Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 16.10.21 05:58
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 139110
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27.09.21 00:17
2

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1#849 ich bin gespannt ob

man Dich auch im Bereich der Politik als Kontraindikator verwenden kann...
;-)

meine Koalitionswette wäre zumindest eher eine andere  

27.09.21 00:30

3226 Postings, 7933 Tage fwsMögliche Koalitionen

Könnte mir vorstellen, daß dabei für die FDP auch die Länder Mecklenburg-V.  und Berlin eine Rolle spielen könnten. Falls sie in den beiden Ländern zusammen mit SPD und Grünen mitregieren darf (dafür gäbe es jeweils eine rechnerische Mehrheit), wählt sie dann auch im Bund die SPD als Koalitionspartner. Würde die FDP im Bund stattdessen mit der CDU und den Grünen eine Koalition schmieden wollen, wäre sie in den Ländern wahrscheinlich ohne Chance und würde dort in der Opposition landen. Denn die SPD hätte in beiden Ländern auch andere gute Optionen.

Hoffe, jedenfalls, daß sich jetzt die FDP mit den Grünen und der SPD auf Scholz als Kanzler einigt. Denn wenn der "Kreuz-Bube" (Sendung bei Maybrit Illner) der CDU bei einer geheimen Wahl, nicht mal eine solche hinbekommt (falsche Faltung, so daß beim Einwurf in die Wahlurne seine beiden Kreuze auf dem Stimmzettel zu sehen waren), ist dies ein weiterer schwerer Fauxpas. Scheint, daß das ZDF bei Illner mit der Zuordnung seines Bildes auf diese oberste Spielkarte, doch eine kleine Vorahnung hatte :-). Von einem potentiellen Kanzler sollte man jedoch wirklich etwas anderes erwarten können.

 

27.09.21 00:52
1

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1...in jenen Ländern ohne jede Chance

diese Überlegungen sind doch unsinnig, man würde nun sicher auch nicht auf die Idee kommen, dass die FDP, wenn sie jetzt mit SPD und Grünen koalierte, in NRW, wo sie mit der CDU zusammen regiert damit plötzlich ohne jede weitere Chance wäre.
;-)

Das eine ist eben Landespolitik und das andere ist eben Bundespolitik, zudem wechseln Bündnisse bekanntlich immer mal wieder.  Das entscheidende sind dabei immer die Möglichkeiten, die sich dann aus dem konkreten Wahlausgang eben nunmal ergeben. Wo die Vorlieben und  Schnittmengen der Parteien dabei liegen ist ja bekannt, aber darauf alleine kommt es dann eben nun  mal leider nicht immer an.

Entscheidend ist nun sowohl für die Grünen als auch die FDP, wieviel sie von ihrem Programm in einer Ampel oder eben einer Jamaika Kolaition jeweils umsetzen können werden.
Und zu guter letzt muss dem dann allerdings auch noch der große Koalitionspartner zustimmen können.

Und zwar nicht nur der jeweilige Kanzlerkandidat, sondern auch die Basis. Sowohl CDU als auch SPD müssten dabei am Ende in der Lage sein, größere Zugeständnisse machen zu können, wobei sich die CDU da in der Vergangenheit durchaus als flexibel genug gezeigt hat, zu Gunsten des Juniorpartners etwas weiter nach links rücken zu können. Ob die Basis der SPD sich andersherum als ebenso flexibel zeigen kann, da würde ich dann durchaus einige Fragezeichen setzen.

Insofern sehe ich bei der Wahrscheinlichkeit einer Einigung dann doch etwas mehr Aussichten bei Jamaika.
 

27.09.21 01:05

3226 Postings, 7933 Tage fws#853: Solche Machtoptionen halte ich ...

... keineswegs für unsiinig, wenn die Regierungsbildung von zwei Ländern und im Bund qu s si gleichzeitig erfolgt. M.E. unterschätzt du den Wunsch von Politikern, auch irgendwann mal die gut bezahlten Regierungspositionen zu bekommen.

