Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 24.01.21 16:08
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 124840
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20.10.20 20:14
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8462 Postings, 1247 Tage Shlomo Silbersteinin Trump-Land der Rassismus auch heute noch in vol

Das wird im Beiden-Land nicht anders sein. BLM setzt ja sogar die Rasse für die Zugehörigkeit voraus.

Die Grünen (und AL) unterliegen übrigens dem Irrglauben, dass Rassismus mit dem Rassebegriff verschwindet. Da verschwindet nichts. Und irgendwie müssen die das ja im GG adressieren, um es strafrechtlich verfolgen zu können. Vermutlich über die Ethnie oder Hautfarbe, das macht es nicht besser.

Genauso ist der "Ausländer"hass nicht verschwunden, als man den Begriff "Mensch mit Migrationshintergrund" einführte. Heute hassen die Leute eben "Menschen mit Migrationshintergrund" oder kurz "Migranten".

Der Rassebegriff ist im Alltag sicher nicht mit dem Begriff der "Hunderassen" verwandt. Auch das ein Irrglaube, denn Sprache wandelt sich.

Unterm Strich ist mir persönlich das aber egal, ich vrwende den BEgriff im Alltag nicht und kann darauf verzichten. Im Alltag geht man ja  immer  über die Hautfarbe oder Ethnie, um Menschen zu beschreiben.

Ich persönlich fühle mich als schwarzer Jude, definiere mich also über Hautfarbe und Ethnie, nicht Rasse  

20.10.20 22:02
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66457 Postings, 6107 Tage Anti LemmingDer Rassismus verschwindet nicht mit dem

Rassebegriff, ebensowenig wie deutsche Faschisten mit dem Untergang des Hitler-Regimes verschwunden sind (siehe heutige NPD, Teile der AfD).

Allerdings ist es heute strafbar (Volksverhetzung), die Leitsätze des NS-Regimes herauszuposaunen. Deshalb muss sich AfD-Höcke sprachlich ja auch immer sorgfältig am Rand zur Volksverhetzung entlanghangeln, meist mit mehrdeutigen Aussagen, die ihn dann nicht direkt angreifbar bzw. strafbar machen, von der Zielgruppe aber unschwer in seinem Sinne verstanden werden können.

Mit ähnlich zweideutigen Sprachnachrichten wendet sich Trump an die von ihm geschätzten faschistoiden "Prowd Boys" in USA.  

20.10.20 22:06

66457 Postings, 6107 Tage Anti Lemming# 576 "ich fühle mich als schwarzer Jude"

Herzlichen Glückwunsch, lass dir von der Wirtin im Auricher Dorfkrug einen auf meine Kosten ausgeben - allerdings nur, wenn du in Generalsuniform antrittst.

Hab ja Mitleid mit "Marginalisierten" ;-)  

20.10.20 22:09

1965 Postings, 6222 Tage sue.virasse


Étymol. et Hist. A. 1. Ca 1480 rasse
« ensemble des ascendants et des descendants d'une même famille, d'un même peuple »
https://www.cnrtl.fr/etymologie/race
"alle Vorfahren und Nachkommen derselben Familie, desselben Volkes"



 

20.10.20 22:09
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66457 Postings, 6107 Tage Anti LemmingDie Tante Magarete

treibt Unzucht mit der Flöte:

 
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20.10.20 22:42
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8462 Postings, 1247 Tage Shlomo SilbersteinWirtin im Auricher Dorfkrug

WirtiX, soviel Zeit muss sein. Die ausschenkende Personix  ordnet sich meines Wissens keinem binärem Geschlecht zu. Und als schwarzer Jude respektiere ich natürlich mit Freuden identitäre Wünsche, hab ja selbst zwei davon.  

20.10.20 23:07

8462 Postings, 1247 Tage Shlomo SilbersteinIch freue mich

hier mein Schärflein beigetragen zu haben. Ja, ich habe meine Ticketkosten nach einem halben Jahr  Hin- und Her endlich erstattet bekommen. Von einer Lufthansa-Tochter, mit der ich sicher nicht mehr fliegen werde. Nach dieser Erfahrung.

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"So lag der bereinigte freie Mittelzufluss (Free Cashflow) in den ersten neun Monaten bei fast minus 2,6 Milliarden Euro. Allein im dritten Quartal flossen Mittel in Höhe von rund zwei Milliarden Euro ab. Das ist nicht zuletzt auf die Erstattung von Ticketkosten zurückzuführen. Lufthansa muss hier einen großen Stau an Forderungen vonseiten der Passagiere abarbeiten."

