen und gestern genau mit verfolgt.
Da der Dax völlig ungewöhnlich die ganze Woche nur seitwärts gelaufen ist und ausgerechnet am Freitag zum Wochenschluß auf ein neues Allzeithoch gestiegen ist, das er nicht zum Handelsschluß zum Wochenende wieder verlassen hat, besteht eine außergewöhnlich hohe Wahrscheinlichkeit von 66 bis 75 %, dass es zumindest am Montag noch zu einem weiteren Allzeithoch kommen wird. Danach ist alles offen.

Zugleich bedeutet das für die Post, dass es ausgerechnet zwischen der ersten kleinen und der ersten großen Rückkaufmarge nicht zu Gewinnmitnahmen kommen wird. Der Anstieg des vorherigen Freitags, der am Montag und Dienstag fortgesetzt wurde, und am Mittwoch zu einer tieferen Seitwärtsphase geführt hat, spricht Bände. Es gab nur eine Lauerstellung/Wartephase der Anleger, die entsprechend dem Dax auch die Post eigentlich vorzeitig wieder ansteigen liessen. Das war schematisch so nicht geplant, denn die Post sollte eigentlich die Stellung bei 48,20 € halten und Luft für die nächsten Aufkäufe holen. Die Umsätze untermauern diese Vermutung, denn es waren viel weniger Anleger im Markt. Gut möglich, dass da etliche auf dem falschen Fuß erwischt worden sind und die Post nächste Woche nachkaufen müssen.

Klar ist, wenn der Dax wärend der Pause der Rückkaufe weiter ansteigt, wird es auch für die Post keine Zeit geben um Luft zu holen.
Das verringert ununterbrochen die Anzahl der angebotenen Postaktien. Man hat an der Seitwärtsphase des Dax gesehen, dass zu wenig Verkaufsabsichten in den Aktienmärkten vorhanden sind. Das bedeutet, dass der Anteil der langfristigen Anleger immer weiter zunimmt. Zocker hätten den Markt nicht zu einer solchen Seitwärtsphase kommen lassen und verkauft. Alternativ während Kursanstiegen die Gewinne laufen lassen und am Wochenschluß nicht gekauft sondern die Positionen glatt gestellt.

In der technsichen Großwetterlage muss man auch über 2021 hinaus mit immer weiter steigenden Kursen rechnen. Dax 17 000 in diesem Jahr und 20 000 im nächsten sind nicht mehr außer Reichweite.

Alles Gute

Der Chartlord  

17.04.21 09:26

1579 Postings, 2816 Tage LaterneCL

Meinen Dank für die ausführliche Stellungnahme.
Genau diese Thematik meinte ich.
Allen ein schönes Wochende und noch viel Erfolg.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

17.04.21 12:16
1

4917 Postings, 2771 Tage ForeverlongIn der Einladung zur HV

Steht nichts zu den Aktienrückkäufen, ausser der allgemeinen Genehmigung. Wie kommen denn zum Ebit zusätzlichen Bilanzgewinne von 3,x Mrd. Zustande?  

18.04.21 00:50
1

1 Posting, 354 Tage XanthokaiserDHLler / Chartlord

Ich bin kein Profi und habe nur kurz eine Frage zur HV.
Ich hätte mal gelesen, dass die Post 40 bis 60% des Gewinns an die Aktionäre gehen soll. Bei der Verwendung des Bilanzgewinns steht, dass vom Gewinn von 7,976 Mrd. 1,672 Mrd. Euro Dividende ausgeschüttet werden. Dies entspricht nur 21%.
Es bleibt somit ein Gewinnvortrag von 6,304 Mrd. Euro.
Was passiert nun mit dem Gewinnvortrag?
Werden davon ggf. Aktienrückkäufe getätigt?  

18.04.21 08:26

7402 Postings, 3651 Tage ChartlordNa Xantho ?

Biste reingefallen ?
Jetzt bekommste von DHL eins auf die Mütze, weil du die richtigen Fragen stellst und mir nachfolgst.
Nochmals die Warnung : Wer meine Beträge liest und die Frechheit besitzt sie zu hinterfragen oder gar zu überprüfen, wird von den HGB-Jüngern schon bald streng angegangen. Denn es darf nicht herauskommen, dass ich Recht hatte, habe und behalte. Und das gilt natürlich besonders für den Inhalt meines Beitrages vom 16.4.2021 um 11 Uhr 13 hier im Forum.

Alles, was irgendwie Begriffe aus dem HGB hat, ist rechtlich ohne Relevanz und entsprechend übrigens auch nicht einklagbar.
Einklagbar hingegen sind die aus dem Steuer- und Wertpapierhandelsgesetz stammenden Zahlen und Werte oder deren Veröffentlichung, die auch so von der Post veröffentlicht worden sind. Es wurden 40 bis 60% nach dem WpHG vom Vorstand veröffentlicht. Nur sind damit nicht Zahlen betroffen wie sie hier von HGB-Jüngern im Forum genannt worden sind, sondern wie es der Vorstand richtig gemacht hat aus dem Steuerrecht (nicht aus dem Bilanzrecht!).

Es sind daher 40 bis 60% vom versteuerten Gewinn gemeint - auch wenn es nicht immer dabei steht.
(Hier ist auch der Hebel, den das Finanzamt als Insolvenzverfahren ansetzen kann, in dem es die Auszahlung zumindest vorläufig sperren kann. Es kommt kein "Gewinnvortrag, Bilanzgewinn" oder irgend ein Quatsch aus dem HGB zur Anwendung sondern nur die Steuerpflicht ggf. auch schon vor der Steuererlärung. Es muss natürlich verhindert werden, dass nach "richtigen" Zahlen des HGB Gelder ausgezahlt werden, die versteuert werden müssen. Nur, was richtig ist, und was nur bilanztechnisch beschönigt nach dem HGB dargestellt wird, bestimmt das Finanzamt und nicht ein BWL-Jünger.)

Ganz nebenbei sind das auch die Gründe, warum an den internationalen Börsen fast nur noch EpS (earning per share) als Wert genannt wird, weil das der einzige Wert ist, der, sobald er vom Vorstand/Leitung einer Firma öffentlich genannt wird, auch einklagbar wäre. (Nur wenn ein Anspruch darauf erhoben wrden kann. Nur ist das kein Wert, der nach dem HGB angegeben werden muss.

LOL

Der Chartlord  

18.04.21 12:27

1312 Postings, 3221 Tage MindblogOperative Kennzahlen

Eine übersichtliche und nachvollziehbare Darstellung der operativen Kennzahlen
veröffentlicht die Deutsche Post auf ihrer Homepage:
Rubrik: Investoren, Stichwort: Kennzahlen.
Da ist alles übersichtlich und nachvollziehbar dargestellt!  

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Oskar

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