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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 03.07.20 13:29
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 12064
neuester Beitrag: 03.07.20 13:29 von: Ksb2020 Leser gesamt: 1916780
davon Heute: 3087
bewertet mit 49 Sternen

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16.06.15 09:36
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1126 Postings, 1878 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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12038 Postings ausgeblendet.

02.07.20 22:26

2099 Postings, 2850 Tage ellsharetagschlaefer19:32

Bei Tech Werten geht es mitunter rasant bergab. Und eine sehr hohe Fallhöhe haben alle. Bei Nokia dachte niemand das der unumstrittene  Weltmarktführer fast sein ganzes Geschäft verliert. Yahoo und AOLl sind noch bekannt? Und Apple war mal kurz vor der Pleite.
Egal was, das Risiko ist immer dabei und ganz besonders auf Höchstkursen.
Wenn einsteigen dann im Crash mögluchst am Tiefpunkt. Danach steigt alles egal was man kauft.  

02.07.20 22:35
1

335 Postings, 498 Tage Provinzberliner@4ACNSW#11660

ich will hier gar nicht Nachtreten oder schlaue Bemerkungen absondern.An deinen Verlusten hast du wahrscheinlich noch lange genug zu knabbern.Das tut mir auch ernsthaft leid für dich.
Aber auch ich bin ein Geschädigter der aber GsD.ein bisschen früher misstrauisch geworden ist.Deswegen ist mir der finale Crash erspart geblieben.Glück gehabt trotz 17 k Verlust in 2019

Aber eines werde ich so schnell nicht vergessen.Die Häme und persönlichen Beleidigungen von dir und deinen Gleichgesinnten.Ich hoffe du hast aus deinem Wirecard-Desaster etwas fürs Leben gelernt und läßt in Zukunft auch andere Meinungen zu einer Aktie gelten.Viel Glück !

 

02.07.20 22:43
1

17180 Postings, 6167 Tage harry74nrw2014 war schon Ende im Gelände

02.07.20 23:04
2

1045 Postings, 1158 Tage Olt ZimmermannMacht der Braun endlich mal sein Maul auf

Und nimmt an der Aufklärung und Erklärung teil  

02.07.20 23:04
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1965 Postings, 1716 Tage unratgeberWas mich stört

die BaFin hat, wenn ich es recht verstanden habe, auf den Insolvenzantrag bestanden bzw. WDI dazu gefrängt, obwohl man bei den Banken durchaus bereit gewesen wäre, zu stützen.

Und jetzt wird behauptet, die BaFin wäre in der Vergangenheit überhaupt nicht zuständig gewesen, WDI zu reglementieren.

Irgendwas stimmt doch hier nicht?!

Bin jetzt nach dem Anstieg am Dienstag komplett raus und in SNP und BioNTec rein. Jetzt kann ich dank WDI und des fetten Verlustverrechnungstopfes ohne Steuern zu zahlen BioNTec traden, um die WDI Verluste hoffentlich noch dieses Jahr auf die schwarze 0 zu drücken :-) SNP bleibt liegen, klassisch buy and hold.  

03.07.20 00:11
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30 Postings, 10 Tage Kontra@ellshare


Es gibt nur eine einzige Empfehlung für den Großbetrug Börse. Wenn Du kein Geld verlieren willst dann mache einen ganz großen Bogen drumherum!

Sehe ich anders.


Der Betrüger von diesen 25000 Euro PRO JAHR sitzt in Berlin und bei der EZB. Und das ist ein ganz offener Betrug um viel Geld. In 10 Jahren 250.000 Euro.

Das klingt jetzt so als gäbe es nur in Deutschland bzw. in der Eurozone eine Nullzinspolitik, aber das entspricht doch nicht der Wahrheit. Die 5% Zinsen von anno tobak bekommst Du schon seit Jahren fast nirgendwo auf der Welt mehr.


Und nein, ich will keinen ETF wo mich Lufthansa und TUI mit runterziehen ohne das ich etwas aktiv dagegen machen kann!!!