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/...-qgigtmxDP415b1WlU0Ho-ap4  

20.10.20 23:50

1965 Postings, 6222 Tage sue.vitrillions

           
   How many ?men & women of a people?  did we hear in the last few weeks demanding   trillions  
         for   the   ?people?        
 
                       
 

21.10.20 09:38

19864 Postings, 5304 Tage Malko07Ich bezweifele dass durch die

Säuberung der Sprache, bis kaum noch etwas übrigbleibt, sich unsere Welt bessert. Dagegen wenn sich unsere Welt bessert werden viele Wörter anders interpretiert.

Wie meinte z.B. Nuhr zum Begriff Arzt:
Immer mehr Frauen, deutlich mehr als Männer, studieren Medizin. Wenn man also in 20 Jahren sagt "ich gehe zum Arzt" wird der Gegenüber nicht das Bild eines grauhaarigen Mannes sondern das Bild einer Frau im Kopf haben und sehr viele werden eben mit beim Wort Arzt an eine Frau denken.

Also das wirkliche Leben verändert die Bedeutung der Wörter und nicht die zugewiesene Bedeutung die reale Welt.

Besonders pervers wird es übrigens wenn junge Spunte wollen dass das Wort Mohr verschwindet, dessen Bedeutung sie nicht kennen und dabei die alten weißen Männer beschuldigen die sie noch kennen. So etwas zeigt besonders wie verquer manche in ihrer Zensurwut sind.

Männer und Frauen werden auf absehbare Zeit auf jeden Fall nicht gleich sein, egal wie man die Sprache vergewaltigt. Nur Frauen können Kinder bekommen und so etwas stellt einen erheblichen Einschnitt in das Leben dar den Männer nicht haben. Die heutigen staatlichen Kinderaufbewahranstalten werden das auch nicht ändern.  Es kommt eben darauf an keinen Menschen zu diskriminieren und ansonsten wird es immer große Unterscheide in der Gesellschaft geben.  

21.10.20 09:59
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66457 Postings, 6107 Tage Anti Lemming# 584 Wenn "Rasse" im Grundgesetz

steht, erweckt dies den Eindruck, als sei der Begriff "Rasse" immer noch eine von höchsten staatlichen Stellen akzeptierte Kategorie der wissenschaftlichen Einordnung. Das ist Rasse aber in Wahrheit nie gewesen, weil die äußeren Unterschiede der Menschen aus unterschiedlichen Erdteilen (Hautfarbe, Augenform usw.) nur auf minimale Gen-Unterschiede zurückgehen, die deutlich unter 1 Promille liegen.

Die Hautfarbe z. B. wird nur durch ein einziges Gen bestimmt. Menschen, bei denen dieses Gen defekt ist, sind die Albinos (weiße Haare, sehr helle Haut, hochgradig lichtempfindlich). Albinos würde ja auch niemand ernsthaft als eigene Rasse bezeichnen, zumal sie in allen Ethnien (auch Afrika) weltweit vorkommen.

Jene Homo Sapiens, die vor 50.000 Jahren - von Afrika kommend - Europa besiedelten, waren pechschwarz. Durch Veränderung des o. g. Gens via Mutationen wurden sie langsam hellhäutig. Hellhäutigkeit hat im Norden den Vorteil, dass bei der vorherrschenden geringen Sonneneinstrahlung mehr Vitamin D erzeugt werden kann. Die Veränderung dieses Gens bot daher evolutionäre Vorteile (geringere Kindersterblichkeit durch Rachitis).

Als einige Gruppen der inzwischen weißen Homo Sapiens später nach Südosten (Australien) weiterwanderten, wurden die Haut wieder schwarz (Aborgines). Genetisch sind Schwarzafrikaner und Aborigines am weitesten voneinander entfernt, weil auch den langen Wegen nach Australien viele separate Mutationen auftraten.

Trotzdem hatten Rasseforscher des 19. Jahrhunderts die Aborigenes noch wegen ihrer schwarzen Hautfarbe in die gleiche Rassen-Kategorie (damals: "Neger") wie Schwarzafrikaner eingeordnet. Klarer frühwissenschaftlicher Irrtum.
 

21.10.20 10:07
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66457 Postings, 6107 Tage Anti LemmingSchwarzafrikanische Albinos werden in Afrika

aufgrund von Aberglauben verfolgt. Unten ein Foto.

