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Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 19.04.19 09:21
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 20928
neuester Beitrag: 19.04.19 09:21 von: Otternase Leser gesamt: 1715283
davon Heute: 916
bewertet mit 24 Sternen

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07.09.17 11:26
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7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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20902 Postings ausgeblendet.

18.04.19 12:07

567 Postings, 1424 Tage moggemeis@kleinviech2

Ach, was die Sinnhaftigkeit meines Postings angeht, habe ich keine erhöhten Ansprüche.
Passt doch.......irgendwie.

 

18.04.19 12:15

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunftSono Motors produziert in ehemaliger Saab Fabrik

Das ist doch mal eine schöne Nachricht für den Standort in Schweden.

Darauf wie eGo, Sion und Co von den Märkten angenommen werden bin ich schon sehr gespannt. Bedarf an guten kleinen BEV gibt es auf jeden Fall mehr als genug.  

18.04.19 12:16
1

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunftLink dazu

18.04.19 12:17
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567 Postings, 1424 Tage moggemeis@Eugleno

Zitat:?Nein, die mit den AFD Argumenten sympathisierenden Gegner der Fa. Tesla ?

Siehst du, genau das ist es.
Genau dieses Niveau. Danke für die Bestätigung.

Warum stehen diejenigen, die Tesla nicht als Heilsbringer betrachten, direkt in der AFD-Ecke? Es gibt auch Menschen, die nicht rechts orientiert sind und trotzdem kritisch auf die E-Mobilität in der aktuellen Form blicken!

Dieses Geschwafel hat mit einer Diskussion über ein Pro und Contra absolut nichts zu tun!

Daher lohnt es auch nicht hier zu diskutieren.
Eigentlich schade.

 

18.04.19 12:19
1

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunftVermeintlich moralisch überlegenen Tesla-Gutmensch

Vermeintlich völlig schwachsinniger Beitrag mit Totschlag-Begriff.

Wer prügelt denn auf welchen CO2-Emittenten hier ein? Ich gehe mal davon aus, dass du dich im Thread geirrt hast.  

18.04.19 12:22

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunftDie AFD bemüht

ziemlich dümmliche Argumente gegen die Energiewende und Elektroautos. Das steht außer Frage.

Aber sicherlich werden hier nicht alle die kritisch gegenüber Tesla sind als AFD-Anhänger eingestuft.

Und wenn einzelne auf beiden Seite immer wieder über die Stränge schlagen, dann kann man das nicht komplett unterbinden. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es hier im Vergleich zu fast allen anderen Tesla-Threads halbwegs zivilisiert zugeht.  

18.04.19 12:29
2

1583 Postings, 1530 Tage Eugleno@moggemeis

"Tesla nicht als Heilsbringer betrachten"

Jetzt auch noch die Religion beanspruchen. Das kommt mir doch sehr bekannt vor. Niemand betrachtet hier Tesla als "Heilsbringer" alle hier sind sich doch sehr bewusst, dass E-Mobilität auch mit Ressourcenverbrauch usw. verbunden ist.

Wir müssen aber von der Verbrennertechnologie weg.

Bitte nenne mir eine andere Lösung - aber bitte nur hinsichtlich des Individualverkehrs, ohne zu breit zu streuen.  

18.04.19 12:57
1

1583 Postings, 1530 Tage EuglenoSono Motors

Danke für den Beitrag.
Die Story von Sono Motors habe ich schon länger im Blick. Tolles deutsches Projekt, der den alt eingesessenen Autobauern zeigt, wie es geht. Hoffentlich wird das Projekt ähnlich erfolgreich, wie der Streetscooter der Post.

Und ich bin kein Tesla Jünger oder sonstwas. Um die Tesla Aktie zu hedgen oder am dortigen Erfolg teilzuhaben, bin ich seit langem auch in BYD investiert. (Tolles Auto - hatte mal eins auf Kuba für 3 Wochen gefahren, leider kein Elektroauto.)