Ich verstehe nicht was ihr alle gegen ETFs habt. Ich bin mit ETFs in den vergangenen Jahren besser gefahren als mit Einzelwerten. ETFs beschränken sich auch längst nicht mehr auf S&P 500, Stoxx 600 und MSCI World. Man muss nicht immer auf den Gesamtmarkt setzen, man kann auch die berühmt-berüchtigten Faktor-ETFs nehmen. Und in einem Quality-ETF oder Growth-WTF ist auch keine Lufthansa oder TUI drin.  

03.07.20 02:01
4

105 Postings, 404 Tage Herriotwas mich mal interessieren würde zu wc

wer hat eigentlich in den letzten  jahren,die Steuer und betriebsberatung  bei wc  (vielleicht kpmg oder vielleicht ey )durchgeführt.

wie vollzieht sich eigentlich der aufstieg in den dax ? untersteht dieses nicht einer besonderen Prüfung durch die börsenaufsicht (externer Buchprüfung durch diese) oder ein ähnliches prüfungsverfahren. (ich denke an die vorwürfe die momentan im raum stehen das die Betrügereien von wc schon seit 2014 im gange sind).DER AUFSTIEG IN DAX ERFOLGTE JA ERST 2018.  

03.07.20 07:48
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2099 Postings, 2850 Tage ellshareKontra

"Das klingt jetzt so als gäbe es nur in Deutschland bzw. in der Eurozone eine Nullzinspolitik, aber das entspricht doch nicht der Wahrheit. Die 5% Zinsen von anno tobak bekommst Du schon seit Jahren fast nirgendwo auf der Welt mehr."

Genau, das ist absolut faszinierend. Wer steuert das alles? Wenn ein Land wie Deutschland heute 5% Zinsen zahlen würde wäre der Kapitalzufluss doch gigantisch. Die Frage ist nur warum das ehemals gut funktionierende System der Zinsen außer Kraft gesetzt wurde und wie es weiter geht. Es führt ja auch zu Blasen an den Börsen und bei Immobilien. Wie heftig wird der nächste Crash so es denn einen gibt? Gibt es in Folge gar eine Währungsreform in Europa und einen System reset auch bezüglich des kranken Euro?
Was ist hier der Plan, wer gibt den vor und vor allem wie lange funktioniert das aktuelle System mit Null bzw. Minuszinsen noch?
Die banale Aussage. Leg Dein Geld an der Börse an da hast Du Firmenwerte ist mir zu billig wenn ich hier nicht die ganzen Hintergründe verstehe.
 

03.07.20 08:52

901 Postings, 5355 Tage FactsOlnyAnzahl Mitarbeiter

Zitat (n-tv)
Die Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahren für die sechs Gesellschaften ermögliche nun auch die Vorfinanzierung des Insolvenzgelds für die dort beschäftigen insgesamt 1270 Mitarbeiter, erklärte Jaffé. Für die rund 250 Mitarbeiter der Wirecard AG sei die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes bereits auf den Weg gebracht worden.  

03.07.20 09:07
4

2099 Postings, 2850 Tage ellshareWiderspruch

Überraschen schnell konnte die Zentralbank der Philippinen die folgende Aussage machen. Interessant dabei das die Aussage sehr schnell kam. Es sind ja nicht 1,9 Mrd. auf einen Schlag überwiesen worden sondern es soll sich über mehrere Jahre aufgebaut haben:

Nun hat auch die Zentralbank der Philippinen mitgeteilt: Das Geld befindet sich nicht im Land. "Der erste Bericht besagt, dass kein Geld auf die Philippinen gelangt ist", erklärte Benjamin Diokno, Präsident der Bangko Sentral ng Pilipinas. Die Zentralbank untersuche den Fall weiter.