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/...e-bedroht-albinos.html

"Es heißt, wir seien unsterbliche Geister"

Noch heute erinnert sich Siphenati Nayekiso mit Schrecken an den Tag, an dem er entführt werden sollte. "Ich war noch klein und spielte draußen, als zwei Männer auf mich zukamen, mich packen und mitnehmen wollten. Zum Glück war eine Nachbarin in der Nähe, sie schrie laut und verjagte die Männer. Wahrscheinlich wäre ich sonst schon lange tot."

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Afrika: Tödlicher Aberglaube bedroht die Albinos. Doch nicht überall werden Albinos gejagt: Auf dem Foto unten nimmt ein Albino-Mädchen an einem rituellen Tanz in Swasiland teil.

Biodeutsche würden dieses Mädchen liebevoll als "ihresgleichen" in die Arme schließen, ist sie doch blond und helläugig.
 
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21.10.20 10:14
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51296 Postings, 4614 Tage Fillorkilldas wirkliche Leben verändert die Bedeutung der Wö

You say it. Das wirkliche Leben verändert auch die Begriffe und Sprachcodes, mittels derer es erfasst wird.  Erst ganz am Ende, nachdem eine soziokulturelle Evolution sich gesamtgesellschaftlich durchsetzen konnte und zuvor dominante Sprachregelungen in kulturreaktionäre Subkultur verwandelt hat, reagiert auch das 'Amt'. Die projektierte Aufgabe des Begriffes 'Rasse' ist ein gutes Beispiel dafür. Nur aus Sicht der Kulturreaktionäre, die ihren Bedeutungsverlust - wie immer -nicht wahrhaben wollen,  stellt sich dieser Prozess umgekehrt dar.  
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21.10.20 10:18
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66457 Postings, 6107 Tage Anti LemmingBiden-Vorsprung schrumpft auf 8,6 %

Vor einer Woche war Bidens Vorsprung vor Trump landesweit noch knapp zweistellig.

In den für den Wahlausgang kritischen "Battleground"-Staaten wie Florida, Texas, Pennsylvania...) - sie werden auch "Swing states" genannt -  ist Bidens Vorsprung von 5 % (vor einer Woche) auf jetzt 3,9 % zurückgegangen.

Bahnt sich erneut eine "Überraschung" wie 2016 an?

https://www.marketwatch.com/story/...g-lead-against-trump-11603226124

Uncertainty about the outcome of the U.S. 2020 presidential election is starting to ratchet back up from relatively calm levels earlier this month.

Some Wall Street strategists make the case that two weeks shy of the Nov. 3 election, some narrowing of the chances for a victory in the presidential race by former Vice President Joe Biden against incumbent President Donald Trump is causing some pause among investors.

A poll of key battleground states shows that Biden leads Trump by 3.9 percentage points, 49.1 vs. 45.2, compared with a 5 percentage point lead enjoyed by the 45th president?s Democratic challenger about a week ago, according to a recent average of polls in those key states from RealClearPolitics.

A general election nationwide poll by RCP shows a wider 8.6 percentage-point lead for Biden, but the tightening of the race in battleground states may be reviving some anxieties for investors, experts said.  

21.10.20 10:28
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2068 Postings, 618 Tage SEEE21Was für Menschen mit einem gesunden Instinkt

schon vor der Wahl von Trump klar war dämmert nun Uch manch seiner Anhänger:
"Ich habe sie unterstützt, als Sie gegen Hillary Clinton antraten, aber jetzt zeigen Sie, dass Sie nicht für die Menschen da sind?, schrieb ein Mann aus Wisconsin. ?Sie haben das amerikanische Volk über Covid-19 belogen?, schrieb jemand. ?Sie verkörpern alles, was in Amerika im Argen liegt, und haben dieses Land erfolgreich ruiniert. Glückwunsch! Sie sind eine Niete?, schrieb eine Frau aus Ohio."

https://paid.outbrain.com/network/...BWBVTA7_A&c=61c622ad&v=3
Wenn man allerdings in der Auricher Gartenzwergsiedlung, im gut funktionierenden Sozialstaat lebt, kann man sich weitere 4 Jahre Trump natürlich wünschen, da die Antipolitik von Trump einen wenig berührt. Angesichts der Zustände in den USA ist das eher Zynisch.

Natürlich fehlt jetzt anschließend noch das Trump-Propaganda -Gelaber vom Broker noch mit dem Hinweis: Alle anderen haben keine Ahnung! Ich freue mich darauf!  