 

27.09.21 01:16

3226 Postings, 7933 Tage fws#854: ... außerdem würde sich damit, eine ...

... rot-gelb-grüne Ampelkoalition gleichzeitig auch einige Stimmen mehr im Bundestag sichern können, was für ein ordentliches Regieren und Durchsetzen von Gesetzen im Bundesrat ja auch nicht so unwichtig ist.

 

27.09.21 01:18

3226 Postings, 7933 Tage fws#855 Korrektur: "...mehr im Bundesrat sichern ..."

27.09.21 01:22

3226 Postings, 7933 Tage fws... und im Bundestag hätte diese Koalition ...

... natürlich auch ein paar Stimmen mehr - dies ist aber sicher nicht ganz so entscheidend.

 

27.09.21 01:47
1

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1...gut

Eine Machtoption in Berlin und Meck-Pomm erscheint mir dann allerdings ohenhin mehr eine rein mathematische Möglichkeit zu sein als eine allzu reale.
Im Vergleich dazu, worum es nun auf Bundesebene geht, dürfte der Wunsch, in Meck-Pomm oder Berlin als kleinerer Juniorpartner in einer Ampel auf Landesebene mitgestalten zu können, zudem auch deutlich nachrangig sein.

Alle Parteien haben zudem bestimmte Punkte in ihrem Programm, die sie einfach nicht aufgeben können, Wobei ich wie gesagt glaube, dass die CDU weitaus mehr in der Lage sein dürfte, den Grünen hinreichend entgegenzukommen, als dies der SPD nun gegenüber der FDP möglich sein dürfte (man kann da eben nicht nur alleine an Herrn Scholz denken, sondern muss dann eben auch noch die deutlich weiter links stehende Basis um Esken und Kühnert mitberücksichtigen)
 

27.09.21 01:56

3226 Postings, 7933 Tage fwsMachtoptionen II

Rot-schwarz-grün (Kenia) könnte mit einem Kanzler Scholz angesichts der großen Herausforderungen für die kommenden Jahre mit einer dann 2/3 Mehrheit (mehr als 70%) vielleicht auch noch eine kleine Rolle spielen. Diese wäre aber wahrscheinlich nur vorteilhaft für die AfD und fällt schon deshalb flach. Die SPD- und Grünen-Mitglieder würden da aber wahrscheinlich auch nicht so gerne mitmachen.

 

27.09.21 02:02

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1zudem geht es doch immer um konkrete Inhalte

So ist es u.U. vorstellbar, dass sich bestimmte Parteien  hinsichtlich bestimmter konkreter politischer Maßnahmen auf Landesebene einig werden, auf Bundesebene jedoch nicht, oder auch andersherum.

Das eine bedingt keineswegs automatisch das andere. Es handelt sich dabei zudem auch nicht nur um verschiedene Inhalte, die dann auf Landesebene und Bundesebene zwischen den möglichen Koalitionspartnern verhandelt werden, sondern auch um unterschiedliche Personen, die dort individuell miteinander verhandeln.

Das eine Ergebnis bedingt dabei noch lange nicht automatisch das andere.
Es hängt eben davon ab, ob man sich einig wird oder nicht, bzw. davon, ob nicht mit einem anderen Partner u.U. eine bessere Vereinbarung getroffen werden kann.

Weder die Grünen noch die FDP werden jetzt auf Bundesebene bei den Verhandlungen allzu sehr auf die beiden Länder schielen, sondern darauf, mit welchen Partnern sie entscheidende Dinge, die sie vor der Wahl versprochen haben, jetzt auch umsetzen können.

 

27.09.21 02:09
2

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1...die Grünen bräuchte es da allerdings gar nicht

Rot-Schwarz hätte ja schon eine  Mehrheit.
Die Zugeständnisse, die die SPD der CDU machen müsste,n enstprächen dabei jedoch vermutlich weitgehend denen, die sie auch der FDP machen müsste. Ausserdem dürfte Laschet an dieser Koalition nur wenig Interesse haben, sie wäre nämlich sein politisches Ende.

Von den drei möglichen Bündnissen, Ampel, Jamaika und rot-schwarz (von einer GroKo mag man ja gar nicht mehr reden) wäre letztere m.E. die am wenigsten wahrscheinliche, die wohl auch erst dann wirklich ernsthaft ins Spiel käme, wenn erstere sich in den Verhandlungen hoffungslos festgefahren hätten.  