Mein Kaufinteresse weckt allerdings am ehesten der Sion:
- Deutsches Auto
- tolle innovative Gimmicks, wie Carsharing oder bidirektionale Akkufunktion
- und das wichtigste: die Anhängerkupplung für meinen Radständer  

18.04.19 13:03

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunftSono Motors

wenn sie es noch hin bekommen, dass die Solarzellen auch während der Fahrt aktiv sind, dann macht das Anbringen der Solarzellen am Auto auch noch mehr Sinn.  

18.04.19 13:05
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1013 Postings, 304 Tage Flaschengeist@SZ

Das mit den Solarzellen am Auto ist zwar chic, aber nun wirklich kein herausragender Nutzen.
Aber jeder wir er mag.  

18.04.19 13:12

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunft@Flaschengeist: Solarzellen auf den Sion

Klar, man sollte das nicht überbewerten. Eine Solaranalge auf dem Dach macht weit mehr Sinn. Für jemanden der am Tag 20 km Pendeln muss könnte die Rechnung aber ganz gut aufgehen. Oder im Sommerurlaub. Man kommt leer am Ziel an, stellt das Auto einfach auf einen Parkplatz und es lädt sich von selbst.

In dem Auto stecken aber auch sonst ein paar gute Ideen und ich kann jeden verstehen der vorbestellt hat. Ich persönlich würde aber erstmal gerne ein paar Crash-Test Ergebnisse des Sion sehen bevor ich das Auto jemandem empfehle. Eigentlich müssten sie da auch sehr gute Ergebnisse erreichen können.  

18.04.19 13:42
1

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunftSparen durch Recycling

Tesla bereitet sich ja schon seit langem dafür vor. In der Gigafactory 1 in Nevada ist dazu ein eigener Bereich vorgesehen. Ein positiver Nebeneffekt davon dürften enorme Einsparungen an der Rohstofffront sein.

Im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht beschreibt Tesla das noch mal. Wobei richtig große Stückzahlen an Rückläufern ja frühestens in 10-15 Jahren kommen dürften.
 

18.04.19 13:43
2

12358 Postings, 2213 Tage WernerGgMusk Tweets

Musk flippt wieder aus:

"Buying a car in 2019 that can’t upgrade to full self-driving is like buying a horse instead of a car in 1919"

Was ist die Karre in, sagen wir, 10 Jahren noch wert, falls sie bis dahin tatsächlich full self-driving kann? Und wie oft wurde dann auf Tesla-Kosten außer SW HW getauscht? Inzwischen sind wir schon bei HW3, wo doch bereits die erste HW 2016 zu FSD fähig sein sollte.

 

18.04.19 13:51
2

26936 Postings, 2606 Tage Otternase@WernerGg Ready to rumble ...

... man könnte sofort loslegen.

Bei klassischen Autos müsste man sich extra ein neues Auto kaufen, weil die nicht mal kleinere Neuerungen nachträglich einbauen können oder wollen.

Und was in zehn Jahren ein Tesla wert sein wird?

Wahrscheinlich sehr viel mehr als ein gleich alter Verbrenner - weil sich dessen Nutzung durch einen neuen Akku deutlich verlängern lässt. Und dann könnte die Autopilot Nachrüstbarkeit ein gern gesehenes Goodie sein.

Ist doch Klasse, wenn man solche Funktionen nachträglich freischalten kann.  

18.04.19 14:41

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunft@WernerGg: HW 3

Die HW 1 war nie für FSD vorgesehen. Davon wurde erst ab HW2 gesprochen.

Und jetzt wird einfach die Prozessorplatine ausgetauscht. Diese Möglichkeit hat Musk schon 2016 in Dubai angekündigt.

Besser drei Jahre warten bis die Leistung bezahlbar ist als Jahre voraus einen großen Haufen Geld zu versenken.  

18.04.19 14:50

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunftDubai war 2017 - mit richtigem Link

18.04.19 16:21

1583 Postings, 1530 Tage Eugleno@moggemeis:

ich bin immer noch sehr gespannt auf meine Frage an Dich in #20910:

"Bitte nenne mir eine andere Lösung - aber bitte nur hinsichtlich des Individualverkehrs, ohne zu breit zu streuen."