21.10.20 10:30

6035 Postings, 2836 Tage gnomonbedeutungsverlust

was man nicht hat,  kann man nicht verlieren.  

21.10.20 10:38
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51296 Postings, 4614 Tage Fillorkilltop battleground states

Hier kann sich jeder über den Stand von HEUTE informieren (poll average): https://www.realclearpolitics.com/elections/...p-battleground-states/
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21.10.20 10:49

6035 Postings, 2836 Tage gnomonminimale gen-unterschiede von 0,1%

haben über optische merkmale hinaus eine oft dramatische hebelwirkung, sie machen aus menschen unmenschen.  

21.10.20 11:01
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66457 Postings, 6107 Tage Anti LemmingSPON bedient CO2-Jünger - voller Widersprüche

Heute steht im Spiegel (SPON) - perfekt den grünen Zeitgeist bedienend - eine Titelgeschichte, wonach ein Massenaussterben vor 252 Mio. Jahren auf massive CO2-Freisetzung aus sibirischen Vulkanen zurückzuführen sei (Ausbruch von Vulkanen in Sibirien)

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...0-4533-9307-c4415f37e15b

Massensterben vor 252 Millionen Jahren
Die bisher letzte Klimaapokalypse - und was wir daraus lernen können

Ein enormer CO?-Anstieg in der Atmosphäre löste einst ein großes Sterben aus. Forscher haben die Katastrophe rekonstruiert - und ziehen beunruhigende Rückschlüsse auf die aktuelle Klimakrise.

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A.L.: Alles schön und gut. Wäre da nicht dieser Spiegel-Artikel aus 2018, der genau das Gegenteil behauptet.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/...9d-3500-41d1-a7d9-f38022459839

Massenhaftes Artensterben

Das Rätsel um den Weltuntergang vor 250 Millionen Jahren
Wie kam es zum größten Artensterben in der Geschichte der Erde? Bislang hielten Geologen giftspeiende Supervulkane in Sibirien für die Ursache. Doch nun stellt sich heraus: An der Story stimmt etwas nicht....

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A.L.: Die Logik im ersten Artikel ist schon deshalb fragwürdig, weil massive Vulkanausbrüche stets mit einem "nuklearen Winter"-Szenario einhergehen: Aschewolken verdunkeln den Himmel, es wird bitterkalt, auch im Sommer, die Vegetation verödet, es gibt zu wenig Pflanzen zu fressen.

(Ähnlich war es übrigens bei einem großen Vulkanausbruch 1832, der schwere Missernten in Deutschland zur Folge hatte und eine massive Auswanderungswelle nach USA auslöste, weil man die Missernten als göttliche Verfluchung interpretierte).

Es ist also durchaus denkbar, dass das Massensterben vor 250 Mio. Jahren vor allem auf fehlende Nahrung zurückzuführen ist.

Die Wissenschaft ist sich z. B. darüber einig, dass das Massenaussterben vor 65 Mio. Jahren - als u. a. die Dinosaurier verschwanden -, auf Nahrungsmangel zurückzuführen ist. Denn auch vor 65 Mio. Jahren gab es ein "nuklearer-Winter"-Szenario. Allerdings war der Auslöser ein 10 km großer Meteorit, der in die mexikanische Halbinsel Yucatan einschlug. Die Asche- und Partikelwolken verdunkelten den Himmel damals ebenfalls über viele Jahre, mit einhergehendem Pflanzensterben - und in der Folge auch Tiersterben (die meisten Dinos waren Vegetarier).

Dieses Einschlags-Szenario vor 65. Mio. Jahren in Yucatan passt allerdings nicht in den grassierenden Aussterbe-Zeitgeist, weil zuwenig CO2 vorkommt ;-)
 

21.10.20 11:02

66457 Postings, 6107 Tage Anti LemmingLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 22.10.20 10:52
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Beleidigung

 

 

21.10.20 11:03
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51296 Postings, 4614 Tage FillorkillVertrackte Logelei, da muss ein Spezialist für ver

Was ist dran am Argument von Rassisten, wenn es keine Rassen gebe könne es auch keinen Rassismus geben? Nun, 'Rasse' ist eine soziale Konstruktion. Das bedeutet, dergleichen kommt in der Natur zwar nicht vor, wird aber mittels Konvention und einer nicht zu knappen Gewaltandrohung zu etwas naturgleichem gemacht. Zur als ob Natur. Wenn dich alle wie einen Juden oder einen Schwarzen behandeln, dann bist du in einem lebenspraktischen Sinn auch einer. Du bist selbst dann einer, wenn du gegen dieses Diktum revoltierst.