Nun gibt es Berichte:
Wirecard: Kanzlei geht von Echtheit des Kontos bei philippinischer BPI aus
Vor drei Jahren hätte die Wirecard eine Einzahlung von 100 Mio. Britische Pfund auf das Konto geleistet. Die Anwaltskanzlei Castillo Laman Tan Pantaleon und San Jose (CLTPSJ) sandte Dokumente an den Sender CNN Philippines, um dies zu bestätigen.

https://www.it-times.de/news/...s-bei-philippinischer-bpi-aus-135856/  

03.07.20 10:09

901 Postings, 5355 Tage FactsOlnyWelche Rolle spielte

der Herr  Stephan Freiherr von E..  *1974, der, wie in den Registerbekanntmachungen nachzulesen, in diversen Wirecard-Gesellschaften Prokura hatte (nun erloschen), bei der Begehung oder Aufdeckung des Betrugs?  

03.07.20 10:20
1

512 Postings, 435 Tage LucasMaatnur mal so

Was mich nachdenklich stimmt, ist, die DB, die ja nun schon jahrelang mehr Geld verbrennt, als es bei Wirecard nun lt. Darstellung wohl ist,
will nun helfen ?
Womit ?
Will die sich den lukrativen Teil von Wirecard unter den Nagel reißen.
Passt Wirecard als Bank gerade so in die "laufende Umstrukturierung" bei der DB?
Es ist doch offensichtlich, die Deutsche Bank hat jährlich mehr als 1Mrd minus "produziert".
 

03.07.20 10:25
3

30 Postings, 10 Tage Kontra@ellshare


Wer steuert das alles? Wenn ein Land wie Deutschland heute 5% Zinsen zahlen würde wäre der Kapitalzufluss doch gigantisch. Die Frage ist nur warum das ehemals gut funktionierende System der Zinsen außer Kraft gesetzt wurde und wie es weiter geht.

Vergiss die Verschwörung. Der Zinssatz sinkt im langfristigen Mittel bereits seit Jahrhunderten. Siehe hier:

Visualizing the 700-Year Fall of Interest Rates

Wie Du siehst lag der Zinssatz am Ende der Mittelalters bei rund 15% und ist seitdem im langfristigen Mittel mehr oder weniger kontinuierlich gesunken. Das steuert niemand. Das scheint einfach eine natürliche Entwicklung zu sein. Die folgenden beiden Faktoren dürften eine Rolle spielen:

1. Es gibt weltweit immer mehr Menschen, die Ersparnisse haben und somit als Kapitalgeber agieren können. Somit ist Kapital heute keine so knappe Ressource mehr wie im Mittelalter.
2. Auch wenn hier mal wieder über unzureichende staatliche Regulierung geschimpft wird, hat die staatliche Regulierung doch in Wirklichkeit über die Jahrhunderte immer weiter zugenommen mit der Folge, dass Investoren heute viel geringere Risiken eingehen als im Mittelalter. Sinkende Risiken gehen aber im langfristigen Mittel automatisch mit sinkenden Zinssätzen einher.


Es führt ja auch zu Blasen an den Börsen und bei Immobilien. Wie heftig wird der nächste Crash so es denn einen gibt? Gibt es in Folge gar eine Währungsreform in Europa und einen System reset auch bezüglich des kranken Euro?
Was ist hier der Plan, wer gibt den vor und vor allem wie lange funktioniert das aktuelle System mit Null bzw. Minuszinsen noch?

Wie gesagt: Ich glaube nicht an einen Plan. Aus meiner Sicht ist das eine natürliche Entwicklung, die schon seit Jahrhunderten anhält. Die Hochzinsphase seit Ende der 1970er Jahre war eher eine kurzfristige Anomalie entgegen dem langfristigen Trend.  

03.07.20 10:39
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6 Postings, 544 Tage Ogni1964Petition

Ein Versuch ist es wert.