27.09.21 02:13

3226 Postings, 7933 Tage fwsMachtoptionen III

Schwarz-rot-gelb (Deutschland) mit einem Kanzler Scholz hätte - zumindest der Stand von jetzt - auch noch eine knappe 2/3 Mehrheit, diese ist aber wohl ebenso unwahrscheinlich wie die zuvor genannte Option.

 

27.09.21 02:15

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1eben

weil es auch die FDP in diesem Falle nicht für eine Mehrheit bräuchte
;-)  

27.09.21 02:19
1

3226 Postings, 7933 Tage fwsBei II und III ginge es nur um ein 2/3 Mehrheit ..

... für die mögliche Durchsetzung von Grundgesetzänderungen.  

27.09.21 02:26

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1Was tatsächlich noch als weitere Machtoption

zumindest rein theoretisch in Betracht käme, wäre ansonsten eine rot-grüne oder schwarz-gelbe Minderheitsregierung.
In anderen Ländern ist sowas nun gang und gäbe und man hat damit auch durchaus positive Erfahrungen gemacht, in Deutschland fehlt mir dafür dann allerdings doch ein bisschen die Phantasie, ..vor allem hinsichtlich des notwendigen Maßes an Pragmatismus.
 

27.09.21 02:29

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1..aber seit wann strebt man denn

bei Koalitionsvereinbarungen 2/3 Mehrheiten an?

Die notwendigen Mehrheiten für Grundgesetzänderungen müssen sich dann eben im Parlament finden...
 

27.09.21 02:34

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1..und falls Du bei den Grundgesetzänderungen

auf die Schuldenbremse schaust, ...dafür dürfte man weder die FDP noch die CDU gewinnen können.  

27.09.21 02:37

3226 Postings, 7933 Tage fwsTrotz jetzt gerade wohl nur noch 4,9 % muß ...

... die Linke wegen ziemlich sicher gewonnenen mindestens drei Direktmandaten nicht mehr länger zittern:

https://www.n-tv.de/politik/...t-laenger-zittern-article22829744.html  

27.09.21 02:39

3226 Postings, 7933 Tage fws#866: ... ist alles nur graue Theorie :-)

27.09.21 02:40

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1...ach so

27.09.21 02:42

3226 Postings, 7933 Tage fwsBonne nuit

27.09.21 02:54

11383 Postings, 3573 Tage Zanoni1Wünsch ich Dir ebenfalls :-)

27.09.21 08:02
1

360 Postings, 32 Tage isostar100die dritte macht im bunde

viele reiben sich verwundert die augen, die ersten koalitionsgespräche führen erstmal liberale und grüne. doch so ungewöhnlich ist das nicht, finden sie zusammen wären sie im verbund nämlich die stärkste kraft, knapp grösser als die beiden volksparteien. ausserdem gäbe ihnen das natürlich erhebliche verhandlungsmacht bei der künftigen regierungsbildungsgesprächen.

grünliberal wäre übrigens keine weltneuheit, etwas südlicher als bayern gibts schon einige zeit ein grünliberale partei, welche existiert: die glp schweiz.

ensteht gerade eine neue politische kraft in berlin, welche ökonomie und ökologie auf ihre fahnen geschrieben hat?

(ps: lindengrün ist übrigens ungefähr der farbton den man erhält, wenn man grün und gelb mischt)  

27.09.21 08:47
1

69990 Postings, 6372 Tage Anti LemmingDas Schöne an Amerika ist,

dass es dort nur zwei Parteien gibt. Da gibt es dann kein endloses Koalitionsgezerre, nur eben "den Sieger" und "den Verlierer".

Noch schöner ist, dass es in Russland nur eine Partei... (äh, darf man sowas hier überhaupt schreiben?)  ;-))  

27.09.21 08:53
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360 Postings, 32 Tage isostar100noch stabiler hingegen..

anti, die wohl weltweit stabilste regierung hingegen besteht aus einer grossen koalition von ganz rechts bis ganz links und ist seit vielen jahrzehnten an der macht: der schweizer bundesrat.

:-)))
 

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