Mit anderen Worten: Die Erfindung der 'Rasse' ermöglicht erst Rassismus, wobei der Sklavenhalter einst erhebliche materielle Vorteile daraus ziehen konnte. Mit der Verwandlung des Sklaven in den kostengünstigeren freien Lohnarbeiter ist davon nur mehr der ideelle Gewinn geblieben, mit dem der reaktionäre Kulturkrieger seine eingebildete Identität reproduziert. Sie besteht im erhabenen Selbstbewusstsein, nicht 'zu denen'  gehören.  
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21.10.20 11:13
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66457 Postings, 6107 Tage Anti LemmingRassimus ist ein politisches Konstrukt

aus der Ära des Kolonialismus. Die Europäer konnten - rein ethisch-moralisch - den Schwarzafrikanern, Indern und "Indianern" nicht einfach ihr Land wegnehmen und viele töten, den Rest versklaven, ohne sie als minderwertige "Untermenschen" abzuwerten.

Die rassistische Einordnung der "Wilden" in die Kategorie "Untermenschen" (die bei den Nazis wurden sie später zu "lebensunwertem Leben") diente allein der ethisch-moralischen Legitimation der Landnahmen und Massentötungen.

 

21.10.20 11:15

66457 Postings, 6107 Tage Anti LemmingWenn meine Argumentation in # 593

zutrifft, dann ist der im heutigen SPON-Artikel veröffentlichte Satz...

Ein enormer CO?-Anstieg in der Atmosphäre löste einst ein großes Sterben aus.

schlichtweg falsch - und letztendlich nur eine Huldigung des Zeitgeistes.  

21.10.20 11:22

66457 Postings, 6107 Tage Anti Lemming# 591

Deine Grafik zeigt eine Differenz von 4 %. Der von mir gepostete Artikel in # 588 nennt eine Differenz von 3,9 %.

Fazit: Der kleine Unterschied ist nicht der Rede wert. Was zählt ist die Tendenz (Abwärtstrend von 5 % Unterschied vor eine Woche).  

21.10.20 11:33
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19864 Postings, 5304 Tage Malko07Die Umfragen zu den

US-Präsidentenwahlen kann man getrost vergessen. Die großen Umfrageinstitute haben nämlich ihre Berechnungsgrundlage maßgeblich und willkürlich verändert. So wurde der Anteil der jeweiligen Parteianhänger in den verschiedenen Staaten auf Kosten der nicht Parteianhänger erheblich vergrößert. Gehörten z.B. in einem Staat bei den letzten Wahlen in der Berechnungsgrundlage 35 % zu den nicht Parteianhänger so sind es heute weniger als 10 %. Es ist aber so, dass es in allen Staaten einen gehörigen Anteil an Wählern gibt die nicht fest einer Partei zuordenbar sind. Diese Veränderungen gingen primär auf Kosten der Republikaner. Festzustellen bleibt, dass die heutigen Umfragen nicht mit denen von vor der letzten Wahl vergleichbar sind. Die jetzigen Umfragen suggerieren die Wahlen wären schon gelaufen. Taten sie das letzte mal auch. Die Umfragen in den USA waren eben immer schon auch ein Propagandamittel, stärker als bei uns da das dortige Wahlrecht intransparenter ist. Ich glaube, dass es knapp ausgehen wird und der eine oder andere Staat mit nur wenig Stimmen Unterschied die Entscheidung bringen wird.

Vieles was bei uns in den Medien so hochgespielt wird sehen die US-Amerikaner. Sie wissen z.B. wer für die Pandemie-Bekämpfung zuständig ist und liegen oft im Clinch mit ihrer regionalen Administration, egal wer diese stellt. Und da gibt e viele denen gehen die Maßnahmen nicht weit genug und anderen gehen sie zu weit. Washington kann dazu nur Sprüche, wie bei uns Berlin, beitragen.    

21.10.20 11:36
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19864 Postings, 5304 Tage Malko07#117595: Die Slavenhaltung ist uralt und

hat primär nichts mit der Hautfarbe zu tun. Mit Unterlegenen und Unterworfenen und Geraubten wurde Handel und Erpressung getrieben und das in der gesamten menschlichen Geschichte.  

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