Wirecard AG - Entschädigung - Private Anleger an erster Stelle - Online-Petition
https://www.openpetition.de/petition/online/...leger-an-erster-stelle  

03.07.20 11:13
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4633 Postings, 5069 Tage brokersteveMein Schreiben an Bundestagsabgeordnete

Es geht um die causa Wirecard zu der Sie aktuell vermutlich viele Zuschriften erhalten.

Ich bin als Privatanleger Geschädigter in einer hohen Größenordnung und mental fertig.

Es ist für mich ein Alptraum und unfassbar, dass das, was sich hier abgespielt hat, bei einem von der BaFin überwachten Finanzdienstleistungsunternehmen mit Vollbanklizenz bei Ihrer Tochter und zudem DAX Unternehmen passieren kann. Die wirtschaftsprüfer und die Finanzaufsicht haben heir voll versagt, das ist noch vornehm formuliert.

Trotz zahlreicher Hinweise in die eine und andere Richtung (wirecard Täter, Wirecard Opfer) hat auch die Finanzaufsicht keine sonderprüfung und eine kursaussetzung veranlasst, um zu verhindern dass angelsächsische Leerverkäufer sich offensichtlich/vermutlich mit insiderwissen an dem Geschehen bereichern konnten.

Ich bin kein ?Zocker?, wollte mich an dem Vorzeige Wachstumsunternehmen beteiligen, weil ich bei der Investition in ein Daxunternehmen nicht mit einer solchen Nachrichtenlage und Kursentwicklung an einem Tag rechnete und auch mE auch nicht rechnen musste.

Ich bin finanziell dadurch erheblich geschädigt worden. Übliche Schwankungen habe ich bei meinem Kauf akzeptiert und hielt das Engagement in Wirecard aufgrund seines sehr zukunftsfähigen Geschäftsmodells kombiniert mit der DAX Zugehörigkeit sogar für eine gute Depotabsicherung, da es genau von der corona Krise gerade eben nicht betroffen ist, sondern ein Profiteur des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist.

Die Finanzaufsicht hat trotz aller Hinweise leider total versagt. Ich habe mehrmals geschrieben und habe immer nur eine substanzlose Standardantwort, dass man die Sache beobachtet und überwacht, bekommen, statt dass man den Handel aussetzt und Untersuchungen veranlasst. Dies einfach an eine völlig überforderte zahnlose DPR zu delegieren ist wahnsinniges Organisationsverschulden und bewusstes Drücken vor seiner Verantwortung. Sich rauszureden, dass es kein Finanzdienstleistungsunternehmen, wie Herr Hufeld jetzt als Ausrede versucht zu platzieren, ist Schlag ins Gesicht von Privatanlegern.

Es wäre perfiderweise besser gewesen, wenn es keine Finanzaufsicht oder Wirtschaftsprüfer gegeben hätte, die einen immer wieder vermittelt haben, dass es Unregelmässigkeiten gibt, aber grundsätzlich alles in Ordnung ist. Zuletzt hieß es aufgrund der 6 Monate andauernden Sonderprüfung die Jahresabschlüsse  2016-2018 nicht geändert werden müssen. Ich habe die strittigen 7% des Umsatzes auf das schnelle Wachstum der Firma zurückgeführt, die es verpasst hat, die internen Strukturen nachzuziehen, Und genau das würde ständig dem Privatanleger suggeriert.

Die Hedgefonds verfügten mE über whistleblower Insiderwissen, welches sie gnadenlos ausgenutzt haben, um sich zu bereichern. Ich bitte daher, hier Untersuchungen auszustellen und die Positionen der Hedegfonds ggfs einzufrieren und die Gelder bei Bestätigung des Verdachts für die Entschädigung von Kleinanlegern zu verwenden.

Hier waren soviel dubiose Menschen mit tweets unterwegs, dass davon auszugehen ist, dass Hedgefonds sich hier Insiderwissen verschafft haben, was illegal ist. Daher bitte ich dringend, hier auch Hausdurchsuchungen bei diesen zu veranlassen.

