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WOCHENAUSBLICK: DAX erwartet Impulse

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neuester Beitrag: 07.11.04 13:50
eröffnet am: 07.11.04 10:25 von: moya Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 07.11.04 13:50 von: Slash Leser gesamt: 233
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07.11.04 10:25

905892 Postings, 6108 Tage moyaWOCHENAUSBLICK: DAX erwartet Impulse

WOCHENAUSBLICK: DAX erwartet Impulse - Bilanzen entscheiden über Wohl und Wehe

FRANKFURT (dpa-AFX) -
Die Flut der anstehenden Quartalszahlen wird die Anleger in der kommenden Börsenwoche in Atem halten. Quer durch alle Branchen gewähren namhafte Unternehmen einen Blick in ihre Bücher. Die Hälfte der dreißig im Leitindex DAX gelisteten Unternehmen veröffentlicht ihre Zwischenbilanzen und wird damit dem DAX die Richtung weisen.

Um die Marke von 4.000 Punkten zu halten oder gar nachhaltig über 4.200 Zähler zu steigen, ist nach Ansicht der Bankgesellschaft Berlin jedoch Unterstützung von anderer Seite nötig: Ebenso entscheidend wie die Entwicklung der Unternehmensgewinne seien die Konjukturaussichten und die Höhe des Ölpreises, so die Experten. Den Höhepunkt der Berichtswoche wird der Donnerstag markieren, an dem gleich acht DAX-Unternehmen DAX.ETR ihre Quartalsbilanzen präsentieren werden. Neben BASF, E.ON, Deutsche Telekom und Linde veröffentlichen auch die Lufthansa, MAN, Siemens und TUI ihre Zahlen.

Aus der Fülle der vorgelegten Bilanzen dürften laut Händlern vor allem der Finanz- und Technologiesektor herausstechen. Henkel und die Münchener Rück werden am Montag den Auftakt des Bilanzreigens bilden: Auf dem Gewinn des weltgrößten Rückversicherers lasten im dritten Quartal Belastungen in Millionenhöhe wegen der ungewöhnlich heftigen Wirbelsturm-Saison in diesem Jahr. Der Konzern hatte die Schäden aus der Hurrikan-Serie ab August zuletzt auf 500 Millionen Euro beziffert.

Die Commerzbank hat nach Expertenschätzung zwischen Juli und September deutlich weniger verdient als im zweiten Quartal. Die Bank will am Dienstag (9. November) die Zahlen für das dritte Quartal bekannt geben und Details zur Neuausrichtung der Investmentbank-Sparte Commerzbank Securities vorstellen, deren Chef Mehmet Dalman Anfang Oktober zurückgetreten war.

Bei der Deutschen Börse rechnen Experten wegen der erneut recht geringen Handelsumsätze in den Segmenten Xetra und Eurex mit rückläufigen Daten bei Umsatz und operativem Ergebnis.

Im Technologiesektor lohnt für die Börsianer ein Blick über den Atlantik: Der Netzwerkausrüster Cisco Systems dürfte im ersten Quartal Gewinn und Umsatz gesteigert haben.
Auch beim Münchener Halbleiter-Hersteller Infineon rechnen Analysten bei Vorlage der Ergebnisse zum Schlussquartal 2003/04 mit einem deutlichen Plus. Analysten sind zudem auf Auftritt und Aussagen des neuen Konzern-Chefs Wolfgang Ziebart gespannt.

Beim Technologiekonzern Siemens stagnierte der operative Gewinn im vierten Geschäftsquartal Analysten zufolge bei höheren Umsätzen gegenüber dem Vorquartal.

Der Überschuss dürfte dagegen gesunken sein. Auch beim Hersteller elektronischer Bauelemente Epcos rechnen die Experten mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Trotz der jüngsten Rekordfahrt des Ölpreises rechnen die meisten Luftfahrtanalysten bei der Deutschen Lufthansa für das dritte Quartal mit einem etwas höheren Betriebsgewinn als im Vorjahr.

Der Energieversorger RWE hat nach Meinung von Experten im Kerngeschäft von Zuwächsen profitiert und sein Ergebnis in den ersten neun Monaten deutlich gesteigert.


 

07.11.04 13:46

905892 Postings, 6108 Tage moyaAngriff auf die Jahreshöchststände

Angriff auf die Jahreshöchststände

Die Chancen stehen gut, dass der deutsche Aktienmarkt in der neuen Woche erneut stattliche Kursgewinne verbucht und das Jahreshoch bei 4.175 Punkten in Sichtweite kommt. Nur der Euro könnte den Bullen noch die Hörner stutzen.