Kommt da vor Ostern noch was?  

18.04.19 16:22
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5763 Postings, 1316 Tage ubsb55Otternase

"Wahrscheinlich sehr viel mehr als ein gleich alter Verbrenner - weil sich dessen Nutzung durch einen neuen Akku deutlich verlängern lässt. Und dann könnte die Autopilot Nachrüstbarkeit ein gern gesehenes Goodie sein."

Wenn ich ein zehn Jahre altes Auto habe, juckt mich weder der Autopilot, noch der Wiedervekaufswert. Ein Ersatzmotor wäre übrigens wesentlich billiger als ein Akku. Ein Verbrenner wird übrigens nicht beim TüV geschieden, weil Motoren kaputt gehen, sondern meist wegen der Peripherie. Die ist beim Tesla ja ähnlich. Meine Mutti fährt einen 23Jahre alten Audi 80 ( von meinem Bruder übernommen), knapp 300000 KM auf der Uhr, kein Rostfleck, nix klappert, jetzt mit neuem TUV, nachdem ein paar brüchige Schläuche erneuert wurden. Das nenne ich nachhaltig.  

18.04.19 17:20
1

7151 Postings, 997 Tage SchöneZukunft"electric cars are here to stay"

Hat jetzt sogar VW mitbekommen.

Witzig dass jetzt VW als Anwalt für die BEV auftritt, die Firma die vor kurzem noch mit einer groß angelegten kriminellen Aktion ihre Stinker durch die Zulassung geschummelt hat. Aber Paulus war auch ein Saulus, also Glückwunsch an VW dass sie in der Realität angekommen sind und versuchen das richtige zu tun. Für Deutschland ist das ein Segen, wenn VW den Bach runter gegangen wäre, wäre Deutschland wieder der kranke Mann Europas.

Und ausgerechnet der Eco-Auto-Pionier Toyota ist der Counterpart in der Diskussion. Sich auf alten Lorbeeren auszuruhen wird nicht funktionieren. Wenn man in Japan investiert ist, dann sollte man sich das nochmal überdenken. Toyota wird für das Missmanagement noch bluten müssen und bei der Größe der Firma ist das sicher nicht gut für ein Land. Zumal andere wie Mazda oder Honda auch nicht viel besser dastehen.
 

18.04.19 17:23
1

26936 Postings, 2606 Tage Otternase@ubsb55 Und das weißt Du?


... oder vermutest Du das?

"Ein Ersatzmotor wäre übrigens wesentlich billiger als ein Akku. Ein Verbrenner wird übrigens nicht beim TüV geschieden, weil Motoren kaputt gehen, sondern meist wegen der Peripherie. Die ist beim Tesla ja ähnlich."

Wirviel kostet denn Deiner Meinung nach ein Ersatzmotor? Inklusive Einbau? Und wieviele Menschen machen das, also einen Ersatzmotor einbauen? Und warum sollte die 'Peripherie' ähnlich sein?

Zur letzten Frage eine Anregung: wenn ein Auto auf mehrere Akku Generationen ausgelegt werden soll, dann beginnt das exakt mit der Konstruktion. Der Hersteller muss es wollen.

Verbrenner werden auf eine Nutzungsdauer (siehe Motor Laufzeit in Betriebsstunden) hin konzipiert, und weil die Autobauer gerne neue Autos verkaufen - was man auch daran erkennt, dass man nur in Ausnahmefällen neuere Funktionen einbauen kann, es ist zumeist ein Neukauf nötig - konzipieren sie die 'Peripherie' exakt so, dass sie mit der Nutzungsdauer des Motors korreliert.

Dass es auch anders geht, zeigt das 23 Jahre alte Auto Deiner Mutter. Nur werden neue Autos nicht mehr so gebaut.

Bei BEVs ist von vornherein vorgesehen, dass man den Akku nach Ende der Nutzungsdauer austauscht - und entsprechend wird die 'Peripherie' das auch aushalten.

So sehe ich das.  

18.04.19 19:38
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5763 Postings, 1316 Tage ubsb55Otternase

"Wirviel kostet denn Deiner Meinung nach ein Ersatzmotor? Inklusive Einbau? Und wieviele Menschen machen das, also einen Ersatzmotor einbauen?