Folgende Aspekte:
1. hedegefonds haben sich mit  Insiderwissen(Höchstwahrscheinlich)  zu Lasten von deutschen Privatanleger /Sparern bereichert
2. Sperrung der Guthaben bzw. Handelspositionen von beteiligten Hedegfonds sollten umgehend erfolgen und zur Entschädigung von Kleinanlegern verwendet werden
4, ernst & Young hat ganz offensichtlich vorsätzlich fehlerhafte Abschlüsse 2016-2018 testiert. Prüfung der Existenz von Banksalden ist pflichtprüfung. Dass geht über grobe Fahrlässigkeit hinaus. I h habe selbst bei einer WP Kanzlei Wirtschaftsprüfungen durchgeführt und die Einholung von Originalsaldenbestätigungen ist elementare unverzichtbare und zudem die einfachste Prüfungshandlung. Wenn man dies unterlässt, ist das vorsätzlich.
5. KPMG hat die Abschlüsse 2016-2018 bestätigt, so dann man erst Recht noch vertrauen haben durfte, dass hier Geld wirklich vorhanden ist, was aber wohl nie existiert hat.Letztlich waren nur noch 7% der Umsätze zweifelhaft, was für mich hinnehmbar war.

Beide Wirtschaftsprüfer hätten vorher klar Alarm schlagen müssen und die Finanzaufsicht informieren müssen. Haben sie das getan, wundert es mich, dass diese den Handel nicht sofort ausgesetzt hat. Jetzt kam raus, dass sie es schon am 9.6 getan haben und auch whistlebllower haben mit Unterlagen die BaFin auf Betrug hingewiesen. Es ging in den Unterlagen von Herrn Fraser Perring nicht nur bilanzpostenausweise, sondern um Übermittlung von Unterlagen, die auf vorsätzlichen bandenmässigen Betrug in grossem Ausmaß hingewiesen habe. Die BAFiN hätte tätig werden müssen unabhängig, ob es ein Finanzunternehmen ist, es ist im DAX gelistet und ist ganz klar ersichtlich im Bereich Finanzdienstleistungen tätig und verfügt über eine banklizenz bei ihrem Tochterunternehmen.
6.wirecard hat gegen alle adhoc pbulizitätspflichten vorsätzlich verstoßen und bis zuletzt suggeriert, dass ein bestätigungsvermerk sicher ist.
7. Herr Braun und Herr Marasalek müssen wegen möglicher Verdunkelsgefahren und Fluchtins Ausland  verhaftet werden. Die Freilassung Eugen Kaution ist bei dem Betrug in diesem Ausmaß nicht nachvollziehbar, weil hier klar Verdunkelungsgefahr besteht. Herr marsalek hat sich bereits abgesetzt. Seiner Aussage Glauben zu Geschenkt zu haben, das er sich stellen wird, zeigt leider die Naivität der Dt. Justiz.
8. Deutschland sollte Aufgrund des systemsversagens der Aufsicht den Schaden den Privatanlegern entschädigen. Die Entschädigung von derivateverkusten kann ausgeschlossen werden, da dies keine Beteiligungen sind.

Viele Beteiligte haben offensichtlich über Insiderwissen verfügt und die Finanzaufsicht musste davon ausgehen und/oder es war ihr sogar bekannt und sie ist nicht eingeschritten.

Ich bitte hier in diesem unsäglichen Fall ggfs einen Entschädigungsfonds für Privatanleger einzurichten.

Die großen Fonds sind vorher ausgestiegen, weil sie vermutlich auch Wind von der Sache bekommen haben, das wurde alles jetzt erst im Nachhinein bekannt.

Für mich ist meine Altervorge endgültig komplett ruiniert, nachdem corona mich auch schon stark in meinem Altervorsorge geschädigt hat und ich meinen Arbeitsplatz auch noch verloren habe.

