Credit Suisse: Abwicklung von Krediten kostet neue Mutter UBS 1,6 Milliarden
ZÜRICH (awp) - Die Abwicklung der Nicht-Kern-Bereiche der früheren Credit Suisse durch die UBS wird im dritten Quartal 2023 Löcher in die Bilanz der neuen Mutter reißen. Denn die Geschäftsleitung habe im dritten Quartal beschlossen, sich von bestimmten Kreditportfolios trennen. Dies geht aus dem am Freitag publizierten Geschäftsbericht der Credit Suisse zum ersten Halbjahr 2023 hervor. Die Kreditportfolios werden in der neu geschaffenen "Bad Bank" mit dem Namen "Non-Core and Legacy" (NCL) gehalten. Die nun folgende Umgliederung dieser Kredite von "zu fortgeführten Anschaffungskosten" zu "zur Veräußerung gehalten" werde im dritten Jahresviertel wohl zu einem Verlust von rund 1,6 Milliarden Dollar führen, heißt es in dem Geschäftsbericht. Darüber hinaus sei die Entscheidung getroffen worden, "bestimmte Managementvereinbarungen" abzubauen. Dies werde zu einem Verlust von bis zu 0,6 Milliarden Dollar im dritten Quartal führen, schrieb die Bank.
https://www.finanznachrichten.de/...mutter-ubs-1-6-milliarden-016.htmürich (Reuters) - Die UBS-Tochter Credit Suisse hat die Rückstellungen für Rechtsrisiken erhöht.
Das Institut legte 1,480 Milliarden Franken zur Seite, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Finanzbericht für das erste Halbjahr hervorgeht. Bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen Ende August waren es noch 1,367 Milliarden Franken. Nach einem Bankensturm hatte die UBS im März die Übernahme der kleineren Rivalin angekündigt. Die Transaktion wurde im Juni vollzogen. Zuletzt beschleunigte die Credit Suisse die Abarbeitung von Rechtsfällen. Laut dem Finanzbericht rechnet Credit Suisse im dritten Quartal mit einem Verlust von rund 1,6 Milliarden Dollar aus der Umklassifizierung von Krediten im Zusammenhang mit ihren Nicht-Kerngeschäften und Altlasten. Darüber hinaus würden Managementvereinbarungen aufgelöst. Dies könnte im laufenden Quartal zu einem Verlust von bis zu 600 Millionen Franken führen.
https://www.onvista.de/news/2023/...rechtsfaelle-beiseite-20-26181431Credit Suisse erwartet im dritten Quartal Milliardenverlust
Die Anfang Juni von der UBS übernommene Credit Suisse hat am Freitag ihren Halbjahresbericht 2023 publiziert. Die CS schrieb einen deutlichen Verlust. Und auch im dritten Quartal erwartet die Bank keine schwarzen Zahlen. Die Credit Suisse hat im ersten Halbjahr 2023 einen Verlust von 3,5 Milliarden Franken geschrieben. Die Credit Suisse hatte ihre Zahlen zum zweiten Quartal 2023 bereits Ende August vorgelegt – zusammen mit der neuen Mutter UBS. Am heutigen Freitag liegt nun der definitive Halbjahresbericht der CS vor. Der bereinigte Verlust vor Steuern lag für die Monate Januar bis Juni bei 3,5 Milliarden Franken nach einem Verlust von 301 Millionen im Vorjahr. Alleine im zweiten Quartal lag der Verlust bereinigt bei 2,1 Milliarden Franken. Ende August hiess es an der Medienkonferenz der UBS, dass sich der Geldabfluss mittlerweile «weitgehend stabilisiert» habe. Es hat zwar weitere Vermögensabflüsse gegeben aus dem Geschäftsbereich Wealth Management – diese hätten sich aber weiter verlangsamt. Trotzdem hat die CS von April bis Juni weitere 39 Milliarden an Vermögen verloren. Ferner habe die CS in der Berichtsperiode Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten von netto 1,5 Milliarden getätigt. Zudem wurden Wertminderungen auf Goodwill in der Höhe von 2,3 Milliarden Franken getätigt, hauptsächlich in den Bereichen Wealth Management und Asset Management.
Weitere Verluste erwartet. Die UBS will die Nicht-Kern-Bereiche der früheren Credit Suisse abstossen. Das wird im dritten Quartal 2023 weite Löcher in die Kasse der neuen Mutter reissen. Denn die Geschäftsleitung habe im dritten Quartal beschlossen, sich von bestimmten Kreditportfolios trennen. Dies geht aus dem am Freitag publizierten Geschäftsbericht der Credit Suisse zum ersten Semester 2023 hervor. Die Kreditportfolios werden in der neu geschaffenen «Bad Bank» mit dem Namen «Non-Core and Legacy» (NCL) gehalten. Die nun folgende Umgliederung dieser Kredite werde im dritten Jahresviertel wohl zu einem Verlust von rund 1,6 Milliarden Dollar führen, heisst es in dem Geschäftsbericht. Darüber hinaus sei die Entscheidung getroffen worden, «bestimmte Managementvereinbarungen» abzubauen. Dies werde zu einem Verlust von bis zu 0,6 Milliarden Dollar im dritten Quartal führen, schrieb die Bank.
https://www.blick.ch/wirtschaft/...-milliardenverlust-id18990003.html -----------
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