Also, sollte der Motor nach 250000 KM abliegen, muß man den nicht komplett erneuern, Rumpfmotor, Zylinderkopf, Ventile, je nach Schaden. Gibt auch den Schrottplatz. Ein BMW mit 8 Töpfen wird natürlich teurer als ein 3 Zylinder Corsa. Bis zur Mittelklasse wird man mit 3000 Euro hinkommen.
Übrigens werden ja auch reichlich E-Motoren gewechselt, sehr reichlich. ( siehe T&T Tesla OVE)

Und warum sollte die 'Peripherie' ähnlich sein?"  Na, Blech hat Tesla auch, Hydraulikschläuche und Kabel, die auch mal brüchig werden.

" Bei BEVs ist von vornherein vorgesehen, dass man den Akku nach Ende der Nutzungsdauer austauscht - und entsprechend wird die 'Peripherie' das auch aushalten. So sehe ich das. "   Reine Vermutung.

Das heutige Autos so gebaut sind, dass sie nach XXX Betriebsstunden den Geist aufgeben, ist eine Vermutung, die sich schwer belegen läßt. Wenn kein Konstruktionsfehler vorliegt ( Steuerkette bei VW TFSI, der meiner Tochter hat bei 32 TKM die Biege gemacht, wurde auf Garantie ersetzt), hält so ein Motor locker 300000 KM. Da hat Tesla schon 10 E-Motoren abgeraucht. Das die Karosse von Tesla länger hält, als z.B. ein Audi, daran kannst nicht mal Du glauben.    

18.04.19 20:32
1

26936 Postings, 2606 Tage Otternase@ubsb55 Die Diskussion hatten wir schon

Jeder Motor ist auf eine bestimmte Zahl an Betriebsstunden konzipiert - bei modernen Motoren kann man die auch auslesen. Frag fränki1 (ich glaube, dass er das war, aber ich kann mich irren), ich glaube, er hat das damals auch nicht geglaubt, aber bei seinem Auto in der Werkstatt überprüft.

Bedeutet: Deine 300.000 km sind 'reine Vermutung' und eben falsch, wir man einfach durchrechnen kann.

Beispiel: 1.000 Betriebsstunden überwiegend Landstraße ?> Durchschnittsgeschwindigkeit 80 km/h ergibt 80.000 km.

1.000 Betriebsstunden überwiegend Stadtverkehr ?> Durchschnittsgeschwindigkeit 30 km/h ergibt 30.000 km.

Wenn der Motor auf 3.000 Betriebsstunden konzipiert ist, schafft der Stadtmensch damit 90.000 km (natürlich mehr, weil man ja auch mal verreist), und der Landmensch 240.000 km.

Nur als Annahme - 3.000 Betriebsstunden bedeutet: bei 1 Stunde Fahrt am Tag 3.000 Tage, also etwa acht Jahre Nutzung. Ab da steigt das Risiko eines Motorschadens. Und da nach acht Jahren Reparaturen am Motor zumeist als 'Totalschaden' gelten (je nach Fahrzeugklasse), dürfte das auch ökonomisch sinnvoll sein.

Die Autobauer wollen ja neue Autos verkaufen.

Und eben auf diese Laufleistung werden die Autos konzipiert - bei normaler Nutzung und bei den meisten Käufern ist das auch sinnvoll, weil wenn man 'Peripherie' so konzipieren würde, dass sie die durchschnittliche Zahl der Betriebsstunden bei weitem überschreitet, dann wäre das aus Sicht der Hersteller Verschwendung. Auch weil die Autos mittlerweile durch Downsizing und höherer Motorleistung eh nicht auf lange Nutzung konzipiert sind.

Anders gesagt: was hilft es einem, wenn Achsen, Bremsen, Vergaser, Kat etc alle auf 500.000km konzipiert wären, der absolute Großteil der Verbrenner aber bei 300.000 verschrottet wird? Eben: Verschwendung.