Ich vertraue auf ihre Person und ihre Partei, dass sie sich Bier stark machen. Unzählige Privatanleger würden sich sehr darüber freuen und sie vor dem finanziellen Schaden bewahren. Es ist ein in der Bundesrepublik einmalige Vorgang, der einmalige Lösungen benötigt. Ein entschädigungsfonds hat hier nichts mit der Sozialisierung von Verlusten zu tun, wie es Neoliberale Politiker versuchen werden, eine solche Lösung zu verhindern.

Mindestens eine verlustverrechnungsmöglichkeit kombiniert mit einem Verlustrücktrag ein Jahr zurück, wäre eine kleine, wenn auch nicht wirklich befriedigende Lösung.

Als Berechnung für einen Schaden könnte der Eröffnungskurs am besagten 18.6.  von rund 105 Euro genommen werden und der niedrigste Kurs im Lauf des Handels. Dies nur , sofern man nicht zu einem höheren Kurs noch verkaufen konnte.

Ich setze auf sie als potentiellen zukünftigen Bundeskanzler, der sich mit einer solchen Lösung eines entschädigungfonds auch im finanzwirtschaftlichen Bereich mit Kompetenz und Gerechtigkeit präsentieren kann. Es ist genau nicht die Sozialisierung von Verlusten, sondern die Bewahrung der Aktienkultur und der Schutz von Kleinanlegern genau vor dem Neoliberalismus. Hier haben viele mit insiderwissen Privatanleger vorsätzlich geschädigt, Leider gehört auch eine staatliche überwachunsginstitution mit dazu, die einen erst Recht in gutem Glauben in der Aktie hat investiert belassen.
 

03.07.20 11:48
1

412 Postings, 4368 Tage VolkswirtBilanzbetrug lief wohl schon seit 2014

Der Wirecard-Bilanzskandal scheint immer größere Dimensionen anzunehmen. Einem Medienbericht zufolge soll die Führungsriege den Betrug schon vor Jahren geplant haben - das erhöht auch den Druck auf die Aufsichtsorgane. Sechs Tochtergesellschaften melden unterdessen ebenfalls Insolvenz an.

Der kürzlich aufgedeckte Bilanzskandal von Wirecard soll einem Medienbericht zufolge schon viel länger andauern als bisher vermutet. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft München berichtet, hat der insolvente Zahlungsdienstleister seine Umsätze und Erlöse bereits in der Jahresbilanz 2015 mit vorgetäuschten Milliardeneinnahmen aufgebläht. Ziel sei demnach seit 2014 gewesen, "den Konzern finanzkräftiger und somit attraktiver erscheinen zu lassen, als das tatsächlich der Fall war", schreibt die SZ..........  

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...chon-seit-2014-article21887325.html
 

03.07.20 11:51
2

412 Postings, 4368 Tage Volkswirt"Wir müssen auch über Politikversagen sprechen."


Trifft den Nagel auf den Kopf:


.....Scholz sei "in der Pflicht, die Finanzaufsicht so aufzustellen, dass sie effektiv prüfen kann". Seit Jahren gebe es immer wieder Vorwürfe. "Wir sprechen hier von einem Dax-Konzern", betonte Bayaz. "So etwas muss dann auch irgendwann einmal über den Schreibtisch eines Ministers gegangen sein." Auch dies müsse Teil der Aufklärung sein. Nötig sei eine "Neuaufstellung" der Bafin.

Auch der Linken-Fraktionsvize Fabio De Masi übte Kritik an Scholz, der gesagt habe,


die Bafin habe in dem Fall einen harten Job gemacht. "Wenn das ein harter Job war, dann will ich nicht wissen, wie der schlechte Job aussieht", sagte er.



"Wir müssen auch über Politikversagen sprechen." Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler kündigte an, dass seine Fraktion den Vorgang parlamentarisch untersuchen lassen wolle. "Wenn Sie da nicht mitmachen, ... dann wird das ein Fall des Finanzministers, denn er hat die Rechtsaufsicht über die Bafin", warnte er die Koalition.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...chon-seit-2014-article21887325.html  

03.07.20 12:12
1

210 Postings, 2267 Tage lechuzaGibt´s eigentlich auch eine Politiker-Haftpflicht?

Bei dem Murks, der immer wieder verzapft wird? Unterlassungen zuhauf, aber in zahlreichen Aufsichtsräten vertreten...Sollte man einführen, Beitrag vom EIGENEN Gehalt bezahlt.