Denn die Gemeinschaftswährung stürmte am Freitag gegenüber dem US-Dollar auf den höchsten Stand aller Zeiten. Im späten Handel wurden für einen Euro bis zu 1,2979 US-Dollar gezahlt. Somit könnte die Marke von 1,30 schon in der Nacht zum Montag fallen. Dafür spricht auch die Tatsache, dass der Anstieg bisher kaum zu verbalen Interventionen der Europäischen Zentralbank (EZB) geführt hat.

Schon bald dürften sich einige Investoren wieder darüber sorgen, wie sich der Währungs-Turbulenzen auf die Ergebnisse besonders der Export orientierten deutschen Unternehmen auswirken.

Hausse in den USA
Von den amerikanischen Börsen könnte es dagegen kräftigen Rückwind geben. So stieg der marktbreite Index S&P 500, der die Kursentwicklung der 500 wichtigsten US-Aktien abbildet, am Freitag auf den höchsten Stand seit März 2002. Der Index der Computerbörse Nasdaq durchbrach immerhin seinen fast einjährigen Abwärtstrend nach oben. Viele charttechnische orientierte Anleger dürften nun auf den mit Volldampf fahrenden Börsen-Zug springen.

Die Auswirkungen des schwachen Dollars auf die US-Börsen dürften sich in Grenzen halten. Einerseits ist der schwache Dollar gut für US-Unternehmen, die einen Großteil ihrer Umsätze im Ausland erwirtschaften. Andererseits bleibt abzuwarten, wie sich die internationalen Anleger verhalten. Denn mögliche Kursgewinne an den amerikanischen Märkten sind eine Seite der Medaille, Währungsverluste für die Investoren durch die Dollar-Baisse die andere.

Zinsentscheidung steht an
Ob die sich fortsetzt, dürfte auch vom Verlauf des Mittwochs abhängen. Denn dann trifft sich der Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed. Viele Volkswirte rechnen damit, dass die Währungshüter den entscheidenden Leitzins erneut um 0,25 Prozentpunkte auf zwei Prozent anheben werden. Damit wäre der Zinsvorsprung der Euro-Zone im kurzfristigen Bereich dahin, was den Euro belasten könnte.

Beim Ölpreis stehen die Zeichen auch in der kommenden Woche auf Entspannung. In den USA gab der Preis für ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl im Wochenverlauf um rund zwei Dollar nach. Am Mittwoch dürfte es beim "schwarzen Gold" wieder spannend werden. Neben den wöchentlichen US-Lagerbestandsdaten werden sich die Blicke der Ölhändler nach Paris richten. Dort legt die Internationale Energie-Agentur (IEA) ihren Monatsbericht vor. Es erscheint nicht ausgeschlossen, dass die Marktbeobachter ihre Prognosen für die weltweite Ölnachfrage wegen der hohen Preise senken werden.

Quartalsberichte überall
Im Deutschland erreicht die Berichts-Saison ihren Höhepunkt. Insgesamt veröffentlichen 15 Dax-Unternehmen ihre Quartalsberichte - daneben unzählige Nebenwerte. Besonders am Donnerstag wird es hoch hergehen, denn dann legen insgesamt acht Unternehmen des wichtigsten deutschen Börsenbarometers ihren Aktionären über das vergangene Vierteljahr Rechenschaft ab. Bereits in der vergangenen Woche war die Berichtssaison in Deutschland richtig in Schwung gekommen (siehe die Links in der rechten Navigation).

Direkt zu Wochenbeginn steht ein mittelständisches Unternehmen aus Passau im Rampenlicht der Börse. Nicht die Unternehmensgröße dürfte für einiges Interesse sorgen. Vielmehr ist die Inticom AG das erste deutsche Unternehmen seit vier Monaten, das sich durch den Gang aufs Parkett Kapital besorgt. Bei einer weiter freundlichen Börsenstimmung könnten dem Hersteller von DSL-Splittern schon bald weitere nachfolgen. Damit würde Deutschland endlich an den derzeitigen Trend in den USA anknüpfen. Denn dort boomt der Markt für Neuemissionen. Jüngstes prominentes Beispiel war vor einigen Wochen der Suchmaschinen-Betreiber Google, dessen Kurs sich seither mehr als verdoppelt hat.
 

07.11.04 13:50

8637 Postings, 7510 Tage SlashWovon träumen die denn.

Wenn die deutschen Unternehmen sehr gute Zahlen haben und in Amerika ein paar Unternehmen schlechte, dann gehts abwärts. Das war so und wird wahrscheinlich immer so bleiben.

Gruß slash  

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