Ein Uralt Daimler Diesel mit zwei Liter Hubraum und 70 PS dürfte vom Motor her locker 400-500.000 km runterreißen - aber das machen nur Liebhaber, denn die 'Peripherie' macht dann zumeist früher die Grätsche, und dann übersteigen mitunter die Reparaturen/Ersatzteile den Restwert.

Als unser Peugeot 205 Diesel vor Jahrzehnten mit 240.000 km verschrottet wurde, war der Motor noch ok - aber der Rest machte keine Freude mehr.

Ein hochgezüchteter moderner 1,6 Liter Diesel dürfte schon ab 300.000 km ein Wackelkandidat sein - je nach Fahrprofil (Stadt/Land) auch deutlich früher.

( Übrigens ist das Auslesen der Betriebsstunden praktisch beim Autokauf - wenn jemand behauptet das Auto sei zwar fünf Jahre alt aber nur 10.000 km gelaufen, und er auf dem Land wohnt. Damit kann man leicht überprüfen ob betrogen wird, oder ob es realistische Werte sind.)

Da Tesla von Beginn an auch Zusagen für Austausch Batterien gemacht hat, werden sie die Autos entsprechend konzipiert haben. Wir werden es in den nächsten Jahren erleben, wenn die ersten Model S Batterien schwächeln sollten.

Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor ist beim BEV die relevante Größe die Zahl der Zyklen der Batterie. Bisher liest man darüber sehr wenig, und das Model S gibt es ja schon einige Jahre. Wenn die Reichweite 300 km bei 100% Ladung ist, dann kommt man bei 1.000 Zyklen auf 300.000 km. Und kann dann mit weniger Kapazität sogar weiterfahren.

Bei einem aktuellen Tesla Model S oder X oder 3 mit 500 km Reichweite ergäbe das realistische 400.000 km.

Aber: Aktuell genannt werden mitunter 1.500 Zyklen - was bei neuen BEVs und 400 km realistischer Reichweite dann 600.000 km Reichweite ergäbe. Auf diese Kilometerleistungen sind entsprechend die Autos mindestens konzipiert.

Die schafft kaum ein aktueller Verbrenner. Nicht mit den hochgezüchteten Motoren, und nicht, wenn wirtschaftliche Aspekte eine Rolle spielen. Liebhaber mögen das dennoch erreichen, aber der Rest der Besitzer wohl kaum.

Wir werden sehen, dass Gebrauchtwagenpreise für BEVs von Herstellern, die Austauschbatterien anbieten recht hoch bleiben werden. Weil sich das für die Besitzer lohnt. Und für Gebrauchtwagenkäufer.

Hoffe, dass das halbwegs verständlich war und ...

Schönen Abend  

18.04.19 20:34

26936 Postings, 2606 Tage OtternasePS: Elektromotoren sind mittlerweile ...

... kein Zauberwerk, die leisten sogar 1 Mio Kilometer. Was dann recht gut passen würde - zwei Batteriegenerationen eines modernen BEV halten die locker durch. Bei kleineren Motoren vielleicht sogar drei Generationen.

Daher: Auto auf 1 Mio km auslegen - später einen Austauschakku verkaufen, und Einbau und Service - und Gebrauchtwagenkunden gewinnen, die später evtl ein neues Auto kaufen.

Passt.  

19.04.19 09:21

26936 Postings, 2606 Tage OtternaseNoch'n Tesla Model 3 Test


Überwiegend positiv.

"Die erstklassige Aerodynamik des Model 3 (cW 0,23 und geringe Stirnfläche) ist hier ein großer Vorteil. Aber die Physik lässt sich nicht überlisten: Bei einer Tour um 160 km/h lag der Verbrauch bereits bei rund 30 kWh und entsprechend schrumpfender Reichweite. So ist es halt mit den batterieelektrischen Autos. Langsam fahren, bedeutet früher ankommen."

Weswegen SUVs eher suboptimal sind, und deswegen grundsätzlich größere Batterien benötigen, um auf eine akzeptable Reichweite zu kommen.

https://www.heise.de/autos/artikel/Test-Tesla-Model-3-4400919.html  

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