"Nötig sei eine "Neuaufstellung" der Bafin" aus Post 12056
kann man ergänzen: "nötig sei eine "Neuaufstellung" in Berlin.

Zugegeben, ich war sehr pro wirecard. Beweggründe ähnlich wie hier schon zuhauf gepostet, eben auch wieder von brokersteve.
Nichtsdestotrotz haben die Behörden versagt, sie haben beobachtet, in alle Richtungen. Ansatzpunkte dürften sie genug haben.
Fakt ist, dass - unabhängig vom selbst produzierten Desaster im Hause wirecard - Mitwisser in krimineller Weise Insider-Informationen kanalisiert haben, um sich dran zu bereichern. Aufklärungs- und Anzeigepflicht verletzt haben. - Herr Freis weiß hoffentlich, wie man die Hauptgewinner (Hedgefonds) neben den übrigen Schuldigen belangen kann, auch finanziell.  

03.07.20 12:13
1

3674 Postings, 4491 Tage sharpalswer kauft da gerade ?

doch wohl nicht in hoffnung auf die Deutsche Bank ?

einfa mal lesen, was da gesagt wurde :

Am Donnerstag hatte die Deutsche Bank mitgeteilt, dass sie dem Aschheimer Unternehmen Unterstützung gewähren würde, um die Fortführung der Geschäftsaktivitäten zu ermöglichen. Da hatte man den Support auf die Wirecard Bank AG begrenzt. Etwaiges Engagement soll in enger Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter und der Finanzaufsicht BaFin erfolgen.

https://www.deraktionaer.de/artikel/...ml?feed=MzUH057hSEev3sU8n0XjZA

>> Da hatte man den Support auf die Wirecard Bank AG begrenzt.   <<< und das wäre nur zu logisch.
Die werden sich nie die mittergesellschaft antun.
Das dürfte eine lehre sein, aus dem Bayer deal mit monsanto.
 

03.07.20 12:23

1364 Postings, 3746 Tage Thebat-FanTja


Warum legt man nicht einfach alle Bilanzen unseren Politikern zum Prüfen vor? Die sind so toll und fachkundig, die prüfen solche Bilanzen in 3 Tagen wasserdicht durch.

https://www.welt.de/finanzen/article210827511/...tag-im-Eiltempo.html
 

03.07.20 12:23
1

228 Postings, 591 Tage Frau OttilieBernecker

Die Lehren aus dem Fall Wirecard

Am 17. Juni notierte Wirecard zum letzten Mal über 100 ?. Inzwischen ist der Dax-Wert auf Abruf in der Spitze auf rund 1 ? abgestürzt und damit endgültig zum Zockerpapier verkommen. In noch nicht einmal drei Wochen hat der Fintech-Konzern damit einen wirtschaftlichen Totalschaden inklusive Insolvenz hingelegt und ist zu einem Fall für die Staatsanwaltschaft geworden. Wenn sich der erste Rauch verzogen hat, sollten die Politik und die zuständigen Aufsichtsbehörden die Lehren aus dem Fall Wirecard ziehen. Leerverkäufer und die ausländische Finanzpresse hatten bei Wirecard schon länger die Finger in die Wunde gelegt, während sich Wirecard-Chef Markus Braun hierzulande noch in aller Ruhe als Opfer darstellen konnte. Um künftig weiteren Schaden für den Finanzplatz Deutschland zu vermeiden, muss endlich eine echte Börsenaufsicht installiert werden, die über weitrechende Ermittlungskompetenzen wie die SEC in den USA verfügt. Das Mandat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY im Fall Wirecard zeigt, dass in diesem Bereich ein zu lange bestehendes Auftragsverhältnis alles andere als sinnvoll ist. Der Gesetzgeber sollte deshalb den bisherigen Zeitrahmen für einen verpflichtenden Wechsel des Wirtschaftsprüfers deutlich verkürzen. Eines ist dabei schon jetzt klar: Bevor Aufsichtsbehörden und die Politik wieder Tagesordnung übergehen, muss der Fall Wirecard umfassend mit allen Konsequenzen für die Regulierung aufgearbeitet werden. Ansonsten droht dem Finanzplatz Deutschland ein dauerhafter Reputationsschaden.

 

03.07.20 12:36
1

17180 Postings, 6167 Tage harry74nrwHier kauft niemand mehr, es zockt noch

bevor der Deckel drauf kommt!

BITTE lockt keine newbies mehr mit hanebüchenden Behauptungen in Verluste.

Es wird keinen Retter geben, niemand kauft etwas überteuert Inclusive Schulden, logisch oder?

 

03.07.20 13:17
1

512 Postings, 435 Tage LucasMaatnur mal so

Nun schaue ich mir ja schon eine ganze Zeit den Kurs von Adyen an.
Wenn bei Wirecard nun das Geschäft auf "Schwindel" aufgebaut ist oder war, dann ist mir der Kurs
von Adyen unbegreiflich.

 

03.07.20 13:27
1

102 Postings, 256 Tage GabiiAktienoptionen

In der Zeit des neuen Marktes wurden die MA der hochbewerteten Internetbuden mit Aktienoptionen bezahlt, da vermutlich nicht ausreichend Cash in den Firmen für Gehälter war.

MB wurde auf der HV 2019 darauf angesprochen, warum er seine MA nicht teilweise mit Aktienoptionen bezahlt. Die Antwort war: Meine MA verdienen sehr gut und können sich frei entscheiden ob und wo sie ihr Geld anlegen.

Diese Aussage steht im Widerspruch zur eventuellen Annahme, dass MB alles dafür getan hat den Kurs hochzuhalten (zumindest Mitte 2019).

Zu der Annahme, dass MB ein gewissenloser Betrüger war, der über Scheinkonten und Scheinbilanzen Darlehen zu unrecht abgriff und das Geld dann über Scheingeschäfte und Inside-Scheindarlehen wieder aus der Firma zog, steht das Verhalten mit den MA-Aktienoptionen im Widerspruch. Wenn schon Betrug, dann konsequent bis zum Letzten. Man hätte den Kurs weiter stabilisieren und ein Teil der MA-Gehälter sparen können.

Aktuell spekulieren wir, wie bisher nur über Meldungen der Medien. Um etwas richtig bewerten zu können benötigen wir Daten.
Also korrigierte Bilanzen, Auswertung EE Dezember 2019, Ermittlungsstände zu den Konten. Aussagen des AR zu seiner bisherigen Arbeit.

Je länger hier im Dunkeln gehalten wird, je mehr wird der Schadenvergrößert, desto mehr bleibt  bei mir der Verdacht, dass es hier noch andere Interessen gibt, die nicht im Einklang mit den Interessen der geschädigten Aktionäre stehen.  

03.07.20 13:29

915 Postings, 74 Tage Ksb2020Ottilie

Es geht um 2 Mrd Betrug und ca 12 Mrd Schaden.. und es kommen keine 40 Polizisten zur Durchsuchung? ... Wenn ich H*H* schreien würde kämen mehr um meine Butze auseinander zu nehmen. 2 Wochen und keinerlei Resultate? Alles nur Vermutungen die publiziert werden.

Von wem war das Konto, haben Händler von  dem Konto Entschädigungen erhalten, haben Händler auf das Konto eingezahlt?

Kann doch nicht so schwer sein?
Die "Show" der Politik ohne Resultate sagt mir da ist steckt noch viel mehr dahinter.

Wer keine Fakten liefert, liefert auch Fakten.  

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